Linux – das weltweit meist genutzte Betriebssystem

Linux, das sichere Betriebssystem, gibt es mittlerweile auf mehreren Milliarden Geräten, hier ein Versuch der Übersicht. In den genannten Geräteklassen ist Linux das meistgenutzte System!

• embedded Systeme, wie Fernseher, Receiver usw.
• Kraftfahrzeuge
• Server
• Smartphones, Tablets, eReader
• Supercomputer
In Routern und externen Festplatten wächst der Linux-Anteil.


Folgende Bereiche sind ohne Linux als solche schon gefährdet:

• Forschung
• Militär
• Regierungen
• Spionage-Dienste
• sicherheitsrelevante Bereiche
• Wissenschaft


Wer heute Linux nicht nutzt, verliert auf dem Weltmarkt! Firmen mit Linux in ihren Produkten:

• Alibaba
• Amazon
• Facebook
• Google
• Kfz-Hersteller
• Microsoft/Novell
• Oracle
• Red Hat
• Samsung
• Siemens
• Twitter


Nur in einem Bereich hat es nicht den meist genutzten Anteil, auf dem Desktop. Warum ist Linux nicht auf dem Desktop angekommen? Mögliche Antworten wären:

• Sicherheit war bisher nie ein Thema für Konsumenten gewesen oder
• Versprechen sind wichtiger, als Erfahrung oder auch,
• nur was teuer ist, muss gut sein.

Zum Schluss die gute Nachricht, Linux ist das am schnellst wachsende Desktop-Betriebssystem.

Linux – neue und gute Erfahrungen

Moderne Geräte und Windows 7.

Problem:
• Meine hübsche kleine Webcam funktioniert nicht unter Windows 7, da M$ keinen Universaltreiber im Angebot hat und der Hersteller gar kein Interesse hat, auf den Verkauf einer neuen Webcam zu verzichten!
• Unter Windows 7 gibt das neue CD/DVD Multi-Norm-Laufwerk mit SATA-Schnittstelle zwar alle Formate wieder, aber Windows „vergisst“ es, das Laufwerk als DVD-Brenner an Brennprogramme zu übergeben.
• Manche hochwertige USB-Geräte wie Scanner und Drucker oft nur 5 Jahre alt und wenig genutzt, werden nicht mehr von Windows 7 unterstützt.
• Plotter mit einem Wert von tausenden Euros sind plötzlich Schrott!

Mit Windows 8 werden wieder neue Anforderungen an Treiber gestellt. Daher unterstützt Windows 8 eine sogenannte, teilweise, schwer zu nutzenden, Rückwärts-Kompatibilität auf Windows 7, also ist davon auszugehen, das noch weniger „ältere“ Geräte die vor Windows 8 gekauft wurden, jemals ihren Dienst aufnehmen, denn das ist der Umkehrschluss.

Lösung:
Zur Zeit nutze ich die neueste Distribution von „Linux Mint Debian“.
Unter Linux sind plötzlich alle Geräte lauffähig!

Windows 8 oder Linux hat Fenster und keine U-Bahn!

Im Oktober werden die ersten Computer mit „Windows 8“ und seiner neuen revolutionären Oberfläche oder Startbildschirm „Metro“ ausgeliefert. Die Software-Ingenieure haben sich bestimmt MĂĽhe gegeben, viel Gutes gewollt und möglicherweise auch erreicht, aber nicht fĂĽr alle „Windows 8“-Versionen.

Mindestanforderungen von Windows 8
• Prozessor [CPU]: 1-GHz-Prozessor mit Unterstützung für PAE, NX und SSE2
• Arbeitsspeicher [RAM]: 2 GB
• Festplatte [HDD]: 20 GB
• Bildschirmauflösung [Resolution]: 1366 x 768
• Grafikmaschine [Graphic Engine]: DirectX 9-Grafikprozessor mit WDDM-Treiber
• berührungsempfindlichen Monitoren [Touchscreen]: für die Eingabe mit Fingern, ohne Maus und ohne Tastaur
• Internetanschluß

