Was ist in Windows und Linux gleich?


1 Vorwort
Wenn hier zu gleichem oder ähnlichem zwischen Windows und Linux gesprochen wird, so bezieht sich das bei Linux meist auf eine von mehreren Möglichkeiten oder Optionen. Wogegen bei Windows es oft nur jeweils eine vorhandene Situation existiert.
„Linux“ betrifft in diesem Artikel die Linux-Distribution. Linux-Distributionen sind Zusammenstellungen von einem Linux-Kernel, dem eigentlichem Betriebssystem, einer grafischen Benutzerschnittstelle sowie ein abgestimmtes Portfolio von allgemein bekannten Programme oder wichtiger Alltagshelfer. Auf den Unterschied von Linux-Kernel und Linux-Distribution wird hier nicht weiter eingegangen.
Als Beispiele dienen hier „Windows 7 Home Premium“ und „Xubuntu 16.04 LTS“ die unwesentlich modifiziert sind, beispielsweise werden keine Hintergrundbilder genutzt, wegen der besseren Dokumentation.


2 Grundsätzliches


2.1 Computer
Generell kann man sagen, das auf jedem PC Windows als auch Linux läuft, außer in seltenen Ausnahmen in denen der Hersteller das unterbindet. Zudem läuft Linux auf vielen weiteren Computerplattformen und als embedded System. „Eingebettete Systeme“ sind sehr klein gehaltene Betriebssysteme in Geräten für den Haushalt, die Multimedianutzung sowie Geräte und Automaten der Industrie und Wissenschaft.


2.2 Grafische Benutzeroberfläche
Die grafische Benutzeroberfläche besteht aus heutiger Sicht aus dem Desktop, einem Fenstersystem oder/und dem Fenstermanager. Diese Kombination der grafischen Systeme ermöglicht das Arbeiten mit Zeigesysteme, wie der Maus und der Kombination von Tastatur und Maus.
Unter Windows sind diese Bestandteile sehr monolithisch zusammengesetzt. Linux bietet die Möglichkeit den Desktop und das Fenstersystem, beziehungsweise dem Fenstermanager, nach eigenem Willen zu wechseln oder zu kombinieren.


2.3 Maus und Tastatur
Beide Betriebssystem können mit der Maus und der Tastatur bedient werden, oder ihren Äquivalenzen, wie Touchpad oder kapazitiven Bildschirmen.


2.4 Treiber
Bei neu gekauftem Windows-PC´s, liegt in der Regel eine Treiber-CD-ROM bei und unter Linux werden die Treiber in den Repositorien meist mitgeliefert. Zumindest sind für beide Systeme sehr viele Treiber von allgemein genutzter Hardware vorhanden.


3 Bedienung


3.1 Desktop / Schreibtisch
Das offensichtlichste bei Windows ist der Desktop mit Arbeitsplatz, Papierkorb und „Eigene Dateien“. Die meisten der bekannten Linux-Distributionen, werden mit einer grafischen Benutzerschnittstelle ausgeliefert, die auch das Dateisystem, den Papierkorb und den „Persönlicher Ordner“ anzeigen können. Wobei Linux auch ohne grafische Benutzerschnittstelle auskommt und das sehr gut.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.2 Taskleiste
Die Taskleiste kann bei beiden Systemen sehr ähnlich bedient werden, mit festsetzen oder ausblenden der Taskleiste sowie Anzeigen des Hauptmenüknopfes und den geöffneten Anwendungen. In beiden Systemen kann dort die Lautstärkenregulierung vorgenommen werden.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.3 Benachrichtigungsfeld
Windows und die grafischen Linux-Distributionen besitzen beide ein Benachrichtigungsfeld auf der Task­leiste das dort rechts angeordnet ist. Dort wird bei beiden zum Beispiel die Uhrzeit, das Datum, die Netzverbindungen, die Lautstärkeregelungen und aktuelle Meldungen, wie eingehende E-Mails oder der Wechsel der abgespielten Musiktitel, angezeigt. Siehe Bildschirmfotos zu 3.2. Ein kleiner Unterschied besteht darin, das unter Linux alles etwas ausführlicher ist.


3.4 Dateimanager
Was unter Windows der „Explorer“ ist, hat unter Linux verschieden Namen, aber in jedem Fall sind es auch Dateimanager mit vielfältigen Möglichkeiten. Es werden Verzeichnisse und Dateien dargestellt und auf Wunsch mit Vorschaubilder.
Unter Linux ist alles eine Datei, auch Verzeichnisse und Geräte, was das Linux-System robuster macht. Aber in der Darstellung sind beide System sehr gleichartig.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.5 Fenstersteuerung
Die Fenstersteuerung mit den Schaltern „Minimieren“, „Relativieren“ und „Maximieren“ sind äquivalent. Trotzdem kann auch hier Linux mit Mehrwert punkten, wie dem Einrollen auf bis auf die Titelleiste.
Das Verschieben der Fenster mit festgehaltener Titelleiste können auch beide Systeme. Unter Linux kann zusätzlich bei nicht mehr zu sehender Titelleiste auch mit der gedrückten „Alt“-Taste, für alternative Bedienung, das Fenster verschoben werden.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.6 FenstermenĂĽs
Windows und Linux-Distribution kennen beide das „Fenstermenü“. Die in beiden Fällen oft auch mit der Tastatur bedient werden können. Die Bedienung der Menüs über die Tastatur werden oft über die Steuerungstaste „STRG“, der alternativen Bedienungstaste „ALT“, der Drucktaste „DRUCK“ in Kombination mit anderen Tasten genutzt. Die Funktionstasten wie „F1“ für Hilfe und „F11“ für Vollbild stehen in beiden Systemen leider nicht in allen Programmen zur Verfügung.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.7 Kommandozeile, auch CLI fĂĽr Command Line Interface
Der Kommandozeileninterpreter unter Windows ist das „cmd“ und Linux besitzt vielfältige „Terminals“. Das „Terminal“ ist ein mächtiges Werkzeug ist, es hat die Schlagkraft einer Nuklearwaffe!
Mit der „PowerShell“ hatte Microsoft versucht den Unterschied zum Linux-Terminal zu beheben.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.8 Mehrere Benutzer und Multiuser, als gleichzeitige Benutzer
Unter Windows können mehrere Benutzer angelegt werden, wobei ein Benutzer aktiviert werden kann. Der Linux-Kernel ist ein echtes Multiuser-Betriebssystem, also mehrere Benutzer können gleichzeitig produktiv sein, daher auch der Begriff „Terminal“ für CLI, den Kommandozeileninterpreter.


