Ständig Ärger mit „Winmail.dat“

Das Prob­lem mit Winmail.dat in den Griff bekom­men. Weshalb bekomme ich “Winmail.dat”-Anhänge und die Lösung.

Die schnell­ste Lösung ist es die Dateien­dung “.dat” in die ver­mutete Endung umzube­nen­nen wie etwa “.pdf”. Selb­stver­ständlich muss dazu unter Win­dows das Anzeigen aller Dateien­dun­gen aktiviert sein.

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Ständig Ärg­er mit „Winmail.dat“ weit­er­lesen

Thunderbird verliert die Sortierung

Prob­lem
Thun­der­bird kann die Sortierung der einge­gan­genen E-Mails ver­lieren. Es ist ein seltenes Phänomen, aber wenn, dann sehr ärg­er­lich.

Lösung
Der Stan­dard­schal­ter für die Sortierung ist die Spal­tenüber­schrift. Doch wenn diese Sortierung beim näch­sten Start des Betrieb­ssys­temes vergessen wurde, dann kommt die fol­gende Lösung zum Tra­gen.


Ich zeige hier am Beispiel der Sortierung nach Datum, neueste E-Mail oben, wie eine bleibende Ein­stel­lung vorgenom­men wer­den kann.


about:config

Die bleibende Ein­stel­lung kann in der Kon­fig­u­ra­tions­datei „about:config“ vorgenom­men wer­den.

  1. Ein Weg dor­thin ist das soge­nan­nte „Ham­burg­er­menü“ → Ein­stel­lun­gen → Ein­stel­lun­gen → Erweit­ert → Schal­ter „Kon­fig­u­ra­tion bear­beit­en“ → Schal­ter „Ich bin mir der Gefahren bewusst!“.
  2. ODER über die Menüleiste geht es so; mit der Taste F10 die „Menüleiste“ holen → Menü „Bear­beit­en“ → Sub­menü „Ein­stel­lun­gen“ → Tab „Erweit­ert“ → Schal­ter „Kon­fig­u­ra­tion bear­beit­en“ → Schal­ter „Ich bin mir der Gefahren bewusst!“.
  3. In die obere Such­leiste eingeben „sort_order“ und Suche bestäti­gen mit Taste Enter.
  4. Es wer­den nun die Ein­träge mit “mailnews.default_ …” angezeigt und nun kann der Wert des Inte­ger von 1 auf 2 geän­dert wer­den.

Ab sofort verbleiben die ank­om­menden neuen E-Mails oben und die ältesten sind in der Sortierung unten. Genau­so kön­nen auch andere Werte für andere Sortierun­gen geän­dert wer­den.


Standardschalter fĂĽr die Sortierung ist die SpaltenĂĽberschrift
Stan­dard­schal­ter für die Sortierung ist die Spal­tenüber­schrift
Konfiguration bearbeiten
Kon­fig­u­ra­tion bear­beit­en
Schalter „Ich bin mir der Gefahren bewusst!“
Schal­ter „Ich bin mir der Gefahren bewusst!“
sort_order
sort_order

Zellen mit Formel oder Inhalten automatisch fĂĽllen


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Prob­lem
Lösung
Lösung in Libre­Of­fice Cal
Bilder
Hin­weis 1
Hin­weis 2


Prob­lem
Es geht um das vervielfälti­gen ein­er Formel in Libre­Of­fice Calc über sehr viele Zellen. Man möchte beispiel­sweise eine Formel in ein­er Spalte nach unten vervielfälti­gen und zwar über tausende und hun­dert­tausende Zeilen hin­weg.
Lösung
Die wohl bekan­nteste Lösung der Vervielfäl­ti­gung von Inhal­ten ist,
1. Zelle markieren und
2. mit gedrück­ter Maus­taste nach unten ziehen.
Für tausend­fache und hun­dert­tausend­fache Vervielfäl­ti­gung ist diese Meth­ode nicht geeignet.

