Was ist in Windows und Linux gleich?


1 Vorwort
Wenn hier zu gleichem oder ähnlichem zwischen Windows und Linux gesprochen wird, so bezieht sich das bei Linux meist auf eine von mehreren Möglichkeiten oder Optionen. Wogegen bei Windows es oft nur jeweils eine vorhandene Situation existiert.
„Linux“ betrifft in diesem Artikel die Linux-Distribution. Linux-Distributionen sind Zusammenstellungen von einem Linux-Kernel, dem eigentlichem Betriebssystem, einer grafischen Benutzerschnittstelle sowie ein abgestimmtes Portfolio von allgemein bekannten Programme oder wichtiger Alltagshelfer. Auf den Unterschied von Linux-Kernel und Linux-Distribution wird hier nicht weiter eingegangen.
Als Beispiele dienen hier „Windows 7 Home Premium“ und „Xubuntu 16.04 LTS“ die unwesentlich modifiziert sind, beispielsweise werden keine Hintergrundbilder genutzt, wegen der besseren Dokumentation.


2 Grundsätzliches


2.1 Computer
Generell kann man sagen, das auf jedem PC Windows als auch Linux läuft, außer in seltenen Ausnahmen in denen der Hersteller das unterbindet. Zudem läuft Linux auf vielen weiteren Computerplattformen und als embedded System. „Eingebettete Systeme“ sind sehr klein gehaltene Betriebssysteme in Geräten für den Haushalt, die Multimedianutzung sowie Geräte und Automaten der Industrie und Wissenschaft.


2.2 Grafische Benutzeroberfläche
Die grafische Benutzeroberfläche besteht aus heutiger Sicht aus dem Desktop, einem Fenstersystem oder/und dem Fenstermanager. Diese Kombination der grafischen Systeme ermöglicht das Arbeiten mit Zeigesysteme, wie der Maus und der Kombination von Tastatur und Maus.
Unter Windows sind diese Bestandteile sehr monolithisch zusammengesetzt. Linux bietet die Möglichkeit den Desktop und das Fenstersystem, beziehungsweise dem Fenstermanager, nach eigenem Willen zu wechseln oder zu kombinieren.


2.3 Maus und Tastatur
Beide Betriebssystem können mit der Maus und der Tastatur bedient werden, oder ihren Äquivalenzen, wie Touchpad oder kapazitiven Bildschirmen.


2.4 Treiber
Bei neu gekauftem Windows-PC´s, liegt in der Regel eine Treiber-CD-ROM bei und unter Linux werden die Treiber in den Repositorien meist mitgeliefert. Zumindest sind für beide Systeme sehr viele Treiber von allgemein genutzter Hardware vorhanden.


3 Bedienung


3.1 Desktop / Schreibtisch
Das offensichtlichste bei Windows ist der Desktop mit Arbeitsplatz, Papierkorb und „Eigene Dateien“. Die meisten der bekannten Linux-Distributionen, werden mit einer grafischen Benutzerschnittstelle ausgeliefert, die auch das Dateisystem, den Papierkorb und den „Persönlicher Ordner“ anzeigen können. Wobei Linux auch ohne grafische Benutzerschnittstelle auskommt und das sehr gut.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.2 Taskleiste
Die Taskleiste kann bei beiden Systemen sehr ähnlich bedient werden, mit festsetzen oder ausblenden der Taskleiste sowie Anzeigen des Hauptmenüknopfes und den geöffneten Anwendungen. In beiden Systemen kann dort die Lautstärkenregulierung vorgenommen werden.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.3 Benachrichtigungsfeld
Windows und die grafischen Linux-Distributionen besitzen beide ein Benachrichtigungsfeld auf der Task­leiste das dort rechts angeordnet ist. Dort wird bei beiden zum Beispiel die Uhrzeit, das Datum, die Netzverbindungen, die Lautstärkeregelungen und aktuelle Meldungen, wie eingehende E-Mails oder der Wechsel der abgespielten Musiktitel, angezeigt. Siehe Bildschirmfotos zu 3.2. Ein kleiner Unterschied besteht darin, das unter Linux alles etwas ausführlicher ist.


3.4 Dateimanager
Was unter Windows der „Explorer“ ist, hat unter Linux verschieden Namen, aber in jedem Fall sind es auch Dateimanager mit vielfältigen Möglichkeiten. Es werden Verzeichnisse und Dateien dargestellt und auf Wunsch mit Vorschaubilder.
Unter Linux ist alles eine Datei, auch Verzeichnisse und Geräte, was das Linux-System robuster macht. Aber in der Darstellung sind beide System sehr gleichartig.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.5 Fenstersteuerung
Die Fenstersteuerung mit den Schaltern „Minimieren“, „Relativieren“ und „Maximieren“ sind äquivalent. Trotzdem kann auch hier Linux mit Mehrwert punkten, wie dem Einrollen auf bis auf die Titelleiste.
Das Verschieben der Fenster mit festgehaltener Titelleiste können auch beide Systeme. Unter Linux kann zusätzlich bei nicht mehr zu sehender Titelleiste auch mit der gedrückten „Alt“-Taste, für alternative Bedienung, das Fenster verschoben werden.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.6 FenstermenĂĽs
Windows und Linux-Distribution kennen beide das „Fenstermenü“. Die in beiden Fällen oft auch mit der Tastatur bedient werden können. Die Bedienung der Menüs über die Tastatur werden oft über die Steuerungstaste „STRG“, der alternativen Bedienungstaste „ALT“, der Drucktaste „DRUCK“ in Kombination mit anderen Tasten genutzt. Die Funktionstasten wie „F1“ für Hilfe und „F11“ für Vollbild stehen in beiden Systemen leider nicht in allen Programmen zur Verfügung.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.7 Kommandozeile, auch CLI fĂĽr Command Line Interface
Der Kommandozeileninterpreter unter Windows ist das „cmd“ und Linux besitzt vielfältige „Terminals“. Das „Terminal“ ist ein mächtiges Werkzeug ist, es hat die Schlagkraft einer Nuklearwaffe!
Mit der „PowerShell“ hatte Microsoft versucht den Unterschied zum Linux-Terminal zu beheben.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.8 Mehrere Benutzer und Multiuser, als gleichzeitige Benutzer
Unter Windows können mehrere Benutzer angelegt werden, wobei ein Benutzer aktiviert werden kann. Der Linux-Kernel ist ein echtes Multiuser-Betriebssystem, also mehrere Benutzer können gleichzeitig produktiv sein, daher auch der Begriff „Terminal“ für CLI, den Kommandozeileninterpreter.


