Was ist in Windows und Linux gleich?


1 Vorwort
Wenn hier zu gleichem oder ähnlichem zwischen Windows und Linux gesprochen wird, so bezieht sich das bei Linux meist auf eine von mehreren Möglichkeiten oder Optionen. Wogegen bei Windows es oft nur jeweils eine vorhandene Situation existiert.
„Linux“ betrifft in diesem Artikel die Linux-Distribution. Linux-Distributionen sind Zusammenstellungen von einem Linux-Kernel, dem eigentlichem Betriebssystem, einer grafischen Benutzerschnittstelle sowie ein abgestimmtes Portfolio von allgemein bekannten Programme oder wichtiger Alltagshelfer. Auf den Unterschied von Linux-Kernel und Linux-Distribution wird hier nicht weiter eingegangen.
Als Beispiele dienen hier „Windows 7 Home Premium“ und „Xubuntu 16.04 LTS“ die unwesentlich modifiziert sind, beispielsweise werden keine Hintergrundbilder genutzt, wegen der besseren Dokumentation.


2 Grundsätzliches


2.1 Computer
Generell kann man sagen, das auf jedem PC Windows als auch Linux läuft, außer in seltenen Ausnahmen in denen der Hersteller das unterbindet. Zudem läuft Linux auf vielen weiteren Computerplattformen und als embedded System. „Eingebettete Systeme“ sind sehr klein gehaltene Betriebssysteme in Geräten für den Haushalt, die Multimedianutzung sowie Geräte und Automaten der Industrie und Wissenschaft.


2.2 Grafische Benutzeroberfläche
Die grafische Benutzeroberfläche besteht aus heutiger Sicht aus dem Desktop, einem Fenstersystem oder/und dem Fenstermanager. Diese Kombination der grafischen Systeme ermöglicht das Arbeiten mit Zeigesysteme, wie der Maus und der Kombination von Tastatur und Maus.
Unter Windows sind diese Bestandteile sehr monolithisch zusammengesetzt. Linux bietet die Möglichkeit den Desktop und das Fenstersystem, beziehungsweise dem Fenstermanager, nach eigenem Willen zu wechseln oder zu kombinieren.


2.3 Maus und Tastatur
Beide Betriebssystem können mit der Maus und der Tastatur bedient werden, oder ihren Äquivalenzen, wie Touchpad oder kapazitiven Bildschirmen.


2.4 Treiber
Bei neu gekauftem Windows-PC´s, liegt in der Regel eine Treiber-CD-ROM bei und unter Linux werden die Treiber in den Repositorien meist mitgeliefert. Zumindest sind für beide Systeme sehr viele Treiber von allgemein genutzter Hardware vorhanden.


3 Bedienung


3.1 Desktop / Schreibtisch
Das offensichtlichste bei Windows ist der Desktop mit Arbeitsplatz, Papierkorb und „Eigene Dateien“. Die meisten der bekannten Linux-Distributionen, werden mit einer grafischen Benutzerschnittstelle ausgeliefert, die auch das Dateisystem, den Papierkorb und den „Persönlicher Ordner“ anzeigen können. Wobei Linux auch ohne grafische Benutzerschnittstelle auskommt und das sehr gut.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.2 Taskleiste
Die Taskleiste kann bei beiden Systemen sehr ähnlich bedient werden, mit festsetzen oder ausblenden der Taskleiste sowie Anzeigen des Hauptmenüknopfes und den geöffneten Anwendungen. In beiden Systemen kann dort die Lautstärkenregulierung vorgenommen werden.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.3 Benachrichtigungsfeld
Windows und die grafischen Linux-Distributionen besitzen beide ein Benachrichtigungsfeld auf der Task­leiste das dort rechts angeordnet ist. Dort wird bei beiden zum Beispiel die Uhrzeit, das Datum, die Netzverbindungen, die Lautstärkeregelungen und aktuelle Meldungen, wie eingehende E-Mails oder der Wechsel der abgespielten Musiktitel, angezeigt. Siehe Bildschirmfotos zu 3.2. Ein kleiner Unterschied besteht darin, das unter Linux alles etwas ausführlicher ist.


3.4 Dateimanager
Was unter Windows der „Explorer“ ist, hat unter Linux verschieden Namen, aber in jedem Fall sind es auch Dateimanager mit vielfältigen Möglichkeiten. Es werden Verzeichnisse und Dateien dargestellt und auf Wunsch mit Vorschaubilder.
Unter Linux ist alles eine Datei, auch Verzeichnisse und Geräte, was das Linux-System robuster macht. Aber in der Darstellung sind beide System sehr gleichartig.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.5 Fenstersteuerung
Die Fenstersteuerung mit den Schaltern „Minimieren“, „Relativieren“ und „Maximieren“ sind äquivalent. Trotzdem kann auch hier Linux mit Mehrwert punkten, wie dem Einrollen auf bis auf die Titelleiste.
Das Verschieben der Fenster mit festgehaltener Titelleiste können auch beide Systeme. Unter Linux kann zusätzlich bei nicht mehr zu sehender Titelleiste auch mit der gedrückten „Alt“-Taste, für alternative Bedienung, das Fenster verschoben werden.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.6 FenstermenĂĽs
Windows und Linux-Distribution kennen beide das „Fenstermenü“. Die in beiden Fällen oft auch mit der Tastatur bedient werden können. Die Bedienung der Menüs über die Tastatur werden oft über die Steuerungstaste „STRG“, der alternativen Bedienungstaste „ALT“, der Drucktaste „DRUCK“ in Kombination mit anderen Tasten genutzt. Die Funktionstasten wie „F1“ für Hilfe und „F11“ für Vollbild stehen in beiden Systemen leider nicht in allen Programmen zur Verfügung.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.7 Kommandozeile, auch CLI fĂĽr Command Line Interface
Der Kommandozeileninterpreter unter Windows ist das „cmd“ und Linux besitzt vielfältige „Terminals“. Das „Terminal“ ist ein mächtiges Werkzeug ist, es hat die Schlagkraft einer Nuklearwaffe!
Mit der „PowerShell“ hatte Microsoft versucht den Unterschied zum Linux-Terminal zu beheben.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.8 Mehrere Benutzer und Multiuser, als gleichzeitige Benutzer
Unter Windows können mehrere Benutzer angelegt werden, wobei ein Benutzer aktiviert werden kann. Der Linux-Kernel ist ein echtes Multiuser-Betriebssystem, also mehrere Benutzer können gleichzeitig produktiv sein, daher auch der Begriff „Terminal“ für CLI, den Kommandozeileninterpreter.


3.9 Eigene Dateien
Windows bietet das Verzeichnis „Eigene Dateien“ zum Ablegen von selbst erstellten Verzeichnissen und Dateien.
• Desktop
• Downloads
• Eigene Bilder
• Eigene Dokumente
• Eigene Musik
• Eigene Videos
• Favoriten
• Gespeicherte Spiele
• Kontakte
• Links
• Suchvorgänge

Unter Linux besteht das exklusive „/home“-Verzeichnis für jeden Benutzer, daher muss nicht mit „eigene“ bezeichnet werden, mit den schon angelegten Verzeichnissen:
• Bilder
• Dokumente
• Downloads
• Musik
• Öffentlich
• Schreibtisch
• Videos
• Vorlagen
Erfahrungsgemäß wird unter Windows aber wild durcheinander gespeichert, wogegen unter Linux etwas mehr Disziplin herrscht durch die strenge Hierarchie der Rechteverwaltung.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.10 Taskmanager
Die Kontrolle ĂĽber laufende Anwendungen, Dienste, CPU-Auslastung und Netzwerk-Auslastung, besitzen Windows genauso wie Linux.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.11 KontextmenĂĽ
Beide System kennen das Kontextmenü, rechte Maus auf das Objekt mit auf das Objekt bezogenen Befehlen, zur Erhöhung der Produktivität. Auf der Tastatur gibt es neben der rechten STRG-Taste, die Steuerungs-Taste, auch eine Kontextmenü-Taste die beide Systeme erkennen.
MenĂĽ-Taste

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


3.12 Tastaturbefehle
Windows beherrscht nur wenige Tastaturbefehle, kann aber mit Fremdprogrammen aufgewertete werden. Linux kann mit sehr vielen Tastaturbefehlen umgehen und sehr schnelle sowie sehr umfangreiche Tätigkeiten ausführen.
Bekannte Tastenkombinationen in beiden Systemen:
• STRG + c, Kopieren
• STRG + x, Ausschneiden
• STRG + v, Einfügen
• ALT + F4, Fenster schließen
• Druck, Bildschirmfoto des gesamten Desktop
• ALT + Druck, Bildschirmfoto des aktiven Fensters
• Kontextmenü-Taste, aufrufen des Kontextmenüs zum ausgewähltem Objekt
• und weitere.