Jetzt die Lösung in LibreOffice Calc.

1. Die Zelle mit der Formel markieren, zum Beispiel mit der Maus anklick­en.
2. Nun im soge­nan­nten “Namen­feld” den Bere­ich ein­tra­gen, hier im Beispiel E3:E24000, und Enter drück­en. Die Markierung der Spalte sollte jet­zt sicht­bar sein.
3. Nun im Menü “Tabelle” das Sub­menü “Zellen aus­füllen” auswählen und die Option “Unten” anklick­en, oder die Tas­tenkom­bi­na­tion Strg + D drück­en.
Fer­tig.


Bilder

Zellen-automatisch-fuellen1
Zellen-automa­tisch-fuel­len1
Zellen-automatisch-fuellen2
Zellen-automa­tisch-fuel­len2
Zellen-automatisch-fuellen3
Zellen-automa­tisch-fuel­len3

Hinweis 1

Obwohl Libre­Of­fice Calc 1.048.576 Zeilen besitzt sollte man nur den nach oben aufgerun­den Bere­ich markieren. Eben­so mit den Spal­ten, in Calc gibt es max­i­mal 1.024 Spal­ten.
Zur Ver­voll­ständi­gung, pro Zelle kön­nen 32.767 Zeichen eingegeben wer­den.


Hinweis 2

OpenOf­fice sollte aus Sicher­heits­grün­den nicht mehr ver­wen­det wer­den, wie aus dem heutigem Inter­view eines Haupten­twick­lers von OpenOf­fice zu ent­nehmen ist.

Qemu

Aus Sicher­heits­grün­den und um einen Kom­fort zu geniessen, besitze ich mehrere vir­tu­al­isierte Betrieb­ssys­teme. Früher nahm ich dazu die “Vir­tu­al­Box” von “Ora­cel”. Doch da die Fir­men­poli­tik von “Ora­cel” mir nicht gefällt, habe ich mich seit län­gerem “qemu” zu gewandt. Hier nun einige Erken­nt­nis­sen von mir.


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Grund­sät­zlich­es
Tas­tenkom­bi­na­tio­nen
qemu-mon­i­tor
Starten ĂĽber Icon
Links
Bilder


Grundsätzliches

  • qemu-Vir­tu­al­isierun­gen laufen, wie auch die Betrieb­ssys­teme von “Vir­tu­al­Box”, in einem eigen­em Fen­ster.
  • Ăśber den qemu-Mon­i­tor, ein­er Spezialkon­sole, sind zusät­zliche Steuerun­gen während des laufend­en Betriebes möglich.
  • Instal­la­tio­nen und Laufw­erke kön­nen ohne grafis­che Ober­fläche erstellt wer­den.
  • Die Laufw­erke kön­nen direkt mit einem Link, oder “Starter”, gebootet wer­den.
  • Es ste­hen aber auch einige GUIs zur Ver­fü­gung. Ich empfehle den “virt-man­ag­er”.
  • Tas­tenkom­bi­na­tion lassen schnelles Arbeit­en zu.

Tastenkombinationen

Vir­tu­al­isierungs­fen­ster
Strg + Alt + f Umschal­ten zwis­chen Fen­ster- auf Voll­bild­modus
Strg + Alt + u Fen­ster nach Größenän­derung wieder­her­stellen
Strg + Alt Maus aus dem Vir­tu­al­isierungs­fen­ster holen
qemu-mon­i­tor
Strg + Alt + 2 Wech­sel vom Vir­tu­al­isierungs­fen­ster in den qemu-mon­i­tor
Strg + Alt + 1 Wech­sel vom qemu-mon­i­tor in das Vir­tu­al­isierungs­fen­ster

