ifconfig route netstat

Inhaltsverzeichnis


Ermitteln der eigene IP-Adresse und Schnittstelle mit

  • „ifconfig“,
  • identisch mit „netstat -ei“ oder
  • eine Ă€hnlische Ausgabe mit „ip addr“.
test@test:~$ ifconfig
enp0s3: flags=4163  mtu 1500
	inet 10.0.2.15
	netmask 255.255.255.0
	broadcast 10.0.2.255
	inet6 fe80::a00:27ff:fe87:5d94
	[weitere Ausgabe]

In diesem Fall

  • heißt die Schnittstelle „enp0s3“,
  • besitzt die IP-Adresse der Version 4 „10.0.2.15“,
  • besitzt die IP-Adresse der Version 6 „fe80::a00:27ff:fe87:5d94“ und
  • den MTU-Filter „1500“

Ermitteln der Router-Hardware mit „route“

test@test:~$ route
Kernel-IP-Routentabelle
Ziel     Router  Genmask       Flags Metric Ref Use Iface
default  wrt	 0.0.0.0       UG    100    0   0 enp0s3
10.0.2.0 0.0.0.0 255.255.255.0 U     100    0   0 enp0s3

Router heist „wrt“ erkennbar am „G“-Flag fĂŒr „Gateway“.


Ermitteln des Router-Alias mit „route|grep default| awk ‚{print $2}‘

test@test:~$ route|grep default| awk '{print $2}'
wrt

Dieser Befehl kann schon eingebaut werden, wie beispielsweise in eine „.conkyrc“.


Ermitteln der Router-Adresse mit „route -n“ oder „netstat -r -n“

test@test:~$ route -n
Kernel-IP-Routentabelle
Ziel      Router       Genmask         Flags Metric Ref Use Iface
0.0.0.0   10.0.2.2     0.0.0.0         UG    100    0     0 enp0s3
10.0.2.0  0.0.0.0      255.255.255.0   U     100    0     0 enp0s3

Die Router- IP-Adresse lautet „10.0.2.2“ erkennbar am „G“-Flag.


Ermitteln der aktiven Internetverbindungen mit „netstat“

test@test:~$ netstat
Aktive Internetverbindungen (ohne Server)
Proto Recv-Q Send-Q Local Address           Foreign Address         State      
Aktive Sockets in der UNIX-DomÀne (ohne Server)
Proto RefCnt Flags Type  State     I-Node   Pfad
unix  2   [ ]   DGRAM              14641 /run/user/1000/systemd/notify
unix  3   [ ]   DGRAM              8854  /run/systemd/notify
unix  2   [ ]   DGRAM              8856  /run/systemd/cgroups-agent
unix  14  [ ]   DGRAM              8863  /run/systemd/journal/dev-log
unix  2   [ ]   DGRAM              8871  /run/systemd/journal/syslog
unix  6   [ ]   DGRAM              8875  /run/systemd/journal/socket
unix  3   [ ]   STREAM  VERBUNDEN  15354    
unix  3   [ ]   STREAM  VERBUNDEN  15337    
unix  3   [ ]   STREAM  VERBUNDEN  14440    
[weitere Ausgabe]

Wer sollte nicht von Windows auf Linux wechseln


Inhaltsverzeichnis

  1. Kein Linux fĂŒr den Mittelstand, kein Linux fĂŒr private Nutzer die 10 Jahre Windows nutzen
  2. Die GrĂŒnde gegen eine Wechsel zu Linux
  3. Schnell und billig, Windowsprogramme aus Fremd-Modulen zusammengesetzt
  4. Diebstahl von freien Quellcode
  5. Wie bekommt man trotzdem seine Windows-Software zum laufen unter Linux
  6. Die höchsten Prinzipien von Software
  7. Hinweis

Kein Linux fĂŒr den Mittelstand, kein Linux fĂŒr private Nutzer die 10 Jahre Windows nutzen
Nach vielen Jahren Linux-Propaganda gebe ich auf bei einigen Benutzern nun fĂŒr Linux zu werben.
Es geht in diesem Beitrag um kleine mittelstĂ€ndische Software, Software von GerĂ€teherstellern und Software fĂŒr die sehr stark Werbung betrieben wird, obwohl es keine Sorgfalt gegenĂŒber Benutzer existiert. Denn meist ist diese Software

  • unfrei,
  • kann nicht angepasst werden,
  • wird mit Versionskauf gegĂ€ngelt,
  • lĂ€uft nur unter bestimmten Windows-Versionen und
  • lĂ€uft nur mit bestimmten und von Fremdfirmen erstellten proprietĂ€ren Modulen.