3.9 Eigene Dateien
Windows bietet das Verzeichnis „Eigene Dateien“ zum Ablegen von selbst erstellten Verzeichnissen und Dateien.
• Desktop
• Downloads
• Eigene Bilder
• Eigene Dokumente
• Eigene Musik
• Eigene Videos
• Favoriten
• Gespeicherte Spiele
• Kontakte
• Links
• Suchvorgänge

Unter Linux besteht das exklusive „/home“-Verzeichnis für jeden Benutzer, daher muss nicht mit „eigene“ bezeichnet werden, mit den schon angelegten Verzeichnissen:
• Bilder
• Dokumente
• Downloads
• Musik
• Öffentlich
• Schreibtisch
• Videos
• Vorlagen
Erfahrungsgemäß wird unter Windows aber wild durcheinander gespeichert, wogegen unter Linux etwas mehr Disziplin herrscht durch die strenge Hierarchie der Rechteverwaltung.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.10 Taskmanager
Die Kontrolle ĂĽber laufende Anwendungen, Dienste, CPU-Auslastung und Netzwerk-Auslastung, besitzen Windows genauso wie Linux.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.11 KontextmenĂĽ
Beide System kennen das Kontextmenü, rechte Maus auf das Objekt mit auf das Objekt bezogenen Befehlen, zur Erhöhung der Produktivität. Auf der Tastatur gibt es neben der rechten STRG-Taste, die Steuerungs-Taste, auch eine Kontextmenü-Taste die beide Systeme erkennen.
MenĂĽ-Taste

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.12 Tastaturbefehle
Windows beherrscht nur wenige Tastaturbefehle, kann aber mit Fremdprogrammen aufgewertete werden. Linux kann mit sehr vielen Tastaturbefehlen umgehen und sehr schnelle sowie sehr umfangreiche Tätigkeiten ausführen.
Bekannte Tastenkombinationen in beiden Systemen:
• STRG + c, Kopieren
• STRG + x, Ausschneiden
• STRG + v, Einfügen
• ALT + F4, Fenster schließen
• Druck, Bildschirmfoto des gesamten Desktop
• ALT + Druck, Bildschirmfoto des aktiven Fensters
• Kontextmenü-Taste, aufrufen des Kontextmenüs zum ausgewähltem Objekt
• und weitere.


3.13 Systemsteuerung / Einstellungen
Auch die Zentrale für die Computersteuerung und Computereinstellungen ist in beiden System sehr ähnlich.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


4 Software


4.1 Editor
Beide Systeme liefern einen Texteditor mit. Unter Linux beherrschen Editoren aber eine wesentliche größere Bandbreite von Editier- und Syntax-Möglichkeiten.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


4.2 Standardprogramme der Betriebssysteme
Zu den standardmäßigen Programmen in beiden Systemen gehört neben den schon erwähnten Editor und den Kommandozeileninterpreter auch der sogenannte „Taschenrechner“.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


4.3 Bekannte Anwendungsprogramme

Folgende Programme die unter Windows eine weite Verbreitung besitzen, sind bei Linux oft vorinstalliert:
• Firefox, der Webbrowser
• Thunderbird, der E-Mail-Client,
• LibreOffice, die Office-Suite,
• VLC-Player, der Mediaplayer und
• Gimp, das Foto- und Bildbearbeitungsprogramm.
Weitere Programme die unter Windows genutzt werden und unter Linux nativ arbeiten, sind:
• 7Zip, das universelle Komprimierungsprogramm
• Bleachbit, das Bereinigungsprogramm
• Filezilla, das FTP-Programm und
• Inkscape, das grafische Vektorenprogramm.
Weitere ähnliche Programme sind:
• verschiedene kleine Spiele wie Solitär oder Mahjongg
• PDF-Betrachter,
• Bild-Betrachter,
• CD- und DVD-Brennprogramm,
• Scanner-Programm,
• Messenger und
• Torrent-Programm und weitere 70.000 Programme.

4.4 Virenscanner
Unter Linux kaBekannte Anwendungsprogrammenn nachträglich ein Virenscanner, „ClamAV“, mit der grafischen Schnittstelle „ClamTK“ installiert werden, um Windows-Anwender zu schützen, zum Beispiel bei Rettungsaktionen und E-Mail-Anhängen.


5 Nachtrag


5.1 Bilder
Die Bildschirmfotos wurden alle von mir selbst erstellt und können aus dem Dokument entnommen werden. Die Vektorenzeichnungen wurden von mir selbst erstellt, außer dem Tux.
Der Tux ist von hier https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tux.svg.

Festplatte löschen oder kopieren oder beschreiben mit Fortschrittsanzeige durch dd oder dcfldd oder pv

Inhaltsverzeichnis
ĂśBERBLICK
LAUFWERKSĂśBERSICHT
DER BEFEHL dd
ERSTE ALTERNATIVE dsfldd
ZWEITE ALTERNATIVE pv
ALLGEMEINE HINWEISE


ĂśBERBLICK
Aus Sicherheitsgründen, erst einmal einen Überblick über den Rechner verschaffen, könnte ja auch eine externe Konsole sein oder ein virtuelles System.
inxi -F
Jetzt prüfen ob die angezeigten Laufwerke auch das zu bearbeitende enthält, beispielsweise:
ID-3: USB /dev/sdc model: myUSB-Stick size: 7.8GB


LAUFWERKSĂśBERSICHT
Alternativ kann auch mit nur zwei Zeichen “df” die LaufwerksĂĽbersicht geholt werden.


DER BEFEHL dd
dd ist in den coreutils enthalten.
Die dd-Progressionsanzeige ist die komfortabelste mit Anzeige:
1. der einzelnen abgearbeiteten Bytes
2. der Anzeige in Megabyte und Mebibyte oder GB+GiB oder TB+TiB
3. den detaillierten Vorgang
4. der Gesamtlaufzeit in Sekunden
5. der Arbeitsgeschwindigkeit

sudo dd if=/dev/zero of=/dev/sdc status=progress
...
130458112 bytes (130MB, 124 MiB) copied, 28,0005 s, 4,7 MB/s
...
15257601+0 Datensätze ein
15257600+0 Datensätze aus
7811891200 bytes (7,8 GB, 7,3 GiB) copied, 2948,42 s, 2,6 MB/s


ERSTE ALTERNATIVE dcfldd
Installierte Größe von 128 kB.
sudo apt install dcfldd

Beispiel
sudo dcfldd if=/dev/zero of=/dev/sdc
...
1536 blocks (48Mb) written
...
238336 blocks (7448Mb) written.
238401+0 records in
238400+0 records out

Achtung, die Anzeige ist zur Zeit auf die Einheit von Mb begrenzt, also Gb und Tb werden auch in Mb angezeigt.


ZWEITE ALTERNATIVE pv
Installierte Größe von 170 kB.
pv, steht für Pipe Viewer, kann von einem anderem ausgeführtem Befehl den Datenfluss anzeigen. Also während des löschens, kopierens, beschreiben, entpacken, packen und weiteren Datenflüssen von Dateien und Datenträgern.

Beispiel der Schreibgeschwindigkeit des Arbeitsspeichers
pv /dev/zero > /dev/null
26GiB 0:00:15 [9,03GiB/s] [ < => ]

Ergebnis ist also ein DDR3-1333-Speicher im Single-Channel, so einfach.
Achtung, besonderer Hinweis für dieses Beispiel, bitte beenden Sie den Vorgang nach wenigen Minuten mit Strg+C, ansonsten dürfte Sie gleich eine neue Hauptplatine und neuen Arbeitsspeicher kaufen, da sich diese nach gewisser Zeit durch überhitzen selbst auslöten :-)


ALLGEMEINE HINWEISE
Je länger die oben genannte Befehle arbeiten oder der Vorgang dauert, um sehr mehr erhitzt sich das Medium und damit sinkt auch die Arbeitsgeschwindigkeit.

Beidseitiger Wechsel QEMU und VirtualBox

Nun hatte ich schon qemu vorgestellt. Trotzdem kann es vorkommen das man die VirtualBox vorzieht.
Um die Festplatten-Abbilder nicht neu zu erstellen, kann man diese in beide Richtungen konvertieren.

