Ubuntu „Hardware Enablement Stack“, HWE, nachträgliche Installation


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort
2. Point-Release installieren
3. Hardware aktualisieren
4. PrĂĽfung der Aktualisierung
5. Hinweis
6. Quellen


1. Vorwort

Diese Woche erschien das zweite Point Release von Ubuntu 16.04 LTS, also 16.04.2 LTS.
Doch wer glaubt, damit wirklich den aktuellen Stand von der Ausgabe 16.04 von „Canonical“, die Firma hinter „Ubuntu“, zu erhalten, wird getäuscht. Denn den neuen „Hardware Enablement Stack“, auch HWE, bekommt man nicht. Doch nun folgt die Anleitung die neuen Treiber manuell zu installieren.


2. Point-Release installieren

Entweder mit Terminaleingabe:

sudo apt list --upgradable && apt update && apt upgrade && apt dist-upgrade && dpkg --configure -a && apt install -f

Mit dieser Eingabe werden unter anderem auch gleich Abhängigkeiten aufgelöst.

Oder mit diesem Script aus dem Beitrag „Debian mit Komfort“.


3. Hardware aktualisieren

Aber alles wird gut, nun kommt hier die einfache Terminaleingabe um auch die Hardwaretreiber auf den neuesten Stand zu setzen:

sudo apt-get install --install-recommends xserver-xorg-hwe-16.04 

Es soll damit ein fortschreitender Hardware-Aktualisierungsprozess gestartet werden, genannt „Rolling LTS Enablement Stack“.


4. PrĂĽfung der Aktualisierung

Die PrĂĽfung fĂĽr das Point Release sollte folgende Ausgabe erzeugen:

uname -a
Linux Ubuntu 4.8.0-36-generic #36~16.04.1-Ubuntu SMP Sun Feb 5 09:39:57 UTC 2017 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux

Die PrĂĽfung fĂĽr die „OpenGL“-Treiber sollte das ergeben:

glxinfo | grep "OpenGL version"
OpenGL version string: 3.0 Mesa 12.0.6

5. Hinweis

FĂĽr solche Aktualisierung sollte nicht das Terminal sondern die Konsole genutzt werden.
Mit

Strg+Alt+F1

bis

Strg+Alt+F6

wird die Konsole aktiviert und mit

 Strg+Alt+F7

kehrt man zum Desktop zurĂĽck.


6. Quellen

https://wiki.ubuntu.com/Kernel/LTSEnablementStack
https://wiki.ubuntu.com/Kernel/RollingLTSEnablementStack

Unterschiede zwischen Linux und Windows

Das ist ein Versuch beide Betriebssysteme zu vergleichen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Software
  2. Hardware
  3. Viren
  4. Sicherheit
  5. Updates und Aktualisierungen
  6. Verbreitung und Kompatibilität
  7. Benutzerfreundlichkeit
  8. Verweise

Linux Windows
Software
Software wird ausschließlich über ein Portal der Distribution installiert, das gewährleistet die Echtheit und die Sicherheit des jeweiligen Programms.
Zugang zu diesem Portal besteht ĂĽber

  • Software-Center oder
  • Synaptic oder
  • Terminal installiert.

Falls Software aus dem Internetbrowser installiert wird, ist das System komprimiert, also unsicher und die Stabilität ist aufgehoben.

Software wird aus

  • verschiedenen Quellen und
  • nicht geprĂĽft Quellen installiert.