3.9 Eigene Dateien
Windows bietet das Verzeichnis „Eigene Dateien“ zum Ablegen von selbst erstellten Verzeichnissen und Dateien.
• Desktop
• Downloads
• Eigene Bilder
• Eigene Dokumente
• Eigene Musik
• Eigene Videos
• Favoriten
• Gespeicherte Spiele
• Kontakte
• Links
• Suchvorgänge

Unter Linux besteht das exklusive „/home“-Verzeichnis für jeden Benutzer, daher muss nicht mit „eigene“ bezeichnet werden, mit den schon angelegten Verzeichnissen:
• Bilder
• Dokumente
• Downloads
• Musik
• Öffentlich
• Schreibtisch
• Videos
• Vorlagen
Erfahrungsgemäß wird unter Windows aber wild durcheinander gespeichert, wogegen unter Linux etwas mehr Disziplin herrscht durch die strenge Hierarchie der Rechteverwaltung.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.10 Taskmanager
Die Kontrolle ĂĽber laufende Anwendungen, Dienste, CPU-Auslastung und Netzwerk-Auslastung, besitzen Windows genauso wie Linux.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.11 KontextmenĂĽ
Beide System kennen das Kontextmenü, rechte Maus auf das Objekt mit auf das Objekt bezogenen Befehlen, zur Erhöhung der Produktivität. Auf der Tastatur gibt es neben der rechten STRG-Taste, die Steuerungs-Taste, auch eine Kontextmenü-Taste die beide Systeme erkennen.
MenĂĽ-Taste

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.12 Tastaturbefehle
Windows beherrscht nur wenige Tastaturbefehle, kann aber mit Fremdprogrammen aufgewertete werden. Linux kann mit sehr vielen Tastaturbefehlen umgehen und sehr schnelle sowie sehr umfangreiche Tätigkeiten ausführen.
Bekannte Tastenkombinationen in beiden Systemen:
• STRG + c, Kopieren
• STRG + x, Ausschneiden
• STRG + v, Einfügen
• ALT + F4, Fenster schließen
• Druck, Bildschirmfoto des gesamten Desktop
• ALT + Druck, Bildschirmfoto des aktiven Fensters
• Kontextmenü-Taste, aufrufen des Kontextmenüs zum ausgewähltem Objekt
• und weitere.


3.13 Systemsteuerung / Einstellungen
Auch die Zentrale für die Computersteuerung und Computereinstellungen ist in beiden System sehr ähnlich.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


4 Software


4.1 Editor
Beide Systeme liefern einen Texteditor mit. Unter Linux beherrschen Editoren aber eine wesentliche größere Bandbreite von Editier- und Syntax-Möglichkeiten.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


4.2 Standardprogramme der Betriebssysteme
Zu den standardmäßigen Programmen in beiden Systemen gehört neben den schon erwähnten Editor und den Kommandozeileninterpreter auch der sogenannte „Taschenrechner“.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


4.3 Bekannte Anwendungsprogramme

Folgende Programme die unter Windows eine weite Verbreitung besitzen, sind bei Linux oft vorinstalliert:
• Firefox, der Webbrowser
• Thunderbird, der E-Mail-Client,
• LibreOffice, die Office-Suite,
• VLC-Player, der Mediaplayer und
• Gimp, das Foto- und Bildbearbeitungsprogramm.
Weitere Programme die unter Windows genutzt werden und unter Linux nativ arbeiten, sind:
• 7Zip, das universelle Komprimierungsprogramm
• Bleachbit, das Bereinigungsprogramm
• Filezilla, das FTP-Programm und
• Inkscape, das grafische Vektorenprogramm.
Weitere ähnliche Programme sind:
• verschiedene kleine Spiele wie Solitär oder Mahjongg
• PDF-Betrachter,
• Bild-Betrachter,
• CD- und DVD-Brennprogramm,
• Scanner-Programm,
• Messenger und
• Torrent-Programm und weitere 70.000 Programme.

4.4 Virenscanner
Unter Linux kaBekannte Anwendungsprogrammenn nachträglich ein Virenscanner, „ClamAV“, mit der grafischen Schnittstelle „ClamTK“ installiert werden, um Windows-Anwender zu schützen, zum Beispiel bei Rettungsaktionen und E-Mail-Anhängen.