Wobei qemu als, meiner Meinung nach, das bessere und native Programm mehr Formate verwalten kann, als VirtualBox. Denn qemu lädt auch die von der VirtualBox erstellten Abbilder. VirtualBox kann aber die Formate die ich mit qemu erstellt habe, nicht laden.


Konvertierung
Der Befehl heist qemu-img convert [Optionen]. Die Hilfe zu diesem Befehl bekommt man mit qemu-img convert -h.

Folgende Formate können konvertiert werden
parallels, rbd, raw, quorum, null-aio, null-co, bochs, vhdx, blkverify, file, tftp, ftp, ftps, https, http, dmg, host_cdrom, blkdebug, iscsi, host_device, qcow, sheepdog, vpc, qed, nbd, qcow2, cloop, vdi, vvfat, vmdk. Also es bleiben kaum noch WĂĽnsche offen.


Ein typisches Beispiel fĂĽr eine Konvertierung
name@name-pc:~$ qemu-img convert -O vdi ubuntu16-04.raw ubuntu16-04.vdi

Der Befehl im Einzelnem:
qemu-img convert
Konvertiere ein Festplattenabbild

-O
Das groĂźe “O” steht fĂĽr “output format”, also das zu Zielformat.

vdi
Das Zielformat ist ein VirtualBox-Format und steht vermutlich fĂĽr “virtual device image”.

ubuntu16-04.raw
Diese Rohdatei ist die Quelldatei der Konvertierung.

ubuntu16-04.vdi
Nun wird die Zieldatei angegebnen. Hier im selbigen Verzeichnis.

Angenehmer Nebeneffekt, die Zieldatei schrumpft auf ihre wirklich benutzte Größe.
Die Xubuntu16-04.raw schrumpfte von 8GB auf die Xubunbtu16-04.vdi mit 4,4GB. Die Schrumpfung wurde jedes mal erzeugt.


Links
https://www.dinotools.de/2011/07/26/qemu-vhd-dateien-in-ein-anderes-format-konvertieren/
https://duckduckgo.com/?q=qemu-img+convert&t=canonical&ia=images

Nicht verfĂĽgbare Adresse
Die Adresse http://qemu-buch.de/ war beim erstellen diese Beitrages leider nicht erreichbar.
Ebenfalls gibt es unter https://de.wikibooks.org/wiki/ noch immer kein qemu-Buch, als wer sich verewigen möchte, hat hier noch eine Möglichkeit.

Qemu

Aus SicherheitsgrĂĽnden und um einen Komfort zu geniessen, besitze ich mehrere virtualisierte Betriebssysteme. FrĂĽher nahm ich dazu die “VirtualBox” von “Oracel”. Doch da die Firmenpolitik von “Oracel” mir nicht gefällt, habe ich mich seit längerem “qemu” zu gewandt. Hier nun einige Erkenntnissen von mir.


Inhaltsverzeichnis
Grundsätzliches
Tastenkombinationen
qemu-monitor
Starten ĂĽber Icon
Links
Bilder


Grundsätzliches

  • qemu-Virtualisierungen laufen, wie auch die Betriebssysteme von “VirtualBox”, in einem eigenem Fenster.
  • Ăśber den qemu-Monitor, einer Spezialkonsole, sind zusätzliche Steuerungen während des laufenden Betriebes möglich.
  • Installationen und Laufwerke können ohne grafische Oberfläche erstellt werden.
  • Die Laufwerke können direkt mit einem Link, oder “Starter”, gebootet werden.
  • Es stehen aber auch einige GUIs zur VerfĂĽgung. Ich empfehle den “virt-manager”.
  • Tastenkombination lassen schnelles Arbeiten zu.

Tastenkombinationen

Virtualisierungsfenster
Strg + Alt + f Umschalten zwischen Fenster- auf Vollbildmodus
Strg + Alt + u Fenster nach Größenänderung wiederherstellen
Strg + Alt Maus aus dem Virtualisierungsfenster holen
qemu-monitor
Strg + Alt + 2 Wechsel vom Virtualisierungsfenster in den qemu-monitor
Strg + Alt + 1 Wechsel vom qemu-monitor in das Virtualisierungsfenster

qemu-monitor
Beispiele von Eingaben

sendkey ctrl-alt-f1 auf die erste Konsole im Virtualisierungsfenster schalten
sendkey ctrl-alt-f2 auf die zweite Konsole im Virtualisierungsfenster schalten
sendkey ctrl-alt-f7 zurĂĽck auf die GUI im Virtualisierungsfenster schalten
screendump bild.ppm Erstellt ein Bildschirmfoto vom Virtualisierungsfenster im Verzeichnis wo das virtuelle Laufwerk liegt.
system_reset Erste Hilfe, wenn ein System hängt.
system_powerdown Ernste Hilfe, wenn ein System hängt.
q Letzte Hilfe, wenn ein System hängt. Auch quit.

Starten ĂĽber Icon
Einfach ein Laufwerk, zum Beispiel auf den Schreibtisch, mit einer VerknĂĽpfung, bei Ubuntu heiĂźt das “Starter”, booten.


Den Starter könnte man so einrichten:
Beschreibung: Windows 10 starten
Befehl: qemu-system-x86_64 -enable-kvm -M q35 /home/mein-name/virtuelle-laufwerke/Windows10-64bit.vdi -cpu Opteron_G5 -smp 2 -m 2G -k de -vga qxl -display sdl,window_close=off
Arbeitsverzeichnis:/home/mein-name/virtuelle-laufwerke


Der Befehl im Einzelnem
qemu-system-x86_64
das Grundsystem der Virtualisierung, der Emulator

-enable-kvm
diese Option verbindet den Emulator mit dem Wirtssystem

-M q35
diese Option holt den modernen virtuellen Chipsatz “Q35”

/home/mein-name/virtuelle-laufwerke/Windows10-64bit.vdi
dieser Pfad holt beispielsweise ein von der VirtualBox geschaffenes Laufwerk in qemu

-cpu Opteron_G5
dies Option bestimmt die gewĂĽnschte CPU

-smp 2
Anzahl der CPU-Kerne, beachte das Wirtssystem

-m 2G
diese Option bestimmt 2 GB RAM fĂĽr die Virtualisierung, beachte das Wirtssystem

-k de
hiermit wird die deutsche Tastatur geladen

-vga qxl
QXL ist der Grafiktreiber

-display sdl,window_close=off
display sdl steht fĂĽr seperates grafisches Fenster und ,window_close=off bedeutet, das Fenster kann nicht geschlossen werden, also gegen unbeabsichtigtes abschieĂźen der Virtualisierung

Links
Hier sind weiterfĂĽhrende Links zum Thema. Aber Vorsicht, manche Einstellungen sind nicht fĂĽr x86 oder x64 CPUs und im gĂĽnstigstem Falle einfach nur wirkungslos.
https://wiki.ubuntuusers.de/QEMU/
https://wiki.ubuntuusers.de/KVM/
https://wiki.archlinux.org/index.php/QEMU
https://wiki.archlinux.de/title/QEMU#QEMU-Monitor
https://en.wikibooks.org/wiki/QEMU/Monitor
http://download.qemu-project.org/qemu-doc.html


Bilder

timbernet-Software in Wine installieren

Windows, Anwendungsprogramme mit Dateiendung *.exe unter Linux


Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Voraussetzungen
3. Reihenfolge der Installationen
4. Download-Adressen
5. Screenshots


1. Vorwort

Am Beispiel von “timbernet” erläutere ich die Installation unter Linux von Windows-Anwendungsprogrammen, erkennbar an der Dateiendung “.exe”.
Das Fazit vorab; die gesamte Installation verlief ohne Probleme und “timbernet” war sofort einsatzbereit.