3.13 Systemsteuerung / Einstellungen
Auch die Zentrale für die Computersteuerung und Computereinstellungen ist in beiden System sehr ähnlich.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


4 Software


4.1 Editor
Beide Systeme liefern einen Texteditor mit. Unter Linux beherrschen Editoren aber eine wesentliche größere Bandbreite von Editier- und Syntax-Möglichkeiten.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


4.2 Standardprogramme der Betriebssysteme
Zu den standardmäßigen Programmen in beiden Systemen gehört neben den schon erwähnten Editor und den Kommandozeileninterpreter auch der sogenannte „Taschenrechner“.

Das obere Bild von Windows und das untere Bild von Linux.


4.3 Bekannte Anwendungsprogramme

Folgende Programme die unter Windows eine weite Verbreitung besitzen, sind bei Linux oft vorinstalliert:
• Firefox, der Webbrowser
• Thunderbird, der E-Mail-Client,
• LibreOffice, die Office-Suite,
• VLC-Player, der Mediaplayer und
• Gimp, das Foto- und Bildbearbeitungsprogramm.
Weitere Programme die unter Windows genutzt werden und unter Linux nativ arbeiten, sind:
• 7Zip, das universelle Komprimierungsprogramm
• Bleachbit, das Bereinigungsprogramm
• Filezilla, das FTP-Programm und
• Inkscape, das grafische Vektorenprogramm.
Weitere ähnliche Programme sind:
• verschiedene kleine Spiele wie Solitär oder Mahjongg
• PDF-Betrachter,
• Bild-Betrachter,
• CD- und DVD-Brennprogramm,
• Scanner-Programm,
• Messenger und
• Torrent-Programm und weitere 70.000 Programme.

4.4 Virenscanner
Unter Linux kaBekannte Anwendungsprogrammenn nachträglich ein Virenscanner, „ClamAV“, mit der grafischen Schnittstelle „ClamTK“ installiert werden, um Windows-Anwender zu schützen, zum Beispiel bei Rettungsaktionen und E-Mail-Anhängen.


5 Nachtrag


5.1 Bilder
Die Bildschirmfotos wurden alle von mir selbst erstellt und können aus dem Dokument entnommen werden. Die Vektorenzeichnungen wurden von mir selbst erstellt, außer dem Tux.
Der Tux ist von hier https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tux.svg.

Wenn Microsoft Autos bauen wĂĽrde

Da Microsoft, in den mir zugänglichen Statistiken, immer weiter von seiner ehemals größten Ausdehnung auf unserem Globus verliert, schiebe ich noch schnell einen seit Jahrzehnten bekannten Joke hinterher. Denn ist Microsoft nur noch wenigen bekannt, lacht es sich nicht so schön darüber.

Nach meiner Recherche ist hier offensichtlich diese Veröffentlichung dem Original am nächsten kommende http://www.hcs.harvard.edu/pnw/microsoftjoke.htm.
Denn alle weiteren Veröffentlichungen haben aus Freude oder Frust oder beides, noch einige Punkte dazu genommen, über die sich die jeweiligen Autoren wohl auch geärgert haben.


Inhaltsverzeichnis
Das Original
Die Ăśbersetzung
SpaĂź bei Seite
MikeRoweSoft.com


Das Original
“For all of us who feel only the deepest love and affection for the way computers have enhanced our lives, read on. At a recent computer expo (COMDEX), Bill Gates reportedly compared the computer industry with the auto industry and stated, “If GM had kept up with technology like the computer industry has, we would all be driving $25.00 cars that got 1,000 miles to the gallon.”

In response to Bill’s comments, General Motors issued a press release stating: If GM had developed technology like Microsoft, we would all be driving cars with the following characteristics:
1. For no reason whatsoever, your car would crash twice a day.
2. Every time they repainted the lines in the road, you would have to buy a new car.
3. Occasionally your car would die on the freeway for no reason. You would have to pull to the side of the road, close all of the windows, shut off the car, restart it, and reopen the windows before you could continue.
For some reason you would simply accept this.
4. Occasionally, executing a maneuver such as a left turn would cause your car to shut down and refuse to restart, in which case you would have to reinstall the engine.
5. Macintosh would make a car that was powered by the sun, was reliable, five times as fast and twice as easy to drive – but would run on only five percent of the roads.
6. The oil, water temperature, and alternator warning lights would all be replaced by a single “This Car Has Performed An Illegal Operation” warning light.
7. The airbag system would ask “Are you sure?” before deploying.
8. Occasionally, for no reason whatsoever, your car would lock you out and refuse to let you in until you simultaneously lifted the door handle, turned the key and grabbed hold of the radio antenna.
9. Every time a new car was introduced car buyers would have to learn how to drive all over again because none of the controls would operate in the same manner as the old car.
10. You’d have to press the “Start” button to turn the engine off.”


Die Ăśbersetzung
Bei einer Computermesse, der COMDEX, hat Bill Gates die Computer-Industrie mit der Auto-Industrie verglichen und das folgende Statement gegeben, „Wenn GENERAL MOTORS, mit der Technologie mitgehalten hätte wie die Computer Industrie, dann würden wir heute alle 25 Dollar Autos fahren, die 1.000 Meilen pro Gallone Sprit fahren würden.“.

Als Antwort darauf veröffentlichte GENERAL MOTORS, angeblich von Mr. Welch selbst, eine Presseerklärung mit folgendem Inhalt: „Wenn GENERAL MOTORS eine Technologie wie Microsoft entwickelt hätte, dann würden wir heute alle Autos mit folgenden Eigenschaften fahren:

1. Ihr Auto wĂĽrde ohne erkennbaren Grund zweimal am Tag einen Unfall haben.
2. Jedes mal, wenn die Linie auf der StraĂźe neu gezeichnet wĂĽrden, mĂĽsste man ein neues Auto kaufen.
3. Gelegentlich wĂĽrde ein Auto ohne erkennbaren Grund auf der Autobahn einfach ausgehen und man wĂĽrde es akzeptieren, neu starten und weiterfahren.
4. Wenn man bestimmte Manöver durchfahren würde, wie beispielsweise eine Linkskurve, würde das Auto einfach ausgehen und sich weigern, neu zu starten. Man müsste dann den Motor neu Installieren.
5. Macintosch würde Autos herstellen, die mit Sonnenenergie fahren, zuverlässig laufen, fünfmal so schnell und zweimal so leicht zu fahren wären, aber sie würden nur auf 5% der Straßen fahren.
6. Die Kontrollleuchten und die Warnlampe fĂĽr Temperatur und Batterie wĂĽrden durch eine „Genereller Auto Fehler“ – Warnlampe ersetzt.
7. Das Airbag System würde „Sind Sie sicher?“ fragen bevor es auslöst.
8. Gelegentlich würde das Auto Sie ohne jeden erkennbaren Grund aussperren. Sie könnten nur mit einem Trick wieder aufschließen, und zwar müsste man gleichzeitig den Türgriff ziehen, den Schlüssel drehen und mit der Hand an die Radioantenne fassen.
9. Immer dann, wenn ein neues Auto von GM vorgestellt werden wĂĽrde, mĂĽssten alle Autofahrer das Autofahren neu erlernen, weil keiner der Bedienhebel genau so funktionieren wĂĽrde, wie in den alten Autos.
10. Man müsste den „START“-Knopf drücken, um den Motor auszuschalten.“.


SpaĂź bei Seite
Es könnte auch so kommen, in 12 Jahren gibt es tatsächlich Automobile die 3,8 Liter auf 1.600 Kilometer verbrauchen, aber es gibt kein “Microsoft” aus Redmond mehr.


MikeRoweSoft.com
Ja, noch einen SpaĂź hinterher.
Da ist vor Jahrzehnten ein kanadischer SchĂĽler mit dem Namen “Mike Rowe” auffällig geworden, weil er sich mit Software auseinander setzte und seine Webseiten-Domain “mikerowesoft.com” nannte.
Hier einige Quellen.

timbernet-Software in Wine installieren

Windows, Anwendungsprogramme mit Dateiendung *.exe unter Linux


Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Voraussetzungen
3. Reihenfolge der Installationen
4. Download-Adressen
5. Screenshots


1. Vorwort

Am Beispiel von “timbernet” erläutere ich die Installation unter Linux von Windows-Anwendungsprogrammen, erkennbar an der Dateiendung “.exe”.
Das Fazit vorab; die gesamte Installation verlief ohne Probleme und “timbernet” war sofort einsatzbereit.