Der private Nutzer bekommt mit jedem GerĂ€t das er kauft, auch eine CD-ROM, die er brav einlegt und die im Autostart angebotene Option „Schnelle Installation“ beziehungsweise „Einfache Installation“ auswĂ€hlt. Um gleich den Irrtum aufzuklĂ€ren, die „Schnelle Installation“ ist in Wirklichkeit die langsamste Installation. Ebenso die „Einfache Installation“ ist die komplexeste Installation. Denn beide Option laden nicht nur den GerĂ€tetreiber, sondern jede Menge „gut gemeinte“ und „hilfreiche“ und „empfohlene“ Software auf die Festplatte, natĂŒrlich mit allen EintrĂ€gen in den Autostart, denn Sie könnten die Software ja alle 10 Minuten benötigen, davon gehen die jeweiligen Software-Herausgeber aus. Der Anteil zwischen notwendigem GerĂ€tetreiber und ĂŒberflĂŒssiger Software liegt meines Erachtens bei 1:100, gemessen am belegtem Speicherplatz.
Warum wird der Benutzer mit solcher Software belĂ€stigt? Weil hier Werbegelder fließen fĂŒr jede Installation dieser fremdem Software oder / und eine Lock-in Situation fĂŒr den GerĂ€tehersteller angestrebt wird.
Dieses Software-Umfeld wird vom Windows-Benutzer nach ĂŒber 10 Jahren Nutzung so verinnerlicht, dass ein Paradigmenwechsel fĂŒr ihn nicht mehr in Frage kommt. Denn ĂŒber 10 Jahre Windows-Konditionierung steht fĂŒr „war schon immer so und anders kenne ich es nicht und daher ist es gut so“.


Die GrĂŒnde gegen eine Wechsel zu Linux
Einige Windows-Software ist unter Windows von der technischen Seite gesehen wirklich so schlecht, das mir die Lust vergeht, diese Programme unter Linux lauffÀhig zu machen.
Ein Beispiel sind die speziellen Programme fĂŒr den Mittelstand. Die Herausgeber dieser Programme hatten ein Problem der jeweiligen Berufsgruppen aufgegriffen und prĂ€sentieren eine Lösung die schnell und billig realisiert wurde. Der Nebeneffekt ist, alle guten VorsĂ€tze von Sorgfaltspflicht, gegenĂŒber dem Kunden und seiner Investition, sind ĂŒber den Haufen geworfen:

  • wie das „KISS“-Prinzip, das Programm so einfach wie irgend nur möglich halten, damit die FunktionalitĂ€t in jedem Fall erhalten bleibt;
  • statt ein Programm fĂŒr eine Aufgabe, wird die eierlegende Wollmilchsau prĂ€sentiert;
  • Verantwortung fĂŒr sein Produkt zu ĂŒbernehmen, ist nicht möglich da Fremdmodule anderer Hersteller das untergraben und
  • die Softwarepflege durch Maintainer, das die Software auch in der Zukunft, egal ob durch BasisĂ€nderung oder Paradigmenwechsel, lauffĂ€hig bleibt, kann nicht gewĂ€hrleistet werden, da Programmierer die teuer sind, entlassen werden.

Die höchsten Prinzipien fĂŒr sichere Software werden ohnehin nicht eingehalten.
Mittlerweile ist es Allgemeinwissen, gute Programmierer und gute Software kosten Geld. Wer sich unbedingt mit einer Verkaufsversion eines Programms eine goldene Nase verdienen will, muss zwangslĂ€ufig schlechte Software produzieren lassen. Außer man hat am Beginn Geldgeber die Millionen von Geldern vorschießen, doch das dĂŒrfte wohl nur wenigen Initiatoren gelingen.
Schlecht programmierte Software unter Linux zu installieren, lĂ€uft diametral zu den Konzept fĂŒr Sicherheit unter Linux. Denn wegen einer schlechten Windows-Software das komplette Linux-Betriebssystem zu kompromittieren macht keinen Sinn.
Unter Linux haben die Programme ĂŒbrigens einen namentlich bekannten und damit verantwortlichen Menschen.


Schnell und billig, Windowsprogramme aus Fremd-Modulen zusammengesetzt
Wie das geht mit schnell und billig Programme zu erstellen, ganz einfach mit Fremd-Modulen die als Grundlage vorausgesetzt werden fĂŒr die eigene Software des Herausgebers von mittelstĂ€ndischer Software oder GerĂ€tesoftware. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht unbedingt preiswert fĂŒr den Anwender.
FĂŒr Windows-Software sollte das Betriebssystem Windows, zumindest in den letzten beiden aktuellen Versionen, ausreichend sein. Dem ist nicht so. Meist werden noch proprietĂ€re Module vorausgesetzt, wie diese Beispiele:

  • Microsoft .NET x.x
  • Microsoft Access xxxx-Runtime
  • Module aus unterschiedlichen „Adobe“-Produkten

Obwohl die freien Alternativen dieser Module, wie „mono“, „MariaDB“ und „Ghostscript“, vorhanden sind und diese plattformĂŒbergreifend zur VerfĂŒgung stehen, werden diese nicht genutzt.
Die proprietĂ€re Module haben den Nachteil, das diese nur fĂŒr einen begrenzten Zeitraum gĂŒltig sind, bis zum grĂ¶ĂŸerem Update der Software oder des Betriebssystems. So kann es also passieren, das eine Software fĂŒr viel Geld unter „Windows Vista“ angeschafft, unter „Windows 10“ nicht mehr funktioniert. DafĂŒr dĂŒrfen Sie aber mit großzĂŒgigem Rabatt die neueste Version kaufen, die aber wiederum die Daten der bisherigen Version nicht mehr importiert.
Diese StĂŒckwerke von mittelstĂ€ndischer Software und auch Software von GerĂ€teherstellern, ist sehr schwer unter „Wine“, eine Windows-Laufzeitumgebung fĂŒr Unixe, zum laufen zu bringen, da die Hersteller sehr sehr sparsam mit den gesamten Systemvoraussetzungen fĂŒr ihre Software sind. Denn zum Beispiel reicht es nicht aus „ab Windows Vista“, wenn trotzdem „Microsoft .NET 4.5“ benötigt wird. Aber eine Vista-Installation hat nur Version 3.0 im GepĂ€ck. Ja, dieses Durcheinander von inkompatibler Software und Voraussetzungen zieht sich wie ein roter Faden durch.


