/home umziehen oder Wohnungswechsel

Prob­lem
Die alte Par¬≠ti¬≠tion oder die alte Fest¬≠plat¬≠te ist zu klein gewor¬≠den f√ľr die eignen Dat¬≠en. Oder eine schnelle ssd-Fest¬≠plat¬≠te soll jet¬≠zt das neue zu Hause wer¬≠den.

Lösung
Umzug des /home-Verze­ich­nis auf eine zusät­zlich Par­ti­tion oder/und Fest­plat­te ohne Neuin­stal­la­tion des beste­hen­den Sys­tem.


Inhaltsverzeichnis

Vor­wort
1. Vor­bere­itun­gen
2. In der Kon­sole arbeit­en
3. Neue /home-Par­ti­tion ein­hän­gen
4. Dateien vom alten /home in das neue /home-Verze­ich­nis kopieren
5. Altes /home-Verze­ich­nis löschen
6. Neues /home-Verze­ich­nis zum booten ein­tra­gen
7. reboot
Quellen


Vorwort

Dieser Artikel gilt f√ľr Ubun¬≠tu-Derivate, f√ľr andere Debian-basieren¬≠den Dis¬≠tros sind teil¬≠weise andere Vorge¬≠hensweisen n√∂tig, beispiel¬≠sweise statt sudo, dann su, wenn man selb¬≠st nicht als sudo¬≠er einge¬≠tra¬≠gen ist.
Zu beacht­en ist, dass hier alle Benutzer von /home, außer root, umziehen.
Zu beacht¬≠en sind au√üer¬≠dem alle Schr√§gstriche, Anf√ľhrungsze¬≠ichen und son¬≠stige Noti¬≠fika¬≠tio¬≠nen; wird ein Zeichen zu viel oder zu wenig geset¬≠zt, wird der Befehl nicht oder sog¬≠ar falsch aus¬≠ge¬≠f√ľhrt, was beispiel¬≠sweise bei dem Befehl

rm

ver­heerend sein kann.


1. Vorbereitungen

1.1. Zuerst den Spe­icher­platz
von /home ermit­telt mit
Ter­mi­naleingabe:

du -sh /home

Ter­mi­nalaus­gabe:

548G	/home

Eine grafis¬≠che L√∂sung w√§re ‚Äúgnome-disk-util¬≠i¬≠ty‚ÄĚ.
1.2. Nun ein Back­up
f√ľr unvorherge¬≠se¬≠hen Ereignisse oder geplantes Wieder¬≠her¬≠stellen durch¬≠f√ľhren, das Pro¬≠gramm ‚Äěgrsync‚Äú w√§re eine grafis¬≠che L√∂sung. Nicht die ‚Äúver¬≠steck¬≠ten‚ÄĚ Dateien und Verze¬≠ich¬≠nisse vergessen, diese begin¬≠nen mit einem Punkt im Namen.
1.3. Dann eine neue oder leere Par­ti­tion
, mit gew√ľn¬≠schter Gr√∂√üe auf vorhan¬≠den¬≠er oder zus√§t¬≠zlich¬≠er Fest¬≠plat¬≠te erstellen, das Pro¬≠gramm ‚Äěgpart¬≠ed‚Äú w√§re eine grafis¬≠che L√∂sung. Die Gr√∂√üe sollte min¬≠destens dem Spe¬≠icher¬≠platz der bish¬≠eri¬≠gen Spe¬≠icher¬≠gr√∂√üe und zus√§t¬≠zlich 20% sein, wegen der tem¬≠por√§ren Verze¬≠ich¬≠nisse.


2. In der Konsole arbeiten

2.1. F√ľr ein fehler¬≠freies Arbeit¬≠en¬≠wird jet¬≠zt die grafis¬≠che Ober¬≠fl√§che ver¬≠lassen mit ein¬≠er Tas¬≠tenkom¬≠bi¬≠na¬≠tion.

Strg+Alt+F1 # bis F6

2.2. Login mit eigen­em Benutzer­na­men und dem dazuge­hörigem Pass­wort.
2.3. Admin¬≠is¬≠tra¬≠tive root-Rechte f√ľr die nach¬≠fol¬≠gen¬≠den Befehle holen und auf die ober¬≠ste Ebene ‚Äú/‚ÄĚ gehen.

sudo -s
cd /

3. Neue /home-Partition einhängen

3.1. Eine detail­re­iche Über­sicht der beste­hen­den Por­tio­nen und Fest­plat­ten holen.

fdsik -l

3.2. Die Beze­ich­nung der neuen Par­ti­tion notieren, etwa wie fol­gt und hier im weit­erem als Beispiel ver­wen­det.

sda3

3.3. Nun ein tem­porären Verze­ich­nis erstellen.

mkdir /mnt/tmp

3.4. Diese Verze­ich­nis in der neuen /home-Par­ti­tion moun­ten.

mount /dev/sda3 /mnt/tmp

4. Dateien vom alten /home in das neue /home-Verzeichnis kopieren

4.1. Ein exak¬≠tes kopieren mit Pr√ľ¬≠fung

rsync -avx --progress /home/ /mnt/tmp

4.2. oder schneller kopieren.

cp -avx /home/* /mnt/tmp

4.3. Die neue Par­ti­tion wird jet­zt moun­ten.

mount /dev/sda3 /home

4.4. Die neue Par¬≠ti¬≠tion √ľber¬≠pr√ľfen.

du -sh /home; mount|grep /home

Die Aus­gabe sollte etwa so ausse­hen.

548G	/home
dev/sda3 on /home type ext4 (rw)

5. altes /home-Verzeichnis löschen

5.1. Ich gehe davon aus, dass das Back­up erstellt wurde :-)
5.2. Nun das alte /home-Verze­ich­nis unmoun­ten.

umount /home

5.3. jet­zt kann es rekur­siv gelöscht wer­den.

rm -rf /home/*

6. neues /home-Verzeichnis zum booten eintragen

6.1. Die Iden­ti­fika­tion der /home-Par­ti­tion ermit­teln.

blkid

Hier eine beispiel­hafte Aus­gabe.