qemu-monitor

Beispiele von Eingaben

sendkey ctrl-alt-f1 auf die erste Kon­sole im Vir­tu­al­isierungs­fen­ster schal­ten
sendkey ctrl-alt-f2 auf die zweite Kon­sole im Vir­tu­al­isierungs­fen­ster schal­ten
sendkey ctrl-alt-f7 zurück auf die GUI im Vir­tu­al­isierungs­fen­ster schal­ten
screendump bild.ppm Erstellt ein Bild­schirm­fo­to vom Vir­tu­al­isierungs­fen­ster im Verze­ich­nis wo das virtuelle Laufw­erk liegt.
system_reset Erste Hil­fe, wenn ein Sys­tem hängt.
system_powerdown Ern­ste Hil­fe, wenn ein Sys­tem hängt.
q Let­zte Hil­fe, wenn ein Sys­tem hängt. Auch quit.

Starten ĂĽber Icon

Ein­fach ein Laufw­erk, zum Beispiel auf den Schreibtisch, mit ein­er Verknüp­fung, bei Ubun­tu heißt das “Starter”, booten.


Den Starter kön­nte man so ein­richt­en:
Beschrei­bung: Win­dows 10 starten
Befehl: qemu-sys­tem-x86_64 -enable-kvm -M q35 /home/mein-name/virtuelle-laufwerke/Windows10-64bit.vdi -cpu Opteron_G5 -smp 2 -m 2G -k de -vga qxl -dis­play sdl,window_close=off
Arbeitsverze­ich­nis:/home­/mein-name/virtuelle-laufw­erke


Der Befehl im Einzelnem

qemu-system-x86_64

das Grundsys­tem der Vir­tu­al­isierung, der Emu­la­tor

-enable-kvm

diese Option verbindet den Emu­la­tor mit dem Wirtssys­tem

-M q35

diese Option holt den mod­er­nen virtuellen Chip­satz “Q35”

/home/mein-name/virtuelle-laufwerke/Windows10-64bit.vdi

dieser Pfad holt beispiel­sweise ein von der Vir­tu­al­Box geschaf­fenes Laufw­erk in qemu

-cpu Opteron_G5

dies Option bes­timmt die gewün­schte CPU

-smp 2

Anzahl der CPU-Kerne, beachte das Wirtssys­tem

-m 2G

diese Option bes­timmt 2 GB RAM für die Vir­tu­al­isierung, beachte das Wirtssys­tem

-k de

hier­mit wird die deutsche Tas­tatur geladen

-vga qxl

QXL ist der Grafik­treiber

-display sdl,window_close=off
display sdl 

ste­ht für seper­ates grafis­ches Fen­ster und

,window_close=off

bedeutet, das Fen­ster kann nicht geschlossen wer­den, also gegen unbe­ab­sichtigtes abschießen der Vir­tu­al­isierung

Links

Hier sind weit­er­führende Links zum The­ma. Aber Vor­sicht, manche Ein­stel­lun­gen sind nicht für x86 oder x64 CPUs und im gün­stig­stem Falle ein­fach nur wirkungs­los.
https://wiki.ubuntuusers.de/QEMU/
https://wiki.ubuntuusers.de/KVM/
https://wiki.archlinux.org/index.php/QEMU
https://wiki.archlinux.de/title/QEMU#QEMU-Monitor
https://en.wikibooks.org/wiki/QEMU/Monitor
http://download.qemu-project.org/qemu-doc.html


Bilder

Ubuntu LTS und der Support-Status

Von Ubun­tu, beziehungsweise von der Fir­ma Canon­i­cal, gibt es ein Ter­mi­nal-Pro­gramm um den Unter­stützungs-Staus der instal­lierten Soft­ware sich anzeigen zu lassen.