Diebestahl von freien Quellcode, „Open Source Software“
Eine weitere beliebte Methode um billig Programme zu erstellen, ist das Stehlen von freien Quellcode fĂŒr eigene Programme und diese dann als eigenes Werk mit proprietĂ€rer Lizenz auszustatten um den Diebstahl ihrer Software vorzubeugen.
Warum stehlen diese Programmierer, ganz klar, weil es keinen besseren Programmcode gibt als „Open Source Software“.


Wie bekommt man trotzdem seine Windows-Software zum laufen unter Linux
Mit Virtualisierung von „Windows“ in einer Box, wie beispielsweise mit der „VirtualBox“ von Oracle, kann diese Software lauffĂ€hig gesetzt werden. Leider ist diese Lösung nur bedingt zu empfehlen, da Oracle aus meinem VerstĂ€ndnis jede freie Software aus ihrem Hause, dazu gehört auch „VirtualBox“, im Laufe der Zeit zerstört. Das schlimmste Beispiel „OpenOffice“, das jetzt endlich, aber vermutlich zu spĂ€t, an die „Apache Foundation“ abgegeben wurde. Mit „Java“ wird ein Ärger nach dem anderem von „Oracel“ produziert, um sich mit Entwicklern, Firmen und Anwendern zu ĂŒberwerfen.
Es gibt noch andere Virtualisierungs-Software, die aber entweder nicht so komfortabel sind oder kostenpflichtig und trotzdem nicht so gut wie „VirtualBox“ sind. Wer bereit ist zu lernen, dem steht mit „QEMU“ eine Lösung zur VerfĂŒgung.
Mit nicht komfortabel könnte man leben, aber gerade der Windows-Benutzer wird sich nicht mit der Technik von Virtualisierung beschĂ€ftigen, mit seinem Totschlag-Argument „Unter Windows ging es doch.“, selbst dann, wenn es eben zuletzt nicht mehr ging und der Wechsel genau aus diesem Grunde erwogen wurde. Ja, es ist verrĂŒckt und trotzdem RealitĂ€t.


Die höchsten Prinzipien von Software
Möglicherweise ist nur „Open Source Software“ in der Lage professionelle Computeraufgaben zu erledigen. Aus meiner Sicht sind folgende Prinzipien wichtig fĂŒr professionelle Software:


Hinweis
Meine Aussagen betreffen nicht alle Software fĂŒr den Mittelstand und GerĂ€te-Herstellern, aber meist habe ich nur solche Software angetroffen. NatĂŒrlich kann das auch ein unergrĂŒndlicher Zufall im Universum sein, das es nur mir so passiert ist.
Ach; die Markenname gehören den jeweiligen Inhabern.

Ubuntu LTS und der Support-Status

Von Ubuntu, beziehungsweise von der Firma Canonical, gibt es ein Terminal-Programm um den UnterstĂŒtzungs-Staus der installierten Software sich anzeigen zu lassen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Ubuntu und die UnterstĂŒtzung der installierten Pakete
  2. Beispiel „Xubuntu 16.04“
  3. Lebenslang lauffÀhiger Computer

Ubuntu und die UnterstĂŒtzung der installierten Pakete
Da nur fĂŒr die Version „Ubuntu“ mit der Unity-OberflĂ€che in der LTS-Version, LTS steht fĂŒr LangzeitunterstĂŒtzung, mit den vorinstallierten Programmen, 5 Jahre UnterstĂŒtzung versprochen wird, wĂ€re es interessant wie es bei den anderen viel genutzten LTS-Versionen, wie Kubuntu, Ubuntu-GNOME, Xubuntu und Ubuntu MATE, aussieht mit der UnterstĂŒtzung der installierten Pakete.

Der Befehl nennt sich sinnvoller Weise ubuntu-support-status.


Beispiel mit einem eben vor einer Stunde installiertem „Xubuntu 16.04.“

amnesia@amnesia:~$ ubuntu-support-status
Zusammenfassung der UnterstĂŒtzung fĂŒr 'amnesia-b':

Sie haben 170 Pakete (11.2%), die bis April 2019 (3y) unterstĂŒtzt werden
Sie haben 1312 Pakete (86.6%), die bis April 2021 (5y) unterstĂŒtzt werden
Sie haben 26 Pakete (1.7%), die bis Januar 2017 (9m) unterstĂŒtzt werden

Sie haben 0 Pakete (0.0%), die nicht/nicht mehr heruntergeladen werden können
Sie haben 7 nicht unterstĂŒtzte Pakete (0.5%)

FĂŒr weitere Informationen mit --show-unsupported, --show-supported oder --show-all ausfĂŒhren
amnesia@amnesia:~$

Obwohl es kein Ubuntu-Unity ist, werden trotzdem fast 87% der installierten Pakete ĂŒber die die gesamte Laufzeit der LTS-Version unterstĂŒtzt. Außerdem erhalten 11% der Pakete fĂŒr 3 Jahre UnterstĂŒtzung.
Damit könnte man alle 2 Jahre sein System, das mit 98% der Pakete sicherheitsrelevante Updates erhÀlt, auf die nÀchste LTS-Version upgraden, die alle 2 Jahre im April erscheint.
Selbst wenn man diese Upgrade nur alle 4 Jahre durchfĂŒhrt, hat man ein weites gehendes mit Sicherheitsupdates versorgtes System auf seinem Computer.
UND ALLES KOSTENLOS!