5 Nachtrag


5.1 Bilder
Die Bildschirmfotos wurden alle von mir selbst erstellt und können aus dem Dokument entnommen werden. Die Vektorenzeichnungen wurden von mir selbst erstellt, außer dem Tux.
Der Tux ist von hier https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tux.svg.

Warum funktioniert meine E-Mail-Adresse in Kontaktformularen nicht?

Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Aufbau einer E-Mail-Adressen
Syntax
Syntax im Sinne der Kompatibilität und Interoperabilität
Besonderheiten


Einleitung
Dieses Problem ist vielfältig und hat mehrere Stolperfallen und beginnt beim Erstellen der E-Mail-Adressen.


Aufbau einer E-Mail-Adressen

mein.name @ provider . de
Lokaler Teil Trennung zur Domain Subdomain Trennung zur Top-Domain Topdomain

Syntax
Der offizielle Syntax wird hauptsächlich in den folgenden „Requests for Comments“ beschrieben; RFC 2142, RFC 5321, RFC 5322 und RFC 6531.
In Punkt 3 folgt die Kurzbeschreibung des Syntax mit der engeren Auslegung im Sinne der Kompatibilität und der Interoperabilität. Die engere Auslegung deshalb, da E-Mail-Adresse heutzutage auch nicht latinisierte Länder gehen sowie als Benutzername oder in Chaträumen genutzt werden. Zudem ist eine Reglementierung durch technische Sprachen und Computersprachen, wie in der Programmierung, den Beschreibungssprachen, den Datenbanken und den Servern, vorhanden.


Syntax im Sinne der Kompatibilität und Interoperabilität
• Erlaubt sind bei den meisten E-Mail-Providern; kleine Buchstaben, Ziffern von 0 bis 9 und der einzelne Punkt. Am Anfang sollte immer ein kleiner Buchstabe stehen.
• In E-Mail-Adressen und in Internet-Adressen gibt es bis einschließlich der Top-Domain nur kleine Buchstaben.
• Leerzeichen und Punkte sind vor und nach der E-Mail-Adresse nicht erlaubt.
• Bei dem selbständigem Schreiben wird mitunter statt dem Punkt ein Semikolon gesetzt.
• Es sollt möglichst im lokalem Teil nur Punkte zur Trennung genutzt werden.
• Das At-Zeichen, @, kann nicht durch die Zeichen at ersetzt werden.
• Umlaute sind auszuschreiben, in Deutsch wären das ae, oe, ue und ss.


Besonderheiten
• „Fehler“, aber nicht im Sinne der RFC´s, einiger Providers ist es, dass sie im lokalem Teil auch Großbuchstaben zulassen. Dies hat aber zur Folge, das andere Provider diese E-Mails verweigern, die im eigenen Providernetz zugelassen sind.
• Eine E-Mail-Adresse sollte so kurz als möglich sein. Das widerspricht natürlich der Werbeindustrie und der Eigensicht von Banken, Versicherungen und anderer Möchtegerns. Auch Verwaltungen können es nicht unterlassen, ihre gesamte Hierarchie in der E-Mail-Adresse abzubilden.
• Die offizielle Gesamtlänge einer E-Mail-Adresse ist zwar 998 Zeichen, aber aus technischen Gründen im Syntax anderer Computerprachen, sollten nicht mehr als 32 Zeichen als Gesamtlänge genutzt werden.
• Eine E-Mail-Adresse sollte aussprechbar sein. Schwierig für einige slawische Sprachen, in denen mehr als zwei Konsonanten hintereinander im Vornamen und Vatersnamen und Familiennamen zugelassen sind.
• Wiederholungen von Sonderzeichen, beispielsweise des Punktes oder des Bindestrichs, sollten vermieden werden, da manche Server das falsch interpretieren.

Zellen mit Formel oder Inhalten automatisch fĂĽllen

Inhaltsverzeichnis
Problem
Lösung
Lösung in LibreOffice Cal
Bilder
Hinweis 1
Hinweis 2


Problem
Es geht um das vervielfältigen einer Formel in LibreOffice Calc über sehr viele Zellen. Man möchte beispielsweise eine Formel in einer Spalte nach unten vervielfältigen und zwar über tausende und hunderttausende Zeilen hinweg.


Lösung
Die wohl bekannteste Lösung der Vervielfältigung von Inhalten ist,
1. Zelle markieren und
2. mit gedrĂĽckter Maustaste nach unten ziehen.
Für tausendfache und hunderttausendfache Vervielfältigung ist diese Methode nicht geeignet.


Jetzt die Lösung in LibreOffice Calc.
1. Die Zelle mit der Formel markieren, zum Beispiel mit der Maus anklicken.
2. Nun im sogenannten “Namenfeld” den Bereich eintragen, hier im Beispiel E3:E24000, und Enter drĂĽcken. Die Markierung der Spalte sollte jetzt sichtbar sein.
3. Nun im MenĂĽ “Tabelle” das SubmenĂĽ “Zellen ausfĂĽllen” auswählen und die Option “Unten” anklicken, oder die Tastenkombination Strg + D drĂĽcken.
Fertig.


Bilder
Zellen-automatisch-fuellen1
Zellen-automatisch-fuellen1

Zellen-automatisch-fuellen2
Zellen-automatisch-fuellen2
Zellen-automatisch-fuellen3
Zellen-automatisch-fuellen3

Hinweis 1
Obwohl LibreOffice Calc 1.048.576 Zeilen besitzt sollte man nur den nach oben aufgerunden Bereich markieren. Ebenso mit den Spalten, in Calc gibt es maximal 1.024 Spalten.
Zur Vervollständigung, pro Zelle können 32.767 Zeichen eingegeben werden.


