De­bi­an — die In­stal­la­ti­on

Den Down­load der hier ver­wen­de­ten “De­bi­an testing”-Variante ist auf die­ser Adres­se “http://cdimage.debian.org/cdimage/weekly-builds/” für wö­chent­lich neu er­stell­te CD- oder DVD-Images zu fin­den, die dann stän­dig ak­tua­li­siert wer­den in ei­nem “Rol­ling-Re­lease-Prin­zip”. Die “De­bi­an tes­ting” hat im­mer den Pro­jekt­na­men “Sid” und ist selbst als “testing”-Variante oft sta­bi­ler und kon­ser­va­ti­ver als vie­le Ab­ga­be­lun­gen, eng­lish Forks, wie Ubun­tu und Mint.
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Ich habe mich in die­ser Demo-In­stal­la­ti­on für “debian-testing-amd64-xfce-CD‑1.iso” ent­schie­den, da er der häu­figs­te An­wen­dungs­fall sein könn­te. Der Pfad ist: “amd64/” -> “iso-cd/” -> “debian-testing-amd64-xfce-CD‑1.iso”.
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Die schon vor­ge­ge­be­ne gra­fi­sche In­stal­la­ti­on, ist für die Mehr­heit die ein­fa­che­re In­stal­la­ti­ons­art. Un­ter “In­stall” wird der, auch nicht ganz rei­ne, Text­mo­dus an­ge­bo­ten.
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Im 2. Fens­ter, die Spach­aus­wahl, ist “Eng­lish” vor­ge­ge­ben, aber Sie kön­nen mit den Pfeil­tas­ten oder der Maus auf “Ger­man — Deutsch” aus­wäh­len ge­hen. Da­nach mit der Ta­bu­la­tor-Tas­te oder der Maus kön­nen Sie nun zu dem Schal­ter “Con­ti­nue” wech­seln und mit der Tas­te “En­ter” oder Maus­klick be­stä­ti­gen.
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Und schon die­se Fens­ter kommt Ih­nen mit der deut­schen Sprach­ein­stel­lung sehr ent­ge­gen. Und Sie kön­nen den Schal­ter “Wei­ter” be­tä­ti­gen.
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Hier wird Ihre Tas­ta­tur mit Ih­rem Lay­out ein­ge­stellt. Wäh­len Sie Ihre Tas­ta­tur, im Nor­mal­fall “Deutsch”, aus.
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Wei­te­re not­wen­di­ge Kom­po­nen­ten des In­stal­la­ti­ons­vor­gan­ges wer­den von der CD-ROM ge­la­den.
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Den Na­men des Com­pu­ters kön­nen Sie frei wäh­len. Ver­mei­den Sie ge­ne­rell Son­der­zei­chen und Zif­fern als ers­tes Zei­chen. Im­mer klei­ne Buch­sta­ben, nicht zwin­gend, aber bes­ser für wei­te­re Netz­werk­tä­tig­kei­ten.
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Hier kann jetzt die aus der Win­dows­welt be­kann­te “Ar­beits­grup­pe”, als Do­main be­nannt wer­den.
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Das root-Pass­wort soll­te in je­dem Fall aus 8 Zei­chen mit min­des­tens ei­nem Groß­buch­sta­ben, ei­nen Klein­buch­sta­ben, ei­ner Zif­fer und ei­nem Son­der­zei­chen be­stehen.
“root” ent­spricht NICHT dem “Win­dows Ad­mi­nis­tra­tor”, denn die Rech­te von “root” sind we­sent­lich stär­ker und lie­gen über den ei­nes “Win­dows-Ad­mi­nis­tra­tor”, der ja selbst in Win­dows Ein­schrän­kun­gen un­ter­liegt.
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Nun wird der Be­nut­zer­na­me ver­ge­ben. Ver­mei­den Sie ge­ne­rell Son­der­zei­chen und Zif­fern als ers­tes Zei­chen, an­sons­ten kei­ne wei­te­ren Ein­schrän­kun­gen.
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In die­sem Fens­ter kön­nen Sie noch ein­zel­ne Kon­ten de­fi­nie­ren für den Be­nut­zer “desd”, ich habe das Kon­to eben­falls “desd” be­nannt.