2. Voraussetzungen

2.1 Betriebssystem

Als Grundkonfiguration habe ich das folgende Szenario auf “Xubuntu 16.04.2 LTS” und auch auf “Xubuntu 17.04” getestet.

2.2 Hardware

  • CPU 1x 64 Bit
  • RAM 1 GB DDR3
  • SSD 8 GB
  • VGA 16 MB

2.3 Windows-Laufzeitumgebung

“wine 1.6” und “wine-devel 1.9” aus den Repositorien von Ubuntu waren leider unbenutzbar, da sie einige Jahre der neuen Versionen von 2.0 / 2.2, hinter her waren, und somit den AnsprĂĽchen von neuerer Windowssoftware nicht gerecht wurden. Daher holte ich die Entwickler-Version, hier auch “Development branch” direkt von der Webseite “https://wiki.winehq.org/Ubuntu

2.4 Timbernet-Software

Die Timbernet-Software als Demoversion, das ist auch die reguläre Installations-Software, gibt es unter http://www.timbernet.de/html/download.php. Ich konnte nur “timberNet Softwaresystem Forst 10” auswählen, da der Download der Version 9 beschädigt ist.
Bitte beachte, dass auch unter Tools die Visual FoxPro-Laufzeitumgebung benötigt wird, hier auch “VFP 9 Runtime-Setup”.

3. Reihenfolge der Installationen

  1. Zuerst sollte das Betriebssystem installiert sein. Besonderheiten sind nicht zu beachten.
  2. Danach erfolgt die Installation von “wine” mit dem Terminal. Dauer je nach Internet-Geschwindigkeit etwa 5 Minuten.
    sudo dpkg --add-architecture i386
    sudo add-apt-repository ppa:wine/wine-builds
    sudo apt update
    sudo apt install --install-recommends winehq-devel
  3. Nun wird “Visual FoxPro” mit Hilfe von “wine”, beziehungsweise im KontextmenĂĽ mit “Mit “Wine Windows-Programmstarter” öffnen” installiert. Die Datei hat den Namen “VFP9SP2RuntimeSetup.exe” und ist 12,1 MB (12,8 MB) groĂź. Bitte den Installationsanweisungen folgen und wenigstens einen Benutzernamen eingeben. Achtung; fehlende Pakete, wie das Wine-Gecko-Paket, werden nach installiert und benötigen nur die Bestätigung, wie Klick auf den Schalter “Installieren”.
  4. Und zum Schluss wird nun endlich “timbernet”, die Datei heiĂźt “TnSetup.exe” mit 57,1 MB (59,8 MB), ebenso installiert. Bitte den Installationsanweisungen folgen.

Die gesamte Download- und Installationszeit beträgt etwa 10 Minuten, auf einem bestehendem Betriebssystem.

4. Download-Adressen

Zur besseren Ăśbersicht nochmal alle Download-Adressen in einer Tabelle.

Xubuntu 16.04.2 LTS http://cdimage.ubuntu.com/xubuntu/releases/16.04.2/release/xubuntu-16.04.2-desktop-amd64.iso
Xubuntu 17.04 http://cdimage.ubuntu.com/xubuntu/daily-live/current/zesty-desktop-amd64.iso
Wine 2.2 Entwicklerversion https://wiki.winehq.org/Ubuntu
“Visual FoxPro” + “timbernet” http://www.timbernet.de/html/download.php

5. Screenshots


Hier das Video dazu.

Wer sollte nicht von Windows auf Linux wechseln


Inhaltsverzeichnis

  1. Kein Linux fĂĽr den Mittelstand, kein Linux fĂĽr private Nutzer die 10 Jahre Windows nutzen
  2. Die GrĂĽnde gegen eine Wechsel zu Linux
  3. Schnell und billig, Windowsprogramme aus Fremd-Modulen zusammengesetzt
  4. Diebstahl von freien Quellcode
  5. Wie bekommt man trotzdem seine Windows-Software zum laufen unter Linux
  6. Die höchsten Prinzipien von Software
  7. Hinweis

Kein Linux fĂĽr den Mittelstand, kein Linux fĂĽr private Nutzer die 10 Jahre Windows nutzen
Nach vielen Jahren Linux-Propaganda gebe ich auf bei einigen Benutzern nun fĂĽr Linux zu werben.
Es geht in diesem Beitrag um kleine mittelständische Software, Software von Geräteherstellern und Software für die sehr stark Werbung betrieben wird, obwohl es keine Sorgfalt gegenüber Benutzer existiert. Denn meist ist diese Software

  • unfrei,
  • kann nicht angepasst werden,
  • wird mit Versionskauf gegängelt,
  • läuft nur unter bestimmten Windows-Versionen und
  • läuft nur mit bestimmten und von Fremdfirmen erstellten proprietären Modulen.

Der private Nutzer bekommt mit jedem Gerät das er kauft, auch eine CD-ROM, die er brav einlegt und die im Autostart angebotene Option “Schnelle Installation” beziehungsweise “Einfache Installation” auswählt. Um gleich den Irrtum aufzuklären, die “Schnelle Installation” ist in Wirklichkeit die langsamste Installation. Ebenso die “Einfache Installation” ist die komplexeste Installation. Denn beide Option laden nicht nur den Gerätetreiber, sondern jede Menge “gut gemeinte” und “hilfreiche” und “empfohlene” Software auf die Festplatte, natĂĽrlich mit allen Einträgen in den Autostart, denn Sie könnten die Software ja alle 10 Minuten benötigen, davon gehen die jeweiligen Software-Herausgeber aus. Der Anteil zwischen notwendigem Gerätetreiber und ĂĽberflĂĽssiger Software liegt meines Erachtens bei 1:100, gemessen am belegtem Speicherplatz.
Warum wird der Benutzer mit solcher Software belästigt? Weil hier Werbegelder fließen für jede Installation dieser fremdem Software oder / und eine Lock-in Situation für den Gerätehersteller angestrebt wird.
Dieses Software-Umfeld wird vom Windows-Benutzer nach ĂĽber 10 Jahren Nutzung so verinnerlicht, dass ein Paradigmenwechsel fĂĽr ihn nicht mehr in Frage kommt. Denn ĂĽber 10 Jahre Windows-Konditionierung steht fĂĽr “war schon immer so und anders kenne ich es nicht und daher ist es gut so”.


Die GrĂĽnde gegen eine Wechsel zu Linux
Einige Windows-Software ist unter Windows von der technischen Seite gesehen wirklich so schlecht, das mir die Lust vergeht, diese Programme unter Linux lauffähig zu machen.
Ein Beispiel sind die speziellen Programme für den Mittelstand. Die Herausgeber dieser Programme hatten ein Problem der jeweiligen Berufsgruppen aufgegriffen und präsentieren eine Lösung die schnell und billig realisiert wurde. Der Nebeneffekt ist, alle guten Vorsätze von Sorgfaltspflicht, gegenüber dem Kunden und seiner Investition, sind über den Haufen geworfen:

  • wie das “KISS”-Prinzip, das Programm so einfach wie irgend nur möglich halten, damit die Funktionalität in jedem Fall erhalten bleibt;
  • statt ein Programm fĂĽr eine Aufgabe, wird die eierlegende Wollmilchsau präsentiert;
  • Verantwortung fĂĽr sein Produkt zu ĂĽbernehmen, ist nicht möglich da Fremdmodule anderer Hersteller das untergraben und
  • die Softwarepflege durch Maintainer, das die Software auch in der Zukunft, egal ob durch Basisänderung oder Paradigmenwechsel, lauffähig bleibt, kann nicht gewährleistet werden, da Programmierer die teuer sind, entlassen werden.

Die höchsten Prinzipien für sichere Software werden ohnehin nicht eingehalten.
Mittlerweile ist es Allgemeinwissen, gute Programmierer und gute Software kosten Geld. Wer sich unbedingt mit einer Verkaufsversion eines Programms eine goldene Nase verdienen will, muss zwangsläufig schlechte Software produzieren lassen. Außer man hat am Beginn Geldgeber die Millionen von Geldern vorschießen, doch das dürfte wohl nur wenigen Initiatoren gelingen.
Schlecht programmierte Software unter Linux zu installieren, läuft diametral zu den Konzept für Sicherheit unter Linux. Denn wegen einer schlechten Windows-Software das komplette Linux-Betriebssystem zu kompromittieren macht keinen Sinn.
Unter Linux haben die Programme ĂĽbrigens einen namentlich bekannten und damit verantwortlichen Menschen.