Hinweis 2
OpenOffice sollte aus SicherheitsgrĂĽnden nicht mehr verwendet werden, wie aus dem heutigem Interview eines Hauptentwicklers von OpenOffice zu entnehmen ist.

Festplatte löschen oder kopieren oder beschreiben mit Fortschrittsanzeige durch dd oder dcfldd oder pv

Inhaltsverzeichnis
ĂśBERBLICK
LAUFWERKSĂśBERSICHT
DER BEFEHL dd
ERSTE ALTERNATIVE dsfldd
ZWEITE ALTERNATIVE pv
ALLGEMEINE HINWEISE


ĂśBERBLICK
Aus Sicherheitsgründen, erst einmal einen Überblick über den Rechner verschaffen, könnte ja auch eine externe Konsole sein oder ein virtuelles System.
inxi -F
Jetzt prüfen ob die angezeigten Laufwerke auch das zu bearbeitende enthält, beispielsweise:
ID-3: USB /dev/sdc model: myUSB-Stick size: 7.8GB


LAUFWERKSĂśBERSICHT
Alternativ kann auch mit nur zwei Zeichen “df” die LaufwerksĂĽbersicht geholt werden.


DER BEFEHL dd
dd ist in den coreutils enthalten.
Die dd-Progressionsanzeige ist die komfortabelste mit Anzeige:
1. der einzelnen abgearbeiteten Bytes
2. der Anzeige in Megabyte und Mebibyte oder GB+GiB oder TB+TiB
3. den detaillierten Vorgang
4. der Gesamtlaufzeit in Sekunden
5. der Arbeitsgeschwindigkeit

sudo dd if=/dev/zero of=/dev/sdc status=progress
...
130458112 bytes (130MB, 124 MiB) copied, 28,0005 s, 4,7 MB/s
...
15257601+0 Datensätze ein
15257600+0 Datensätze aus
7811891200 bytes (7,8 GB, 7,3 GiB) copied, 2948,42 s, 2,6 MB/s


ERSTE ALTERNATIVE dcfldd
Installierte Größe von 128 kB.
sudo apt install dcfldd

Beispiel
sudo dcfldd if=/dev/zero of=/dev/sdc
...
1536 blocks (48Mb) written
...
238336 blocks (7448Mb) written.
238401+0 records in
238400+0 records out

Achtung, die Anzeige ist zur Zeit auf die Einheit von Mb begrenzt, also Gb und Tb werden auch in Mb angezeigt.


ZWEITE ALTERNATIVE pv
Installierte Größe von 170 kB.
pv, steht für Pipe Viewer, kann von einem anderem ausgeführtem Befehl den Datenfluss anzeigen. Also während des löschens, kopierens, beschreiben, entpacken, packen und weiteren Datenflüssen von Dateien und Datenträgern.

Beispiel der Schreibgeschwindigkeit des Arbeitsspeichers
pv /dev/zero > /dev/null
26GiB 0:00:15 [9,03GiB/s] [ < => ]

Ergebnis ist also ein DDR3-1333-Speicher im Single-Channel, so einfach.
Achtung, besonderer Hinweis für dieses Beispiel, bitte beenden Sie den Vorgang nach wenigen Minuten mit Strg+C, ansonsten dürfte Sie gleich eine neue Hauptplatine und neuen Arbeitsspeicher kaufen, da sich diese nach gewisser Zeit durch überhitzen selbst auslöten :-)


ALLGEMEINE HINWEISE
Je länger die oben genannte Befehle arbeiten oder der Vorgang dauert, um sehr mehr erhitzt sich das Medium und damit sinkt auch die Arbeitsgeschwindigkeit.

Ransom und Backup

Aus meiner Sicht gibt es mehrere SchutzmaĂźnahmen gegenĂĽber VerschlĂĽsselungssoftware von Erpressern. Doch nur in ihrer Summe sind diese MaĂźnahmen erfolgreich.

Auf die erpresserische Forderung eingehen
macht keinen Sinn. Warum sollen die Erpresser das Risiko eingehen, bei welch auch immer gearteten Übergabe des Schlüssels, enttarnt zu werden? Außerdem wollen diese ja nur Geld und keine weitere Arbeit, denn irgendwelche Referenzen können zu den Erpressern nicht abgefragt werden, Stichwort Enttarnung.

Können verschlüsselte Daten wieder entschlüsselt werden
Ja. Doch die wenigsten Menschen, Firmen und Institutionen haben soviel Zeit, soviel Geld und soviel Rechenkapazität um das ernsthaft zu erwägen.

SchutzmaĂźnahmen
In der Priorität aufgelistet sind das
1. ein intelligentes Betriebssystem
2. ein Bewusstsein fĂĽr die Sicherheit der eigenen Daten
3. freie quelloffene Software
4. ständige Aktualisierung des Betriebssystems und jeglicher Software
5. Backup
Nur zusammen ergeben diese Maßnahmen ein Abwehrpaket gegenüber den Erpressern. Über die ersten vier Punkte habe ich schon des öfteren Beiträge geschrieben und auch über das Backup.
Entscheidungshilfe beim ersten Punkt, alle intelligenten Betriebssysteme haben einen Frontslash oder auch Forward Slash “/” zum trennen von Verzeichnissen.