Empfohlene Systemwerte fĂĽr Windows 8
• Wenn schon Windows 8, dann schon richtig, deshalb diese empfohlenen Systemwerte.
• Prozessor [CPU]: 2 – 6 Kerne [Core] Prozessor
• Arbeitsspeicher [RAM]: 4 GB – 8GB
• Festplatte [HDD]: moderne „Solid-State-Drive“ [SSD]
• Bildschirmauflösung [Resolution]: 1920 x 1080 [HDMI bzw. Full-HD]
• Internetanschluß

Die auffälligsten Änderungen von Windows 8
zu vorherigen Windows-Versionen:
• Der seit „Windows 1.0“ im Jahre 1987 bekannte „Desktop“ wird abgeschafft,
• die seit „Windows95“ aus dem Jahre 1995 nĂĽtzliche Taskleiste ist ebenfalls verschwunden und
• die Bedienung kann mit Berührung auf berührungsempfindlichen Monitoren genützt werden.
Also alles was bisher die Produktivität von Windows ausmachte, ist mit „Windows 8“ Geschichte! Warum, bleibt ein Geheimnis von Microsoft. Möglicherweise sucht man einen neuen Kundenkreis.

Mit Windows 8 kommt vermutlich der nächste Flop nach Vista:
• die Oberfläche nach einer Untergrundbahn zu nennen, das ist sehr ungeschickt
• eine komplett veränderte Oberfläche und kein Desktop, keine Taskleiste
• Touchscreen, statt Maus und Tastatur, ist das Primat bei der Eingabe
• ein weiteres Dateisystem“ReFS“ fĂĽr Daten-Partitionen, das aber nicht booten kann
• ein Windows für Alle und Alles, von PC bis Smartphone, also damit Virenschreibern in die Hände gespielt
• Secure Boot und andere neue Sicherheitskonzepte, die in den Wahnsinn treiben
• die UnterstĂĽtzung von anderen Programmen, jetzt „Apps“, wird vorausgesetzt
• die Unterstützung der Hardware (UEFI) wird vorausgesetzt
• die Unterstützungen der telefonischen Hotlines wird vorausgesetzt

Zu „Unified Extensible Firmware Interface„, abgekĂĽtzt UEFI, ist eine Nachfolge des BIOS, unter anderem mit einem besonderen Sicherheitsmerkmal, das Schadsoftware ausschliessen soll während des Boot-Vorganges. Doch letztendlich ist nicht allein durch die weiter erhöhte Komplexität (Angreifbarkeit) die Kritik an diesem Konzept sehr stark, sondern es gibt wesentlich einfachere und damit sichere Boot-Konzepte, die aber Microsoft bewusst nicht unterstĂĽtzt, da diese Konzepte kostenlos und mit freier Open-Source-Lizenz ausgestattet sind.

Nach den ersten Tests der Vorversionen häuft sich die Kritik fĂĽr das Super-Betriebssystem, in der Fachpresse von Fachautoren und in den Kommentaren von Windows-Benutzern. Vom Käufer wird viel Vertrauensvorschuss erwartet, fĂĽr ein noch nicht praxiserprobtes Konzept „Metro“ und dafĂĽr wird er mit einem UEFI-gefesselten Computer belohnt.


Das könnten die Alternativen sein:
Windows 7, 119 – 319 Euro
ausgereiftes Betriebssystem

Ubuntu, kostenlos
zur Zeit populärste Linux Distribution

Zorin OS, kostenlos
Linux, das wie Windows aussieht

Lubuntu, kostenlos
Linux für ältere PC: CPU 350 MHz, RAM 128 MB

Android, kostenlos
Linux fĂĽr Smartphone und Tablet

Bei den aller meisten Linux-Distributionen sind folgende kostenlose Programme schon installiert :
• Office, meist LibreOffice
• Browser, meist Firefox
• E-Mail-Programm, meist Thunderbird
• verschieden Grafikprogramme

Weitere Programme können unter Linux ohne Aufwand und dazu kostenlos aus einem wirklich riesigen Angebot installiert werden.
Besondere Spezial-Programme für Ingenieurwesen, Software-Entwicklung, Naturwissenschaften und Lehrprogramme machen Linux wirklich interessant. Unter Windows sind diese Programme entweder nicht verfügbar oder mit immensen Kosten verbunden oder noch schlimmer, mit der nächsten Windows-Generation möglicherweise wertlos.