AuĂźerdem werden

  •  ungefragt Zusatz-Software installiert,
  • Browser-Fenster mit Werbung geöffnet,
  • die Kontrolle durch „Einfache Installation“ entzogen und
  • meist die Programme ungefragt in den Autostart verlinkt, womit der PC sofort langsamer wird fĂĽr die gesamte Lebenszeit.
Die Standartsoftware der Distribution ist kostenlos und zwischen allen meist genutzten Betriebssystemen lesbar. Windows ist kostenpflichtig, auĂźer das abgelaufene Angebot des Update von Windows 7 bis Windows 8.1 auf Windows 10. Viele angebotenen Programme sind kostenpflichtig und damit nicht interoperabel.
FĂĽr jede Software ist Voraussetzung eine ausfĂĽhrlicher Hilfetext. Meist ist auch ein Handbuch dabei. Softwarehilfe ist keine Voraussetzung fĂĽr Windows-Software.
Hardware
Geräte werden meist von Linux sofort erkannt und installiert. Geräte werden zum Teil erkannt. Manchmal werden bei älteren Geräten Standarttreiber installiert.
Ausnahmen sind billig hergestellte Mehrfunktionsgeräte und manchmal WLAN-Geräte, da diese dem Sicherheitskonzept von Linux zu wider laufen. Oft müssen Treiber-CD-ROMS eingelegt werden, die ungefragt andere Software zu den Treibern mit installiert. Zudem ist die zusätzliche Software redundant, da meist schon funktionell dieselben Programme vorhanden sind und genutzt wird.
Eine Festplatte mit Linux läuft sofort auf einen anderen Rechner ohne Neuinstallation. Eine Festplatte mit Windows läuft nur innerhalb eines und desselben Computers.
Viren
Viren fĂĽr Linux in freier Wildbahn existieren nicht.
Trotzdem kann ein Antiviren-Programm, wie „Clam-TK“ installiert werden, um beispielsweise Software und E-Mails von Windows-Rechnern zu prüfen, damit diese auf anderen Windows-Rechnern keinen Schaden mehr anrichten können.
Anti-Viren-Software ist zwingend notwendig.
Die Nebenwirkung ist, das die Systemressourcen zur Hälfte schon ausgenutzt sind und dem täglichen Arbeiten nicht mehr zur Verfügung steht.
Sicherheit
Offene Programmquellen, mit der Möglichkeit der Überprüfung. Geschlossener, unbekannter und mit vielen nicht gepatchten Sicher­heitslücken behafteter Programmcode.
Administrator-Rechte, unter Linux root-Rechte, nur begrenzt auf Zeit und meist nur für eine Funktion. Zum komfortablen Arbeiten ist meist der Benutzer immer mit Administrator-Rechten ausgestattet, was Viren und anderer Schadsoftware alle Türen öffnet.
Software aus einer sicheren und geprĂĽften Quellen der eigenen Distribution. Software wird aus verschiedenen Quellen und nicht geprĂĽft Quellen installiert, da unter Windows 10 der „Windows Store“ sehr sehr mager ist.
Kein Antivirenprogramm zwingend notwendig. Anti-Viren-Software ist zwingend notwendig.
Updates und Aktualisierungen
Es existiert ein Update-Service fĂĽr die gesamte installierte Software. Es sind verschiedene Updater installiert.

  • Windows-Updater
  • Microsoft-Updater
  • Updater fĂĽr Adobe-Produkte,
  • Updater fĂĽr die Java-Umgebung
  • und viele weitere.

Diese Updater sind entweder omnipresent im Autostart oder als Dienst.

Sicherheitsupdates kommen sofort nachdem diese erstellt sind. Also wenn notwendig mehrmals täglich. Sicherheitsupdates kommen erst nach vorgegebenen Zeiten im Monat oder im Jahr, solange bleiben die Sicherheitslücken bekannt und offen für Angriffe.
Ein Neustart ist bei 99,99% nicht notwendig, also extrem selten. Nach meiner Erfahrung etwa 3x im Jahr.
Der Neustart ist nur um wenige Sekunden verzögert.
Ein Neustart ist immer notwendig.
Ein Neustart kann bis Stunden dauern.
Software-Updates werden bei den meisten Distributionen sofort angeboten, sofort nutzbar und ein Neustart ist nicht notwendig. Ob neue Versionen vorhanden sind, muss selber vom Benutzer erkundet werden, auĂźer bei den jeweiligen Updatern von verschieden Programmen.
Ein Neustart ist meist notwendig.
Verbreitung und Kompatibilität
Linux, Unix, BSD, alle Apple-Betriebssysteme, Android und die meisten anderen Betriebssysteme sind vom Betriebskern aus einer Quelle entstanden.
Erkennbar ist das fĂĽr jeden, durch den Frontslash bei Pfadangaben.
Windows ist ein Betriebssystem, das selbst innerhalb seiner eigene Versionen nicht kompatibel ist.
Siehe „MS Office 2007“, das ist nicht lauffähig unter Windows 10.
Linux ist das meist genutzte Betriebssystem!
Beispielsweise genutzt in:

  • embedded Betriebssysteme
  • Routern und andere Netzwerk-Hardware
  • Fernseher, Radio, Haushaltsgeräte
  • industriellen Arbeitsmittel
  • Internet-Server
  • Datenbank-Systemen
„Windows“ ist das meist genutzte Desktop-Betriebssystem.
Windows ist die meist genutzte Schnittstelle bei den Sparkassen-Terminals für Kontoinhaber und oft genutzt bei älteren industriellen Arbeitsmitteln.
Benutzerfreundlichkeit
Benutzerkonzepte sind langfristig angelegt und ändern sich meist nur durch anerkannte und pragmatische Verbesserung.
Die Entwickler sind in Kommunikation mit den Benutzern.
Benutzerkonzepte ändern sich sprunghaft, sind auch mit Nachteilen behaftet und ohne erkennbare Vorteile.
Eine anerkannte Kommunikation mit den Benutzern existiert nicht.
Verschiedene Desktop-Systeme, wie „Gnome“, „KDE“, „XFCE“, „Mate“, „Cinnamon“ und weitere, bieten ein angepasstes Nutzerverhalten. Ein einziger Desktop und der ist nur schwerfällig anpassbar.
Bei längeren Prozessen werden zu der Progressionsbar, noch die Möglichkeit gegeben, sich Details anzeigen zu lassen, also die tatsächlich laufenden Operationen. Außer beim Kopiervorgang sind alle Progressionsbar unter Windows ein Mysterium. Fragen wie, was passiert gerade oder geht überhaupt noch was, bleiben somit unbeantwortet.

Verweise
Windows 10 – Vorteil und Nachteile
Windows und Linux, der wirklich wahre Unterschied
Windows 8 oder Linux hat Fenster und keine U-Bahn!

Linux – falsches Tastaturlayout auf deutsch umstellen

Problem:
Es wird die englische Tastatur wiedergegeben, wie Z statt Y, obwohl alles auf Deutsch in Sprache und Tastatur eingestellt ist. Oder ĂĽber Fernwartung haben Sie ein falsches Tastaturlayout und vor Ort aber die richtigen Einstellungen.

Lösungen:
Es mĂĽssen 2 Systemeinstellungen ĂĽberprĂĽft und gegebenenfalls neu eingestellt werden.

Aber zuerst die bestehenden Einstellungen ganz schnell mit 2 Befehlen im Terminal ĂĽberprĂĽfen.

1. Befehl locale
amnesia@amnesia:~$ locale
LANG=de_DE.UTF-8
LANGUAGE=de_DE:en
LC_CTYPE="de_DE.UTF-8"
LC_NUMERIC=de_DE.UTF-8
LC_TIME=de_DE.UTF-8
LC_COLLATE="de_DE.UTF-8"
LC_MONETARY=de_DE.UTF-8
LC_MESSAGES="de_DE.UTF-8"
LC_PAPER=de_DE.UTF-8
LC_NAME=de_DE.UTF-8
LC_ADDRESS=de_DE.UTF-8
LC_TELEPHONE=de_DE.UTF-8
LC_MEASUREMENT=de_DE.UTF-8
LC_IDENTIFICATION=de_DE.UTF-8
LC_ALL=
amnesia@amnesia:~$

Das ist korrekt, keine ĂĽberflĂĽssigen Daten werden als Dienst gestartet.

2. Befehl setxkbmap -query
amnesia@amnesia:~$ setxkbmap -query
rules:      evdev
model:      pc105
layout:     de
amnesia@amnesia:~$

Hier sieht man schon mit pc105 die systembedingte Standardtastatur in Linux, die nun so festgelegt werden soll, das sich das Tastaturlayout eben nicht standardmäßig ändert, siehe Lösung mit anderem Tastaturtreiber 2.Punkt.