Kein Backup? Kein Mitleid!
Die meisten haben die Einsicht das Backup wichtig ist, doch nur ein Bruchteil besitzt ein Backup das jĂĽnger ist als 2 Wochen.
Backup ist zu aller erst sehr unbequem
– wie erstelle ich ein richtiges Backup
– welche Daten mĂĽssen gesichert werden und welche nicht
– welche Software ist die richtige
– wie lange dauert so ein Backup
– wie oft soll ein Backup erstellt werden
– wohin wird ein Backup erstellt
– wie funktioniert ein Restore des Backup
– mĂĽssen noch andere Sachen beachtet werden
– wie werden Fehler beim Backup vermieden
– geht das auch automatisch mit dem Backup
– welche Schnittstellen fĂĽr Hard- und Software sind zugänglich
– und weitere Fragen sind zu beantworten

Gut alle diese Fragen können nur mit einem geschriebenen Buch beantwortet werden.

Bei Verantwortung auĂźerhalb der eigenen Person gibt es noch zwei weitere Unbequemlichkeiten, echte Kosten, auch wenn die Software kostenlos ist, und Zeitmangel.

Der wirkliche Grund, weshalb das Backup vernachlässigt wird
Weshalb sollte man 19.999 Mal Daten sichern wenn diese nur in jedem 20.000 Fall benötigt werden?
Als privater Mensch trauert man Bilder, Videos und Musik hinterher. Doch bei Verantwortung außerhalb der eigenen Person geht es ans Eingemachte. Folgende Fragen bleiben unbeantwortet „Welche Lieferung wurde durchgeführt?“, „Welche Rechnung ist offen?“ und zudem ist viel Korrespondenz verloren.

Gibt es eine einfache und schnelle und billige Backup-Lösung
Nein, definitiv!

Wo entstehen die Kosten
Es gibt zwei Kostenfaktoren
a) die benötigte Hardware
b) die professionelle und individuelle Konfiguration

Zu a)
Egal welche Hardware genutzt wird, dazu zählt auch die Cloud, es kostet Geld.
Jetzt kommen die Oberschlauen und meinen ihre Cloud wäre kostenlos und hätte genug Speicherplatz. Aber ich habe keine Lust solch einen Irrtum aufzuklären, da hier schon elemtar die Sicherheit der eigen Daten als völlig unwichtig gesehen wird, trotz eigener Verschlüsselung. Nur soviel, die IP-Adresen die dieses Backup besuchen muss, und dort dupliziert werden kann, um endlich in „ihrer“ Cloud zu landen, füllen möglicherweise eine Din A4-Seite.

Zu b)
Wer noch nie viel Zeit hatte, sich mit Sicherheit und Backup von Daten auseinander zusetzen, wird die richtige und schnelle Backup-Lösung trotz professioneller Software nicht finden. Erst die individuelle Lösung, ist auch das schnellste Backup und spart sehr viel Zeit und möglicherweise Hardware.

Fazit
Der wichtigste Faktor bei VerschlĂĽsselung und Backup ist die Zeit und nicht das Geld, aber steht kein Geld zur VerfĂĽgung nutzt auch viel Zeit nichts.

Beidseitiger Wechsel QEMU und VirtualBox

Nun hatte ich schon qemu vorgestellt. Trotzdem kann es vorkommen das man die VirtualBox vorzieht.
Um die Festplatten-Abbilder nicht neu zu erstellen, kann man diese in beide Richtungen konvertieren.

Wobei qemu als, meiner Meinung nach, das bessere und native Programm mehr Formate verwalten kann, als VirtualBox. Denn qemu lädt auch die von der VirtualBox erstellten Abbilder. VirtualBox kann aber die Formate die ich mit qemu erstellt habe, nicht laden.


Konvertierung
Der Befehl heist qemu-img convert [Optionen]. Die Hilfe zu diesem Befehl bekommt man mit qemu-img convert -h.

Folgende Formate können konvertiert werden
parallels, rbd, raw, quorum, null-aio, null-co, bochs, vhdx, blkverify, file, tftp, ftp, ftps, https, http, dmg, host_cdrom, blkdebug, iscsi, host_device, qcow, sheepdog, vpc, qed, nbd, qcow2, cloop, vdi, vvfat, vmdk. Also es bleiben kaum noch WĂĽnsche offen.


Ein typisches Beispiel fĂĽr eine Konvertierung
name@name-pc:~$ qemu-img convert -O vdi ubuntu16-04.raw ubuntu16-04.vdi

Der Befehl im Einzelnem:
qemu-img convert
Konvertiere ein Festplattenabbild

-O
Das groĂźe “O” steht fĂĽr “output format”, also das zu Zielformat.

vdi
Das Zielformat ist ein VirtualBox-Format und steht vermutlich fĂĽr “virtual device image”.

ubuntu16-04.raw
Diese Rohdatei ist die Quelldatei der Konvertierung.

ubuntu16-04.vdi
Nun wird die Zieldatei angegebnen. Hier im selbigen Verzeichnis.

Angenehmer Nebeneffekt, die Zieldatei schrumpft auf ihre wirklich benutzte Größe.
Die Xubuntu16-04.raw schrumpfte von 8GB auf die Xubunbtu16-04.vdi mit 4,4GB. Die Schrumpfung wurde jedes mal erzeugt.