2. Voraussetzungen

2.1 Betriebssystem

Als Grundkonfiguration habe ich das folgende Szenario auf “Xubuntu 16.04.2 LTS” und auch auf “Xubuntu 17.04” getestet.

2.2 Hardware

  • CPU 1x 64 Bit
  • RAM 1 GB DDR3
  • SSD 8 GB
  • VGA 16 MB

2.3 Windows-Laufzeitumgebung

“wine 1.6” und “wine-devel 1.9” aus den Repositorien von Ubuntu waren leider unbenutzbar, da sie einige Jahre der neuen Versionen von 2.0 / 2.2, hinter her waren, und somit den AnsprĂĽchen von neuerer Windowssoftware nicht gerecht wurden. Daher holte ich die Entwickler-Version, hier auch “Development branch” direkt von der Webseite “https://wiki.winehq.org/Ubuntu

2.4 Timbernet-Software

Die Timbernet-Software als Demoversion, das ist auch die reguläre Installations-Software, gibt es unter http://www.timbernet.de/html/download.php. Ich konnte nur “timberNet Softwaresystem Forst 10” auswählen, da der Download der Version 9 beschädigt ist.
Bitte beachte, dass auch unter Tools die Visual FoxPro-Laufzeitumgebung benötigt wird, hier auch “VFP 9 Runtime-Setup”.

3. Reihenfolge der Installationen

  1. Zuerst sollte das Betriebssystem installiert sein. Besonderheiten sind nicht zu beachten.
  2. Danach erfolgt die Installation von “wine” mit dem Terminal. Dauer je nach Internet-Geschwindigkeit etwa 5 Minuten.
    sudo dpkg --add-architecture i386
    sudo add-apt-repository ppa:wine/wine-builds
    sudo apt update
    sudo apt install --install-recommends winehq-devel
  3. Nun wird “Visual FoxPro” mit Hilfe von “wine”, beziehungsweise im KontextmenĂĽ mit “Mit “Wine Windows-Programmstarter” öffnen” installiert. Die Datei hat den Namen “VFP9SP2RuntimeSetup.exe” und ist 12,1 MB (12,8 MB) groĂź. Bitte den Installationsanweisungen folgen und wenigstens einen Benutzernamen eingeben. Achtung; fehlende Pakete, wie das Wine-Gecko-Paket, werden nach installiert und benötigen nur die Bestätigung, wie Klick auf den Schalter “Installieren”.
  4. Und zum Schluss wird nun endlich “timbernet”, die Datei heiĂźt “TnSetup.exe” mit 57,1 MB (59,8 MB), ebenso installiert. Bitte den Installationsanweisungen folgen.

Die gesamte Download- und Installationszeit beträgt etwa 10 Minuten, auf einem bestehendem Betriebssystem.

4. Download-Adressen

Zur besseren Ăśbersicht nochmal alle Download-Adressen in einer Tabelle.

Xubuntu 16.04.2 LTS http://cdimage.ubuntu.com/xubuntu/releases/16.04.2/release/xubuntu-16.04.2-desktop-amd64.iso
Xubuntu 17.04 http://cdimage.ubuntu.com/xubuntu/daily-live/current/zesty-desktop-amd64.iso
Wine 2.2 Entwicklerversion https://wiki.winehq.org/Ubuntu
“Visual FoxPro” + “timbernet” http://www.timbernet.de/html/download.php

5. Screenshots


Hier das Video dazu.

Ubuntu “Hardware Enablement Stack”, HWE, nachträgliche Installation

Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Point-Release installieren
3. Hardware aktualisieren
4. PrĂĽfung der Aktualisierung
5. Hinweis
6. Quellen


1. Vorwort

Diese Woche erschien das zweite Point Release von Ubuntu 16.04 LTS, also 16.04.2 LTS.
Doch wer glaubt, damit wirklich den aktuellen Stand von der Ausgabe 16.04 von “Canonical”, die Firma hinter “Ubuntu”, zu erhalten, wird getäuscht. Denn den neuen „Hardware Enablement Stack“, auch HWE, bekommt man nicht. Doch nun folgt die Anleitung die neuen Treiber manuell zu installieren.

2. Point-Release installieren

Entweder mit Terminaleingabe:
sudo apt list --upgradable && apt update && apt upgrade && apt dist-upgrade && dpkg --configure -a && apt install -f
Mit dieser Eingabe werden unter anderem auch gleich Abhängigkeiten aufgelöst.

Oder mit diesem Script aus dem Beitrag “Debian mit Komfort”.

3. Hardware aktualisieren

Aber alles wird gut, nun kommt hier die einfache Terminaleingabe um auch die Hardwaretreiber auf den neuesten Stand zu setzen:
sudo apt-get install --install-recommends xserver-xorg-hwe-16.04
Es soll damit ein fortschreitender Hardware-Aktualisierungsprozess gestartet werden, genannt “Rolling LTS Enablement Stack”.

4. PrĂĽfung der Aktualisierung

Die PrĂĽfung fĂĽr das Point Release sollte folgende Ausgabe erzeugen:
uname -a
Linux Ubuntu 4.8.0-36-generic #36~16.04.1-Ubuntu SMP Sun Feb 5 09:39:57 UTC 2017 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux

Die PrĂĽfung fĂĽr die “OpenGL”-Treiber sollte das ergeben:
glxinfo | grep "OpenGL version"
OpenGL version string: 3.0 Mesa 12.0.6

5. Hinweis

FĂĽr solche Aktualisierung sollte nicht das Terminal sondern die Konsole genutzt werden.
Mit Strg+Alt+F1 bis Strg+Alt+F6 wird die Konsole aktiviert und mit Strg+Alt+F7 kehrt man zum Desktop zurĂĽck.

6. Quellen

https://wiki.ubuntu.com/Kernel/LTSEnablementStack
https://wiki.ubuntu.com/Kernel/RollingLTSEnablementStack

Debian mit Komfort

Testing, Xfce, sudo, Rolling Release, einfaches Update


Inhaltsverzeichnis
 1. Vorwort
 2. Grundlagen
 3. Installation
 4. Konfiguration
 5. Autologin
 6. su und sudo
 7. Wichtige Programme installieren
 8. Rolling Release
 9. Einfaches Update und Upgrade
10. Zusammenfassung
11. Updates diese Beitrages


1. Vorwort

Dieser Beitrag beschäftigt sich damit „Debian GNU/Linux“ komfortabel, ähnlich wie „Ubuntu“ oder „Linux Mint“, zu gestalten und trotzdem mit einer höheren Effizienz zu arbeiten. Debian wirkt etwas ungelenk, obwohl es vom Ansatz her, die moralische Instanz aller Linux-Distributionen ist. Mit diesem Beitrag möchte ich etwas Geschmeidigkeit und mehr Alltagstauglichkeit erzeugen.

2. Grundlagen

Zu Beginn empfehle ich die „Testing“-Variante von Debian zu installieren mit dem „Xfce“-Desktop. Hier eine gekürzte Übersicht der Debian-Veröffentlichungen.