Lebenslang lauffÀhiger Computer
Wer einen Computer nutzt fĂŒr spezielle Aufgaben und dafĂŒr kein Internet benötigt, kann also lebenslang mit dem gleichem Betriebssystem und seinen Programmen arbeiten, soweit die Hardware durchhĂ€lt. Da Sie bei Linux die Kontrolle besitzen, keine Fragmentierung wie bei Windows haben und sich kein DatenmĂŒll auf der Festplatte eingrĂ€bt, wĂ€re das die kostengĂŒnstigste Option.

„Grsync“ inkrementelles Backup mit Ausschluss von Verzeichnissen

Der Sinn von Backups ist in diesem Beitrag nicht Gegenstand.

Inhaltsverzeichnis

  1. Inkrementelles Backup
  2. Vorbereitungen
  3. Der Befehle rsync mit der grafischen Aufsatz „Grsync“.
  4. Ausschluss von Dateien und Verzeichnissen
  5. Verweise

Inkrementelles Backup
In dieser Art werden nur geÀnderte Dateien und Verzeichnisse mit einem schon vorhandenem Backup synchronisiert. Nur beim erstmaligen Benutzung der inkrementellen Synchronisation, wird ein komplettes Backup erstellt.
Die Vorteile dieser Art von Backup liegt darin:

  • es dauert nur wenige Sekunden auf SSD-Festplatten
  • es dauert nur wenige Minuten auf HDD-Festplatten
  • es kann tĂ€glich ohne Mehraufwand durchgefĂŒhrt werden, auf dem 1. Backup-Medium
  • es kann wöchentlich ohne Mehraufwand durchgefĂŒhrt werden, auf dem 2. Backup-Medium

Vorbereitungen
Damit nur relevante Daten gesichert werden sind muss eine Bereinigung von unnötigen Daten durchgefĂŒhrt werden. Wenn Sie es nicht wissen wie, nehmen Sie bleachbit zu Hilfe. Nur wenn Sie wirklich wissen was Sie tun, sollten einmal im Monat die verwaisten Pakete und doppelte Dateien entfernt werden.


Der Befehle rsync mit der grafischen Aufsatz „Grsync“.
Grsync-01


Ausschluss von Dateien und Verzeichnissen
Der Ausschluss erfolgt so, das der Pfad im jeweiligen Verzeichnis beginnt.

Beispiel mit Grsync unter „Erweiterte Optionen“

--exclude=/.config/geheimes-verzeichnis

Beispiel mit rsync im Terminal

rsync -r -t -v --progress --delete --size-only -s --exclude=/.config/geheimes-verzeichnis //home/ /media/home/

Vorsicht, oft wird der gesamte Pfad eingetragen, das ist dann Wirkungslos.
Falsches Beispiel

--exclude=/home/user/.config/geheimes-verzeichnis

Verweise
Datensicherung – Backup
Superschnell ISO-Datei erstellen von CD oder DVD mit Befehl „dd“
Windows-Umzug von HDD auf SSD
Windows zu Linux – der Umstieg

Einzelne Wörter mit CSS ohne „class“ und „span“ formartieren

Oft besteht der Wunsch einzelne Wörter im Layout zu charakterisieren oder zu kennzeichnen. Bisher werden dafĂŒr die Optionen mit „class“, „span“, „div“ oder anderen Elementen genutzt.

Ich habe mir eine Methode erstellt wie dies auch ohne diese Element funktioniert, da zum Beispiel der Standard-Texteditor in WordPress solche Elemente nicht anzeigt.
einzelne-woerter-css3


Beispiele
1. Beispiel
Nutzen sie fĂŒr folgende Eingaben das Terminal.

... Eingaben das <em><strong>Terminal</strong></em>.

2. Beispiel
Nutzen sie fĂŒr Befehl fĂŒr die SystemĂŒbersicht inxi -Fxz.

... SystemĂŒbersicht <code>inxi -Fxz</code>.

Das dazugehörige CSS:
em strong { color:#c00; }
code { color: #00c; }

Telefonnummer direkt zum anwÀhlen

Die Internetnutzung durch Smartphones verlangt VerÀnderungen des Webdesigns um weiterhin oder anders Benutzerfreundlich zu sein oder zu verbessern.

Inhaltsverzeichnis

  1. Beispiel
  2. Symbole
  3. Verweise

Hier am Beispiel einer sofort anwÀhlbaren Telefonnummer direkt aus der Webseite heraus.
Mobil: 0172 – 3062373

Der entsprechende Code ist:

Mobil: <a href="tel:+491723062373">0172 - 3062373</a>

Symbole
Mit verschiedenen UTF-Symbolen ist das ganze auch noch individueller anzupassen.

AusfĂŒhrung Code
đŸ“± &#128241;
✆ &#9990;
☎ &#9742;
🖁 &#128385;
đŸ•œ &#128381;
📮 &#128244;

Das letzte Symbol wÀre geeignet um Ruhepausen in Kliniken, KindertagesstÀtten, Seniorenheime anzuzeigen oder andere sensible Orte zu kennzeichnen.