Links
https://www.dinotools.de/2011/07/26/qemu-vhd-dateien-in-ein-anderes-format-konvertieren/
https://duckduckgo.com/?q=qemu-img+convert&t=canonical&ia=images

Nicht verfĂĽgbare Adresse
Die Adresse http://qemu-buch.de/ war beim erstellen diese Beitrages leider nicht erreichbar.
Ebenfalls gibt es unter https://de.wikibooks.org/wiki/ noch immer kein qemu-Buch, als wer sich verewigen möchte, hat hier noch eine Möglichkeit.

Qemu

Aus SicherheitsgrĂĽnden und um einen Komfort zu geniessen, besitze ich mehrere virtualisierte Betriebssysteme. FrĂĽher nahm ich dazu die “VirtualBox” von “Oracel”. Doch da die Firmenpolitik von “Oracel” mir nicht gefällt, habe ich mich seit längerem “qemu” zu gewandt. Hier nun einige Erkenntnissen von mir.


Inhaltsverzeichnis
Grundsätzliches
Tastenkombinationen
qemu-monitor
Starten ĂĽber Icon
Links
Bilder


Grundsätzliches

  • qemu-Virtualisierungen laufen, wie auch die Betriebssysteme von “VirtualBox”, in einem eigenem Fenster.
  • Ăśber den qemu-Monitor, einer Spezialkonsole, sind zusätzliche Steuerungen während des laufenden Betriebes möglich.
  • Installationen und Laufwerke können ohne grafische Oberfläche erstellt werden.
  • Die Laufwerke können direkt mit einem Link, oder “Starter”, gebootet werden.
  • Es stehen aber auch einige GUIs zur VerfĂĽgung. Ich empfehle den “virt-manager”.
  • Tastenkombination lassen schnelles Arbeiten zu.

Tastenkombinationen

Virtualisierungsfenster
Strg + Alt + f Umschalten zwischen Fenster- auf Vollbildmodus
Strg + Alt + u Fenster nach Größenänderung wiederherstellen
Strg + Alt Maus aus dem Virtualisierungsfenster holen
qemu-monitor
Strg + Alt + 2 Wechsel vom Virtualisierungsfenster in den qemu-monitor
Strg + Alt + 1 Wechsel vom qemu-monitor in das Virtualisierungsfenster

qemu-monitor
Beispiele von Eingaben

sendkey ctrl-alt-f1 auf die erste Konsole im Virtualisierungsfenster schalten
sendkey ctrl-alt-f2 auf die zweite Konsole im Virtualisierungsfenster schalten
sendkey ctrl-alt-f7 zurĂĽck auf die GUI im Virtualisierungsfenster schalten
screendump bild.ppm Erstellt ein Bildschirmfoto vom Virtualisierungsfenster im Verzeichnis wo das virtuelle Laufwerk liegt.
system_reset Erste Hilfe, wenn ein System hängt.
system_powerdown Ernste Hilfe, wenn ein System hängt.
q Letzte Hilfe, wenn ein System hängt. Auch quit.

Starten ĂĽber Icon
Einfach ein Laufwerk, zum Beispiel auf den Schreibtisch, mit einer VerknĂĽpfung, bei Ubuntu heiĂźt das “Starter”, booten.


Den Starter könnte man so einrichten:
Beschreibung: Windows 10 starten
Befehl: qemu-system-x86_64 -enable-kvm -M q35 /home/mein-name/virtuelle-laufwerke/Windows10-64bit.vdi -cpu Opteron_G5 -smp 2 -m 2G -k de -vga qxl -display sdl,window_close=off
Arbeitsverzeichnis:/home/mein-name/virtuelle-laufwerke


Der Befehl im Einzelnem
qemu-system-x86_64
das Grundsystem der Virtualisierung, der Emulator

-enable-kvm
diese Option verbindet den Emulator mit dem Wirtssystem

-M q35
diese Option holt den modernen virtuellen Chipsatz “Q35”

/home/mein-name/virtuelle-laufwerke/Windows10-64bit.vdi
dieser Pfad holt beispielsweise ein von der VirtualBox geschaffenes Laufwerk in qemu

-cpu Opteron_G5
dies Option bestimmt die gewĂĽnschte CPU

-smp 2
Anzahl der CPU-Kerne, beachte das Wirtssystem

-m 2G
diese Option bestimmt 2 GB RAM fĂĽr die Virtualisierung, beachte das Wirtssystem

-k de
hiermit wird die deutsche Tastatur geladen

-vga qxl
QXL ist der Grafiktreiber

-display sdl,window_close=off
display sdl steht fĂĽr seperates grafisches Fenster und ,window_close=off bedeutet, das Fenster kann nicht geschlossen werden, also gegen unbeabsichtigtes abschieĂźen der Virtualisierung

Links
Hier sind weiterfĂĽhrende Links zum Thema. Aber Vorsicht, manche Einstellungen sind nicht fĂĽr x86 oder x64 CPUs und im gĂĽnstigstem Falle einfach nur wirkungslos.
https://wiki.ubuntuusers.de/QEMU/
https://wiki.ubuntuusers.de/KVM/
https://wiki.archlinux.org/index.php/QEMU
https://wiki.archlinux.de/title/QEMU#QEMU-Monitor
https://en.wikibooks.org/wiki/QEMU/Monitor
http://download.qemu-project.org/qemu-doc.html


Bilder

Wenn Microsoft Autos bauen wĂĽrde

Da Microsoft, in den mir zugänglichen Statistiken, immer weiter von seiner ehemals größten Ausdehnung auf unserem Globus verliert, schiebe ich noch schnell einen seit Jahrzehnten bekannten Joke hinterher. Denn ist Microsoft nur noch wenigen bekannt, lacht es sich nicht so schön darüber.