/dev/sda1: UUID="xxx-x … x-123" TYPE="ext4" PARTUUID="0815-01"
/dev/sda2: UUID="xxx-x … x-345" TYPE="ext4" PARTUUID="0815-02"
/dev/sda3: UUID="xxx-x … x-678" TYPE="ext4" PARTUUID="0815-03"

6.2. Nun die iden¬≠ti¬≠fizierte Par¬≠ti¬≠tionzus√§t¬≠zlich in die Datei ‚Äú/etc/fstab‚ÄĚ am Ende ein¬≠tra¬≠gen mit Hil¬≠fe eines Kon¬≠solened¬≠i¬≠tors wie ‚Äěvi‚Äú, ‚Äěvim‚Äú oder ‚Äěnano‚Äú als benutzer¬≠fre¬≠undlich¬≠stem.

nano /etc/fstab

6.3. Der zusät­zliche Beispielein­trag sehe wie fol­gt aus.

# /dev/sda3 Die Raute zeigt diesen Text als hilfreichen Kommentar.
UUID=xxx-x … x-678  /home   ext4   defaults   0 2
Bitte eine Leerzeile am Ende belassen.

Spe¬≠ich¬≠ern in ‚Äúnano‚ÄĚ, ‚ÄúO‚ÄĚ ist ein Buch¬≠stabe.

Strg+O

Und ‚ÄúNano‚ÄĚ been¬≠den.

Strg+X

7. reboot

reboot

Quellen

Prax­is: Diese Anleitung wurde prak­tisch und mit Erfolg angewen­det.
Inspi­ra­tion: https://wiki.ubuntuusers.de/Home_umziehen/
Bild: Frank Rosen­berg­er

Was ist in Windows und Linux gleich?


1 Vorwort

Wenn hier zu gle­ichem oder ähn­lichem zwis­chen Win­dows und Lin­ux gesprochen wird, so bezieht sich das bei Lin­ux meist auf eine von mehreren Möglichkeit­en oder Optio­nen. Woge­gen bei Win­dows es oft nur jew­eils eine vorhan­dene Sit­u­a­tion existiert.
‚ÄěLin¬≠ux‚Äú bet¬≠rifft in diesem Artikel die Lin¬≠ux-Dis¬≠tri¬≠b¬≠u¬≠tion. Lin¬≠ux-Dis¬≠tri¬≠b¬≠u¬≠tio¬≠nen sind Zusam¬≠men¬≠stel¬≠lun¬≠gen von einem Lin¬≠ux-Ker¬≠nel, dem eigentlichem Betrieb¬≠ssys¬≠tem, ein¬≠er grafis¬≠chen Benutzer¬≠schnittstelle sowie ein abges¬≠timmtes Port¬≠fo¬≠lio von all¬≠ge¬≠mein bekan¬≠nten Pro¬≠gramme oder wichtiger All¬≠t¬≠agshelfer. Auf den Unter¬≠schied von Lin¬≠ux-Ker¬≠nel und Lin¬≠ux-Dis¬≠tri¬≠b¬≠u¬≠tion wird hier nicht weit¬≠er einge¬≠gan¬≠gen.
Als Beispiele dienen hier ‚ÄěWin¬≠dows 7 Home Pre¬≠mi¬≠um‚Äú und ‚ÄěXubun¬≠tu 16.04 LTS‚Äú die unwesentlich mod¬≠i¬≠fiziert sind, beispiel¬≠sweise wer¬≠den keine Hin¬≠ter¬≠grund¬≠bilder genutzt, wegen der besseren Doku¬≠men¬≠ta¬≠tion.


2 Grundsätzliches


2.1 Computer

Generell kann man sagen, das auf jedem PC Win¬≠dows als auch Lin¬≠ux l√§uft, au√üer in sel¬≠te¬≠nen Aus¬≠nah¬≠men in denen der Her¬≠steller das unterbindet. Zudem l√§uft Lin¬≠ux auf vie¬≠len weit¬≠eren Com¬≠put¬≠er¬≠plat¬≠tfor¬≠men und als embed¬≠ded Sys¬≠tem. ‚ÄěEinge¬≠bet¬≠tete Sys¬≠teme‚Äú sind sehr klein gehal¬≠tene Betrieb¬≠ssys¬≠teme in Ger√§ten f√ľr den Haushalt, die Mul¬≠ti¬≠me¬≠di¬≠anutzung sowie Ger√§te und Auto¬≠mat¬≠en der Indus¬≠trie und Wis¬≠senschaft.


2.2 Grafische Benutzeroberfläche

Die grafis­che Benutze­r­ober­fläche beste­ht aus heutiger Sicht aus dem Desk­top, einem Fen­ster­sys­tem oder/und dem Fen­ster­man­ag­er. Diese Kom­bi­na­tion der grafis­chen Sys­teme ermöglicht das Arbeit­en mit Zeigesys­teme, wie der Maus und der Kom­bi­na­tion von Tas­tatur und Maus.
Unter Win­dows sind diese Bestandteile sehr mono­lithisch zusam­menge­set­zt. Lin­ux bietet die Möglichkeit den Desk­top und das Fen­ster­sys­tem, beziehungsweise dem Fen­ster­man­ag­er, nach eigen­em Willen zu wech­seln oder zu kom­binieren.


2.3 Maus und Tastatur

Bei¬≠de Betrieb¬≠ssys¬≠tem k√∂n¬≠nen mit der Maus und der Tas¬≠tatur bedi¬≠ent wer¬≠den, oder ihren √Ąquiv¬≠alen¬≠zen, wie Touch¬≠pad oder kapaz¬≠i¬≠tiv¬≠en Bild¬≠schir¬≠men.


2.4 Treiber

Bei neu gekauftem Windows-PC¬īs, liegt in der Regel eine Treiber-CD-ROM bei und unter Lin¬≠ux wer¬≠den die Treiber in den Repos¬≠i¬≠to¬≠rien meist mit¬≠geliefert. Zumin¬≠d¬≠est sind f√ľr bei¬≠de Sys¬≠teme sehr viele Treiber von all¬≠ge¬≠mein genutzter Hard¬≠ware vorhan¬≠den.