Schnell und billig, Windowsprogramme aus Fremd-Modulen zusammengesetzt
Wie das geht mit schnell und billig Programme zu erstellen, ganz einfach mit Fremd-Modulen die als Grundlage vorausgesetzt werden für die eigene Software des Herausgebers von mittelständischer Software oder Gerätesoftware. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht unbedingt preiswert für den Anwender.
Für Windows-Software sollte das Betriebssystem Windows, zumindest in den letzten beiden aktuellen Versionen, ausreichend sein. Dem ist nicht so. Meist werden noch proprietäre Module vorausgesetzt, wie diese Beispiele:

  • Microsoft .NET x.x
  • Microsoft Access xxxx-Runtime
  • Module aus unterschiedlichen “Adobe”-Produkten

Obwohl die freien Alternativen dieser Module, wie „mono“, „MariaDB“ und „Ghostscript“, vorhanden sind und diese plattformübergreifend zur Verfügung stehen, werden diese nicht genutzt.
Die proprietäre Module haben den Nachteil, das diese nur fĂĽr einen begrenzten Zeitraum gĂĽltig sind, bis zum größerem Update der Software oder des Betriebssystems. So kann es also passieren, das eine Software fĂĽr viel Geld unter “Windows Vista” angeschafft, unter “Windows 10” nicht mehr funktioniert. DafĂĽr dĂĽrfen Sie aber mit groĂźzĂĽgigem Rabatt die neueste Version kaufen, die aber wiederum die Daten der bisherigen Version nicht mehr importiert.
Diese StĂĽckwerke von mittelständischer Software und auch Software von Geräteherstellern, ist sehr schwer unter “Wine”, eine Windows-Laufzeitumgebung fĂĽr Unixe, zum laufen zu bringen, da die Hersteller sehr sehr sparsam mit den gesamten Systemvoraussetzungen fĂĽr ihre Software sind. Denn zum Beispiel reicht es nicht aus “ab Windows Vista”, wenn trotzdem “Microsoft .NET 4.5” benötigt wird. Aber eine Vista-Installation hat nur Version 3.0 im Gepäck. Ja, dieses Durcheinander von inkompatibler Software und Voraussetzungen zieht sich wie ein roter Faden durch.


Diebestahl von freien Quellcode, “Open Source Software”
Eine weitere beliebte Methode um billig Programme zu erstellen, ist das Stehlen von freien Quellcode für eigene Programme und diese dann als eigenes Werk mit proprietärer Lizenz auszustatten um den Diebstahl ihrer Software vorzubeugen.
Warum stehlen diese Programmierer, ganz klar, weil es keinen besseren Programmcode gibt als “Open Source Software”.


Wie bekommt man trotzdem seine Windows-Software zum laufen unter Linux
Mit Virtualisierung von “Windows” in einer Box, wie beispielsweise mit der “VirtualBox” von Oracle, kann diese Software lauffähig gesetzt werden. Leider ist diese Lösung nur bedingt zu empfehlen, da Oracle aus meinem Verständnis jede freie Software aus ihrem Hause, dazu gehört auch „VirtualBox“, im Laufe der Zeit zerstört. Das schlimmste Beispiel „OpenOffice“, das jetzt endlich, aber vermutlich zu spät, an die “Apache Foundation” abgegeben wurde. Mit “Java” wird ein Ă„rger nach dem anderem von “Oracel” produziert, um sich mit Entwicklern, Firmen und Anwendern zu ĂĽberwerfen.
Es gibt noch andere Virtualisierungs-Software, die aber entweder nicht so komfortabel sind oder kostenpflichtig und trotzdem nicht so gut wie “VirtualBox” sind. Wer bereit ist zu lernen, dem steht mit „QEMU“ eine Lösung zur VerfĂĽgung. QEMU nutz die KVM-Virtualisierung des Linux-Kernels, das heiĂźt native UnterstĂĽtzung fĂĽr Gastsysteme und Remotesysteme.
Mit nicht komfortabel könnte man leben, aber gerade der Windows-Benutzer wird sich nicht mit der Technik von Virtualisierung beschäftigen, mit seinem Totschlag-Argument “Unter Windows ging es doch.”, selbst dann, wenn es eben zuletzt nicht mehr ging und der Wechsel genau aus diesem Grunde erwogen wurde. Ja, es ist verrĂĽckt und trotzdem Realität.


Die höchsten Prinzipien von Software
Möglicherweise ist nur “Open Source Software” in der Lage professionelle Computeraufgaben zu erledigen. Aus meiner Sicht sind folgende Prinzipien wichtig fĂĽr professionelle Software:


Hinweis
Meine Aussagen betreffen nicht alle Software für den Mittelstand und Geräte-Herstellern, aber meist habe ich nur solche Software angetroffen. Natürlich kann das auch ein unergründlicher Zufall im Universum sein, das es nur mir so passiert ist.
Ach; die Markenname gehören den jeweiligen Inhabern.

Unterschiede zwischen Linux und Windows

Das ist ein Versuch beide Betriebssysteme zu vergleichen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Software
  2. Hardware
  3. Viren
  4. Sicherheit
  5. Updates und Aktualisierungen
  6. Verbreitung und Kompatibilität
  7. Benutzerfreundlichkeit
  8. Verweise

Linux Windows
Software
Software wird ausschließlich über ein Portal der Distribution installiert, das gewährleistet die Echtheit und die Sicherheit des jeweiligen Programms.
Zugang zu diesem Portal besteht ĂĽber

  • Software-Center oder
  • Synaptic oder
  • Terminal installiert.

Falls Software aus dem Internetbrowser installiert wird, ist das System komprimiert, also unsicher und die Stabilität ist aufgehoben.

Software wird aus

  • verschiedenen Quellen und
  • nicht geprĂĽft Quellen installiert.

AuĂźerdem werden

  •  ungefragt Zusatz-Software installiert,
  • Browser-Fenster mit Werbung geöffnet,
  • die Kontrolle durch „Einfache Installation“ entzogen und
  • meist die Programme ungefragt in den Autostart verlinkt, womit der PC sofort langsamer wird fĂĽr die gesamte Lebenszeit.
Die Standartsoftware der Distribution ist kostenlos und zwischen allen meist genutzten Betriebssystemen lesbar. Windows ist kostenpflichtig, auĂźer das abgelaufene Angebot des Update von Windows 7 bis Windows 8.1 auf Windows 10. Viele angebotenen Programme sind kostenpflichtig und damit nicht interoperabel.
FĂĽr jede Software ist Voraussetzung eine ausfĂĽhrlicher Hilfetext. Meist ist auch ein Handbuch dabei. Softwarehilfe ist keine Voraussetzung fĂĽr Windows-Software.
Hardware
Geräte werden meist von Linux sofort erkannt und installiert. Geräte werden zum Teil erkannt. Manchmal werden bei älteren Geräten Standarttreiber installiert.
Ausnahmen sind billig hergestellte Mehrfunktionsgeräte und manchmal WLAN-Geräte, da diese dem Sicherheitskonzept von Linux zu wider laufen. Oft müssen Treiber-CD-ROMS eingelegt werden, die ungefragt andere Software zu den Treibern mit installiert. Zudem ist die zusätzliche Software redundant, da meist schon funktionell dieselben Programme vorhanden sind und genutzt wird.
Eine Festplatte mit Linux läuft sofort auf einen anderen Rechner ohne Neuinstallation. Eine Festplatte mit Windows läuft nur innerhalb eines und desselben Computers.
Viren
Viren fĂĽr Linux in freier Wildbahn existieren nicht.
Trotzdem kann ein Antiviren-Programm, wie „Clam-TK“ installiert werden, um beispielsweise Software und E-Mails von Windows-Rechnern zu prüfen, damit diese auf anderen Windows-Rechnern keinen Schaden mehr anrichten können.
Anti-Viren-Software ist zwingend notwendig.
Die Nebenwirkung ist, das die Systemressourcen zur Hälfte schon ausgenutzt sind und dem täglichen Arbeiten nicht mehr zur Verfügung steht.
Sicherheit
Offene Programmquellen, mit der Möglichkeit der Überprüfung. Geschlossener, unbekannter und mit vielen nicht gepatchten Sicher­heitslücken behafteter Programmcode.
Administrator-Rechte, unter Linux root-Rechte, nur begrenzt auf Zeit und meist nur für eine Funktion. Zum komfortablen Arbeiten ist meist der Benutzer immer mit Administrator-Rechten ausgestattet, was Viren und anderer Schadsoftware alle Türen öffnet.
Software aus einer sicheren und geprĂĽften Quellen der eigenen Distribution. Software wird aus verschiedenen Quellen und nicht geprĂĽft Quellen installiert, da unter Windows 10 der “Windows Store” sehr sehr mager ist.
Kein Antivirenprogramm zwingend notwendig. Anti-Viren-Software ist zwingend notwendig.
Updates und Aktualisierungen
Es existiert ein Update-Service fĂĽr die gesamte installierte Software. Es sind verschiedene Updater installiert.

