Kos­ten­lo­ser Com­pu­ter

Ist ein kos­ten­lo­ser PC, Mo­ni­tor, Tas­ta­tur, Maus, Dru­cker und so­gar kos­ten­lo­ser elek­tri­scher Strom für den Com­pu­ter und Pe­ri­phe­rie mög­lich?

Aber nur ohne “Win­dows 10”.

In­halts­ver­zeich­nis

  1. Ziel
  2. Ziel­grup­pe
  3. Hard­ware
  4. Be­triebs­sys­tem
  5. An­wen­dungs­soft­ware
  6. Strom­kos­ten
  7. Ga­le­rie
  8. Quel­len
Kos­ten­lo­ser Com­pu­ter wei­ter­le­sen

Wel­chen PC kau­fen 2019

Recht­zei­tig vor Weih­nach­ten, hier eine Emp­feh­lung für den Kauf ei­nes neu­en Per­so­nal Com­pu­ter.

Die Emp­feh­lung be­zieht sich auf ei­nen Ar­beits- oder auch Of­fice-PC und sie kann nur un­voll­stän­dig sein, da ich nicht alle Ar­beits­um­ge­bun­gen be­rück­sich­ti­gen kann.

In­halts­ver­zeich­nis

Wel­chen PC kau­fen 2019 wei­ter­le­sen

Ubun­tu “Hard­ware En­a­b­le­ment Stack”, HWE, nach­träg­li­che In­stal­la­ti­on


In­halts­ver­zeich­nis

1. Vor­wort
2. Point-Re­lease in­stal­lie­ren
3. Hard­ware ak­tua­li­sie­ren
4. Prü­fung der Ak­tua­li­sie­rung
5. Hin­weis
6. Quel­len


1. Vor­wort

Die­se Wo­che er­schien das zwei­te Point Re­lease von Ubun­tu 16.04 LTS, also 16.04.2 LTS.
Doch wer glaubt, da­mit wirk­lich den ak­tu­el­len Stand von der Aus­ga­be 16.04 von “Ca­no­ni­cal”, die Fir­ma hin­ter “Ubun­tu”, zu er­hal­ten, wird ge­täuscht. Denn den neu­en „Hard­ware En­a­b­le­ment Stack“, auch HWE, be­kommt man nicht. Doch nun folgt die An­lei­tung die neu­en Trei­ber ma­nu­ell zu in­stal­lie­ren.


2. Point-Re­lease in­stal­lie­ren

Ent­we­der mit Ter­mi­nal­ein­ga­be:

sudo apt list --upgradable && apt update && apt upgrade && apt dist-upgrade && dpkg --configure -a && apt install -f

Mit die­ser Ein­ga­be wer­den un­ter an­de­rem auch gleich Ab­hän­gig­kei­ten auf­ge­löst.

Oder mit die­sem Script aus dem Bei­trag “De­bi­an mit Kom­fort”.


3. Hard­ware ak­tua­li­sie­ren

Aber al­les wird gut, nun kommt hier die ein­fa­che Ter­mi­nal­ein­ga­be um auch die Hard­ware­trei­ber auf den neu­es­ten Stand zu set­zen:

sudo apt-get install --install-recommends xserver-xorg-hwe-16.04

Es soll da­mit ein fort­schrei­ten­der Hard­ware-Ak­tua­li­sie­rungs­pro­zess ge­star­tet wer­den, ge­nannt “Rol­ling LTS En­a­b­le­ment Stack”.


4. Prü­fung der Ak­tua­li­sie­rung

Die Prü­fung für das Point Re­lease soll­te fol­gen­de Aus­ga­be er­zeu­gen:

uname -a
Linux Ubuntu 4.8.0-36-generic #36~16.04.1-Ubuntu SMP Sun Feb 5 09:39:57 UTC 2017 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux

Die Prü­fung für die “OpenGL”-Treiber soll­te das er­ge­ben:

glxinfo | grep "OpenGL version"
OpenGL version string: 3.0 Mesa 12.0.6

5. Hin­weis

Für sol­che Ak­tua­li­sie­rung soll­te nicht das Ter­mi­nal son­dern die Kon­so­le ge­nutzt wer­den.
Mit

Strg+Alt+F1

bis

Strg+Alt+F6

wird die Kon­so­le ak­ti­viert und mit

 Strg+Alt+F7

kehrt man zum Desk­top zu­rück.