3 Bedienung


3.1 Desktop / Schreibtisch

Das offen¬≠sichtlich¬≠ste bei Win¬≠dows ist der Desk¬≠top mit Arbeit¬≠splatz, Papierko¬≠rb und ‚ÄěEigene Dateien‚Äú. Die meis¬≠ten der bekan¬≠nten Lin¬≠ux-Dis¬≠tri¬≠b¬≠u¬≠tio¬≠nen, wer¬≠den mit ein¬≠er grafis¬≠chen Benutzer¬≠schnittstelle aus¬≠geliefert, die auch das Dateisys¬≠tem, den Papierko¬≠rb und den ‚ÄěPer¬≠s√∂n¬≠lich¬≠er Ord¬≠ner‚Äú anzeigen k√∂n¬≠nen. Wobei Lin¬≠ux auch ohne grafis¬≠che Benutzer¬≠schnittstelle auskommt und das sehr gut.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.2 Taskleiste

Die Taskleiste kann bei bei¬≠den Sys¬≠te¬≠men sehr √§hn¬≠lich bedi¬≠ent wer¬≠den, mit fest¬≠set¬≠zen oder aus¬≠blenden der Taskleiste sowie Anzeigen des Haupt¬≠men√ľ¬≠knopfes und den ge√∂ffneten Anwen¬≠dun¬≠gen. In bei¬≠den Sys¬≠te¬≠men kann dort die Laut¬≠st√§rken¬≠reg¬≠ulierung vorgenom¬≠men wer¬≠den.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.3 Benachrichtigungsfeld

Win¬≠dows und die grafis¬≠chen Lin¬≠ux-Dis¬≠tri¬≠b¬≠u¬≠tio¬≠nen besitzen bei¬≠de ein Benachrich¬≠ti¬≠gungs¬≠feld auf der Task¬≠leiste das dort rechts ange¬≠ord¬≠net ist. Dort wird bei bei¬≠den zum Beispiel die Uhrzeit, das Datum, die Net¬≠zverbindun¬≠gen, die Laut¬≠st√§rk¬≠eregelun¬≠gen und aktuelle Mel¬≠dun¬≠gen, wie einge¬≠hende E-Mails oder der Wech¬≠sel der abge¬≠spiel¬≠ten Musik¬≠ti¬≠tel, angezeigt. Siehe Bild¬≠schirm¬≠fo¬≠tos zu 3.2. Ein klein¬≠er Unter¬≠schied beste¬≠ht darin, das unter Lin¬≠ux alles etwas aus¬≠f√ľhrlich¬≠er ist.


3.4 Dateimanager

Was unter Win¬≠dows der ‚ÄěExplor¬≠er‚Äú ist, hat unter Lin¬≠ux ver¬≠schieden Namen, aber in jedem Fall sind es auch Dateiman¬≠ag¬≠er mit vielf√§lti¬≠gen M√∂glichkeit¬≠en. Es wer¬≠den Verze¬≠ich¬≠nisse und Dateien dargestellt und auf Wun¬≠sch mit Vorschaubilder.
Unter Lin­ux ist alles eine Datei, auch Verze­ich­nisse und Geräte, was das Lin­ux-Sys­tem robuster macht. Aber in der Darstel­lung sind bei­de Sys­tem sehr gle­ichar­tig.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.5 Fenstersteuerung

Die Fen¬≠ster¬≠s¬≠teuerung mit den Schal¬≠tern ‚ÄěMin¬≠imieren‚Äú, ‚ÄěRel¬≠a¬≠tivieren‚Äú und ‚ÄěMax¬≠imieren‚Äú sind √§quiv¬≠a¬≠lent. Trotz¬≠dem kann auch hier Lin¬≠ux mit Mehrw¬≠ert punk¬≠ten, wie dem Ein¬≠rollen auf bis auf die Titelleiste.
Das Ver¬≠schieben der Fen¬≠ster mit fest¬≠ge¬≠hal¬≠tener Titelleiste k√∂n¬≠nen auch bei¬≠de Sys¬≠teme. Unter Lin¬≠ux kann zus√§t¬≠zlich bei nicht mehr zu sehen¬≠der Titelleiste auch mit der gedr√ľck¬≠ten ‚ÄěAlt‚Äú-Taste, f√ľr alter¬≠na¬≠tive Bedi¬≠enung, das Fen¬≠ster ver¬≠schoben wer¬≠den.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.6 Fenstermen√ľs

Win¬≠dows und Lin¬≠ux-Dis¬≠tri¬≠b¬≠u¬≠tion ken¬≠nen bei¬≠de das ‚ÄěFen¬≠ster¬≠men√ľ‚Äú. Die in bei¬≠den F√§llen oft auch mit der Tas¬≠tatur bedi¬≠ent wer¬≠den k√∂n¬≠nen. Die Bedi¬≠enung der Men√ľs √ľber die Tas¬≠tatur wer¬≠den oft √ľber die Steuerungstaste ‚ÄěSTRG‚Äú, der alter¬≠na¬≠tiv¬≠en Bedi¬≠enungstaste ‚ÄěALT‚Äú, der Druck¬≠taste ‚ÄěDRUCK‚Äú in Kom¬≠bi¬≠na¬≠tion mit anderen Tas¬≠ten genutzt. Die Funk¬≠tion¬≠stas¬≠ten wie ‚ÄěF1‚Äú f√ľr Hil¬≠fe und ‚ÄěF11‚Äú f√ľr Voll¬≠bild ste¬≠hen in bei¬≠den Sys¬≠te¬≠men lei¬≠der nicht in allen Pro¬≠gram¬≠men zur Ver¬≠f√ľ¬≠gung.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.7 Kommandozeile, auch CLI f√ľr Command Line Interface

Der Kom¬≠man¬≠dozeilen¬≠in¬≠ter¬≠preter unter Win¬≠dows ist das ‚Äěcmd‚Äú und Lin¬≠ux besitzt vielf√§ltige ‚ÄěTer¬≠mi¬≠nals‚Äú. Das ‚ÄěTer¬≠mi¬≠nal‚Äú ist ein m√§chtiges Werkzeug ist, es hat die Schlagkraft ein¬≠er Nuk¬≠lear¬≠waffe!
Mit der ‚ÄěPow¬≠er¬≠Shell‚Äú hat¬≠te Microsoft ver¬≠sucht den Unter¬≠schied zum Lin¬≠ux-Ter¬≠mi¬≠nal zu beheben.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.8 Mehrere Benutzer und Multiuser, als gleichzeitige Benutzer

Unter Win¬≠dows k√∂n¬≠nen mehrere Benutzer angelegt wer¬≠den, wobei ein Benutzer aktiviert wer¬≠den kann. Der Lin¬≠ux-Ker¬≠nel ist ein echt¬≠es Multi¬≠user-Betrieb¬≠ssys¬≠tem, also mehrere Benutzer k√∂n¬≠nen gle¬≠ichzeit¬≠ig pro¬≠duk¬≠tiv sein, daher auch der Begriff ‚ÄěTer¬≠mi¬≠nal‚Äú f√ľr CLI, den Kom¬≠man¬≠dozeilen¬≠in¬≠ter¬≠preter.