Nach meiner Recherche ist hier offensichtlich diese Veröffentlichung dem Original am nächsten kommende http://www.hcs.harvard.edu/pnw/microsoftjoke.htm.
Denn alle weiteren Veröffentlichungen haben aus Freude oder Frust oder beides, noch einige Punkte dazu genommen, über die sich die jeweiligen Autoren wohl auch geärgert haben.


Inhaltsverzeichnis
Das Original
Die Ăśbersetzung
SpaĂź bei Seite
MikeRoweSoft.com


Das Original
“For all of us who feel only the deepest love and affection for the way computers have enhanced our lives, read on. At a recent computer expo (COMDEX), Bill Gates reportedly compared the computer industry with the auto industry and stated, “If GM had kept up with technology like the computer industry has, we would all be driving $25.00 cars that got 1,000 miles to the gallon.”

In response to Bill’s comments, General Motors issued a press release stating: If GM had developed technology like Microsoft, we would all be driving cars with the following characteristics:
1. For no reason whatsoever, your car would crash twice a day.
2. Every time they repainted the lines in the road, you would have to buy a new car.
3. Occasionally your car would die on the freeway for no reason. You would have to pull to the side of the road, close all of the windows, shut off the car, restart it, and reopen the windows before you could continue.
For some reason you would simply accept this.
4. Occasionally, executing a maneuver such as a left turn would cause your car to shut down and refuse to restart, in which case you would have to reinstall the engine.
5. Macintosh would make a car that was powered by the sun, was reliable, five times as fast and twice as easy to drive – but would run on only five percent of the roads.
6. The oil, water temperature, and alternator warning lights would all be replaced by a single “This Car Has Performed An Illegal Operation” warning light.
7. The airbag system would ask “Are you sure?” before deploying.
8. Occasionally, for no reason whatsoever, your car would lock you out and refuse to let you in until you simultaneously lifted the door handle, turned the key and grabbed hold of the radio antenna.
9. Every time a new car was introduced car buyers would have to learn how to drive all over again because none of the controls would operate in the same manner as the old car.
10. You’d have to press the “Start” button to turn the engine off.”


Die Ăśbersetzung
Bei einer Computermesse, der COMDEX, hat Bill Gates die Computer-Industrie mit der Auto-Industrie verglichen und das folgende Statement gegeben, „Wenn GENERAL MOTORS, mit der Technologie mitgehalten hätte wie die Computer Industrie, dann würden wir heute alle 25 Dollar Autos fahren, die 1.000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden.“.

Als Antwort darauf veröffentlichte GENERAL MOTORS, angeblich von Mr. Welch selbst, eine Presseerklärung mit folgendem Inhalt: „Wenn GENERAL MOTORS eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:

1. Ihr Auto wĂĽrde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.
2. Jedes mal, wenn die Linie auf der StraĂźe neu gezeichnet wĂĽrden, mĂĽsste man ein neues Auto kaufen.
3. Gelegentlich wĂĽrde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen und man wĂĽrde es akzeptieren, neu starten und weiterfahren.
4. Wenn man bestimmte Manöver durchfahren würde, wie beispielsweise eine Linkskurve, würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor neu Installieren.
5. Macintosch würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren wären, aber sie würden nur auf 5% der Straßen fahren.
6. Die Kontrollleuchten und die Warnlampe fĂĽr Temperatur und Batterie wĂĽrden durch eine „Genereller Auto Fehler“ – Warnlampe ersetzt.
7. Das Airbag System würde „Sind Sie sicher?“ fragen bevor es auslöst.
8. Gelegentlich würde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund aussperren. Sie könnten nur mit einem Trick wieder aufschließen, und zwar müsste man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit der Hand an die Radioantenne fassen.
9. Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werden wĂĽrde, mĂĽssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedienhebel genau so funktionieren wĂĽrde, wie in den alten Autos.
10. Man müsste den „START“-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.“.


SpaĂź bei Seite
Es könnte auch so kommen, in 12 Jahren gibt es tatsächlich Automobile die 3,8 Liter auf 1.600 Kilometer verbrauchen, aber es gibt kein “Microsoft” aus Redmond mehr.


MikeRoweSoft.com
Ja, noch einen SpaĂź hinterher.
Da ist vor Jahrzehnten ein kanadischer SchĂĽler mit dem Namen “Mike Rowe” auffällig geworden, weil er sich mit Software auseinander setzte und seine Webseiten-Domain “mikerowesoft.com” nannte.
Hier einige Quellen.

timbernet-Software in Wine installieren

Windows, Anwendungsprogramme mit Dateiendung *.exe unter Linux


Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Voraussetzungen
3. Reihenfolge der Installationen
4. Download-Adressen
5. Screenshots


1. Vorwort

Am Beispiel von “timbernet” erläutere ich die Installation unter Linux von Windows-Anwendungsprogrammen, erkennbar an der Dateiendung “.exe”.
Das Fazit vorab; die gesamte Installation verlief ohne Probleme und “timbernet” war sofort einsatzbereit.

2. Voraussetzungen

2.1 Betriebssystem

Als Grundkonfiguration habe ich das folgende Szenario auf “Xubuntu 16.04.2 LTS” und auch auf “Xubuntu 17.04” getestet.