  • Windows-Updater
  • Microsoft-Updater
  • Updater fĂĽr Adobe-Produkte,
  • Updater fĂĽr die Java-Umgebung
  • und viele weitere.

Diese Updater sind entweder omnipresent im Autostart oder als Dienst.

Sicherheitsupdates kommen sofort nachdem diese erstellt sind. Also wenn notwendig mehrmals täglich. Sicherheitsupdates kommen erst nach vorgegebenen Zeiten im Monat oder im Jahr, solange bleiben die Sicherheitslücken bekannt und offen für Angriffe.
Ein Neustart ist bei 99,99% nicht notwendig, also extrem selten. Nach meiner Erfahrung etwa 3x im Jahr.
Der Neustart ist nur um wenige Sekunden verzögert.
Ein Neustart ist immer notwendig.
Ein Neustart kann bis Stunden dauern.
Software-Updates werden bei den meisten Distributionen sofort angeboten, sofort nutzbar und ein Neustart ist nicht notwendig. Ob neue Versionen vorhanden sind, muss selber vom Benutzer erkundet werden, auĂźer bei den jeweiligen Updatern von verschieden Programmen.
Ein Neustart ist meist notwendig.
Verbreitung und Kompatibilität
Linux, Unix, BSD, alle Apple-Betriebssysteme, Android und die meisten anderen Betriebssysteme sind vom Betriebskern aus einer Quelle entstanden.
Erkennbar ist das fĂĽr jeden, durch den Frontslash bei Pfadangaben.
Windows ist ein Betriebssystem, das selbst innerhalb seiner eigene Versionen nicht kompatibel ist.
Siehe „MS Office 2007“, das ist nicht lauffähig unter Windows 10.
Linux ist das meist genutzte Betriebssystem!
Beispielsweise genutzt in:

  • embedded Betriebssysteme
  • Routern und andere Netzwerk-Hardware
  • Fernseher, Radio, Haushaltsgeräte
  • industriellen Arbeitsmittel
  • Internet-Server
  • Datenbank-Systemen
“Windows” ist das meist genutzte Desktop-Betriebssystem.
Windows ist die meist genutzte Schnittstelle bei den Sparkassen-Terminals für Kontoinhaber und oft genutzt bei älteren industriellen Arbeitsmitteln.
Benutzerfreundlichkeit
Benutzerkonzepte sind langfristig angelegt und ändern sich meist nur durch anerkannte und pragmatische Verbesserung.
Die Entwickler sind in Kommunikation mit den Benutzern.
Benutzerkonzepte ändern sich sprunghaft, sind auch mit Nachteilen behaftet und ohne erkennbare Vorteile.
Eine anerkannte Kommunikation mit den Benutzern existiert nicht.
Verschiedene Desktop-Systeme, wie „Gnome“, „KDE“, „XFCE“, „Mate“, „Cinnamon“ und weitere, bieten ein angepasstes Nutzerverhalten. Ein einziger Desktop und der ist nur schwerfällig anpassbar.
Bei längeren Prozessen werden zu der Progressionsbar, noch die Möglichkeit gegeben, sich Details anzeigen zu lassen, also die tatsächlich laufenden Operationen. Außer beim Kopiervorgang sind alle Progressionsbar unter Windows ein Mysterium. Fragen wie, was passiert gerade oder geht überhaupt noch was, bleiben somit unbeantwortet.

Verweise
Windows 10 – Vorteil und Nachteile
Windows und Linux, der wirklich wahre Unterschied
Windows 8 oder Linux hat Fenster und keine U-Bahn!

Windows und Linux, der wirklich wahre Unterschied

Der Unterschied zwischen diesen beiden Betriebssystemen liegt aus meiner Sicht nicht im Code, sondern ist gesellschaftlich begrĂĽndet!

Microsoft Windows” ist ein Produkt.
Linux” ist eine Weltanschauung.


  1. Grundlegend
  2. Entwickler
  3. Qualität
  4. Garantien
  5. Wirtschaft
  6. Sicherheit
  7. Datenschutz
  8. Zahlen
  9. Schlusswort
  10. Quellen

Folgende Behauptungen habe ich nicht alle mit einzelnen Quellen belegt, da es soviel Film, Audio- und Textmaterial gibt, das ich die einzelnen Punkte dieser Zusammenfassung, auch als Allgemeinwissen interpretiere.


Grundlegend
Microsoft hatte immer eine “fertige” Windows-Version herausgebracht, die ab und zu mit ServicePacks aktualisiert wurden. Mit Windows 10 soll sich das jetzt ändern, da Windows nun als “Dienst” oder als Plattform fĂĽr Microsoft-Dienste, also in fortdauernde Entwicklung, verschenkt/verkauft wird. Das Microsoft Windows-Kaufprodukt ist oder war bis Windows 10, ein statisches System mit unflexibler Systemaktualisierung.
Dazu Linux betrachtet, war Linux und ist Linux nie ein fertiges Betriebssystem, denn es wächst täglich, wie eine Lebensform mit all ihren Vor- und Nachteilen, wie Immunität erwerben aber auch evolutionäres Verzweigen. Linux ist ein quicklebendiges System mit allen Möglichkeiten von evolutionärer Weiterentwicklung und steht weltweit allen Menschen ob reich oder arm gleichermaßen und kostenlos zur Verfügung.


Entwickler
Bei Microsoft sind hochbezahlte Software-Ingenieure in einem hochmotivierentem Arbeitsumfeld unter Vertrag. Sie gehen auch sehr zeitig in den Ruhestand.
Die globalen Linux-Entwickler sehen es als ihre Lebensaufgabe an, ihre Weltanschauung in einen Code niederschreiben und diesen zu pflegen.


Qualität
Zur Qualität der beiden Betriebssysteme gebe ich nur einen Tipp, starten Sie mal Windows 10 und Ubuntu 16.04 auf demselben PC, das sagt mehr als tausend Worte.
Höchstens noch, auf Ubuntu sind die Anwendungsprogramme schon installiert!


Garantien
Microsoft gibt in seinen Microsoft License Terms §12d (i) “Der Hersteller bzw. das Installationsunternehmen und Microsoft ĂĽbernehmen jedoch keine vertragliche Gewährleistung in Bezug auf die lizenzierte Software.” keinerlei Garantie, ob Windows ĂĽberhaupt funktioniert und ob es mit Microsoft-Produkten zusammenarbeitet und das Hardware auch erkannt wird. Und wenn jemand einen Fehler erkannt hat, darf er Windows, unter Strafandrohung, nicht reparieren, siehe Microsoft License Terms §2c und c (iv) “Beispielsweise erhalten Sie mit dieser Lizenz keine Rechte fĂĽr folgende Handlungen und mĂĽssen daher Folgendes unterlassen: … technische Beschränkungen oder Begrenzungen in der Software zu umgehen;”. Oft wurden Fehler gemacht durch Bevorzugung des Design gegenĂĽber der Funktion, siehe Metro, der Kachel-Desktop mit Verlust des StartmenĂĽs von Windows 8 und der halbherzigen Wiederkehr in Windows 10 StartmenĂĽ.
Bei Linux gibt es auch keine Garantie auf die Funktion, aber in jedem Fall hat man die Garantie den Quelltext zu ändern und der Gemeinschaft zur VerfĂĽgung zu stellen. AuĂźerdem wird der Funktionserhalt durch das KISS-Prinzip, der “eine Aufgabe – ein Programm”-Prinzip und dem Prinzip “Funktion vor Design” sehr gestärkt.