3.9 Eigene Dateien

Win¬≠dows bietet das Verze¬≠ich¬≠nis ‚ÄěEigene Dateien‚Äú zum Able¬≠gen von selb¬≠st erstell¬≠ten Verze¬≠ich¬≠nis¬≠sen und Dateien.
‚ÄĘ Desk¬≠top
‚ÄĘ Down¬≠loads
‚ÄĘ Eigene Bilder
‚ÄĘ Eigene Doku¬≠mente
‚ÄĘ Eigene Musik
‚ÄĘ Eigene Videos
‚ÄĘ Favoriten
‚ÄĘ Gespe¬≠icherte Spiele
‚ÄĘ Kon¬≠tak¬≠te
‚ÄĘ Links
‚ÄĘ Suchvorg√§nge

Unter Lin¬≠ux beste¬≠ht das exk¬≠lu¬≠sive ‚Äě/home‚Äú-Verzeichnis f√ľr jeden Benutzer, daher muss nicht mit ‚Äěeigene‚Äú beze¬≠ich¬≠net wer¬≠den, mit den schon angelegten Verze¬≠ich¬≠nis¬≠sen:
‚ÄĘ Bilder
‚ÄĘ Doku¬≠mente
‚ÄĘ Down¬≠loads
‚ÄĘ Musik
‚ÄĘ √Ėffentlich
‚ÄĘ Schreibtisch
‚ÄĘ Videos
‚ÄĘ Vor¬≠la¬≠gen
Erfahrungs­gemäß wird unter Win­dows aber wild durcheinan­der gespe­ichert, woge­gen unter Lin­ux etwas mehr Diszi­plin herrscht durch die strenge Hier­ar­chie der Rechtev­er­wal­tung.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.10 Taskmanager

Die Kon¬≠trolle √ľber laufende Anwen¬≠dun¬≠gen, Dien¬≠ste, CPU-Aus¬≠las¬≠tung und Net¬≠zw¬≠erk-Aus¬≠las¬≠tung, besitzen Win¬≠dows genau¬≠so wie Lin¬≠ux.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.11 Kontextmen√ľ

Bei¬≠de Sys¬≠tem ken¬≠nen das Kon¬≠textmen√ľ, rechte Maus auf das Objekt mit auf das Objekt bezo¬≠ge¬≠nen Befehlen, zur Erh√∂hung der Pro¬≠duk¬≠tiv¬≠it√§t. Auf der Tas¬≠tatur gibt es neben der recht¬≠en STRG-Taste, die Steuerungs-Taste, auch eine Kon¬≠textmen√ľ-Taste die bei¬≠de Sys¬≠teme erken¬≠nen.
Men√ľ-Taste

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.12 Tastaturbefehle

Win¬≠dows beherrscht nur wenige Tas¬≠taturbe¬≠fehle, kann aber mit Fremd¬≠pro¬≠gram¬≠men aufgew¬≠ertete wer¬≠den. Lin¬≠ux kann mit sehr vie¬≠len Tas¬≠taturbe¬≠fehlen umge¬≠hen und sehr schnelle sowie sehr umfan¬≠gre¬≠iche T√§tigkeit¬≠en aus¬≠f√ľhren.
Bekan­nte Tas­tenkom­bi­na­tio­nen in bei­den Sys­te­men:
‚ÄĘ STRG + c, Kopieren
‚ÄĘ STRG + x, Auss¬≠chnei¬≠den
‚ÄĘ STRG + v, Ein¬≠f√ľ¬≠gen
‚ÄĘ ALT + F4, Fen¬≠ster schlie√üen
‚ÄĘ Druck, Bild¬≠schirm¬≠fo¬≠to des gesamten Desk¬≠top
‚ÄĘ ALT + Druck, Bild¬≠schirm¬≠fo¬≠to des aktiv¬≠en Fen¬≠sters
‚ÄĘ Kon¬≠textmen√ľ-Taste, aufrufen des Kon¬≠textmen√ľs zum aus¬≠gew√§hltem Objekt
‚ÄĘ und weit¬≠ere.


3.13 Systemsteuerung / Einstellungen

Auch die Zen¬≠trale f√ľr die Com¬≠put¬≠er¬≠s¬≠teuerung und Com¬≠put¬≠ere¬≠in¬≠stel¬≠lun¬≠gen ist in bei¬≠den Sys¬≠tem sehr √§hn¬≠lich.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


4 Software


4.1 Editor

Bei­de Sys­teme liefern einen Texte­d­i­tor mit. Unter Lin­ux beherrschen Edi­toren aber eine wesentliche größere Band­bre­ite von Edi­ti­er- und Syn­tax-Möglichkeit­en.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


4.2 Standardprogramme der Betriebssysteme

Zu den stan¬≠dard¬≠m√§√üi¬≠gen Pro¬≠gram¬≠men in bei¬≠den Sys¬≠te¬≠men geh√∂rt neben den schon erw√§h¬≠n¬≠ten Edi¬≠tor und den Kom¬≠man¬≠dozeilen¬≠in¬≠ter¬≠preter auch der soge¬≠nan¬≠nte ‚ÄěTaschen¬≠rech¬≠n¬≠er‚Äú.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


4.3 Bekannte Anwendungsprogramme

Fol­gende Pro­gramme die unter Win­dows eine weite Ver­bre­itung besitzen, sind bei Lin­ux oft vorin­stal­liert:
‚ÄĘ Fire¬≠fox, der Web¬≠brows¬≠er
‚ÄĘ Thun¬≠der¬≠bird, der E-Mail-Client,
‚ÄĘ Libre¬≠Of¬≠fice, die Office-Suite,
‚ÄĘ VLC-Play¬≠er, der Medi¬≠aplay¬≠er und
‚ÄĘ Gimp, das Foto- und Bild¬≠bear¬≠beitung¬≠spro¬≠gramm.
Weit­ere Pro­gramme die unter Win­dows genutzt wer­den und unter Lin­ux nativ arbeit­en, sind:
‚ÄĘ 7Zip, das uni¬≠verselle Kom¬≠prim¬≠ierung¬≠spro¬≠gramm
‚ÄĘ Bleach¬≠bit, das Bere¬≠ini¬≠gung¬≠spro¬≠gramm
‚ÄĘ Filezil¬≠la, das FTP-Pro¬≠gramm und
‚ÄĘ Inkscape, das grafis¬≠che Vek¬≠toren¬≠pro¬≠gramm.
Weit­ere ähn­liche Pro­gramme sind:
‚ÄĘ ver¬≠schiedene kleine Spiele wie Solit√§r oder Mahjongg
‚ÄĘ PDF-Betra¬≠chter,
‚ÄĘ Bild-Betra¬≠chter,
‚ÄĘ CD- und DVD-Bren¬≠npro¬≠gramm,
‚ÄĘ Scan¬≠ner-Pro¬≠gramm,
‚ÄĘ Mes¬≠sen¬≠ger und
‚ÄĘ Tor¬≠rent-Pro¬≠gramm und weit¬≠ere 70.000 Pro¬≠gramme.