Inhaltsverze­ich­nis
  1. Ubun­tu und die Unter­stützung der instal­lierten Pakete
  2. Beispiel “Xubun­tu 16.04”
  3. Lebenslang lauf­fähiger Com­put­er

Ubun­tu und die Unter­stützung der instal­lierten Pakete
Da nur für die Ver­sion “Ubun­tu” mit der Uni­ty-Ober­fläche in der LTS-Ver­sion, LTS ste­ht für Langzeitun­ter­stützung, mit den vorin­stal­lierten Pro­gram­men, 5 Jahre Unter­stützung ver­sprochen wird, wäre es inter­es­sant wie es bei den anderen viel genutzten LTS-Ver­sio­nen, wie Kubun­tu, Ubun­tu-GNOME, Xubun­tu und Ubun­tu MATE, aussieht mit der Unter­stützung der instal­lierten Pakete.

Der Befehl nen­nt sich sin­nvoller Weise ubuntu-support-status.


Beispiel mit einem eben vor ein­er Stunde instal­liertem “Xubun­tu 16.04.”

amnesia@amnesia:~$ ubuntu-support-status
Zusammenfassung der UnterstĂĽtzung fĂĽr 'amnesia-b':

Sie haben 170 Pakete (11.2%), die bis April 2019 (3y) unterstĂĽtzt werden
Sie haben 1312 Pakete (86.6%), die bis April 2021 (5y) unterstĂĽtzt werden
Sie haben 26 Pakete (1.7%), die bis Januar 2017 (9m) unterstĂĽtzt werden

Sie haben 0 Pakete (0.0%), die nicht/nicht mehr heruntergeladen werden können
Sie haben 7 nicht unterstĂĽtzte Pakete (0.5%)

FĂĽr weitere Informationen mit --show-unsupported, --show-supported oder --show-all ausfĂĽhren
amnesia@amnesia:~$

Weit­ere Details wer­den angezeigt mit
ubuntu-support-status --show-all | less

Wenn nur die nicht unter­stützten Dateien angezeigt wer­den sollen, dann
ubuntu-support-status --show-unsupported

Obwohl es kein Ubun­tu-Uni­ty ist, wer­den trotz­dem fast 87% der instal­lierten Pakete über die die gesamte Laufzeit der LTS-Ver­sion unter­stützt. Außer­dem erhal­ten 11% der Pakete für 3 Jahre Unter­stützung.
Damit kön­nte man alle 2 Jahre sein Sys­tem, das mit 98% der Pakete sicher­heit­srel­e­vante Updates erhält, auf die näch­ste LTS-Ver­sion upgraden, die alle 2 Jahre im April erscheint.
Selb­st wenn man diese Upgrade nur alle 4 Jahre durch­führt, hat man ein weites gehen­des mit Sicher­heit­sup­dates ver­sorgtes Sys­tem auf seinem Com­put­er.
UND ALLES KOSTENLOS!


Lebenslang lauf­fähiger Com­put­er
Wer einen Com­put­er nutzt für spezielle Auf­gaben und dafür kein Inter­net benötigt, kann also lebenslang mit dem gle­ichem Betrieb­ssys­tem und seinen Pro­gram­men arbeit­en, soweit die Hard­ware durch­hält. Da Sie bei Lin­ux die Kon­trolle besitzen, keine Frag­men­tierung wie bei Win­dows haben und sich kein Daten­müll auf der Fest­plat­te ein­gräbt, wäre das die kostengün­stig­ste Option.

“Grsync” inkrementelles Backup mit Ausschluss von Verzeichnissen

Der Sinn von Back­ups ist in diesem Beitrag nicht Gegen­stand.

Inhaltsverze­ich­nis

  1. Inkre­mentelles Back­up
  2. Vor­bere­itun­gen
  3. Der Befehle rsync mit der grafis­chen Auf­satz “Grsync”.
  4. Auss­chluss von Dateien und Verze­ich­nis­sen
  5. Ver­weise

Inkre­mentelles Back­up
In dieser Art wer­den nur geän­derte Dateien und Verze­ich­nisse mit einem schon vorhan­den­em Back­up syn­chro­nisiert. Nur beim erst­ma­li­gen Benutzung der inkre­mentellen Syn­chro­ni­sa­tion, wird ein kom­plettes Back­up erstellt.
Die Vorteile dieser Art von Back­up liegt darin:

  • es dauert nur wenige Sekun­den auf SSD-Fest­plat­ten
  • es dauert nur wenige Minuten auf HDD-Fest­plat­ten
  • es kann täglich ohne Mehraufwand durchge­fĂĽhrt wer­den, auf dem 1. Back­up-Medi­um
  • es kann wöchentlich ohne Mehraufwand durchge­fĂĽhrt wer­den, auf dem 2. Back­up-Medi­um

Vor­bere­itun­gen
Damit nur rel­e­vante Dat­en gesichert wer­den sind muss eine Bere­ini­gung von unnöti­gen Dat­en durchge­führt wer­den. Wenn Sie es nicht wis­sen wie, nehmen Sie bleachbit zu Hil­fe. Nur wenn Sie wirk­lich wis­sen was Sie tun, soll­ten ein­mal im Monat die ver­wais­ten Pakete und dop­pelte Dateien ent­fer­nt wer­den.


Der Befehle rsync mit der grafis­chen Auf­satz “Grsync”.
Grsync-01


Auss­chluss von Dateien und Verze­ich­nis­sen
Der Auss­chluss erfol­gt so, das der Pfad im jew­eili­gen Verze­ich­nis begin­nt.

Beispiel mit Grsync unter “Erweit­erte Optio­nen”

--exclude=/.config/geheimes-verzeichnis

Beispiel mit rsync im Ter­mi­nal

rsync -r -t -v --progress --delete --size-only -s --exclude=/.config/geheimes-verzeichnis //home/ /media/home/

Vor­sicht, oft wird der gesamte Pfad einge­tra­gen, das ist dann Wirkungs­los.
Falsches Beispiel

--exclude=/home/user/.config/geheimes-verzeichnis

Ver­weise
Daten­sicherung – Back­up
Super­schnell ISO-Datei erstellen von CD oder DVD mit Befehl „dd“
Win­dows-Umzug von HDD auf SSD
Win­dows zu Lin­ux – der Umstieg

Unterschiede zwischen Linux und Windows

Das ist ein Ver­such bei­de Betrieb­ssys­teme zu ver­gle­ichen.

Inhaltsverze­ich­nis

  1. Soft­ware
  2. Hard­ware
  3. Viren
  4. Sicher­heit
  5. Updates und Aktu­al­isierun­gen
  6. Ver­bre­itung und Kom­pat­i­bil­ität
  7. Benutzer­fre­undlichkeit
  8. Ver­weise

Lin­ux Win­dows
Soft­ware
Soft­ware wird auss­chließlich über ein Por­tal der Dis­tri­b­u­tion instal­liert, das gewährleis­tet die Echtheit und die Sicher­heit des jew­eili­gen Pro­gramms.
Zugang zu diesem Por­tal beste­ht über
  • Soft­ware-Cen­ter oder
  • Synap­tic oder
  • Ter­mi­nal instal­liert.

Falls Soft­ware aus dem Inter­net­brows­er instal­liert wird, ist das Sys­tem kom­prim­iert, also unsich­er und die Sta­bil­ität ist aufge­hoben.

Soft­ware wird aus
  • ver­schiede­nen Quellen und
  • nicht geprĂĽft Quellen instal­liert.