Verweise
http://unicode-table.com/de/search/?q=Phone
UTF8 mit Google suchen

Unterschiede zwischen Linux und Windows

Das ist ein Versuch beide Betriebssysteme zu vergleichen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Software
  2. Hardware
  3. Viren
  4. Sicherheit
  5. Updates und Aktualisierungen
  6. Verbreitung und KompatibilitÀt
  7. Benutzerfreundlichkeit
  8. Verweise

Linux Windows
Software
Software wird ausschließlich ĂŒber ein Portal der Distribution installiert, das gewĂ€hrleistet die Echtheit und die Sicherheit des jeweiligen Programms.
Zugang zu diesem Portal besteht ĂŒber

  • Software-Center oder
  • Synaptic oder
  • Terminal installiert.

Falls Software aus dem Internetbrowser installiert wird, ist das System komprimiert, also unsicher und die StabilitÀt ist aufgehoben.

Software wird aus

  • verschiedenen Quellen und
  • nicht geprĂŒft Quellen installiert.

Außerdem werden

  •  ungefragt Zusatz-Software installiert,
  • Browser-Fenster mit Werbung geöffnet,
  • die Kontrolle durch „Einfache Installation“ entzogen und
  • meist die Programme ungefragt in den Autostart verlinkt, womit der PC sofort langsamer wird fĂŒr die gesamte Lebenszeit.
Die Standartsoftware der Distribution ist kostenlos und zwischen allen meist genutzten Betriebssystemen lesbar. Windows ist kostenpflichtig, außer das Update von Windows 7 bis Windows 8.1 auf Windows 10. Viele angebotenen Programme sind kostenpflichtig und damit nicht interoperabel.
FĂŒr jede Software ist Voraussetzung eine ausfĂŒhrlicher Hilfetext. Meist ist auch ein Handbuch dabei. Softwarehilfe ist keine Voraussetzung fĂŒr Windows-Software.
Hardware
GerÀte werden meist von Linux sofort erkannt und installiert. GerÀte werden zum Teil erkannt. Manchmal werden bei Àlteren GerÀten Standarttreiber installiert.
Ausnahmen sind billig hergestellte MehrfunktionsgerĂ€te und manchmal WLAN-GerĂ€te, da diese dem Sicherheitskonzept von Linux zu wider laufen. Oft mĂŒssen Treiber-CD-ROMS eingelegt werden, die ungefragt andere Software zu den Treibern mit installiert. Zudem ist die zusĂ€tzliche Software redundant, da meist schon funktionell dieselben Programme vorhanden sind und genutzt wird.
Eine Festplatte mit Linux lÀuft sofort auf einen anderen Rechner ohne Neuinstallation. Eine Festplatte mit Windows lÀuft nur innerhalb eines und desselben Computers.
Viren
Viren fĂŒr Linux in freier Wildbahn existieren nicht.
Trotzdem kann ein Antiviren-Programm, wie „Clam-TK“ installiert werden, um beispielsweise Software und E-Mails von Windows-Rechnern zu prĂŒfen, damit diese auf anderen Windows-Rechnern keinen Schaden mehr anrichten können.
Anti-Viren-Software ist zwingend notwendig.
Die Nebenwirkung ist, das die Systemressourcen zur HĂ€lfte schon ausgenutzt sind und dem tĂ€glichen Arbeiten nicht mehr zur VerfĂŒgung steht.
Sicherheit
Offene Programmquellen, mit der Möglichkeit der ÜberprĂŒfung. Geschlossener, unbekannter und mit vielen nicht gepatchten Sicher­heitslĂŒcken behafteter Programmcode.
Administrator-Rechte, unter Linux root-Rechte, nur begrenzt auf Zeit und meist nur fĂŒr eine Funktion. Zum komfortablen Arbeiten ist meist der Benutzer immer mit Administrator-Rechten ausgestattet, was Viren und anderer Schadsoftware alle TĂŒren öffnet.
Software aus einer sicheren und geprĂŒften Quellen der eigenen Distribution. Software wird aus verschiedenen Quellen und nicht geprĂŒft Quellen installiert, da unter Windows 10 der „Windows Store“ sehr sehr mager ist.
Kein Antivirenprogramm zwingend notwendig. Anti-Viren-Software ist zwingend notwendig.
Updates und Aktualisierungen
Es existiert ein Update-Service fĂŒr die gesamte installierte Software. Es sind verschiedene Updater installiert.

  • Windows-Updater
  • Microsoft-Updater
  • Updater fĂŒr Adobe-Produkte,
  • Updater fĂŒr die Java-Umgebung
  • und viele weitere.

Diese Updater sind entweder omnipresent im Autostart oder als Dienst.