4.4 Virenscanner

Unter Lin¬≠ux kaBekan¬≠nte Anwen¬≠dung¬≠spro¬≠gram¬≠menn nachtr√§glich ein Viren¬≠scan¬≠ner, ‚ÄěCla¬≠mAV‚Äú, mit der grafis¬≠chen Schnittstelle ‚ÄěClamTK‚Äú instal¬≠liert wer¬≠den, um Win¬≠dows-Anwen¬≠der zu sch√ľtzen, zum Beispiel bei Ret¬≠tungsak¬≠tio¬≠nen und E-Mail-Anh√§n¬≠gen.


5 Nachtrag


5.1 Bilder

Die Bild­schirm­fo­tos wur­den alle von mir selb­st erstellt und kön­nen aus dem Doku­ment ent­nom­men wer­den. Die Vek­toren­ze­ich­nun­gen wur­den von mir selb­st erstellt, außer dem Tux.
Der Tux ist von hier https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tux.svg.

Fortschrittsanzeige bei Festplatte löschen oder kopieren oder beschreiben durch dd oder dcfldd oder pv


Inhaltsverzeichnis

1. √úberblick
2. Laufw¬≠erk¬≠s√ľber¬≠sicht
3. Der Befehl ‚Äúdd‚ÄĚ
4. Erste Alter¬≠na¬≠tive ‚Äúdcfldd‚ÄĚ
5. Zweite Alter¬≠na¬≠tive ‚Äúpv‚ÄĚ
6. All­ge­meine Hin­weise


1. √úberblick

Aus Sicher¬≠heits¬≠gr√ľn¬≠den, erst ein¬≠mal einen √úberblick √ľber den Rech¬≠n¬≠er ver¬≠schaf¬≠fen, k√∂n¬≠nte ja auch eine externe Kon¬≠sole sein oder ein virtuelles Sys¬≠tem.

inxi -F

Jet¬≠zt pr√ľfen ob die angezeigten Laufw¬≠erke auch das zu bear¬≠bei¬≠t¬≠ende enth√§lt, beispiel¬≠sweise:

ID-3: USB /dev/sdc model: myUSB-Stick size: 7.8GB

2. Laufwerks√ľbersicht

Alter¬≠na¬≠tiv kann auch mit nur zwei Zeichen ‚Äúdf‚ÄĚ die Laufw¬≠erk¬≠s√ľber¬≠sicht geholt wer¬≠den.


3. Der Befehl ‚Äúdd‚ÄĚ

dd

ist in den

coreutils

enthal­ten.
Die dd-Pro­gres­sion­sanzeige ist die kom­fort­a­bel­ste mit Anzeige:

  1. der einzel­nen abgear­beit­eten Bytes
  2. der Anzeige in Megabyte und Mebibyte oder GB+GiB oder TB+TiB
  3. den detail­lierten Vor­gang
  4. der Gesamt­laufzeit in Sekun­den
  5. der Arbeits­geschwindigkeit
sudo dd if=/dev/zero of=/dev/sdc status=progress
...
130458112 bytes (130MB, 124 MiB) copied, 28,0005 s, 4,7 MB/s
...
15257601+0 Datensätze ein
15257600+0 Datensätze aus
7811891200 bytes (7,8 GB, 7,3 GiB) copied, 2948,42 s, 2,6 MB/s

4. Erste Alternative ‚Äúdcfldd‚ÄĚ

Dieser Befehl muss unter Ubun­tu 16.04 nachin­stal­liert wer­den. Instal­lierte Größe von 128 kB.

sudo apt install dcfldd

Beispiel

sudo dcfldd if=/dev/zero of=/dev/sdc
...
1536 blocks (48Mb) written
...
238336 blocks (7448Mb) written.
238401+0 records in
238400+0 records out

Achtung, die Anzeige ist zur Zeit auf die Ein­heit von Mb begren­zt, also Gb und Tb wer­den auch in Mb angezeigt.


5. Zweite Alternative ‚Äúpv‚ÄĚ

Dieser Befehl muss unter Ubun­tu 16.04 nachin­stal­liert wer­den. Instal­lierte Größe von 170 kB.
pv, ste¬≠ht f√ľr Pipe View¬≠er, kann von einem anderem aus¬≠ge¬≠f√ľhrtem Befehl den Daten¬≠fluss anzeigen. Also w√§hrend des L√∂schens, Kopierens, beschreiben, ent¬≠pack¬≠en, pack¬≠en und weit¬≠eren Daten¬≠fl√ľssen von Dateien und Daten¬≠tr√§gern.

Beispiel der Schreibgeschwindigkeit des Arbeitsspe­ich­ers

pv /dev/zero > /dev/null
26GiB 0:00:15 [9,03GiB/s] [  < =>    ]

Ergeb­nis ist also ein DDR3-1333-Spe­ich­er im Sin­gle-Chan­nel, so ein­fach.
Achtung, beson¬≠der¬≠er Hin¬≠weis f√ľr dieses Beispiel, bitte been¬≠den Sie den Vor¬≠gang nach weni¬≠gen Minuten mit Strg+C, anson¬≠sten d√ľrften Sie eine neue Haupt¬≠pla¬≠tine und neuen Arbeitsspe¬≠ich¬≠er kaufen, da sich diese nach gewiss¬≠er Zeit durch √ľber¬≠hitzen selb¬≠st aus¬≠l√∂ten.


Allgemeine Hinweise

Je länger die oben genan­nte Befehle arbeit­en oder der Vor­gang dauert, um sehr mehr erhitzt sich das Medi­um und damit sinkt auch die Arbeits­geschwindigkeit.