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Hier ein Bei­spiel von ei­nem si­che­rem Pass­wort für den Be­nut­zer “desd”. Bit­te nie­mals ver­öf­fent­lich­te Pass­wör­ter, wie die­ses hier ge­zeig­te, nut­zen. Hier ein Link zum schon leicht ver­al­te­tem Bei­trag “Si­che­res Pass­wort”.
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Im Fens­ter “Fest­plat­te par­ti­tio­nie­ren” neh­men wir den Vor­schlag “Ge­führt — voll­stän­di­ge Fest­plat­te ver­wen­den” an.
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Die Er­ken­nung der Fest­plat­te war er­folg­reich und auch nicht an­ders zu er­war­ten ge­we­sen. Un­ter Li­nux gibt es nicht nur 24 Buch­sta­ben zum zu­ord­nen von Lauf­wer­ken. Die Be­zeich­nung, hier “/sda”, rich­tet sich nach der Schnitt­stel­le der Fest­plat­te, meist IDE, SCSI, SATA und USB.
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Hier der Emp­feh­lung fol­gen, au­ßer Sie ha­ben bei­spiels­wei­se Ihre ei­ge­nen Da­tei­en auf ei­ner se­pe­ra­ten Festplatte/Partition, dann wäre es sinn­voll die­se als Ver­zeich­nis “/home” ein­hän­gen zu las­sen.
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Die Vor­ga­be “Par­ti­tio­nie­rung be­en­den und Än­de­run­gen über­neh­men” mit ei­nem Klick auf “Wei­ter” be­stä­ti­gen.
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Ach­tung, hier ist der Ra­dio-Schal­ter “Nein” an­ge­wählt, wenn die In­stal­la­ti­on wei­ter ge­führt wer­den soll, dann na­tür­lich “Ja” aus­wäh­len und auf “Wei­ter”.
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Das Grund­sys­tem, also ohne gra­fi­sche Ober­flä­che, aber alle es­sen­ti­ell wich­ti­gen Be­feh­le ei­ner je­den Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on und Linx-Ser­vers wer­den nun in­stal­liert.
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Im 1. Fens­ter “Pa­ket­ma­na­ger kon­fi­gu­rie­ren” wird der Netz­werk­spie­gel, also Ihr Zu­gang zu den zu­künf­ti­gen Ak­tua­li­sie­run­gen und wei­te­ren in­ter­es­san­ten Pro­gram­men, ein­ge­bun­den. Da­her po­si­tiv mit “Ja” und “Wei­ter”.
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Im 2. Fens­ter “Pa­ket­ma­na­ger kon­fi­gu­rie­ren” soll­te der Netz­werk­spie­gel aus­ge­wählt wer­den, der so nah als mög­lich zu Ih­rem Stand­ort liegt, da­mit kön­nen Sie dann von der Über­tra­gungs-Ge­schwin­dig­keit pro­fi­tie­ren und “Wei­ter”.
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Im 3. Fens­ter “Pa­ket­ma­na­ger kon­fi­gu­rie­ren” kön­nen sie den Stand­ort des Spie­gel­ser­vers noch nä­her an sich ho­len und “Wei­ter”.
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Im 4. Fens­ter “Pa­ket­ma­na­ger kon­fi­gu­rie­ren” ist der Ein­trag ei­nes Pro­xy-Ser­vers mög­lich, was aber für die meis­ten nicht zu­tref­fend sein wird.
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Im 5. Fens­ter “Pa­ket­ma­na­ger kon­fi­gu­rie­ren” wer­den alle ein­ge­ge­ben Da­ten ver­ar­bei­tet und in die ent­spre­chen­den Kon­fi­gu­ra­ti­ons­da­tei­en ge­schrie­ben.
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Das ist Ih­nen selbst über­las­sen, ob Sie die Ent­wick­lung von “De­bi­an” un­ter­stüt­zen möch­ten. Aber hier wäre Ihr Bei­trag zu se­hen, wo­mit Sie sich be­dan­ken für ein kos­ten­lo­ses und ex­zel­len­tes Be­triebs­sys­tem, dass ohne Vi­ren kommt, den Schutz Ih­rer Pri­vat­sphä­re re­spek­tiert und ohne Po­pup-Fens­ter die Sie zum Kauf ir­gend­wel­chen Un­sinns ani­mie­ren soll. Da­her habe ich mit “Ja” zu­ge­stimmt und “Wei­ter”.