Lösung 1 nicht genutzte Sprachen löschen.
Diese Lösung unbedingt zuerst ausführen.

1. In den Einstellungen das Symbol Sprachen auswählen.
Tastaturlayout-aendern-01


2. Die nachfolgende PrĂĽfung durchlaufen lassen, es ĂĽberprĂĽft unter anderem, ob deutsche Spracheinstellungen fĂĽr installierte Programm vorhanden sind.
Tastaturlayout-aendern-02


3. Nun alle Sprachen außer Deutsch (Deutschland) löschen.
Tastaturlayout-aendern-03


4. AnschlieĂźend auf Kartenreiter Regionale Formate gehen und die Einstellungen ĂĽberprĂĽfen.
Tastaturlayout-aendern-04


5. SchlieĂźen des Dialogfensters.


Lösung 2 mit anderem Tastaturmodel
Diese Lösung 2 erst nach der vorherigen ausführen.

1. In den Einstellungen das Symbol Tastatur oder Symbolname Tastatur auswählen.
Tastaturlayout-aendern-05


2. Jetzt auf den Kartenreiter Tastaturbelegung wechseln und Sie sehen die Standardeinstellung mit Häkchen markiert Systemweite Einstellungen benutzen.
Erklärung die mir dazu einfällt: Da mit Fernwartung über das Internetprotokoll zugegriffen wird, das nur englisch versteht, ist systembedingt auch das englische Layout geladen, denn das Tastaturmodel Generische Tastatur mit 105 Tasten (Intl), stellt sich selbst auf den Zugriff des Standardsystems ein. Die Abkürzung Intl steht nämlich für International.
Tastaturlayout-aendern-06


3. Also Häkchen raus und das Tastaturmodel Cherry CyMotion Master Linux laden. Nicht vergessen nachzusehen, ob im Dialogfenster auch die Tastaturbelegung auf Deutsch steht.
Tastaturlayout-aendern-07

Ab jetzt ist das Tastaturmodel und das Tastaturlayout fest verknĂĽpft.

Multifunktionsgerät installieren – Brother MFC 7360

Multifunktionsgeräte-Installation unter Ubuntu, Linux Mint und Debian-Derivate
Drucker-Installation unter Ubuntu, Linux Mint und Debian-Derivate
Scanner-Installation unter Ubuntu, Linux Mint und Debian-Derivate

Die Installation eines Multifunktionsgerätes am Beispiel des Brother MFC-7366N.


Inhalt


Generelle Vorbereitung

ACHTUNG, diese Beschreibung gilt fĂĽr Debian-Derivate ab 01. Mai 2014 und ab Ubuntu 14.04.
ACHTUNG, Anschluss eines Scanner oder/und Multifunktionsgerät darf zur Zeit nur an einem USB-2.0-Port, der im innern Schwarz ist, erfolgen. Bitte keine USB-3x-Ports, das sind die blauen USB-Anschlüsse, nutzen.
Zur Not kann man im BIOS oder EFI den USB-3x-Modus deaktivieren, leider fĂĽr alle USB-3x-AnschlĂĽsse.

Installation einer C-Shell, da manchen Treiber die Bourne-Shell, Bash, zu wenig interpretiert.
sudo apt-get install csh


Drucker installieren

Folgende Verzeichnisse mĂĽssen erstellt werden mit:
sudo mkdir /var/spool/lpd
sudo mkdir /usr/share/cups/model

Im eigenem home-Verzeichnis noch ein Verzeichnis erstellen:
mkdir PrinterDriver

In diese Verzeichnis wechseln mit:
cd PrinterDriver

Treiber fĂĽr den Brother MFC-7360 wie folgt laden:
wget http://www.brother.com/pub/bsc/linux/dlf/mfc7360nlpr-2.1.0-1.i386.deb
wget http://www.brother.com/pub/bsc/linux/dlf/cupswrapperMFC7360N-2.0.4-2.i386.deb