Beidseitiger Wechsel QEMU und VirtualBox


Inhaltsverzeichnis

Kon­vertierung
Fol­gende For­mate kön­nen kon­vertiert wer­den
Ein typ¬≠is¬≠ches Beispiel f√ľr eine Kon¬≠vertierung
Der Befehl im Einzel­nem
Links


Nun hat­te ich schon qemu vorgestellt. Trotz­dem kann es vorkom­men das man die Vir­tu­al­Box vorzieht.
Um die Fest­plat­ten-Abbilder nicht neu zu erstellen, kann man diese in bei­de Rich­tun­gen kon­vertieren.

Wobei qemu als, mein­er Mei­n­ung nach, das bessere und native Pro­gramm mehr For­mate ver­wal­ten kann, als Vir­tu­al­Box. Denn qemu lädt auch die von der Vir­tu­al­Box erstell­ten Abbilder. Vir­tu­al­Box kann aber die For­mate die ich mit qemu erstellt habe, nicht laden.


Konvertierung

Der Befehl

qemu-img convert [Optionen]

Die Hil­fe zu diesem Befehl.

qemu-img convert -h

Diese Formate können konvertiert werden.

parallels, rbd, raw, quorum, null-aio, null-co, bochs, vhdx, blkverify, file, tftp, ftp, ftps, https, http, dmg, host_cdrom, blkdebug, iscsi, host_device, qcow, sheepdog, vpc, qed, nbd, qcow2, cloop, vdi, vvfat, vmdk

Also es bleiben kaum noch W√ľn¬≠sche offen.


Ein typisches Beispiel f√ľr eine Konvertierung

name@name-pc:~$ qemu-img convert -O vdi ubuntu16-04.raw ubuntu16-04.vdi

Der Befehl im Einzelnem

Kon­vertiere ein Fest­plat­ten­ab­bild

qemu-img convert

Das gro√üe ‚ÄúO‚ÄĚ ste¬≠ht f√ľr ‚Äúout¬≠put for¬≠mat‚ÄĚ, also das zu Zielfor¬≠mat.

-O

Das Zielfor¬≠mat ist ein Vir¬≠tu¬≠al¬≠Box-For¬≠mat und ste¬≠ht ver¬≠mut¬≠lich f√ľr ‚Äúvir¬≠tu¬≠al device image‚ÄĚ.

vdi

Diese Roh­datei ist die Quell­datei der Kon­vertierung.

ubuntu16-04.raw

Nun wird die Ziel­d­atei angegeb­nen. Hier im sel­bi­gen Verze­ich­nis.

ubuntu16-04.vdi

Angenehmer Neben­ef­fekt, die Ziel­d­atei schrumpft auf ihre wirk­lich benutzte Größe.
Die Xubuntu16-04.raw schrumpfte von 8GB auf die Xubunbtu16-04.vdi mit 4,4GB. Die Schrump­fung wurde jedes mal erzeugt.


Links

https://www.dinotools.de/2011/07/26/qemu-vhd-dateien-in-ein-anderes-format-konvertieren/
https://duckduckgo.com/?q=qemu-img+convert&t=canonical&ia=images

Nicht ver¬≠f√ľg¬≠bare Adresse
Die Adresse http://qemu-buch.de/ war beim erstellen diese Beitrages lei­der nicht erre­ich­bar.
Eben­falls gibt es unter https://de.wikibooks.org/wiki/ noch immer kein qemu-Buch, als wer sich verewigen möchte, hat hier noch eine Möglichkeit.

Qemu

Aus Sicher¬≠heits¬≠gr√ľn¬≠den und um einen Kom¬≠fort zu geniessen, besitze ich mehrere vir¬≠tu¬≠al¬≠isierte Betrieb¬≠ssys¬≠teme. Fr√ľher nahm ich dazu die ‚ÄúVir¬≠tu¬≠al¬≠Box‚ÄĚ von ‚ÄúOra¬≠cel‚ÄĚ. Doch da die Fir¬≠men¬≠poli¬≠tik von ‚ÄúOra¬≠cel‚ÄĚ mir nicht gef√§llt, habe ich mich seit l√§n¬≠gerem ‚Äúqemu‚ÄĚ zu gewandt. Hier nun einige Erken¬≠nt¬≠nis¬≠sen von mir.


Inhaltsverzeichnis

Grund­sät­zlich­es
Tas­tenkom­bi­na­tio­nen
qemu-mon­i­tor
Starten √ľber Icon
Links
Bilder


Grundsätzliches

  • qemu-Vir¬≠tu¬≠al¬≠isierun¬≠gen laufen, wie auch die Betrieb¬≠ssys¬≠teme von ‚ÄúVir¬≠tu¬≠al¬≠Box‚ÄĚ, in einem eigen¬≠em Fen¬≠ster.
  • √úber den qemu-Mon¬≠i¬≠tor, ein¬≠er Spezialkon¬≠sole, sind zus√§t¬≠zliche Steuerun¬≠gen w√§hrend des laufend¬≠en Betriebes m√∂glich.
  • Instal¬≠la¬≠tio¬≠nen und Laufw¬≠erke k√∂n¬≠nen ohne grafis¬≠che Ober¬≠fl√§che erstellt wer¬≠den.
  • Die Laufw¬≠erke k√∂n¬≠nen direkt mit einem Link, oder ‚ÄúStarter‚ÄĚ, gebootet wer¬≠den.
  • Es ste¬≠hen aber auch einige GUIs zur Ver¬≠f√ľ¬≠gung. Ich empfehle den ‚Äúvirt-man¬≠ag¬≠er‚ÄĚ.
  • Tas¬≠tenkom¬≠bi¬≠na¬≠tion lassen schnelles Arbeit¬≠en zu.

Tastenkombinationen

Vir­tu­al­isierungs­fen­ster
Strg + Alt + f Umschal­ten zwis­chen Fen­ster- auf Voll­bild­modus
Strg + Alt + u Fen­ster nach Größenän­derung wieder­her­stellen
Strg + Alt Maus aus dem Vir­tu­al­isierungs­fen­ster holen
qemu-mon­i­tor
Strg + Alt + 2 Wech­sel vom Vir­tu­al­isierungs­fen­ster in den qemu-mon­i­tor
Strg + Alt + 1 Wech­sel vom qemu-mon­i­tor in das Vir­tu­al­isierungs­fen­ster

qemu-monitor

Beispiele von Eingaben

sendkey ctrl-alt-f1 auf die erste Kon­sole im Vir­tu­al­isierungs­fen­ster schal­ten
sendkey ctrl-alt-f2 auf die zweite Kon­sole im Vir­tu­al­isierungs­fen­ster schal­ten
sendkey ctrl-alt-f7 zur√ľck auf die GUI im Vir¬≠tu¬≠al¬≠isierungs¬≠fen¬≠ster schal¬≠ten
screendump bild.ppm Erstellt ein Bild­schirm­fo­to vom Vir­tu­al­isierungs­fen­ster im Verze­ich­nis wo das virtuelle Laufw­erk liegt.
system_reset Erste Hil­fe, wenn ein Sys­tem hängt.
system_powerdown Ern­ste Hil­fe, wenn ein Sys­tem hängt.
q Let­zte Hil­fe, wenn ein Sys­tem hängt. Auch quit.