6. Quel­len

https://wiki.ubuntu.com/Kernel/LTSEnablementStack
https://wiki.ubuntu.com/Kernel/RollingLTSEnablementStack

Li­nux — fal­sches Tas­ta­tur­lay­out auf deutsch um­stel­len

Pro­blem:
Es wird die eng­li­sche Tas­ta­tur wie­der­ge­ge­ben, wie Z statt Y, ob­wohl al­les auf Deutsch in Spra­che und Tas­ta­tur ein­ge­stellt ist. Oder über Fern­war­tung ha­ben Sie ein fal­sches Tas­ta­tur­lay­out und vor Ort aber die rich­ti­gen Ein­stel­lun­gen.

Lö­sun­gen:
Es müs­sen 2 Sys­tem­ein­stel­lun­gen über­prüft und ge­ge­be­nen­falls neu ein­ge­stellt wer­den.

Aber zu­erst die be­stehen­den Ein­stel­lun­gen ganz schnell mit 2 Be­feh­len im Ter­mi­nal über­prü­fen.

1. Be­fehl locale
amnesia@amnesia:~$ locale
LANG=de_DE.UTF-8
LANGUAGE=de_DE:en
LC_CTYPE="de_DE.UTF-8"
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8
LC_TIME=de_DE.UTF-8
LC_COLLATE="de_DE.UTF-8"
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8
LC_MESSAGES="de_DE.UTF-8"
LC_PAPER=de_DE.UTF-8
LC_NAME=de_DE.UTF-8
LC_ADDRESS=de_DE.UTF-8
LC_TELEPHONE=de_DE.UTF-8
LC_MEASUREMENT=de_DE.UTF-8
LC_IDENTIFICATION=de_DE.UTF-8
LC_ALL=
amnesia@amnesia:~$

Das ist kor­rekt, kei­ne über­flüs­si­gen Da­ten wer­den als Dienst ge­star­tet.

2. Be­fehl setxkbmap -query
amnesia@amnesia:~$ setxkbmap -query
rules:      evdev
model:      pc105
layout:     de
amnesia@amnesia:~$

Hier sieht man schon mit pc105 die sys­tem­be­ding­te Stan­dard­tas­ta­tur in Li­nux, die nun so fest­ge­legt wer­den soll, das sich das Tas­ta­tur­lay­out eben nicht stan­dard­mä­ßig än­dert, sie­he Lö­sung mit an­de­rem Tas­ta­tur­trei­ber 2.Punkt.


Lö­sung 1 nicht ge­nutz­te Spra­chen lö­schen.
Die­se Lö­sung un­be­dingt zu­erst aus­füh­ren.

1. In den Ein­stel­lun­gen das Symbol Sprachen aus­wäh­len.
Tastaturlayout-aendern-01


2. Die nach­fol­gen­de Prü­fung durch­lau­fen las­sen, es über­prüft un­ter an­de­rem, ob deut­sche Sprach­ein­stel­lun­gen für in­stal­lier­te Pro­gramm vor­han­den sind.
Tastaturlayout-aendern-02


3. Nun alle Spra­chen au­ßer Deutsch (Deutschland) lö­schen.
Tastaturlayout-aendern-03


4. An­schlie­ßend auf Kar­ten­rei­ter Regionale Formate ge­hen und die Ein­stel­lun­gen über­prü­fen.
Tastaturlayout-aendern-04


5. Schlie­ßen des Dia­log­fens­ters.


Lö­sung 2 mit an­de­rem Tas­ta­tur­mo­del
Die­se Lö­sung 2 erst nach der vor­he­ri­gen aus­füh­ren.

1. In den Ein­stel­lun­gen das Symbol Tastatur oder Symbolname Tastatur aus­wäh­len.
Tastaturlayout-aendern-05


2. Jetzt auf den Kar­ten­rei­ter Tastaturbelegung wech­seln und Sie se­hen die Stan­dard­ein­stel­lung mit Häk­chen mar­kiert Systemweite Einstellungen benutzen.
Er­klä­rung die mir dazu ein­fällt: Da mit Fern­war­tung über das In­ter­net­pro­to­koll zu­ge­grif­fen wird, das nur eng­lisch ver­steht, ist sys­tem­be­dingt auch das eng­li­sche Lay­out ge­la­den, denn das Tas­ta­tur­mo­del Generische Tastatur mit 105 Tasten (Intl), stellt sich selbst auf den Zu­griff des Stan­dard­sys­tems ein. Die Ab­kür­zung Intl steht näm­lich für In­ter­na­tio­nal.
Tastaturlayout-aendern-06


3. Also Häk­chen raus und das Tas­ta­tur­mo­del Cherry CyMotion Master Linux la­den. Nicht ver­ges­sen nach­zu­se­hen, ob im Dia­log­fens­ter auch die Tas­ta­tur­be­le­gung auf Deutsch steht.
Tastaturlayout-aendern-07

Ab jetzt ist das Tas­ta­tur­mo­del und das Tas­ta­tur­lay­out fest ver­knüpft.

Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rät in­stal­lie­ren — Bro­ther MFC 7360

Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­te-In­stal­la­ti­on un­ter Ubun­tu, Li­nux Mint und De­bi­an-De­ri­va­te
Dru­cker-In­stal­la­ti­on un­ter Ubun­tu, Li­nux Mint und De­bi­an-De­ri­va­te
Scan­ner-In­stal­la­ti­on un­ter Ubun­tu, Li­nux Mint und De­bi­an-De­ri­va­te

Die In­stal­la­ti­on ei­nes Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rä­tes am Bei­spiel des Bro­ther MFC-7366N.


In­halt


Ge­ne­rel­le Vor­be­rei­tung

ACHTUNG, die­se Be­schrei­bung gilt für De­bi­an-De­ri­va­te ab 01. Mai 2014 und ab Ubun­tu 14.04.
ACHTUNG, An­schluss ei­nes Scan­ner oder/und Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rät darf zur Zeit nur an ei­nem USB‑2.0‑Port, der im in­nern Schwarz ist, er­fol­gen. Bit­te kei­ne USB-3x-Ports, das sind die blau­en USB-An­schlüs­se, nut­zen.
Zur Not kann man im BIOS oder EFI den USB-3x-Mo­dus de­ak­ti­vie­ren, lei­der für alle USB-3x-An­schlüs­se.

In­stal­la­ti­on ei­ner C‑Shell, da man­chen Trei­ber die Bourne-Shell, Bash, zu we­nig in­ter­pre­tiert.
sudo apt-get install csh


Dru­cker in­stal­lie­ren

Fol­gen­de Ver­zeich­nis­se müs­sen er­stellt wer­den mit:
sudo mkdir /var/spool/lpd
sudo mkdir /usr/share/cups/model

Im ei­ge­nem home-Ver­zeich­nis noch ein Ver­zeich­nis er­stel­len:
mkdir PrinterDriver

In die­se Ver­zeich­nis wech­seln mit:
cd PrinterDriver

Trei­ber für den Bro­ther MFC-7360 wie folgt la­den:
wget http://www.brother.com/pub/bsc/linux/dlf/mfc7360nlpr-2.1.0-1.i386.deb
wget http://www.brother.com/pub/bsc/linux/dlf/cupswrapperMFC7360N-2.0.4-2.i386.deb

Die In­stal­la­ti­on der ge­la­den Dru­cker­trei­ber wie folgt:
sudo dpkg -i *lpr*.deb
sudo dpkg -i *cupswrapper*.deb


Scan­ner in­stal­lie­ren

API-Bi­blio­thek für Scan­ner, Dienst­pro­gram­me, für jeg­li­chen Scan­ner oder/und Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rät in­stal­lie­ren mit
sudo apt-get install sane-utils
oder
sudo aptitude install sane-utils

Aus­wahl des Trei­bers von der Bro­ther-Web­sei­te
Für Bro­ther-Mul­ti­fung­kti­ons­ge­rä­te und Scan­ner exis­tie­ren 3 ver­schie­de­ne Trei­ber, sie­he http://support.brother.com/g/s/id/linux/en/download_scn.html.
Sie un­ter­schei­den sich wie folgt:
brscan für äl­te­re Ge­rä­te
brscan2 und brscan3 für vor 2011 pro­du­zier­te Ge­rä­te und
brscan4 für Ge­rä­te ab Pro­duk­ti­ons­jahr 2011, also in un­se­rem Fall der rich­ti­ge Trei­ber.

deb-Da­tei­en sind für De­bi­an und De­bi­an-De­ri­va­te wie Ubun­tu, Li­nux-Mint, Knop­pix und wei­te­re.
rpm-Da­tei­en für Red­Hat, Cent­os, Fe­do­ra und an­de­re auf “Red Hat Pa­cka­ge Ma­na­ger” ba­sie­ren­de Dis­tri­bu­tio­nen.

In un­se­rem Fall la­den wir die “brscan 64bit”-Datei, im Down­load-Ver­zeich­nis als “brscan4‑0.4.2–1.amd64.deb”.

Ent­we­der In­stal­la­ti­on mit Dop­pel­klick auf die Da­tei, dann öff­net sich das “Ubun­tu Soft­ware Cen­ter” mit dem Schal­ter “In­stal­lie­ren”.