Die Installation der geladen Druckertreiber wie folgt:
sudo dpkg -i *lpr*.deb
sudo dpkg -i *cupswrapper*.deb


Scanner installieren

API-Bibliothek für Scanner, Dienstprogramme, für jeglichen Scanner oder/und Multifunktionsgerät installieren mit
sudo apt-get install sane-utils
oder
sudo aptitude install sane-utils

Auswahl des Treibers von der Brother-Webseite
Für Brother-Multifungktionsgeräte und Scanner existieren 3 verschiedene Treiber, siehe http://support.brother.com/g/s/id/linux/en/download_scn.html.
Sie unterscheiden sich wie folgt:
brscan für ältere Geräte
brscan2 und brscan3 für vor 2011 produzierte Geräte und
brscan4 für Geräte ab Produktionsjahr 2011, also in unserem Fall der richtige Treiber.

deb-Dateien sind fĂĽr Debian und Debian-Derivate wie Ubuntu, Linux-Mint, Knoppix und weitere.
rpm-Dateien fĂĽr RedHat, Centos, Fedora und andere auf „Red Hat Package Manager“ basierende Distributionen.

In unserem Fall laden wir die „brscan 64bit“-Datei, im Download-Verzeichnis als „brscan4-0.4.2-1.amd64.deb“.

Entweder Installation mit Doppelklick auf die Datei, dann öffnet sich das „Ubuntu Software Center“ mit dem Schalter „Installieren“.

Oder im Terminal in das Download-Verzeichnis wechseln und dort installieren:

user@ubuntu:~$ cd Downloads
user@ubuntu:~/Downloads$ 
user@ubuntu:~/Downloads$ sudo dpkg -i brscan4-0.4.2-1.amd64.deb
(Lese Datenbank ... 224094 Dateien und Verzeichnisse sind derzeit installiert.)
Vorbereitung zum Entpacken von brscan4-0.4.2-1.amd64.deb ...
Entpacken von brscan4 (0.4.2-1) ĂĽber (0.4.2-1) ...
brscan4 (0.4.2-1) wird eingerichtet ...
This software is based in part on the work of the Independent JPEG Group.
user@ubuntu:~/Downloads$

Hier eine allgemeine Installations-Hilfeseite von Brother fĂĽr ihre Scanner.
Hier eine Installations-Hilfeseite von Brother fĂĽr USB-Scanner.


Scanner konfigurieren

Folgende Vorgehensweise zur Konfiguration des Scanner oder/und Multifunktionsgerät.
Eine Konfigurationsdatei /etc/ld.so.conf.d/brother.conf anlegen mit dem Inhalt:

/usr/lib64
/usr/lib64/sane

 
Eine zweite Konfigurationsdatei /etc/sane.d/brother.conf muss mit folgendem Inhalt angelegt werden:

# Brother USB
# FĂĽr libusb-UnterstĂĽtzung von unbekannten Scannern, nutze folgenden Befehl:
# usb "vendor ID" "product ID" entsprechend Ihres Gerätes
# ermitteln der IDs durch Terminal Eingabe: lsusb
usb 04f9 0270

 

user@ubuntu:~$ lsusb
Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
Bus 001 Device 002: ID 80ee:0021 VirtualBox USB Tablet
Bus 002 Device 003: ID 04f9:0270 Brother Industries, Ltd
user@ubuntu:~$

 
Eine dritte Konfigurationsdatei ist die /etc/sane.d/dll.conf, in diese wird der Treiber brother2, eventuell noch brother4, eingetragen.
Oder mit sudo /usr/local/Brother/sane/setupSaneScan2 -i den Treiber eintragen.

Zum Abschluss das Betriebssystem neu starten.


Quellen fĂĽr diesen Beitrag

http://forum.ubuntuusers.de/topic/installation-von-brothjer-drucker-mfc-7360n-fu/#post-6272097
https://wiki.ubuntuusers.de/Scanner/Brother/no_redirect
http://support.brother.com/g/s/id/linux/en/instruction_scn1a.html?c=us_ot&lang=en&redirect=on

Wird wirklich noch ein Scanner benötigt

Die meisten Dokumente kann man mittlerweile im Internet downloaden oder können per E-Mail angefordert werden.
Hier kommt es dem BĂĽrger zu Gute, dass per Gesetze und BeschlĂĽsse, der BĂĽrgerservice erweitert wird.