Starten √ľber Icon

Ein¬≠fach ein Laufw¬≠erk, zum Beispiel auf den Schreibtisch, mit ein¬≠er Verkn√ľp¬≠fung, bei Ubun¬≠tu hei√üt das ‚ÄúStarter‚ÄĚ, booten.


Den Starter kön­nte man so ein­richt­en:
Beschrei­bung: Win­dows 10 starten
Befehl: qemu-sys­tem-x86_64 -enable-kvm -M q35 /home/mein-name/virtuelle-laufwerke/Windows10-64bit.vdi -cpu Opteron_G5 -smp 2 -m 2G -k de -vga qxl -dis­play sdl,window_close=off
Arbeitsverze­ich­nis:/home­/mein-name/virtuelle-laufw­erke


Der Befehl im Einzelnem

qemu-system-x86_64

das Grundsys­tem der Vir­tu­al­isierung, der Emu­la­tor

-enable-kvm

diese Option verbindet den Emu­la­tor mit dem Wirtssys­tem

-M q35

diese Option holt den mod¬≠er¬≠nen virtuellen Chip¬≠satz ‚ÄúQ35‚ÄĚ

/home/mein-name/virtuelle-laufwerke/Windows10-64bit.vdi

dieser Pfad holt beispiel­sweise ein von der Vir­tu­al­Box geschaf­fenes Laufw­erk in qemu

-cpu Opteron_G5

dies Option bes¬≠timmt die gew√ľn¬≠schte CPU

-smp 2

Anzahl der CPU-Kerne, beachte das Wirtssys­tem

-m 2G

diese Option bes¬≠timmt 2 GB RAM f√ľr die Vir¬≠tu¬≠al¬≠isierung, beachte das Wirtssys¬≠tem

-k de

hier­mit wird die deutsche Tas­tatur geladen

-vga qxl

QXL ist der Grafik­treiber

-display sdl,window_close=off
display sdl 

ste¬≠ht f√ľr seper¬≠ates grafis¬≠ches Fen¬≠ster und

,window_close=off

bedeutet, das Fen­ster kann nicht geschlossen wer­den, also gegen unbe­ab­sichtigtes abschießen der Vir­tu­al­isierung

Links

Hier sind weit¬≠er¬≠f√ľhrende Links zum The¬≠ma. Aber Vor¬≠sicht, manche Ein¬≠stel¬≠lun¬≠gen sind nicht f√ľr x86 oder x64 CPUs und im g√ľn¬≠stig¬≠stem Falle ein¬≠fach nur wirkungs¬≠los.
https://wiki.ubuntuusers.de/QEMU/
https://wiki.ubuntuusers.de/KVM/
https://wiki.archlinux.org/index.php/QEMU
https://wiki.archlinux.de/title/QEMU#QEMU-Monitor
https://en.wikibooks.org/wiki/QEMU/Monitor
http://download.qemu-project.org/qemu-doc.html


Bilder

timbernet-Software in Wine installieren

Win­dows, Anwen­dung­spro­gramme mit Dateien­dung *.exe unter Lin­ux


Inhaltsverzeichnis

1. Vor­wort
2. Voraus­set­zun­gen
3. Rei­hen­folge der Instal­la­tio­nen
4. Down­load-Adressen
5. Screen­shots


1. Vorwort

Am Beispiel von ‚Äútim¬≠ber¬≠net‚ÄĚ erl√§utere ich die Instal¬≠la¬≠tion unter Lin¬≠ux von Win¬≠dows-Anwen¬≠dung¬≠spro¬≠gram¬≠men, erkennbar an der Dateien¬≠dung ‚Äú.exe‚ÄĚ.
Das Faz¬≠it vor¬≠ab; die gesamte Instal¬≠la¬≠tion ver¬≠lief ohne Prob¬≠leme und ‚Äútim¬≠ber¬≠net‚ÄĚ war sofort ein¬≠satzbere¬≠it.


2. Voraussetzungen

2.1 Betriebssystem

Als Grund¬≠kon¬≠fig¬≠u¬≠ra¬≠tion habe ich das fol¬≠gende Szenario auf ‚ÄúXubun¬≠tu 16.04.2 LTS‚ÄĚ und auch auf ‚ÄúXubun¬≠tu 17.04‚ÄĚ getestet.

2.2 Hardware

  • CPU 1x 64 Bit
  • RAM 1 GB DDR3
  • SSD 8 GB
  • VGA 16 MB

2.3 Windows-Laufzeitumgebung

‚Äúwine 1.6‚ÄĚ und ‚Äúwine-dev¬≠el 1.9‚ÄĚ aus den Repos¬≠i¬≠to¬≠rien von Ubun¬≠tu waren lei¬≠der unbe¬≠nutzbar, da sie einige Jahre der neuen Ver¬≠sio¬≠nen von 2.0 / 2.2, hin¬≠ter her waren, und somit den Anspr√ľchen von neuer¬≠er Win¬≠dows¬≠soft¬≠ware nicht gerecht wur¬≠den. Daher holte ich die Entwick¬≠ler-Ver¬≠sion, hier auch ‚ÄúDevel¬≠op¬≠ment branch‚ÄĚ direkt von der Web¬≠seite ‚Äúhttps://wiki.winehq.org/Ubuntu‚ÄĚ

2.4 Timbernet-Software

Die Tim­ber­net-Soft­ware als Demover­sion, das ist auch die reg­uläre Instal­la­tions-Soft­ware, gibt es unter http://www.timbernet.de/html/download.php. Ich kon­nte nur “tim­ber­Net Soft­waresys­tem Forst 10″ auswählen, da der Down­load der Ver­sion 9 beschädigt ist.
Bitte beachte, dass auch unter Tools die Visu¬≠al Fox¬≠Pro-Laufzei¬≠tumge¬≠bung ben√∂tigt wird, hier auch ‚ÄúVFP 9 Run¬≠time-Set¬≠up‚ÄĚ.