Sicherheitsupdates kommen sofort nachdem diese erstellt sind. Also wenn notwendig mehrmals tĂ€glich. Sicherheitsupdates kommen erst nach vorgegebenen Zeiten im Monat oder im Jahr, solange bleiben die SicherheitslĂŒcken bekannt und offen fĂŒr Angriffe.
Ein Neustart ist bei 99,99% nicht notwendig, also extrem selten. Nach meiner Erfahrung etwa 3x im Jahr.
Der Neustart ist nur um wenige Sekunden verzögert.
Ein Neustart ist immer notwendig.
Ein Neustart kann bis Stunden dauern.
Software-Updates werden bei den meisten Distributionen sofort angeboten, sofort nutzbar und ein Neustart ist nicht notwendig. Ob neue Versionen vorhanden sind, muss selber vom Benutzer erkundet werden, außer bei den jeweiligen Updatern von verschieden Programmen.
Ein Neustart ist meist notwendig.
Verbreitung und KompatibilitÀt
Linux, Unix, BSD, alle Apple-Betriebssysteme, Android und die meisten anderen Betriebssysteme sind vom Betriebskern aus einer Quelle entstanden.
Erkennbar ist das fĂŒr jeden, durch den Frontslash bei Pfadangaben.
Windows ist ein Betriebssystem, das selbst innerhalb seiner eigene Versionen nicht kompatibel ist.
Siehe „MS Office 2007“, das ist nicht lauffĂ€hig unter Windows 10.
Linux ist das meist genutzte Betriebssystem!
Beispielsweise genutzt in:

  • embedded Betriebssysteme
  • Routern und andere Netzwerk-Hardware
  • Fernseher, Radio, HaushaltsgerĂ€te
  • industriellen Arbeitsmittel
  • Internet-Server
  • Datenbank-Systemen
Noch ist Windows das meist genutzte Desktop-Betriebssystem.
Windows ist die meist genutzte Schnittstelle bei den Sparkassen-Terminals fĂŒr Kontoinhaber und oft genutzt bei Ă€lteren industriellen Arbeitsmitteln.
Benutzerfreundlichkeit
Benutzerkonzepte sind langfristig angelegt und Àndern sich meist nur durch anerkannte und pragmatische Verbesserung.
Die Entwickler sind in Kommunikation mit den Benutzern.
Benutzerkonzepte Àndern sich sprunghaft, sind auch mit Nachteilen behaftet und ohne erkennbare Vorteile.
Eine anerkannte Kommunikation mit den Benutzern existiert nicht.
Verschiedene Desktop-Systeme, wie „Gnome“, „KDE“, „XFCE“, „Mate“, „Cinnamon“ und weitere, bieten ein angepasstes Nutzerverhalten. Ein einziger Desktop und der ist nur schwerfĂ€llig anpassbar.
Bei lĂ€ngeren Prozessen werden zu dem Progressionsbalken, noch die Möglichkeit sich gegeben Details anzeigen zu lassen, also die tatsĂ€chlich laufenden Operationen. Außer beim Kopiervorgang sind alle Progressionsbalken unter Windows ein Mysterium. Fragen wie, was passiert gerade oder geht ĂŒberhaupt noch was, bleiben somit unbeantwortet.

Verweise
Windows 10 – Vorteil und Nachteile
Windows und Linux, der wirklich wahre Unterschied
Windows 8 oder Linux hat Fenster und keine U-Bahn!

Zugriffsrechte vom Verzeichnis „gvfs“

Problem
Unter Ubuntu ist mir jetzt mehrfach das versteckte Verzeichnis „.gvfs“ aufgefallen. Er ist im jeweiligen home-Verzeichnis des Benutzers und hat manchmal die Zugriffsrechte auf root gesetzt. Nun ist das nicht unbedingt hinderlich im tĂ€glichen Betrieb, aber

  1. Was ist gvfs ĂŒberhaupt?
  2. Warum hat ein Verzeichnis das nur den Benutzer gehören soll, root-Rechte?
  3. Von rsync wird natĂŒrlich ein Fehler ausgegeben.
  4. Warum können die Rechte mit chown nicht auf den Benutzer gesetzt werden?

Lösung

  1. Gvfs kann man mit „Gnome virtual Filesystem“ auflösen. Das ist die VerknĂŒpfung von verschieden GerĂ€ten mit ihren verschiedenen Dateisystemen, wie Windows sein NTFS oder Dateisysteme die ĂŒber Netzwerke erreichbar sind.
  2. Das weiß ich auch nicht, eventuell ist hier ein Sicherheitskonzept zu weit gegangen.
  3. Fehlermeldungen sind immer Àrgerlich und man möchte diese verstehen und beheben.
  4. Und jetzt meine gefundene Lösung. Erst dachte ich bei der Einrichtung eines neuen PC, das die Ursache bei der angeschlossenen, ebenfalls neuen externen Festplatte mit ihrem NTFS-Dateisystem liegt. Doch das zurĂŒckholen der Rechte gelang immer noch nicht. Nach lĂ€ngerem Nachdenken kam ich darauf, dass die Sperrung auf Grund eines gestartetem Daemon, Dienstes, erfolgt. Daher sah ich im Autostart nach und fand das „Bluemann-Applet“, ein Bluetooth-Manager. Bluetooth ist eine Netzwerktechnologie fĂŒr kurze kabellose Verbindungen zu anderen Dateisystemen.
    Und das war es. Ich benutze aus meinem SicherheitsverstĂ€ndnis kein Bluetooth und habe es kurzerhand fĂŒr immer entfernt, deaktivieren wĂŒrde aber auch reichen.
    Nun konnte ich nach einem Neustart ohne den Bluetooth-Diensten die Rechte wieder zurĂŒck erlangen. Die Option rekursiv nur aus Faulheit um das Verzeichnis nicht noch untersuchen zu mĂŒssen auf eventuelle Inhalte.