Online-Dokumente
• kostenlose, lizenzfreie oder nur für Privatgebrauch nutzbare Bilder
• Rechnungen werden von Providern als PDF-Dokumente angeboten
• PDF-Formulare sind meist im Service- bzw. Download-Bereich zu finden
• Themenbücher oder Artikel zu Themen können selbst erstellt werden in der Wikipedia
• eigene Dokumente und eigene Rechnungen, als PDF-Dokument erstellt, werden per E-Mail versendet
• Bankauszüge aus Online-Banking können mit Bildprogramm oder PDF-Drucker erstellt werden
• Patientenverfügung, Testamentvorlagen und andere Vorlagen sind über Suchmaschinen zu finden

Die wenigen GrĂĽnde die fĂĽr einen Scanner sprechen sind:
• alte Fotos zu digitalisieren
• Dias bzw. Diapositive zu digitalisieren
• Kopie eines Dokumentes aus der analogen Welt

Bei wenigen Fotos und Dias würde ich empfehlen einen Scanner vom Freund, Bekannten oder Nachbarn für eine einmalige kurze Zeit zu borgen. Bei analogen Dokumenten geht es auch mit dem Fax oder wenn eine Unterschrift lesbar sein soll, in einem der letzten Kopie-Läden (Copyshop). Das ist billiger als für 60 bis 200 Euro einen Scanner zu kaufen der in wenigen Monaten zu einem Staubfänger mutiert. Anderseits können Sie Ihr Multifunktionsgerät (meist Drucker + Scanner, manchmal mit Fax) aufheben, wenn nur der Drucker defekt ist, aber der Scanner es noch tut.

Sollten Sie sich doch zum Scanner-Kauf entschlieĂźen, hier einige Hinweise.
• immer mit Strom-Netzteil und nicht die Stromversorgung über USB-Port
• fĂĽr die DatenĂĽbertragung auf „USB 2.0 Hi-Speed“ und in Zukunft auf USB 3 achten, USB 1.1 ist eine Geduldsprobe
• bei Multifunktions-Geräten auf den Preis der späteren Farb-Patronen oder Kartuschen achten
• je flacher das Scanner-Unterteil, um so schlechter das Bild-Ergebnis
• bei Dias unbedingt auf Oberlicht im Scanner achten

Beim Scannen darauf achten, das Sie den PC nicht ĂĽberfordern mit den sinnlosen Pixeln.
• die höchste Auflösung ist die optische Auflösung
• interpoliert, heißt rechnerisch dazu gedichtete Pixel und im Ergebnis unscharfes Bild
• Dokumente höchstens mit 300 Pixel je Zoll (empfohlen 150 Pixel) und Bilder höchstens mit 1.200 Pixel je Zoll (empfohlen 300 Pixel) scannen, ansonsten hätten Sie sich auch ein Mikroskop kaufen können

Welchen Monitor kaufen

Ein neuer Monitor im Jahre 2012/2013
sollte folgende Eigenschaften besitzen:

Typ: LCD, auch LED als Handelsbezeichnung
LCD-Qualität: TFT
Auflösung: 1920 Pixel x 1080 Pixel = Full-HD (HDMI-Auflösung)
Größe der Diagonale: mindestens 21 Zoll, besser 24 Zoll = 61 cm
Schnittstellen in Reihenfolge der Priorität: HDMI, DVI und VGA

Weitere Eigenschaften
Reaktionszeit: unter 5ms
Kontrastverhältnis: 3.000:1 bis 2.000.000:1 (dynamischer Kontrast)

AbkĂĽrzungen
LCD – liquid crystal display, englisch fĂĽr FlĂĽssigkristallanzeige
LED – light-emitting diode, englisch fĂĽr Licht emittierende Diode
TFT – thin-film transistor, englisch fĂĽr DĂĽnnschichttransistor
CRT – cathode ray tube, das sind die älteren Röhrenmonitore


Die Auflösung in Full-HD ist deshalb so wichtig, da die neuen Internet-Inhalte wie Videos, Online-Spiele und Web-CMS diese Auflösung als gesetzten Standard nutzen werden oder schon einsetzen. Das Zusammenwachsen von Fernsehen, Online-Spiele und Internet wird wohl zuerst auf der Ebene des PC und Tablet-Computer stattfinden.