Wirtschaft
Microsoft verkauft Lizenzen, das ist soweit in Ordnung, aber die Lizenz ist fĂĽr ein Produkt wofĂĽr keine Funktionsgarantie gegeben wird. Selbst Fehlerbehebungen werden “verkauft”, als “Patchday“, also mit dem “wir kĂĽmmern uns um euch”-GefĂĽhl. Apropos, weshalb wurde Windows 10 bis jetzt an Windows 7– und Windows 8-Benutzern verschenkt?
Linux-Distributionen gibt es frei zum Download oder auch als Kaufversionen, die es auch als Download, CD, DVD oder USB-Stick gibt.
Viele denken wohl Linux ist frei und in jedem Fall kostenlos, ja und das stimmt!

Nun zur Erklärung, GNU/Linux ist der Betriebskern, also ohne zusätzliche Programme und auch ohne grafische Oberfläche. Dieser GNU/Linux-Kernel steht unter der offen GPLv2-Lizenz, die das kostenlose Kopieren der Quelltexte erlaubt, das Kompilieren der Quelltexte erlaubt und das Verändern der Quelltexte erlaubt.
Linux-Distributionen dagegen beinhalten den GNU/Linux-Kernel, dazu grundlegende Programme und oft auch eine grafische Oberfläche und die darf man auch verkaufen, sofern die Quelltexte frei zur Verfügung stehen. Bisher haben nur RedHat und Oracle nennenswerte Erfolge im Verkauf erzielt und das mehr mit Service-Leitungen rund um ihre Distributionen.
RedHat bezieht seine Innovationskraft trotzdem aus ihrer freien, und selbstverständlich kostenlosen, “Fedora”-Distribution”.
Also Linux gibt es kostenlos oder man kann hochwertige Dienstleistungen zum kostenlosen GNU/Linux-Kernel kaufen.


Sicherheit
Windows XX ist das sicherste Windows aller Zeiten.” Das stimmt! Und es stimmt auch, Windows XY ist zu Windows XX alternativlos! Einige seltsame “Studien” belegen das Windows sicherer ist als Linux, nur sollte man bitteschön einen Virenscanner installieren und böse Webseiten meiden und böse E-Mails nicht öffnen und … . Nun erst recht, da Microsoft öffentlich ihre Sicherheit bestätigt sehen durch die Zusammenarbeit mit der NSA. Der sogenannte “Patchday” ist eine unflexible Fehlerbehandlung.
Auch bei Linux werden stündlich Fehler produziert beim codieren und beim Code bereinigen, aber sobald Fehler erkannt sind werden unverzüglich Gegenmaßnahmen die noch oft am selbigen Tag verteilt werden. Daher ist auch kein Virenscanner notwendig. Viren-Produzenten haben keine Lust, einen Virus zu schreiben auf eine Schwachstelle die schon in wenigen Stunden gepacht ist bevor er den Virus-Code fertig hat. Selbst Antiviren-Software-Hersteller benötigen auch manchmal 2 Wochen bis zur Gegenmaßnahme eines schon vorhanden Schädlings.


Datenschutz
Windows 10 besitzt keinen Datenschutz mehr, denn allein das der Datenschutz im § 3 aus den Microsoft License Terms ausgegliedert ist und in englisch angeboten wird, bleibt unverschämt gegenüber den deutschen Benutzern. Sie haben nur die Möglichkeit mit kleinen Schiebeschaltern innerhalb Windows 10 zu spielen, denn der geschlossene Quellcode gibt nicht bekannt ob da überhaupt was passiert. Man könnte ja Microsoft vertrauen, aber der letzte Rest wurde verspielt.
Linux bietet die gesamte und vollständige Bandbreite eines echten privaten PC´s. Zum Beispiel wird in Tails die eigene, von außen zugängliche, IP-Adresse geändert.


Windows und Linux in Zahlen

Stand Feb. 2016  Windows  Linux
Codezeilen unbekannt 115 Millionen, also 4.300 neue Zeilen täglich
Wert virtuelle 20 Milliarden Dollar, wenn man die 200 Millionen Installation zu 100 Dollar berechnet. Wobei es aber bisher verschenkt wurde. 5 Milliarden US-Dollar, sofern man die Lebenswichtigkeit bestehender und laufender Linux-Systeme nicht ein berechnet.
Start 10. November 1983  Januar 1992
Desktop-Anteil  90,61 %  1,71 %
Mobile-Anteil  2,86 %  > 60 %
Top500-Anteil  1  489
Kategorie-Anteil über 50% Desktop Internet, Smartphone, Embedded-Linux wie TV, NAS, Router, Satelliten­empfänger

Schlusswort
FĂĽr Microsoft sind wir Kunden. Linux ist Lebensart. So einfach!

Leider wird die Sicherheit, der Datenschutz und die Funktionalität von Linux torpediert! Hardware die nicht unter Open-Source-Bedingungen hergestellt wird, und das sind wohl derzeit 99,99%, besitzen die Möglichkeit Linux und seinen Benutzern zu schaden.


Quellen

Windows 10 – wo sind die Autostart-Ordner

Problem:
Seit Windows 10 ist die geordnete Ordnerstruktur zerstört. Die Autostart-Ordner sind nicht im Startmenü zu finden und im Explorer sind sie ganz hinten versteckt, aber wo?


Lösung:
Hier die Autostartordner vom aktuellem Benutzer und von allen Benutzern die gegensätzlicher nicht im Explorer versteckt werden konnten.


Autostartordner fĂĽr den aktuellen Benutzer
Aufruf im Fenster “AusfĂĽhren”, Windowstaste + R:
shell:startup


Sichtbarer Pfad:
C:\Users\BENUTZER\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\StartmenĂĽ\Programme\Autostart


Original Pfad:
C:\Users\BENUTZER\AppData\Roaming\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup


Relativer Pfad:
%appdata%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup


Autostartordner fĂĽr alle Benutzer
Aufruf im Fenster “AusfĂĽhren”, Windowstaste + R:
shell:common startup
Windowstaste-R


Sichtbarer Pfad:
C:\ProgramData\Microsoft\Windows\StartmenĂĽ\Programme\Autostart
sichtbarer-pfad


Original Pfad:
C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\StartUp
original-pfad


Relativer Pfad:
%programdata%\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs\Startup

Windows – verlorenes und vergessenes Passwort ändern

Dieser Beitrag beschreibt wie mit Hilfe einer Ubuntu-Live-DVD das Passwort des “Administrators” gelöscht wird.
Danach ist es ganz einfach durch das Anmelden des Administrators das Passwort aller Benutzer, User, zu ändern oder neu zu erstellen. Dieser Artikel wurde mit “Windows 10” und “Xbuntu 14.04” getestet. Meiner Meinung nach sollte es genauso auch auf “Windows 7” und “Windows 8.x” zutreffen und jeder “Ubuntu”-Version nach April 2014.
Passwort ist in diesem Zusammenhang auch “Kennwort”.


Vorbereitungen

  1. Download eines DVD-Abbildes von Ubuntu Linux von der Adresse http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads, welche Version ist egal.
  2. Die ISO-Datei auf eine DVD brennen oder auf einen leeren USB-Stick mit mindestens 4GB Speichervolumen installieren mit “UNetbootin” von dieser Adresse https://unetbootin.github.io/.
  3. DVD einlegen oder USB-Stick anstecken.
  4. Entweder wird das Medium sofort geladen, oder Sie stellen im BIOS die Bootreihenfolge um, oder Sie drĂĽcken “F8” fĂĽr die Auswahl des Bootmediums.

Anleitung zum löschen des Administratorpassworts
Zum vergrößern die Bilder anklicken.
Win10-Pw-00
1. Bild vom Start der Live-DVD von Xubuntu, schon hier könnten Sie mit der Leertaste zur Sprachauwahl kommen.