3. Reihenfolge der Installationen

  1. Zuerst sollte das Betrieb­ssys­tem instal­liert sein. Beson­der­heit­en sind nicht zu beacht­en.
  2. Danach erfol¬≠gt die Instal¬≠la¬≠tion von ‚Äúwine‚ÄĚ mit dem Ter¬≠mi¬≠nal. Dauer je nach Inter¬≠net-Geschwindigkeit etwa 5 Minuten.
    sudo dpkg --add-architecture i386
    sudo add-apt-repository ppa:wine/wine-builds
    sudo apt update
    sudo apt install --install-recommends winehq-devel
  3. Nun wird ‚ÄúVisu¬≠al Fox¬≠Pro‚ÄĚ mit Hil¬≠fe von ‚Äúwine‚ÄĚ, beziehungsweise im Kon¬≠textmen√ľ mit ‚ÄúMit ‚ÄúWine Win¬≠dows-Pro¬≠gramm¬≠starter‚ÄĚ √∂ff¬≠nen‚ÄĚ instal¬≠liert. Die Datei hat den Namen ‚ÄúVFP9SP2RuntimeSetup.exe‚ÄĚ und ist 12,1 MB (12,8 MB) gro√ü. Bitte den Instal¬≠la¬≠tion¬≠san¬≠weisun¬≠gen fol¬≠gen und wenig¬≠stens einen Benutzer¬≠na¬≠men eingeben. Achtung; fehlende Pakete, wie das Wine-Gecko-Paket, wer¬≠den nach instal¬≠liert und ben√∂ti¬≠gen nur die Best√§¬≠ti¬≠gung, wie Klick auf den Schal¬≠ter ‚ÄúInstal¬≠lieren‚ÄĚ.
  4. Und zum Schluss wird nun endlich ‚Äútim¬≠ber¬≠net‚ÄĚ, die Datei hei√üt ‚ÄúTnSetup.exe‚ÄĚ mit 57,1 MB (59,8 MB), eben¬≠so instal¬≠liert. Bitte den Instal¬≠la¬≠tion¬≠san¬≠weisun¬≠gen fol¬≠gen.

Die gesamte Down­load- und Instal­la­tion­szeit beträgt etwa 10 Minuten, auf einem beste­hen­dem Betrieb­ssys­tem.


4. Download-Adressen

Zur besseren Über­sicht nochmal alle Down­load-Adressen in ein­er Tabelle.

Xubun­tu 16.04.2 LTS http://cdimage.ubuntu.com/xubuntu/releases/16.04.2/release/xubuntu-16.04.2-desktop-amd64.iso
Xubun­tu 17.04 http://cdimage.ubuntu.com/xubuntu/daily-live/current/zesty-desktop-amd64.iso
Wine 2.2 Entwick­lerver­sion https://wiki.winehq.org/Ubuntu
‚ÄúVisu¬≠al Fox¬≠Pro‚ÄĚ + ‚Äútim¬≠ber¬≠net‚ÄĚ http://www.timbernet.de/html/download.php

5. Screenshots


Hier das Video dazu.

Ubuntu ‚ÄúHardware Enablement Stack‚ÄĚ, HWE, nachtr√§gliche Installation


Inhaltsverzeichnis

1. Vor­wort
2. Point-Release instal­lieren
3. Hard­ware aktu­al­isieren
4. Pr√ľ¬≠fung der Aktu¬≠al¬≠isierung
5. Hin­weis
6. Quellen


1. Vorwort

Diese Woche erschien das zweite Point Release von Ubun­tu 16.04 LTS, also 16.04.2 LTS.
Doch wer glaubt, damit wirk¬≠lich den aktuellen Stand von der Aus¬≠gabe 16.04 von ‚ÄúCanon¬≠i¬≠cal‚ÄĚ, die Fir¬≠ma hin¬≠ter ‚ÄúUbun¬≠tu‚ÄĚ, zu erhal¬≠ten, wird get√§uscht. Denn den neuen ‚ÄěHard¬≠ware Enable¬≠ment Stack‚Äú, auch HWE, bekommt man nicht. Doch nun fol¬≠gt die Anleitung die neuen Treiber manuell zu instal¬≠lieren.


2. Point-Release installieren

Entwed­er mit Ter­mi­naleingabe:

sudo apt list --upgradable && apt update && apt upgrade && apt dist-upgrade && dpkg --configure -a && apt install -f

Mit dieser Eingabe wer­den unter anderem auch gle­ich Abhängigkeit­en aufgelöst.

Oder mit diesem Script aus dem Beitrag ‚ÄúDebian mit Kom¬≠fort‚ÄĚ.


3. Hardware aktualisieren

Aber alles wird gut, nun kommt hier die ein­fache Ter­mi­naleingabe um auch die Hard­ware­treiber auf den neuesten Stand zu set­zen:

sudo apt-get install --install-recommends xserver-xorg-hwe-16.04 

Es soll damit ein fortschre¬≠i¬≠t¬≠en¬≠der Hard¬≠ware-Aktu¬≠al¬≠isierung¬≠sprozess ges¬≠tartet wer¬≠den, genan¬≠nt ‚ÄúRolling LTS Enable¬≠ment Stack‚ÄĚ.


4. Pr√ľfung der Aktualisierung

Die Pr√ľ¬≠fung f√ľr das Point Release sollte fol¬≠gende Aus¬≠gabe erzeu¬≠gen:

uname -a
Linux Ubuntu 4.8.0-36-generic #36~16.04.1-Ubuntu SMP Sun Feb 5 09:39:57 UTC 2017 x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux

Die Pr√ľ¬≠fung f√ľr die ‚ÄúOpenGL‚ÄĚ-Treiber sollte das ergeben:

glxinfo | grep "OpenGL version"
OpenGL version string: 3.0 Mesa 12.0.6

5. Hinweis

F√ľr solche Aktu¬≠al¬≠isierung sollte nicht das Ter¬≠mi¬≠nal son¬≠dern die Kon¬≠sole genutzt wer¬≠den.
Mit

Strg+Alt+F1

bis

Strg+Alt+F6

wird die Kon­sole aktiviert und mit

 Strg+Alt+F7

kehrt man zum Desk¬≠top zur√ľck.


6. Quellen

https://wiki.ubuntu.com/Kernel/LTSEnablementStack
https://wiki.ubuntu.com/Kernel/RollingLTSEnablementStack