Oder im Ter­mi­nal in das Down­load-Ver­zeich­nis wech­seln und dort in­stal­lie­ren:

user@ubuntu:~$ cd Downloads
user@ubuntu:~/Downloads$ 
user@ubuntu:~/Downloads$ sudo dpkg -i brscan4-0.4.2-1.amd64.deb
(Lese Datenbank ... 224094 Dateien und Verzeichnisse sind derzeit installiert.)
Vorbereitung zum Entpacken von brscan4-0.4.2-1.amd64.deb ...
Entpacken von brscan4 (0.4.2-1) über (0.4.2-1) ...
brscan4 (0.4.2-1) wird eingerichtet ...
This software is based in part on the work of the Independent JPEG Group.
user@ubuntu:~/Downloads$

Hier eine all­ge­mei­ne In­stal­la­ti­ons-Hil­fe­sei­te von Bro­ther für ihre Scan­ner.
Hier eine In­stal­la­ti­ons-Hil­fe­sei­te von Bro­ther für USB-Scan­ner.


Scan­ner kon­fi­gu­rie­ren

Fol­gen­de Vor­ge­hens­wei­se zur Kon­fi­gu­ra­ti­on des Scan­ner oder/und Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rät.
Eine Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei /etc/ld.so.conf.d/brother.conf an­le­gen mit dem In­halt:

/usr/lib64
/usr/lib64/sane

 
Eine zwei­te Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei /etc/sane.d/brother.conf muss mit fol­gen­dem In­halt an­ge­legt wer­den:

# Brother USB
# Für libusb-Unterstützung von unbekannten Scannern, nutze folgenden Befehl:
# usb "vendor ID" "product ID" entsprechend Ihres Gerätes
# ermitteln der IDs durch Terminal Eingabe: lsusb
usb 04f9 0270

 

user@ubuntu:~$ lsusb
Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
Bus 001 Device 002: ID 80ee:0021 VirtualBox USB Tablet
Bus 002 Device 003: ID 04f9:0270 Brother Industries, Ltd
user@ubuntu:~$

 
Eine drit­te Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei ist die /etc/sane.d/dll.conf, in die­se wird der Trei­ber brother2, even­tu­ell noch brother4, ein­ge­tra­gen.
Oder mit sudo /usr/local/Brother/sane/setupSaneScan2 -i den Trei­ber ein­tra­gen.

Zum Ab­schluss das Be­triebs­sys­tem neu star­ten.


Quel­len für die­sen Bei­trag

http://forum.ubuntuusers.de/topic/installation-von-brothjer-drucker-mfc-7360n-fu/#post-6272097
https://wiki.ubuntuusers.de/Scanner/Brother/no_redirect
http://support.brother.com/g/s/id/linux/en/instruction_scn1a.html?c=us_ot&lang=en&redirect=on

Li­nux – neue und gute Er­fah­run­gen

Mo­der­ne Ge­rä­te und Win­dows 7.

Pro­blem:
• Mei­ne hüb­sche klei­ne Web­cam funk­tio­niert nicht un­ter Win­dows 7, da M$ kei­nen Uni­ver­sal­trei­ber im An­ge­bot hat und der Her­stel­ler gar kein In­ter­es­se hat, auf den Ver­kauf ei­ner neu­en Web­cam zu ver­zich­ten!
• Un­ter Win­dows 7 gibt das neue CD/DVD Mul­ti-Norm-Lauf­werk mit SATA-Schnitt­stel­le zwar alle For­ma­te wie­der, aber Win­dows „ver­gisst“ es, das Lauf­werk als DVD-Bren­ner an Brenn­pro­gram­me zu über­ge­ben.
• Man­che hoch­wer­ti­ge USB-Ge­rä­te wie Scan­ner und Dru­cker oft nur 5 Jah­re alt und we­nig ge­nutzt, wer­den nicht mehr von Win­dows 7 un­ter­stützt.
• Plot­ter mit ei­nem Wert von tau­sen­den Eu­ros sind plötz­lich Schrott!

Mit Win­dows 8 wer­den wie­der neue An­for­de­run­gen an Trei­ber ge­stellt. Da­her un­ter­stützt Win­dows 8 eine so­ge­nann­te, teil­wei­se, schwer zu nut­zen­den, Rück­wärts-Kom­pa­ti­bi­li­tät auf Win­dows 7, also ist da­von aus­zu­ge­hen, das noch we­ni­ger „äl­te­re“ Ge­rä­te die vor Win­dows 8 ge­kauft wur­den, je­mals ih­ren Dienst auf­neh­men, denn das ist der Um­kehr­schluss.