Ein 24 Zoll bzw. 61 cm Monitor ist ebenso breit wie eine Tastatur und einer Maus nebeneinander, daher ist die Größe sowieso auf dem Tisch notwendig. Außerdem gibt diese Größe die Möglichkeit zwei Programm-Fenster neben einander anzuordnen und so effizienter zu arbeiten.


Zukunft
In einigen Jahren wird die Auflösung nochmals erhöht, nämlich dann wenn die Produktion größerer Monitore für die Verbraucher akzeptable Preise erreicht.
Zur Zeit sind Smartphones und Tablet-Computer schon mit dieser hohen Auflösung ausgerüstet.

Welchen PC kaufen

Die logische Konsequenz zu dem vorherigen Artikel.

Ausgehend von den häufigsten Anwendungen:
• Internet, E-Mail
• Office-Suite (Textverarbeitung, Tabellenkalkulationen, Präsentationen)
• Grafikbearbeitung und -verwaltung
ist der Office-Computer der gesuchteste PC.


Eckdaten dieser Kaufempfehlung:
• 4-Kern Prozessor mit > 3 GHz (Quad-Core)
• 8 GB Arbeitsspeicher (RAM)
• mindestdens 2x die neuen USB-3 Anschlüsse
• Grafikkarten-Anschlüsse: HDMI, DVI und eventuell noch der alte VGA, wer einen sehr alten Monitor benötigt

Als Standard soll vorhanden sein:
• Gigabit-Lan
• Festplatte etwa 500 GB
• mehrere USB-2 Anschlüsse
• Soundkarte 5.1
• DVD-Brenner
• eventuell Card-Reader und
• eventuell WLAN

Der alte VGA-Grafikkartenanschluss wird bei neuen Monitoren nicht mehr verbaut, sondern es setzt sich der HDMI-Standard durch. Genauso die Entwicklung von USB-2 zu USB-3 Schnittstellen.

DVD-Brenner
werden in der Regel nur noch für das Abspielen von alten CD-ROMs oder DVDs benötigt, soweit noch welche vorhanden sind. Hier geht die Entwicklung eindeutig zum Internet und USB-Sticks. Filme werden unter Youtube oder Zattoo gesehen, Musik kommt von den unterschiedlichsten Plattformen und Dateisicherungen und Synchronisierungen wandern in die Cloud wie Dropbox, Ubuntu-One, Google-Drive oder andere virtuelle Festplatten.

Notebook oder PC

Diese Frage, ob der nächste Computerkauf ein Notebook sein sollte oder ein PC, wird regelmäßig und oft gestellt.

Das Fazit vorangestellt: ein Notebook ist fĂĽr den mobilen Einsatz gedacht und gemacht!

Einziger Vorteil des Notebooks gegenĂĽber einen PC, es ist im Einsatz sehr mobil

Nachteile eines Notebooks
• teurer, bei gleicher Ausstattung, zur Zeit etwa ein Drittel
• langsamer und geringe Gesamt-Lebenszeit, bei gleicher Ausstattung, wegen fehlende Luftkühlungskapazität im Inneren
• Austausch eines defekten Monitors ist aus Kostengründen nicht rentabel, etwa die Hälfte des Neupreises des Notebooks
• Hardware-Erweiterungen meist über langsame externe USB-Steckplätze, auch zu Lasten der Akkulaufzeit
• Austausch eines Netzteiles ist aufwendig, da die Hersteller noch keinen gemeinsamen Standard gefunden haben
• fehlende gemeinsame Standards bei Tastenkombinationen, BIOS usw., gestalten sehr schwierge Fehlerdiagnosen