2.1. Testing

heißt immer aktuelle Software und aktuellen Linux-Kernel in einer schon geprüften Umgebung. Denn bevor Debian etwas in die Veröffentlichungsvariante „Testing“ entlässt, hat es schon die zweimalige Beobachtung überstanden. Zuerst kommen neue Programmpakete in die Veröffentlichungsvariante „Experimental“ und wenn bestanden geht’s weiter in „Unstable“, nun erst kommen die erfolgreich getesteten Pakete in „Testing“ an.
Nur dringende und sehr wichtige sowie als sicher bekannte Pakete gelangen gleich nach „Testing“ oder gar bis „Stable“, was aber nur in Notfällen zu beobachten ist.

2.2. Xfce

Diese Desktopumgebung ist eine vollwertige freie Desktopumgebung für Linux, Unix und BSD, so wie „Gnome“ und „KDE“ auch. Der Vorteil von Xfce ist die Einfachheit und geringe Ressourcenbindung. Außerdem ist die von Windows bekannte Taskleiste und Desktop sehr ähnlich zu der Leiste1 und dem Desktop von Xfce, also umsteigerfreundlich. Zudem ist Xfce ist in „C“ geschrieben, was eine besondere Stabilität verspricht.
Für mich ist Xfce das Arbeitstier schlechthin, es ist einfach und schnell zu bedienen und hält einem während der Arbeit nicht mit Schnickschnack auf.

3. Installation

Wer SSD-Festplatten nutzt, kann während der Installation auf die Swap-Partition verzichten, denn diese hat nur bei mechanischen Festplatten Sinn. Die Installation selber, habe ich schon im Beitrag „Debian – die Installation“ beschrieben.

3.1. Der erste Start von Debian-Testing


Gleich nachdem man sich mit seinem selbst gewähltem Benutzernamen und seinem selbst gewählten Passwort angemeldet hat erscheint ein erstes Fenster mit der Aufforderung sich für eine Xfce-Leisten-Einstellung zu entscheiden. Es stehen zur Verfügung „Standardeinstellungen benutzen“ oder „Eine leere Leiste“. Der Einfachheit halber sollte die Wahl auf „Standardeinstellungen benutzen“ fallen. Jetzt ist der Desktop im Xfce-Original-Zustand.

4. Konfiguration

4.1. Ergonomie


Überprüfen der realen Auflösung des Bildschirms und der Systemeinstellung „Anzeige“. Denn nur eine übereinstimmende Auflösung ergibt ein wirklichkeitsnahes Bild mit richtig skalierter Schrift.

5. Autologin

Für einen Einzelarbeitsplatz unter Kontrolle kann auch das Autologin aktiviert werden. Also beim Start des Computers fährt dieser dann bis zum Desktop des jeweiligen Benutzers hoch.
Terminal
su
Passworteingabe fĂĽr root
mousepad

Im „Mousepad“ unter Menüpunkt “Datei“ die Datei „/etc/lightdm/lightdm.conf“ öffnen. Dort diese Textstelle suchen:
#autologin-user=
#autologin-user-timeout=0

und diese Textstelle ändern in:
autologin-user=Mein-Benutzername
autologin-user-timeout=0

speichern und „Mousepad“ sowie Terminal schließen.

6. su und sudo

Die unter Debian getroffene Entscheidung „su“ also den echten root-Benutzer zu nutzen um kleine administrative Aufgaben zu erledigen ist meiner Meinung nach zu kurz gesprungen. Denn erstens werden Betriebssysteme meist als Desktop und nicht als Server-Systeme betrieben und zweitens benötigt ein Desktop-Benutzer nicht die volle Kraft von root. Außerdem kann auch das System beim „ausprobieren“ zerstört werden und im schlimmsten Fall kann man sogar die Hardware beschädigen. Und so erfolgt die Umstellungen eines normalen, also eingeschränktem Debian-Benutzerkonto, zu einem Debian-Benutzerkonto mit sudo-Rechten.
Terminal
su
Passworteingabe fĂĽr root
apt install sudo
gpasswd -a Mein-Benutzername sudo

Ab jetzt kann mit einer Auswahl von Befehlen, ausreichenden zum Administrieren des Betriebssystems, vom normalen Benutzer ausgefĂĽhrt werden.

7. Wichtige Programme installieren

7.1. Vorinstallierte Programme

Die meisten der Alltagsprogramm sind schon installiert, wie

  • Dokumentenbetrachter, unter anderem als PDF-Viewer
  • Firefox
  • Gimp
  • LibreOffice
  • Mousepad, der Editor
  • Ristretto, der Bildbetrachter
  • Synaptic
  • VLC-Mediaplayer
  • Xfburn, das CD- und DVD-Brennprogramm
  • Xfce-Terminal
  • Xsane, das Scannerprogramm

AuĂźerdem sind noch vorinstalliert:

  • Bildschirmfoto, erstellt Screenshots
  • Taskmanager
  • Thunar, der Dateimanager

7.2. Installation von empfohlenen Programmen

Die Installationen erfolgen ab jetzt mit sudo-Rechten.

a) Thunderbird, der E-Mail-Client

„Thunderbird“ heißt unter Debian „Icedove“ und ist außer Name und Logo zu 100% identisch. Siehe dazu das Update.
Terminal
sudo apt install icedove
Passworteingabe fĂĽr Mein-Benutzername

Die deutsche Anwendungssprache kann installiert werden mit:
sudo apt install icedove-l10n-de
Passworteingabe fĂĽr Mein-Benutzername

FĂĽr Firefox ESR, ESR steht fĂĽr LangzeitunterstĂĽtzung, die deutsche Anwendungssprache installieren geht ebenso:
sudo apt install firefox-esr-l10n-de
Passworteingabe fĂĽr Mein-Benutzername

Oder man nutzt “Synaptic” fĂĽr die Installation, sofern das Terminal abschreckt, dann siehe nächsten Punkt 7.3. a) Synaptic.

7.3. Installation von Systemprogrammen

a) Synaptic

Für viele Linuxbenutzern ist „Synaptic“ die beste grafische Oberfläche für Installationen und Programmsuche.
Terminal
sudo apt install synaptic
Passworteingabe fĂĽr Mein-Benutzername

b) Bleachbit

Zudem empfehle ich „Bleachbit“, die Reinigungsfachkraft, damit reinigt man das Betriebssystem und im Autostart kann es nach jedem Start ein frisches System ohne Altlasten bieten.
Terminal
sudo apt install bleachbit
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Einstellungen von Bleachbit
Beim ersten Start von Bleachbit erscheint der Einstellungsdialog. Hier meine empfohlenen Einstellungen. Bleachbit
Daten die von Bleachbit nicht gelöscht werden sollten
1. Arbeitsspeicher, noch nicht ausgereift
2. Freier Speicherplatz, dauert zu lange und ist unnötig und
3. Lokalisierungen, alle Sprachen außer English werden gelöscht.

c) Grsync

ist ein grafisches Frontend zu „rsync“ und ist ein Werkzeug für fein einzustellende Backup-Arbeiten.
Terminal
sudo apt install grsync
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Ausnahmen werden im Anwendungsfenster unter „Erweiterte Optionen“ eingetragen. Hier ein Beispiel:
--exclude=/.config/catfish/

8. Rolling Release

Das wirklich spannende bei Debian-Testing ist, das man es als „Rolling Release“ einstellen kann, also ein immer während aktuelles System auf die gesamte Lebenszeit des Computers oder auch des Benutzers.