Außer­dem wer­den

  •  unge­fragt Zusatz-Soft­ware instal­liert,
  • Brows­er-Fen­ster mit Wer­bung geöffnet,
  • die Kon­trolle durch „Ein­fache Instal­la­tion“ ent­zo­gen und
  • meist die Pro­gramme unge­fragt in den Autostart ver­linkt, wom­it der PC sofort langsamer wird fĂĽr die gesamte Leben­szeit.
Die Stan­dart­soft­ware der Dis­tri­b­u­tion ist kosten­los und zwis­chen allen meist genutzten Betrieb­ssys­te­men les­bar. Win­dows ist kostenpflichtig, außer das abge­laufene Ange­bot des Update von Win­dows 7 bis Win­dows 8.1 auf Win­dows 10. Viele ange­bote­nen Pro­gramme sind kostenpflichtig und damit nicht inter­op­er­abel.
Für jede Soft­ware ist Voraus­set­zung eine aus­führlich­er Hil­fe­text. Meist ist auch ein Hand­buch dabei. Soft­ware­hil­fe ist keine Voraus­set­zung für Win­dows-Soft­ware.
Hard­ware
Geräte wer­den meist von Lin­ux sofort erkan­nt und instal­liert. Geräte wer­den zum Teil erkan­nt. Manch­mal wer­den bei älteren Geräten Stan­dart­treiber instal­liert.
Aus­nah­men sind bil­lig hergestellte Mehrfunk­tion­s­geräte und manch­mal WLAN-Geräte, da diese dem Sicher­heit­skonzept von Lin­ux zu wider laufen. Oft müssen Treiber-CD-ROMS ein­gelegt wer­den, die unge­fragt andere Soft­ware zu den Treibern mit instal­liert. Zudem ist die zusät­zliche Soft­ware redun­dant, da meist schon funk­tionell diesel­ben Pro­gramme vorhan­den sind und genutzt wird.
Eine Fest­plat­te mit Lin­ux läuft sofort auf einen anderen Rech­n­er ohne Neuin­stal­la­tion. Eine Fest­plat­te mit Win­dows läuft nur inner­halb eines und des­sel­ben Com­put­ers.
Viren
Viren für Lin­ux in freier Wild­bahn existieren nicht.
Trotz­dem kann ein Antiviren-Pro­gramm, wie „Clam-TK“ instal­liert wer­den, um beispiel­sweise Soft­ware und E-Mails von Win­dows-Rech­n­ern zu prüfen, damit diese auf anderen Win­dows-Rech­n­ern keinen Schaden mehr anricht­en kön­nen.
Anti-Viren-Soft­ware ist zwin­gend notwendig.
Die Neben­wirkung ist, das die Sys­tem­res­sourcen zur Hälfte schon aus­genutzt sind und dem täglichen Arbeit­en nicht mehr zur Ver­fü­gung ste­ht.
Sicher­heit
Offene Pro­gram­mquellen, mit der Möglichkeit der Über­prü­fung. Geschlossen­er, unbekan­nter und mit vie­len nicht gepatcht­en Sicher­heitslücken behafteter Pro­gramm­code.
Admin­is­tra­tor-Rechte, unter Lin­ux root-Rechte, nur begren­zt auf Zeit und meist nur für eine Funk­tion. Zum kom­fort­ablen Arbeit­en ist meist der Benutzer immer mit Admin­is­tra­tor-Recht­en aus­ges­tat­tet, was Viren und ander­er Schad­soft­ware alle Türen öffnet.
Soft­ware aus ein­er sicheren und geprüften Quellen der eige­nen Dis­tri­b­u­tion. Soft­ware wird aus ver­schiede­nen Quellen und nicht geprüft Quellen instal­liert, da unter Win­dows 10 der “Win­dows Store” sehr sehr mager ist.
Kein Antiviren­pro­gramm zwin­gend notwendig. Anti-Viren-Soft­ware ist zwin­gend notwendig.
Updates und Aktu­al­isierun­gen
Es existiert ein Update-Ser­vice für die gesamte instal­lierte Soft­ware. Es sind ver­schiedene Updater instal­liert.
  • Win­dows-Updater
  • Microsoft-Updater
  • Updater fĂĽr Adobe-Pro­duk­te,
  • Updater fĂĽr die Java-Umge­bung
  • und viele weit­ere.

Diese Updater sind entwed­er omnipresent im Autostart oder als Dienst.