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In der “Soft­ware­aus­wahl” kön­nen Sie nun Ihre fa­vo­ri­sier­te Desk­top-Um­ge­bung von “Gno­me” bis “LXDE” aus­wäh­len. “De­bi­an desk­top en­vi­ron­ment”, “Druck­ser­ver” und “Stan­dard-Sys­tem­werk­zeu­ge” soll­ten Sie un­be­dingt mit in­stal­lie­ren. Bei er­höh­ten Be­darf an Si­cher­heit und Netz­werk­tä­tig­kei­ten, den “SSH ser­ver” mit in­stal­lie­ren las­sen.
Dem Win­dows-Desk­top am ähn­lichs­ten sind: “Cin­na­mon”, “Mate” und “Xfce”. “KDE” ist eine sehr stark ein­stell­ba­re Ober­flä­che, mit der man sich mehr als mit den An­wen­dungs­pro­gram­men be­schäf­ti­gen kann. “Gno­me” hat nicht er­war­te­te Ei­gen­schaf­ten, da­her nicht für den Win­dows-Um­stei­ger ge­eig­net. Und LXDE ist zu spar­ta­nisch mit Stan­dard-Soft­ware aus­ge­rüs­tet, denn es feh­len nicht nur “Libre­Of­fice”, “VLC-Play­er” und “Gimp”.
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Die nach­fol­gen­de In­stal­la­ti­on al­ler Kom­po­nen­ten und mit dem Xfce-Desk­top dau­er­te bei mir in der “Vir­tu­al­Box” knapp 5 Mi­nu­ten, aber äl­te­re Rech­ner kön­nen durch­aus auch 10 bis 15 Mi­nu­ten be­nö­ti­gen. KDE könn­te wohl die meis­te Zeit be­an­spru­chen.
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Na­tür­lich den “Grub-Boot­la­der” auf die Fest­plat­te in die ers­ten Sek­to­ren in­stal­lie­ren. Aus Si­cher­heits­grün­den könn­te man auch “Grub” auf ei­nen USB-Stick in­stal­lie­ren.
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Aber man sieht hier kei­nen USB-Stick, son­dern nur die Fest­plat­te. Wäh­len Sie un­be­dingt aus den er­kann­ten Fest­plat­ten aus und dort am bes­ten in wel­ches die In­stal­la­ti­on ge­lau­fen ist. Dann auf “Wei­ter” kli­cken.
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Das ist eine Be­stä­ti­gung der er­folg­rei­chen In­stal­la­ti­on von “De­bi­an”.
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Das ist der ers­te Start des neu in­stal­lier­ten “De­bi­an”. Ein 5 Se­kun­den Count­down gibt Ih­nen die Mög­lich­keit auch an­de­re Start­op­tio­nen für Ihr “De­bi­an” aus zu wäh­len. Zum Bei­spiel eine Art “Ab­ge­si­cher­ter Mo­dus” wie Sie es von Win­dows ken­nen, um mög­li­che Re­pa­ra­tu­ren vor­zu­neh­men. Ich habe das nur ein ein­zi­ges Mal in all den Jah­ren aus­wäh­len müs­sen.
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Und hier der ers­te Log­in-Bild­schirm. Hin­weis, der Log­in-Desk­top ist nicht iden­tisch mit den Stan­dard-Desk­top, wie zum Bei­spiel der nach­fol­gen­de “Xfce-Desk­top”. Wie Sie den Au­to­start von De­bi­an ein­stel­len, le­sen Sie in die­sem Bei­trag.
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Der Be­nut­zer­na­me muss Ih­nen un­be­dingt be­kannt sein, an­sons­ten kön­nen Sie sich nicht ein­log­gen.
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Nach dem ers­ten Ein­log­gen wer­den Sie we­gen der Leis­ten-Ein­stel­lun­gen be­fragt. Über­neh­men Sie ru­hig die “Stan­dar­tein­stel­lun­gen be­nut­zen”.
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Nun wer­den 2 Leis­ten er­stellt, oben die all­ge­mei­ne Leis­te, äqui­va­lent der “Win­dows-Tas­kleis­te” und un­ten eine Leis­te die sich ver­ste­cken kann, mit den häu­figs­ten An­wen­dun­gen.
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Es ist ge­schafft, “De­bi­an” ist be­reit Ihre Be­feh­le ent­ge­gen zu neh­men.