8.1. Paketquellen

Mit Hilfe von „Synaptic“ kann man die Packetquellen so einrichten, das immer die Pakete von „testing“ bezogen werden.
Vorgehensweise: „Synaptic“ öffnen → Menü „Einstellungen“ → Submenü „Paketquellen“
Nur die beiden dargestellten Paketquellen werden benötigt.
Paketquellen1 Paketquellen2

8.2. Weitere Einstellungen

„Synaptic“ öffnen → Menü „Einstellungen“ → Submenü „Preferences“ → Tab „Distribution“

9. Einfaches Update und Upgrade

FĂĽr das einfache Updaten kann man ein Script erstellen, das alle update-Befehle und upgrade-Befehle mit anschlieĂźender Bereinigung vornimmt.

  1. eine leere Textdatei erstellen mit Namen „all-update“
  2. Datei in das Homeverzeichnis legen, also unter „/home/Mein-Benutzername/all-update“
  3. Inhalt des Script:
    #!/bin/bash
    # Author: Frank Rosenberger
    # Copyright (C) 2017 Frank Rosenberger
    # Date: 2017-01-31
    # Script Name: all-update
    # Version: 0.1
    # Description: update and upgrade debian
    # Written by Frank Rosenberger
    if apt list --upgradable && apt update && apt upgrade && apt dist-upgrade && dpkg --configure -a && apt install -f && apt clean && apt autoremove && apt autoremove --purge
    then
    echo $(basename './all-update' .sh) "successful"
    else
    echo $(basename './all-update' .sh) "error!"
    exit 1
    fi
    echo "end"
  4. Script mit KontextmenĂĽ-Eintrag “Eigenschaften” und Reiter “Zugriffsrechte” berechtigen mit Häckchen fĂĽr “Datei darf als Programm gestartet werden”.
    Oder im Terminal
    chmod a+rx all-update
  5. täglich 1x Aufrufen des Scripts mit:
    Terminal
    sudo ./all-update
    Passworteingabe fĂĽr Mein-Benutzername

    Ja, man könnte diese Script automatisiert laufen lassen, aber diese letzte Kontrolle sollte beim Benutzer verbleiben, damit angebotene Optionen oder Reparaturen auch gelesen werden.

10. Zusammenfassung

Hier eine Ăśbersicht ĂĽber die komfortable, effiziente und sichere Arbeitsweise mit Debian GNU/Linux.

  1. Die Testing-Variante ist sicher und mit aktueller Software und neuem Kernel gefĂĽllt.
  2. Der Xfce-Desktop, das Arbeitstier in vertrauter Umgebung ohne Ablenkung.
  3. Eine Installation ohne Swap ist auf einer SSD sogar schneller und bringt mehr Speicherplatz.
  4. su oder sudo, allgemeine administrative Rechte schnell bekommen.
  5. Wichtige Programme zur Selbsthilfe, alle mit grafischer Schnittstelle.
  6. Rolling Release, das immer aktuelle Betriebssystem auf Lebenszeit.
  7. Einfaches Update und Upgrade der Distribution mit Script „all-update“.

Updates diese Beitrages

Update am 2017-02-18

  • “Icedove” ist in “Debian Experimental” als “Thunderbird zurĂĽckgekehrt.
  • Im Script fehlte ein Zeilenumbruch, korrigiert.
  • Das Script ausfĂĽhrbar machen, korrigiert.

Welche Linux-Distribution – die Lösung

Inhaltsverzeichnis
1. Exot oder Mainstream
2. Desktop
3. Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit
4. Lösungen


1. Exot oder Mainstream

Zuerst stellt sich die Frage ob eine exotische Distro gegennüber dem Mainstream bevorzugt wird. Generell haben verbreitete Distros mehr Online-Hilfen und Foren für Problemlösungen. Die 9 gesuchtesten Distros sind nach http://distrowatch.com/ in den letzten 6 Monaten:

Rang Name Paketmanager*
1. Mint deb
2. Debian deb
3. Ubuntu deb
4. openSUSE rpm
5. Manjaro pacman
6. elementary deb
7. Fedora rpm
8. Zorin deb
9. CentOS rpm

* Paketmanager

deb, der Debian Package Manager
rpm, der RedHat Package Manager
pacman, der Arch-Linux-Paketmanager

Der Debian Package Manager ist der verbreiteste seiner Art, also kann man hier die höchste Anzahl von Software erwarten.
Die Umfrage vom 3. Juli 2015 auf Pro-Linux.de, http://www.pro-linux.de/umfragen/2/269/welche-distribution-setzen-sie-bevorzugt-auf-dem-desktop-ein.html, zeigt das die Debian-basierende Distros mit 25% und 29% zusammen 54% die beliebteste Distros sind.


2. Desktop

Die populärsten Desktop-Maschinen sind wohl, hier alphabetisch gelistet:

  • Cinnamon
  • Enlightenment
  • Gnome 3
  • KDE / Plasma
  • LXDE
  • Mate
  • Xfce
  • Unity

Trotz großen KDE-Gemeinschaften und Gnome-Gemeinschaften im lauten Internet, scheint der Xfce-Desktop der beliebteste zu sein, womöglich weil er geradezu als Arbeitstier ausgelegt ist, siehe http://www.pro-linux.de/umfragen/2/300/welchen-desktop-nutzen-sie-%C3%BCberwiegend.html.
Gnome ist eine schmucke Oberfläche mit einigen Gefälligkeiten und KDE ist wohl der Desktop der am meisten über grafische Tools konfiguriert und angepasst werden kann.


3. Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit

LinuxMint
In der Benutzerfreundlichkeit wird Linux Mint sehr oft lobend erwähnt. Doch haben SicherheitslĂĽcken innerhalb der Software, siehe Youtube-Kanal “TheRegRunner” unter https://www.youtube.com/user/TheRegRunner, und problembehaftete Linux-Mint-Distro-Downloads das Vertrauen geschmälert.

Debian
Debian wirkt insgesamt sehr kantig und bietet bei der Standardinstallation reduntante Programme. Dafür ist es die sicherste Distribution der hier vorgestellten. Der Entwicklerzweig Testing bietet auch schon einen hohen Sicherheitsgrad und hat zusätzlich neueste Software an Bord.

Ubuntu
oder besser seine eigenen Derivate, bieten einen Mix von Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit. AuĂźerdem sind verlässliche Veröffentlichungen zu erwarten mit einem zweijährigen LTS-Zyklus. Ubuntu selbst nutzt den eigenen Desktop “Unity”, dieser wirkt unreif und nicht gerade professionell. Besser sind da wohl Xubuntu mit dem Xfce-Desktop, Ubuntu-Gnome mit dem Gnome3-Desktop, Kubuntu mit KDE-Desktop oder der sogenannte win­dows­ein­steiger­freund­liche MATE-Desktop.

Fedora und CentOS
Fedora ist das Experimentierfeld fĂĽr die “Red Hat Enterprise Linux” Distribution, daher sind erwartungsgemäß auch Unzulänglichkeiten zu erwarten. CentOS dagegen ist der freie Klon von “Red Hat Enterprise Linux” und gilt als eine sehr stabile Linux-Distro.

Manjaro
Manjaro, das grafische Arch-Linux, ist nicht für den beruflichen Alltag zu empfehlen, da meine Erfahrung zeigen, wenn man alle Möglichkeiten, die grafisch angeboten werden, nutzt, kann es zu Problemen kommen. Dafür ist es aber eine hervorragende Spielwiese, denn es kann zum Beispiel ohne weiteres immer der neueste Linux-Kernel installiert werden. Außerdem wirkt der Standard-Desktop von Xfce sehr homogen.