Lö­sung:
Zur Zeit nut­ze ich die neu­es­te Dis­tri­bu­ti­on von „Li­nux Mint De­bi­an“.
Un­ter Li­nux sind plötz­lich alle Ge­rä­te lauf­fä­hig!

Wird wirk­lich noch ein Scan­ner be­nö­tigt

Die meis­ten Do­ku­men­te kann man mitt­ler­wei­le im In­ter­net down­loa­den oder kön­nen per E‑Mail an­ge­for­dert wer­den.
Hier kommt es dem Bür­ger zu Gute, dass per Ge­set­ze und Be­schlüs­se, der Bür­ger­ser­vice er­wei­tert wird.

On­line-Do­ku­men­te
• kos­ten­lo­se, li­zenz­freie oder nur für Pri­vat­ge­brauch nutz­ba­re Bil­der
• Rech­nun­gen wer­den von Pro­vi­dern als PDF-Do­ku­men­te an­ge­bo­ten
• PDF-For­mu­la­re sind meist im Ser­vice- bzw. Down­load-Be­reich zu fin­den
• The­men­bü­cher oder Ar­ti­kel zu The­men kön­nen selbst er­stellt wer­den in der Wi­ki­pe­dia
• ei­ge­ne Do­ku­men­te und ei­ge­ne Rech­nun­gen, als PDF-Do­ku­ment er­stellt, wer­den per E‑Mail ver­sen­det
• Bank­aus­zü­ge aus On­line-Ban­king kön­nen mit Bild­pro­gramm oder PDF-Dru­cker er­stellt wer­den
• Pa­ti­en­ten­ver­fü­gung, Tes­ta­ment­vor­la­gen und an­de­re Vor­la­gen sind über Such­ma­schi­nen zu fin­den

Die we­ni­gen Grün­de die für ei­nen Scan­ner spre­chen sind:
• alte Fo­tos zu di­gi­ta­li­sie­ren
• Dias bzw. Dia­po­si­ti­ve zu di­gi­ta­li­sie­ren
• Ko­pie ei­nes Do­ku­men­tes aus der ana­lo­gen Welt

Bei we­ni­gen Fo­tos und Dias wür­de ich emp­feh­len ei­nen Scan­ner vom Freund, Be­kann­ten oder Nach­barn für eine ein­ma­li­ge kur­ze Zeit zu bor­gen. Bei ana­lo­gen Do­ku­men­ten geht es auch mit dem Fax oder wenn eine Un­ter­schrift les­bar sein soll, in ei­nem der letz­ten Ko­pie-Lä­den (Co­py­shop). Das ist bil­li­ger als für 60 bis 200 Euro ei­nen Scan­ner zu kau­fen der in we­ni­gen Mo­na­ten zu ei­nem Staub­fän­ger mu­tiert. An­der­seits kön­nen Sie Ihr Mul­ti­funk­ti­ons­ge­rät (meist Dru­cker + Scan­ner, manch­mal mit Fax) auf­he­ben, wenn nur der Dru­cker de­fekt ist, aber der Scan­ner es noch tut.

Soll­ten Sie sich doch zum Scan­ner-Kauf ent­schlie­ßen, hier ei­ni­ge Hin­wei­se.
• im­mer mit Strom-Netz­teil und nicht die Strom­ver­sor­gung über USB-Port
• für die Da­ten­über­tra­gung auf “USB 2.0 Hi-Speed” und in Zu­kunft auf USB 3 ach­ten, USB 1.1 ist eine Ge­dulds­pro­be
• bei Mul­ti­funk­ti­ons-Ge­rä­ten auf den Preis der spä­te­ren Farb-Pa­tro­nen oder Kar­tu­schen ach­ten
• je fla­cher das Scan­ner-Un­ter­teil, um so schlech­ter das Bild-Er­geb­nis
• bei Dias un­be­dingt auf Ober­licht im Scan­ner ach­ten

Beim Scan­nen dar­auf ach­ten, das Sie den PC nicht über­for­dern mit den sinn­lo­sen Pi­xeln.
• die höchs­te Auf­lö­sung ist die op­ti­sche Auf­lö­sung
• in­ter­po­liert, heißt rech­ne­risch dazu ge­dich­te­te Pi­xel und im Er­geb­nis un­schar­fes Bild
• Do­ku­men­te höchs­tens mit 300 Pi­xel je Zoll (emp­foh­len 150 Pi­xel) und Bil­der höchs­tens mit 1.200 Pi­xel je Zoll (emp­foh­len 300 Pi­xel) scan­nen, an­sons­ten hät­ten Sie sich auch ein Mi­kro­skop kau­fen kön­nen