Win10-Pw-00
1. Bild vom Start der Live-DVD von Xubuntu, schon hier könnten Sie mit der Leertaste zur Sprachauwahl kommen.
Win10-Pw-01
Xubuntu startet die grafische Oberfläche, weil Windowsbenutzer das gewohnt sind.
Win10-Pw-02
Wählen Sie hier Ihre Sprache aus und “Xubuntu ausprobieren”.
Win10-Pw-03
Der Desktop von “Xubuntu 14.04” einer LongTermService-Version
Win10-Pw-04
Links oben auf das Maussymbol, dem StartmenĂĽ von Xubuntu klicken und auf das “Ubuntu Software-Center” klicken.
Win10-Pw-05
Nach wenigen Sekunden, in den die Datenbank der Repositorien aufgerufen werden, können Sie rechts oben eine Eingabe machen, Sie schreiben bitte “chntpw” fĂĽr “Change Windows NT Password”
Win10-Pw-07
Klicken Sie auf den einzelnen Eintrag und gleich auf den Schalter “Installieren”.
Win10-Pw-08
Der Erfolg der Installation wird mit einem grünen Häkchen am Symbol angezeigt.
Win10-Pw-09
Hier noch eine Erklärung, leider in englisch. Bei einer vollständigen Installation von Xubuntu ist die Erklärung in deutsch.
Win10-Pw-11
Klicken Sie auf das Symbol “Dateisystem”. Nicht erschrecken, die in der Blasenhilfe angezeigte Größe bezieht sich nur auf die Datei des Dateisymbols.
Win10-Pw-12
In den links angezeigten Geräten erscheint nun Ihre Windowspartition, bitte anklicken und den Pfad der oben in der Adressleiste gezeigt wird kopieren.
Win10-Pw-13
Nochmal in das StartmenĂĽ und das “Terminal” anklicken oder Tastenkombination “STRG + ALT + T”.
Win10-Pw-14
Geben Sie im Terminal “cd ” ein, nicht das Leerzeichen vergessen nach “change directorie”. Danach mit der rechten Maus auf das Ende der Zeile klicken und aus dem KontextmenĂĽ “EinfĂĽgen” wählen, aber noch nicht “Enter” drĂĽcken!
Win10-Pw-15
So sollte das Ergenis aussehen.
Win10-Pw-17
Nun noch “Windows/System32/config” eingeben und jetzt “Enter” drĂĽcken!
Win10-Pw-18
Jetzt tragen Sie ein “sudo chntpw SAM”, also “Superuser wechsle das Passwort von einer Windows NT-Version in der Datei SAM”.
Win10-Pw-19
Jetzt kommt viel Text, aber im wesentlichen geht es um die letzten vier Punkte. Wir werden erstmal die blockierten Benutzerkonten entspeeren mit der Eingabe der Ziffer “4” und “Enter” drĂĽcken.
Win10-Pw-20
Bestätigung das auf die Datei geschreiben werden darf mit “y” und “Enter” drĂĽcken.
Win10-Pw-21
Nochmal Eingabe von “sudo chntpw SAM” und “Enter” drĂĽcken.
Win10-Pw-22
Jetzt Eingabe der Ziffer “1” fĂĽr das Löschen des Passworts und mit “Enter” bestätigen. Bitte NICHT “2” auch wenn dort das Editieren angeboten wird, besser löschen und neu erstellen in Windows selber.
Win10-Pw-23
Jetzt nochmal den Schreibvorgang auf die Datei SAM mit “y” und “Enter” drĂĽcken bestätigen.
Win10-Pw-24
Es kommt eine Schreibbestätigung und das war es mit dem Terminal.
Win10-Pw-25
Nun mit der Maus auf das StartmenĂĽ und rechts unten das Power-Symbol anklicken.
Win10-Pw-26
Wählen Sie “Herunterfahren” und NICHT “Neustarten”. Lassen sie Ihren Computer mindestens 1 Minute aus, wenn Sie noch drehende Festplatten besitzen, damit die Drehimpulse beendet werden und entfernen Sie den USB-Stick, wenn Sie einen benutzt hatten. Danach können Sie den Computer starten und schon während des Starts die DVD entfernen, wenn Sie eine benutzt hatten.
Win10-Pw-27
Ihr Windows ist gestartet, schön. Jetzt mit der gedrückten Maus das Bild nach oben schieben.
Win10-Pw-28
Nun können Sie links unten den “Administrator” auswählen, der nun kein Passwort besitzt.
Win10-Pw-30
Gehen Sie im StartmenĂĽ auf “Einstellungen”.
Win10-Pw-31
Wählen Sie mit Klick auf “Konten” die Benutzerkontenverwaltung aus.
Win10-Pw-32
Gehen Sie mit Ihrer Maus links in der Naviagtion auf “Anmeldeoptionen”, dort klicken Sie in dem Eintrag “Kennwort” auf den Schalter “HinzufĂĽgen”.
Win10-Pw-33
Jetzt tragen Sie Ihr neues Kennwort ein und wiederholen es. Der Hinweis, wenn Sie einen erstellen, sollte nur Ihnen etwas sagen.
Win10-Pw-34
Danach können Sie links in der Navigation auf “Weitere Benutzer” klicken und dort Ihr eigenes Konto mit dem vergessenen/verlorenen Passwort, mit einem neuen Passwort wieder aktivieren.

Folgende Beiträge zu Kennwort und Passwort könnten Sie interessieren.


Windows-Benutzer und Terminal
Für viele Windows-Benutzer die sich jetzt bestätigt sehen, das Linux nur mit der Konsole zu betätigen ist, hier ein paar Gedanken.

  1. Hier wird gerade Ihr “Windows” gerettet und nicht Linux!
  2. Das Programm “chntpw” ist von einen Enthusiasten erstellt und ist keine Auftragsarbeit von Microsoft!
  3. Das Programm “chntpw” ist nur 150,5 kB groĂź, fĂĽr ein grafisches Windowsprogramm mit so kleinem Funktionsumfang können Sie mehrere MB veranschlagen!
  4. Grundlegende Terminal-Kenntnisse werden vorausgesetzt bei systemnahen Hilfestellungen, da sonst selbständig keine unerwarteten Dinge mit beachten werden könnten!

Windows 10 – Vorteil und Nachteile

Aufgrund vieler Anfragen, werde ich hier den Vorteil und die Nachteile von Windows 10 auflisten.


KapitelĂĽbersicht


Der Vorteil

Sie haben eventuell ein kostenloses, aber in jedem Fall ein neues Windows, das genauso lange mit Updates versorgt wird, wie das “Windows 7”. Hier eine Galerie mit Bilder von Windows 10.


Ăśberlegungen fĂĽr den Umstieg

Frage: Haben Sie Programme mit denen Sie schon sehr lange arbeiten?
Antwort: Wenn ja, mĂĽssen Sie sehr wahrscheinlich die neueste Version, soweit dieses Programm noch weiter entwickelt wurde, kaufen. Somit ist das kostenlose Windows schon nicht mehr kostenlos.
Beispiel: Sie haben fĂĽr mehrere Hundert Euro “MS Office 2000”, “MS Office XP”, “MS Office 2003”, “MS Office 2007”, “MS Office 2010” … gekauft, bitte kaufen Sie das “MS Office 2016” auch wenn sich nur wenig geändert hat und die Funktionen nur insoweit aufgewertet wurden, das jetzt endlich auch internationale Standards erkannt werden, wie das Format “ODF”.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Office#Versionen


Frage: Haben Sie ältere Geräte die in kleiner Stückzahl produziert wurden?
Antwort: Ist es so, müssten Sie möglicherweise ein neues Modell kaufen, denn das alte Gerät mit dem Centronic-Stecker (LPT) oder gar der seriellen COM-Schnittstelle wird nicht mehr unterstützt.
Beispiel: Sie besitzen einen Plotter, ein Großformat-Drucker, den Sie im Jahre 2001 für über 10.000 Euro gekauft hatten, dieser wird selbstverständlich nicht mehr unterstützt. Probieren Sie doch mal Linux.


Frage: Welches Windows war das freundlichste fĂĽr Benutzer am PC?
Antwort: Unter anderem wertet die Firma “Netmarketshare” auch ĂĽber Log-Dateien die Benutzung der Betriebssysteme aus und wird gern als Referenzwert genommen.
Die Werte vom 8. Oktober 2015 um 10.45 Uhr.
56% laufen mit “Windows 7”
12% mit “Windows XP”
10% mit “Windows 8.1”
Diese Werte sind mit Vorsicht zu betrachten, da nur Computer mit Internet-Anbindung gelistet wurden. Offline wird sogar “Windows XP” der absolute Sieger sein, man denke nur an die Sparkassen-Geldautomaten oder die vielen Industrie-Maschinen. Der Umkehrschluss, seit Windows XP mit der bewährten Task-Leiste, hat sich Windows in der Benutzerfreundlichkeit eher verschlechtert.
Quelle: https://www.netmarketshare.com/operating-system-market-share.aspx?qprid=10&qpcustomd=0


Frage: Wenn Sie kostenlos umsteigen von “Windows 7” und “Windows 8.1” auf “Windows 10”, kann dann auch bei nicht gefallen wieder zurĂĽck gewechselt werden auf das bisherige Windows?
Antwort: Ja, innerhalb von 30 Tagen, danach verfällt der “Product-Key” fĂĽr die vormals installierte Windows-Version.