4. Lösungen

Lösung für viele Menschen
Die benutzerfreundlichen und sicheren Ubuntu-Derivate sind sowohl für Betriebssystemumsteiger, für Anfänger und auch für professionelle Nutzer zu empfehlen. Hier das deutsche Portal unter https://wiki.ubuntuusers.de/Downloads/.
Auch die Testing-Versionen von Debian bietet dieselbe Sicherheit und unbestreitbar die neuesten Software-Versionen, siehe http://cdimage.debian.org/mirror/cdimage/daily-builds/daily/current/.

Lösung kostenlos für Windowsumsteiger
FĂĽr Windowsumsteiger die mehr Wert auf Effekte und Benutzerfreundlichkeit legen, aber weniger auf Sicherheit achten, ist Linux Mint zu empfehlen.

Lösung kostenpflichtig für Windowsumsteiger
Der Distributor von Zorin, auf https://zorinos.com/, behauptet von sich selber die beste Möglichkeit für Windows-Umsteiger und MacOS-Umsteiger anzubieten. Wer Zeit hat, kann dies Aussage testen, auch gern kostenpflichtig, so wie unter Windows gewohnt.

Lösung für Sicherheitsbewußte
Für sicherheitsbewusste Nutzer können Debian und CentOS empfohlen werden.

Lösung für Fans der Kommandozeile, CLI
Das ursprünglichste Linux, also mit Unix-Charme, ist Slackware, natürlich ohne grafische Oberfläche. Trotzdem kann ein Desktop nachträglich installiert werden, viel Spass. Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Slackware. Slackware kann nur für Puristen, Entwickler und Linuxer mit viel Engagement empfohlen werden.

Lokales Netzwerk

Inhaltsverzeichnis


Ermitteln der eigene IP-Adresse und Schnittstelle mit

  • “ifconfig”,
  • identisch mit “netstat -ei” oder
  • eine ähnlische Ausgabe mit “ip addr”.
test@test:~$ ifconfig
enp0s3: flags=4163  mtu 1500
	inet 10.0.2.15
	netmask 255.255.255.0
	broadcast 10.0.2.255
	inet6 fe80::a00:27ff:fe87:5d94
	[weitere Ausgabe]

In diesem Fall

  • heiĂźt die Schnittstelle “enp0s3”,
  • besitzt die IP-Adresse der IP-Protokollversion 4 “10.0.2.15”,
  • besitzt die IP-Adresse der Version 6 “fe80::a00:27ff:fe87:5d94” und
  • den MTU-Filter “1500”

Ermitteln der Router-Hardware mit “route”

test@test:~$ route
Kernel-IP-Routentabelle
Ziel     Router  Genmask       Flags Metric Ref Use Iface
default  wrt	 0.0.0.0       UG    100    0   0 enp0s3
10.0.2.0 0.0.0.0 255.255.255.0 U     100    0   0 enp0s3

Router heist “wrt” erkennbar am “G”-Flag fĂĽr “Gateway”.


Ermitteln des Router-Alias mit “route|grep default| awk ‘{print $2}’

test@test:~$ route|grep default| awk '{print $2}'
wrt

Dieser Befehl kann schon eingebaut werden, wie beispielsweise in eine “.conkyrc”.


Ermitteln der Router-Adresse mit “route -n” oder “netstat -r -n”

test@test:~$ route -n
Kernel-IP-Routentabelle
Ziel      Router       Genmask         Flags Metric Ref Use Iface
0.0.0.0   10.0.2.2     0.0.0.0         UG    100    0     0 enp0s3
10.0.2.0  0.0.0.0      255.255.255.0   U     100    0     0 enp0s3

Die Router- IP-Adresse lautet “10.0.2.2” erkennbar am “G”-Flag.


Ermitteln der aktiven Internetverbindungen mit “netstat”

test@test:~$ netstat
Aktive Internetverbindungen (ohne Server)
Proto Recv-Q Send-Q Local Address           Foreign Address         State      
Aktive Sockets in der UNIX-Domäne (ohne Server)
Proto RefCnt Flags Type  State     I-Node   Pfad
unix  2   [ ]   DGRAM              14641 /run/user/1000/systemd/notify
unix  3   [ ]   DGRAM              8854  /run/systemd/notify
unix  2   [ ]   DGRAM              8856  /run/systemd/cgroups-agent
unix  14  [ ]   DGRAM              8863  /run/systemd/journal/dev-log
unix  2   [ ]   DGRAM              8871  /run/systemd/journal/syslog
unix  6   [ ]   DGRAM              8875  /run/systemd/journal/socket
unix  3   [ ]   STREAM  VERBUNDEN  15354    
unix  3   [ ]   STREAM  VERBUNDEN  15337    
unix  3   [ ]   STREAM  VERBUNDEN  14440    
[weitere Ausgabe]

Wer sollte nicht von Windows auf Linux wechseln


Inhaltsverzeichnis

  1. Kein Linux fĂĽr den Mittelstand, kein Linux fĂĽr private Nutzer die 10 Jahre Windows nutzen
  2. Die GrĂĽnde gegen eine Wechsel zu Linux
  3. Schnell und billig, Windowsprogramme aus Fremd-Modulen zusammengesetzt
  4. Diebstahl von freien Quellcode
  5. Wie bekommt man trotzdem seine Windows-Software zum laufen unter Linux
  6. Die höchsten Prinzipien von Software
  7. Hinweis

Kein Linux fĂĽr den Mittelstand, kein Linux fĂĽr private Nutzer die 10 Jahre Windows nutzen
Nach vielen Jahren Linux-Propaganda gebe ich auf bei einigen Benutzern nun fĂĽr Linux zu werben.
Es geht in diesem Beitrag um kleine mittelständische Software, Software von Geräteherstellern und Software für die sehr stark Werbung betrieben wird, obwohl es keine Sorgfalt gegenüber Benutzer existiert. Denn meist ist diese Software

  • unfrei,
  • kann nicht angepasst werden,
  • wird mit Versionskauf gegängelt,
  • läuft nur unter bestimmten Windows-Versionen und
  • läuft nur mit bestimmten und von Fremdfirmen erstellten proprietären Modulen.

Der private Nutzer bekommt mit jedem Gerät das er kauft, auch eine CD-ROM, die er brav einlegt und die im Autostart angebotene Option “Schnelle Installation” beziehungsweise “Einfache Installation” auswählt. Um gleich den Irrtum aufzuklären, die “Schnelle Installation” ist in Wirklichkeit die langsamste Installation. Ebenso die “Einfache Installation” ist die komplexeste Installation. Denn beide Option laden nicht nur den Gerätetreiber, sondern jede Menge “gut gemeinte” und “hilfreiche” und “empfohlene” Software auf die Festplatte, natĂĽrlich mit allen Einträgen in den Autostart, denn Sie könnten die Software ja alle 10 Minuten benötigen, davon gehen die jeweiligen Software-Herausgeber aus. Der Anteil zwischen notwendigem Gerätetreiber und ĂĽberflĂĽssiger Software liegt meines Erachtens bei 1:100, gemessen am belegtem Speicherplatz.
Warum wird der Benutzer mit solcher Software belästigt? Weil hier Werbegelder fließen für jede Installation dieser fremdem Software oder / und eine Lock-in Situation für den Gerätehersteller angestrebt wird.
Dieses Software-Umfeld wird vom Windows-Benutzer nach ĂĽber 10 Jahren Nutzung so verinnerlicht, dass ein Paradigmenwechsel fĂĽr ihn nicht mehr in Frage kommt. Denn ĂĽber 10 Jahre Windows-Konditionierung steht fĂĽr “war schon immer so und anders kenne ich es nicht und daher ist es gut so”.