Eingabe in der Konsole

amnesia@amnesia:~$ sudo chown -R amnesia:amnesia .gvfs

RechteprĂŒfung im Terminal

amnesia@amnesia:~$ ls -al

Die Rechte vorher: dr-x—— 2 root root
Die Rechte danach: drwx—— 2 amnesia amnesia

Mit chmod hÀtte ich das Problem schneller gelöst, also zuerst Schreibrechte einfordern und dann Benutzerwechsel, nur hÀtte ich die Ursache nicht erkannt.


Schlagworte:
„Die angeforderte Funktion ist nicht implementiert“, „Permission denied“, chown, chmod, fsck, versteckte Verzeichnisse / Ordner, Zugriffsrechte, Dateisystem, Schreibschutz

Debianbasierte Distributionen aktualisieren

Folgende Eingaben sind im Terminal einzugeben.

Update der Repository-Listen

amnesia@amnesia:~$ sudo apt update

Update der installierten Programme

amnesia@amnesia:~$ sudo apt upgrade

Update der installierten Distribution innerhalb des Release

amnesia@amnesia:~$ sudo apt dist-upgrade

Update des Release der installierten Distribution.

amnesia@amnesia:~$ sudo do-release-upgrade

Reparatur der Packages die heruntergeladen wurden, aber nicht installiert werden konnten.

amnesia@amnesia:~$ sudo dpkg --configure -a

Download und Installation der benötigten AbhÀngigkeiten.

amnesia@amnesia:~$ sudo apt install -f

Hinweis zu thematisch angelehnten Beitrag
Komplettes Update mit einer einzigen Befehlszeile

Windows und Linux, der wirklich wahre Unterschied

Der Unterschied zwischen diesen beiden Betriebssystemen liegt aus meiner Sicht nicht im Code, sondern ist gesellschaftlich begrĂŒndet!

Microsoft Windows“ ist ein Produkt.
Linux“ ist eine Weltanschauung.


  1. Grundlegend
  2. Entwickler
  3. QualitÀt
  4. Garantien
  5. Wirtschaft
  6. Sicherheit
  7. Datenschutz
  8. Zahlen
  9. Schlusswort
  10. Quellen

Folgende Behauptungen habe ich nicht alle mit einzelnen Quellen belegt, da es soviel Film, Audio- und Textmaterial gibt, das ich die einzelnen Punkte dieser Zusammenfassung, auch als Allgemeinwissen interpretiere.


Grundlegend
Microsoft hatte immer eine „fertige“ Windows-Version herausgebracht, die ab und zu mit ServicePacks aktualisiert wurden. Mit Windows 10 soll sich das jetzt Ă€ndern, da Windows nun als „Dienst“ oder als Plattform fĂŒr Microsoft-Dienste, also in fortdauernde Entwicklung, verschenkt/verkauft wird. Das Microsoft Windows-Kaufprodukt ist oder war bis Windows 10, ein statisches System mit unflexibler Systemaktualisierung.
Dazu Linux betrachtet, war Linux und ist Linux nie ein fertiges Betriebssystem, denn es wĂ€chst tĂ€glich, wie eine Lebensform mit all ihren Vor- und Nachteilen, wie ImmunitĂ€t erwerben aber auch evolutionĂ€res Verzweigen. Linux ist ein quicklebendiges System mit allen Möglichkeiten von evolutionĂ€rer Weiterentwicklung und steht weltweit allen Menschen ob reich oder arm gleichermaßen und kostenlos zur VerfĂŒgung.


Entwickler
Bei Microsoft sind hochbezahlte Software-Ingenieure in einem hochmotivierentem Arbeitsumfeld unter Vertrag. Sie gehen auch sehr zeitig in den Ruhestand.
Die globalen Linux-Entwickler sehen es als ihre Lebensaufgabe an, ihre Weltanschauung in einen Code niederschreiben und diesen zu pflegen.


QualitÀt
Zur QualitÀt der beiden Betriebssysteme gebe ich nur einen Tipp, starten Sie mal Windows 10 und Ubuntu 16.04 auf demselben PC, das sagt mehr als tausend Worte.
Höchstens noch, auf Ubuntu sind die Anwendungsprogramme schon installiert!


Garantien
Microsoft gibt in seinen Microsoft License Terms §12d (i) „Der Hersteller bzw. das Installationsunternehmen und Microsoft ĂŒbernehmen jedoch keine vertragliche GewĂ€hrleistung in Bezug auf die lizenzierte Software.“ keinerlei Garantie, ob Windows ĂŒberhaupt funktioniert und ob es mit Microsoft-Produkten zusammenarbeitet und das Hardware auch erkannt wird. Und wenn jemand einen Fehler erkannt hat, darf er Windows, unter Strafandrohung, nicht reparieren, siehe Microsoft License Terms §2c und c (iv) „Beispielsweise erhalten Sie mit dieser Lizenz keine Rechte fĂŒr folgende Handlungen und mĂŒssen daher Folgendes unterlassen: … technische BeschrĂ€nkungen oder Begrenzungen in der Software zu umgehen;“. Oft wurden Fehler gemacht durch Bevorzugung des Design gegenĂŒber der Funktion, siehe Metro, der Kachel-Desktop mit Verlust des StartmenĂŒs von Windows 8 und der halbherzigen Wiederkehr in Windows 10 StartmenĂŒ.
Bei Linux gibt es auch keine Garantie auf die Funktion, aber in jedem Fall hat man die Garantie den Quelltext zu Ă€ndern und der Gemeinschaft zur VerfĂŒgung zu stellen. Außerdem wird der Funktionserhalt durch das KISS-Prinzip, der „eine Aufgabe – ein Programm“-Prinzip und dem Prinzip „Funktion vor Design“ sehr gestĂ€rkt.