Frage: Wie lange wird mein Windows 7″ und das “Windows 10” mit Updates versorgt?
Antwort: “Windows 7” bis Anfang 2020 und bei “Windows 10” in derzeitiger AusfĂĽhrung bis 13. Oktober 2020.
Quellen: https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_7#Support_und_Aktualisierungen und
https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows_10#Support_und_Aktualisierungen


Frage: Warum gibt es das kostenlose Upgrade von “Windows 7” und “Windows 8.1” auf “Windows 10”?
Antwort: Die bisherigen Windows-Versionen waren Betriebssysteme. “Windows 10” ist eine Verkaufsplattform, ähnlich “GooglePlay” und “Amazon” und soll auf allen Geräteklassen benutzbar sein. Deutlich wird es an verschieden Programmen und Symbolen, wie dem Symbol “Store” in der Task-Leiste und im StartmenĂĽ Symbol “Store”, Symbol “Office holen”, “Filme & TV”, “Groove-Musik”, “Xbox” und einiges mehr.
Siehe auch http://www.heise.de/themenseite/02/1/3/5/3/1/6/7/Windows_Product_Family_9-30-Event-741×416-58c12bd135c9a6fa.png.


Nachteile
gegenĂĽber “Windows 7” und “Windows 8.1”, hier eine Galerie.


Fazit

Sie erhalten ein neues Windows, das Ihnen möglichst jede Kontrolle ĂĽber den Computer, Tablet oder Smartphone entziehen will. Die volle Funktionalität eines vorhergehenden Windows erreichen sie nur ĂĽber NachrĂĽstung mit entsprechender Software, die Sie am liebsten im Microsoft eigenem “Store” kaufen sollen.
Ach so, bei Linux gibt es diese Funktionen und Programme kostenlos, aber nicht unbedingt namentlich dieselben Programme. Auch für Ihren alten Computer, alten Drucker, alten Scanner, alte Webcam, alten DVD-Brenner, Floppy-Laufwerk und so weiter, wird die volle Funktionalität erhalten bleiben.


Bilder


Galerie "Windows-10"


Galerie "Windows-10-Nachteile"

Alle Markennamen gehören den jeweiligen Inhabern, so gehören “Windows 10” und weitere “Windows *”, genauso wie “MS Office *” zu “Microsoft”.

Windows-Kuriositäten von QDOS bis Windows 10

Das ist ein loser Bezug auf den vorherigen Artikel.

Mir sind da so einige seltsame Dinge wieder eingefallen, aber fĂĽr deren Wahrheitsgehalt kann ich mich nicht verbĂĽrgen.

  • Schon der Anfang war schmutzig. Microsoft hat DOS nicht selber erstellt, sondern gekauft. Und das haben sie gekauft, “QDOS”, Quick and Dirty Operating System. War das schon zukunftsweisend?
  • MS-DOS 5.00 konnte mit “undelete” Dateien wieder herstellen, was fĂĽr ein GlĂĽcksgefĂĽhl kam auf.
  • Der allergrößte Flop war “BOB”! Und wer war der Projektleiter? Bill Gates seine zukĂĽnftige Frau Melinda French.
  • Bei meiner BemĂĽhung, viele der Betriebssystem zu installieren, ist mir wieder aufgefallen, das, obwohl “Windows 95” später dann auf CD-ROM erschien, erst mit einer Startdiskette die CD-ROM gebootet wurde.
  • OS/2 hatte ich persönlich 1996 kennengelernt und es war in jeder Hinsicht ausgreifter als “Windows 95”. Es wurde auch die Grundlage fĂĽr die NT-Linie.
  • OS/2 war von IBM und Microsoft zusammen erstellt. Lustig wars fĂĽr die beiden Entwickler-Teams bestimmt nicht. Aber aus heutiger Sicht kurios ohne Ende.
  • “Windows NT 4.0” sah “Windows 95” und “Windows 2000” von der Oberfläche sehr ähnlich, aber wehe jemand steckte ein Gerät an den USB-Port, dann kam der berĂĽhmte “BlueScreen”, der Absturz-Bildschirm. Also musste man es vorher wissen ob es NT 4.0 war, das kein USB unterstĂĽtzte.
  • “Windows ME” konnte kein DOS mehr starten lassen, aber ohne DOS ging es auch nicht. Das seltsamste Windows. Das warten auf “Windows XP” begann nach dem ersten Start von “Windows ME” auf dem PC.
  • “Windows 2000 Professional” war auch das einzige Windows 2000, auĂźer dem Server, also kein “Home” oder sonst eine Version.
  • “Windows XP” konnte optisch sehr stark manipuliert werden. Plötzlich waren alle “Computer-Experten”, die die Desktop-Ansicht am meisten verändern konnten.
  • “Windows Vista” sollte der ganz groĂźe Wurf werden, Sicherheit mit allen Schikanen, Benutzerfreundlich und ĂĽberhaupt die eierlegende Wollmilchsau. StĂĽck fĂĽr StĂĽck wurden während der Entwicklung die ambitioniertesten Projekte herausgenommen und es kam die bleierne Ente, die kein Unternehmen einsetzen konnte. Alles wegen dem Verkaufsdruck den Microsoft bekam.
  • “Windows 7” war wieder zurechtgestutzt auf das professionelle Niveau von “Windows 2000” und wurde deswegen auch dessen Nachfolger in den Unternehmen. Ab da hieĂź es, erst jedes 2. Windows ist brauchbar.
  • “Windows 8” kam gleich mit einem verhängnisvollen Namen fĂĽr seinen Desktop daher, Metro. Wie konnte die PR-Maschine das ĂĽbersehen, eine Untergrundbahn, das Panik-Fahrzeug schlechthin. Und so kam es wie es kommen musste, alles sollte easy werden auf dem Desktop, auf dem Tablet-PC sowie auf dem Smartphone und nichts ging mehr im Verkauf.
  • Die größte Errungenschaft von “Windows 8.1” RĂĽckkehr eines kastrierten StartmenĂĽs und dafĂĽr gleich eine ganze neue Windows-Version im Verkauf. So schnell kann keine Bank Geld drucken lassen.
  • Kann mir Jemand verraten was es mit der Namensgebung Erstens fĂĽr “Xbox”, Zweitens fĂĽr “Xbox 360” und Letztens fĂĽr “Xbox One” auf sich hat? SpaĂź ohne Ende.

“Windows 10” bringt noch vor seinem Erscheinen die meisten Kuriositäten mit.

  • Warum “Windows 10” und nicht “Windows 9”? Antwort von Microsoft; weil der technologische Sprung so groĂź ist!
  • Die Antwort der menschliche Vernunft sagt mir: bei so viele 9x-Windows ist der Begriff “Windows 9” im Code ein Desaster fĂĽr Treiber und Software-Schnittstellen.
  • Die saubere Build-Nummerierung wird zugunsten der PR-Maschine auch zerstört. War es noch im November 2014 im Projekt mit “Build 6.4” gekennzeichnet, so ist plötzlich und wie ein Wunder “Build 10” daraus entstanden.
  • Aus meiner Sicht wird “Windows 10” eine Verkaufs-Plattform fĂĽr Apps und neuen Verkaufs- und Vermietungs-Strategien. Und diese Verkaufsplattform soll verkauft werden? Das wäre so, als mĂĽsste man bei “Amazon” Eintritt bezahlen.
  • In einigen Meldungen wird behauptet, das es das letzte Windows wird. Zumindest kann man diesen Blogeintrag vom Microsoft-Manager Terry Myerson mit “Delivering Windows as a Service”, so verstehen.  Zu schön um wahr zu sein, das Ende von Windows.
  • Letztens hat ein Microsoft-Entwickler gemeint, so bei heise.de gelesen, es könne nicht ausgeschlossen werden, das es eines Tages als Open Source Software freigegeben wird. Nun gut, nach dem der Code soweit bereinigt wurde, das nur noch, wie in “Windows 8”, 2 Anwendungen als Kacheln neben einander laufen, ist da nicht mehr viel an SicherheitslĂĽcken zu finden.
  • Der Code wurde soweit ausgedĂĽnnt, das er jetzt sogar auf den Mini-Computer “Raspberry Pi” passen soll, also auf 5 Prozent gestutzt. Von “Windows 8” mit benötigtem 20 GB Festplattenspeicher, von Microsoft als Systemvorrausetzung genannt, zu “Windows 10” mit 1 GB SmartCard-Speicherchip auf dem “Raspberry Pi 2”. Und diese 5 Prozent Code werden vielleicht mal als Open Source Software freigegeben. Danke schön, ein Software-Museum will auch gefĂĽllt werden.