Die GrĂĽnde gegen eine Wechsel zu Linux
Einige Windows-Software ist unter Windows von der technischen Seite gesehen wirklich so schlecht, das mir die Lust vergeht, diese Programme unter Linux lauffähig zu machen.
Ein Beispiel sind die speziellen Programme für den Mittelstand. Die Herausgeber dieser Programme hatten ein Problem der jeweiligen Berufsgruppen aufgegriffen und präsentieren eine Lösung die schnell und billig realisiert wurde. Der Nebeneffekt ist, alle guten Vorsätze von Sorgfaltspflicht, gegenüber dem Kunden und seiner Investition, sind über den Haufen geworfen:

  • wie das “KISS”-Prinzip, das Programm so einfach wie irgend nur möglich halten, damit die Funktionalität in jedem Fall erhalten bleibt;
  • statt ein Programm fĂĽr eine Aufgabe, wird die eierlegende Wollmilchsau präsentiert;
  • Verantwortung fĂĽr sein Produkt zu ĂĽbernehmen, ist nicht möglich da Fremdmodule anderer Hersteller das untergraben und
  • die Softwarepflege durch Maintainer, das die Software auch in der Zukunft, egal ob durch Basisänderung oder Paradigmenwechsel, lauffähig bleibt, kann nicht gewährleistet werden, da Programmierer die teuer sind, entlassen werden.

Die höchsten Prinzipien für sichere Software werden ohnehin nicht eingehalten.
Mittlerweile ist es Allgemeinwissen, gute Programmierer und gute Software kosten Geld. Wer sich unbedingt mit einer Verkaufsversion eines Programms eine goldene Nase verdienen will, muss zwangsläufig schlechte Software produzieren lassen. Außer man hat am Beginn Geldgeber die Millionen von Geldern vorschießen, doch das dürfte wohl nur wenigen Initiatoren gelingen.
Schlecht programmierte Software unter Linux zu installieren, läuft diametral zu den Konzept für Sicherheit unter Linux. Denn wegen einer schlechten Windows-Software das komplette Linux-Betriebssystem zu kompromittieren macht keinen Sinn.
Unter Linux haben die Programme ĂĽbrigens einen namentlich bekannten und damit verantwortlichen Menschen.


Schnell und billig, Windowsprogramme aus Fremd-Modulen zusammengesetzt
Wie das geht mit schnell und billig Programme zu erstellen, ganz einfach mit Fremd-Modulen die als Grundlage vorausgesetzt werden für die eigene Software des Herausgebers von mittelständischer Software oder Gerätesoftware. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht unbedingt preiswert für den Anwender.
Für Windows-Software sollte das Betriebssystem Windows, zumindest in den letzten beiden aktuellen Versionen, ausreichend sein. Dem ist nicht so. Meist werden noch proprietäre Module vorausgesetzt, wie diese Beispiele:

  • Microsoft .NET x.x
  • Microsoft Access xxxx-Runtime
  • Module aus unterschiedlichen “Adobe”-Produkten

Obwohl die freien Alternativen dieser Module, wie „mono“, „MariaDB“ und „Ghostscript“, vorhanden sind und diese plattformübergreifend zur Verfügung stehen, werden diese nicht genutzt.
Die proprietäre Module haben den Nachteil, das diese nur fĂĽr einen begrenzten Zeitraum gĂĽltig sind, bis zum größerem Update der Software oder des Betriebssystems. So kann es also passieren, das eine Software fĂĽr viel Geld unter “Windows Vista” angeschafft, unter “Windows 10” nicht mehr funktioniert. DafĂĽr dĂĽrfen Sie aber mit groĂźzĂĽgigem Rabatt die neueste Version kaufen, die aber wiederum die Daten der bisherigen Version nicht mehr importiert.
Diese StĂĽckwerke von mittelständischer Software und auch Software von Geräteherstellern, ist sehr schwer unter “Wine”, eine Windows-Laufzeitumgebung fĂĽr Unixe, zum laufen zu bringen, da die Hersteller sehr sehr sparsam mit den gesamten Systemvoraussetzungen fĂĽr ihre Software sind. Denn zum Beispiel reicht es nicht aus “ab Windows Vista”, wenn trotzdem “Microsoft .NET 4.5” benötigt wird. Aber eine Vista-Installation hat nur Version 3.0 im Gepäck. Ja, dieses Durcheinander von inkompatibler Software und Voraussetzungen zieht sich wie ein roter Faden durch.


Diebestahl von freien Quellcode, “Open Source Software”
Eine weitere beliebte Methode um billig Programme zu erstellen, ist das Stehlen von freien Quellcode für eigene Programme und diese dann als eigenes Werk mit proprietärer Lizenz auszustatten um den Diebstahl ihrer Software vorzubeugen.
Warum stehlen diese Programmierer, ganz klar, weil es keinen besseren Programmcode gibt als “Open Source Software”.


Wie bekommt man trotzdem seine Windows-Software zum laufen unter Linux
Mit Virtualisierung von “Windows” in einer Box, wie beispielsweise mit der “VirtualBox” von Oracle, kann diese Software lauffähig gesetzt werden. Leider ist diese Lösung nur bedingt zu empfehlen, da Oracle aus meinem Verständnis jede freie Software aus ihrem Hause, dazu gehört auch „VirtualBox“, im Laufe der Zeit zerstört. Das schlimmste Beispiel „OpenOffice“, das jetzt endlich, aber vermutlich zu spät, an die “Apache Foundation” abgegeben wurde. Mit “Java” wird ein Ă„rger nach dem anderem von “Oracel” produziert, um sich mit Entwicklern, Firmen und Anwendern zu ĂĽberwerfen.
Es gibt noch andere Virtualisierungs-Software, die aber entweder nicht so komfortabel sind oder kostenpflichtig und trotzdem nicht so gut wie “VirtualBox” sind. Wer bereit ist zu lernen, dem steht mit „QEMU“ eine Lösung zur VerfĂĽgung. QEMU nutz die KVM-Virtualisierung des Linux-Kernels, das heiĂźt native UnterstĂĽtzung fĂĽr Gastsysteme und Remotesysteme.
Mit nicht komfortabel könnte man leben, aber gerade der Windows-Benutzer wird sich nicht mit der Technik von Virtualisierung beschäftigen, mit seinem Totschlag-Argument “Unter Windows ging es doch.”, selbst dann, wenn es eben zuletzt nicht mehr ging und der Wechsel genau aus diesem Grunde erwogen wurde. Ja, es ist verrĂĽckt und trotzdem Realität.


Die höchsten Prinzipien von Software
Möglicherweise ist nur “Open Source Software” in der Lage professionelle Computeraufgaben zu erledigen. Aus meiner Sicht sind folgende Prinzipien wichtig fĂĽr professionelle Software:


Hinweis
Meine Aussagen betreffen nicht alle Software für den Mittelstand und Geräte-Herstellern, aber meist habe ich nur solche Software angetroffen. Natürlich kann das auch ein unergründlicher Zufall im Universum sein, das es nur mir so passiert ist.
Ach; die Markenname gehören den jeweiligen Inhabern.