Sicher­heit­sup­dates kom­men sofort nach­dem diese erstellt sind. Also wenn notwendig mehrmals täglich. Sicher­heit­sup­dates kom­men erst nach vorgegebe­nen Zeit­en im Monat oder im Jahr, solange bleiben die Sicher­heit­slück­en bekan­nt und offen für Angriffe.
Ein Neustart ist bei 99,99% nicht notwendig, also extrem sel­ten. Nach mein­er Erfahrung etwa 3x im Jahr.
Der Neustart ist nur um wenige Sekun­den verzögert.
Ein Neustart ist immer notwendig.
Ein Neustart kann bis Stun­den dauern.
Soft­ware-Updates wer­den bei den meis­ten Dis­tri­b­u­tio­nen sofort ange­boten, sofort nutzbar und ein Neustart ist nicht notwendig. Ob neue Ver­sio­nen vorhan­den sind, muss sel­ber vom Benutzer erkun­det wer­den, außer bei den jew­eili­gen Updatern von ver­schieden Pro­gram­men.
Ein Neustart ist meist notwendig.
Ver­bre­itung und Kom­pat­i­bil­ität
Lin­ux, Unix, BSD, alle Apple-Betrieb­ssys­teme, Android und die meis­ten anderen Betrieb­ssys­teme sind vom Betrieb­skern aus ein­er Quelle ent­standen.
Erkennbar ist das fĂĽr jeden, durch den Frontslash bei Pfadangaben.
Win­dows ist ein Betrieb­ssys­tem, das selb­st inner­halb sein­er eigene Ver­sio­nen nicht kom­pat­i­bel ist.
Siehe „MS Office 2007“, das ist nicht lauf­fähig unter Win­dows 10.
Lin­ux ist das meist genutzte Betrieb­ssys­tem!
Beispiel­sweise genutzt in:
  • embed­ded Betrieb­ssys­teme
  • Routern und andere Net­zw­erk-Hard­ware
  • Fernse­her, Radio, Haushalts­geräte
  • indus­triellen Arbeitsmit­tel
  • Inter­net-Serv­er
  • Daten­bank-Sys­te­men
“Win­dows” ist das meist genutzte Desk­top-Betrieb­ssys­tem.
Win­dows ist die meist genutzte Schnittstelle bei den Sparkassen-Ter­mi­nals für Kon­toin­hab­er und oft genutzt bei älteren indus­triellen Arbeitsmit­teln.
Benutzer­fre­undlichkeit
Benutzerkonzepte sind langfristig angelegt und ändern sich meist nur durch anerkan­nte und prag­ma­tis­che Verbesserung.
Die Entwick­ler sind in Kom­mu­nika­tion mit den Benutzern.
Benutzerkonzepte ändern sich sprung­haft, sind auch mit Nachteilen behaftet und ohne erkennbare Vorteile.
Eine anerkan­nte Kom­mu­nika­tion mit den Benutzern existiert nicht.
Ver­schiedene Desk­top-Sys­teme, wie „Gnome“, „KDE“, „XFCE“, „Mate“, „Cin­na­mon“ und weit­ere, bieten ein angepasstes Nutzerver­hal­ten. Ein einziger Desk­top und der ist nur schw­er­fäl­lig anpass­bar.
Bei län­geren Prozessen wer­den zu der Pro­gres­sions­bar, noch die Möglichkeit gegeben, sich Details anzeigen zu lassen, also die tat­säch­lich laufend­en Oper­a­tio­nen. Außer beim Kopier­vor­gang sind alle Pro­gres­sions­bar unter Win­dows ein Mys­teri­um. Fra­gen wie, was passiert ger­ade oder geht über­haupt noch was, bleiben somit unbeant­wortet.

Ver­weise
Win­dows 10 – Vorteil und Nachteile
Win­dows und Lin­ux, der wirk­lich wahre Unter­schied
Win­dows 8 oder Lin­ux hat Fen­ster und keine U-Bahn!