Wirtschaft
Microsoft verkauft Lizenzen, das ist soweit in Ordnung, aber die Lizenz ist fĂŒr ein Produkt wofĂŒr keine Funktionsgarantie gegeben wird. Selbst Fehlerbehebungen werden „verkauft“, als „Patchday„, also mit dem „wir kĂŒmmern uns um euch“-GefĂŒhl. Apropos, weshalb wurde Windows 10 bis jetzt an Windows 7– und Windows 8-Benutzern verschenkt?
Linux-Distributionen gibt es frei zum Download oder auch als Kaufversionen, die es auch als Download, CD, DVD oder USB-Stick gibt.
Viele denken wohl Linux ist frei und in jedem Fall kostenlos, ja und das stimmt!

Nun zur ErklÀrung, GNU/Linux ist der Betriebskern, also ohne zusÀtzliche Programme und auch ohne grafische OberflÀche. Dieser GNU/Linux-Kernel steht unter der offen GPLv2-Lizenz, die das kostenlose Kopieren der Quelltexte erlaubt, das Kompilieren der Quelltexte erlaubt und das VerÀndern der Quelltexte erlaubt.
Linux-Distributionen dagegen beinhalten den GNU/Linux-Kernel, dazu grundlegende Programme und oft auch eine grafische OberflĂ€che und die darf man auch verkaufen, sofern die Quelltexte frei zur VerfĂŒgung stehen. Bisher haben nur RedHat und Oracle nennenswerte Erfolge im Verkauf erzielt und das mehr mit Service-Leitungen rund um ihre Distributionen.
RedHat bezieht seine Innovationskraft trotzdem aus ihrer freien, und selbstverstĂ€ndlich kostenlosen, „Fedora“-Distribution“.
Also Linux gibt es kostenlos oder man kann hochwertige Dienstleistungen zum kostenlosen GNU/Linux-Kernel kaufen.


Sicherheit
Windows XX ist das sicherste Windows aller Zeiten.“ Das stimmt! Und es stimmt auch, Windows XY ist zu Windows XX alternativlos! Einige seltsame „Studien“ belegen das Windows sicherer ist als Linux, nur sollte man bitteschön einen Virenscanner installieren und böse Webseiten meiden und böse E-Mails nicht öffnen und … . Nun erst recht, da Microsoft öffentlich ihre Sicherheit bestĂ€tigt sehen durch die Zusammenarbeit mit der NSA. Der sogenannte „Patchday“ ist eine unflexible Fehlerbehandlung.
Auch bei Linux werden stĂŒndlich Fehler produziert beim codieren und beim Code bereinigen, aber sobald Fehler erkannt sind werden unverzĂŒglich Gegenmaßnahmen die noch oft am selbigen Tag verteilt werden. Daher ist auch kein Virenscanner notwendig. Viren-Produzenten haben keine Lust, einen Virus zu schreiben auf eine Schwachstelle die schon in wenigen Stunden gepacht ist bevor er den Virus-Code fertig hat. Selbst Antiviren-Software-Hersteller benötigen auch manchmal 2 Wochen bis zur Gegenmaßnahme eines schon vorhanden SchĂ€dlings.


Datenschutz
Windows 10 besitzt keinen Datenschutz mehr, denn allein das der Datenschutz im § 3 aus den Microsoft License Terms ausgegliedert ist und in englisch angeboten wird, bleibt unverschĂ€mt gegenĂŒber den deutschen Benutzern. Sie haben nur die Möglichkeit mit kleinen Schiebeschaltern innerhalb Windows 10 zu spielen, denn der geschlossene Quellcode gibt nicht bekannt ob da ĂŒberhaupt was passiert. Man könnte ja Microsoft vertrauen, aber der letzte Rest wurde verspielt.
Linux bietet die gesamte und vollstĂ€ndige Bandbreite eines echten privaten PCÂŽs. Zum Beispiel wird in Tails die eigene, von außen zugĂ€ngliche, IP-Adresse geĂ€ndert.


Windows und Linux in Zahlen

Stand Feb. 2016  Windows  Linux
Codezeilen unbekannt 115 Millionen, also 4.300 neue Zeilen tÀglich
Wert virtuelle 20 Milliarden Dollar, wenn man die 200 Millionen Installation zu 100 Dollar berechnet. Wobei es aber bisher verschenkt wurde. 5 Milliarden US-Dollar, sofern man die Lebenswichtigkeit bestehender und laufender Linux-Systeme nicht ein berechnet.
Start 10. November 1983  Januar 1992
Desktop-Anteil  90,61 %  1,71 %
Mobile-Anteil  2,86 %  > 60 %
Top500-Anteil  1  489
Kategorie-Anteil ĂŒber 50% Desktop Internet, Smartphone, Embedded-Linux wie TV, NAS, Router, Satelliten­empfĂ€nger

Schlusswort
FĂŒr Microsoft sind wir Kunden. Linux ist Lebensart. So einfach!

Leider wird die Sicherheit, der Datenschutz und die FunktionalitÀt von Linux torpediert! Hardware die nicht unter Open-Source-Bedingungen hergestellt wird, und das sind wohl derzeit 99,99%, besitzen die Möglichkeit Linux und seinen Benutzern zu schaden.


Quellen