2.2 Hardware

  • CPU 1x 64 Bit
  • RAM 1 GB DDR3
  • SSD 8 GB
  • VGA 16 MB

2.3 Windows-Laufzeitumgebung

“wine 1.6” und “wine-devel 1.9” aus den Repositorien von Ubuntu waren leider unbenutzbar, da sie einige Jahre der neuen Versionen von 2.0 / 2.2, hinter her waren, und somit den AnsprĂĽchen von neuerer Windowssoftware nicht gerecht wurden. Daher holte ich die Entwickler-Version, hier auch “Development branch” direkt von der Webseite “https://wiki.winehq.org/Ubuntu

2.4 Timbernet-Software

Die Timbernet-Software als Demoversion, das ist auch die reguläre Installations-Software, gibt es unter http://www.timbernet.de/html/download.php. Ich konnte nur “timberNet Softwaresystem Forst 10” auswählen, da der Download der Version 9 beschädigt ist.
Bitte beachte, dass auch unter Tools die Visual FoxPro-Laufzeitumgebung benötigt wird, hier auch “VFP 9 Runtime-Setup”.

3. Reihenfolge der Installationen

  1. Zuerst sollte das Betriebssystem installiert sein. Besonderheiten sind nicht zu beachten.
  2. Danach erfolgt die Installation von “wine” mit dem Terminal. Dauer je nach Internet-Geschwindigkeit etwa 5 Minuten.
    sudo dpkg --add-architecture i386
    sudo add-apt-repository ppa:wine/wine-builds
    sudo apt update
    sudo apt install --install-recommends winehq-devel
  3. Nun wird “Visual FoxPro” mit Hilfe von “wine”, beziehungsweise im KontextmenĂĽ mit “Mit “Wine Windows-Programmstarter” öffnen” installiert. Die Datei hat den Namen “VFP9SP2RuntimeSetup.exe” und ist 12,1 MB (12,8 MB) groĂź. Bitte den Installationsanweisungen folgen und wenigstens einen Benutzernamen eingeben. Achtung; fehlende Pakete, wie das Wine-Gecko-Paket, werden nach installiert und benötigen nur die Bestätigung, wie Klick auf den Schalter “Installieren”.
  4. Und zum Schluss wird nun endlich “timbernet”, die Datei heiĂźt “TnSetup.exe” mit 57,1 MB (59,8 MB), ebenso installiert. Bitte den Installationsanweisungen folgen.

Die gesamte Download- und Installationszeit beträgt etwa 10 Minuten, auf einem bestehendem Betriebssystem.

4. Download-Adressen

Zur besseren Ăśbersicht nochmal alle Download-Adressen in einer Tabelle.

Xubuntu 16.04.2 LTS http://cdimage.ubuntu.com/xubuntu/releases/16.04.2/release/xubuntu-16.04.2-desktop-amd64.iso
Xubuntu 17.04 http://cdimage.ubuntu.com/xubuntu/daily-live/current/zesty-desktop-amd64.iso
Wine 2.2 Entwicklerversion https://wiki.winehq.org/Ubuntu
“Visual FoxPro” + “timbernet” http://www.timbernet.de/html/download.php

5. Screenshots


Hier das Video dazu.

Ubuntu “Hardware Enablement Stack”, HWE, nachträgliche Installation

Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Point-Release installieren
3. Hardware aktualisieren
4. PrĂĽfung der Aktualisierung
5. Hinweis
6. Quellen


1. Vorwort

Diese Woche erschien das zweite Point Release von Ubuntu 16.04 LTS, also 16.04.2 LTS.
Doch wer glaubt, damit wirklich den aktuellen Stand von der Ausgabe 16.04 von “Canonical”, die Firma hinter “Ubuntu”, zu erhalten, wird getäuscht. Denn den neuen „Hardware Enablement Stack“, auch HWE, bekommt man nicht. Doch nun folgt die Anleitung die neuen Treiber manuell zu installieren.

2. Point-Release installieren

Entweder mit Terminaleingabe:
sudo apt list --upgradable && apt update && apt upgrade && apt dist-upgrade && dpkg --configure -a && apt install -f
Mit dieser Eingabe werden unter anderem auch gleich Abhängigkeiten aufgelöst.

Oder mit diesem Script aus dem Beitrag “Debian mit Komfort”.

3. Hardware aktualisieren

Aber alles wird gut, nun kommt hier die einfache Terminaleingabe um auch die Hardwaretreiber auf den neuesten Stand zu setzen:
sudo apt-get install --install-recommends xserver-xorg-hwe-16.04
Es soll damit ein fortschreitender Hardware-Aktualisierungsprozess gestartet werden, genannt “Rolling LTS Enablement Stack”.

4. PrĂĽfung der Aktualisierung

Die PrĂĽfung fĂĽr das Point Release sollte folgende Ausgabe erzeugen:
uname -a
Linux Ubuntu 4.8.0-36-generic #36~16.04.1-Ubuntu SMP Sun Feb 5 09:39:57 UTC 2017 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux

Die PrĂĽfung fĂĽr die “OpenGL”-Treiber sollte das ergeben:
glxinfo | grep "OpenGL version"
OpenGL version string: 3.0 Mesa 12.0.6

5. Hinweis

FĂĽr solche Aktualisierung sollte nicht das Terminal sondern die Konsole genutzt werden.
Mit Strg+Alt+F1 bis Strg+Alt+F6 wird die Konsole aktiviert und mit Strg+Alt+F7 kehrt man zum Desktop zurĂĽck.

6. Quellen

https://wiki.ubuntu.com/Kernel/LTSEnablementStack
https://wiki.ubuntu.com/Kernel/RollingLTSEnablementStack