Linux – Desk­top-Envi­ron­ment / Desk­top-Umge­bung Teil 2

Die­se Über­sicht reprä­sen­tiert den Stand vom 10. Febru­ar 2016.
Im wesent­li­chen gibt es zwei Grund­la­gen:
GTK, Gimp­Tool­Kit, geschrie­ben in der Pro­gram­mier­spra­che C und
QT, Q-Tool­Kit, geschrie­ben in C++.

Wobei ich, durch C-Pro­gram­mie­rung, dann GTK als sta­bi­ler auf den ver­schie­de­nen Sys­te­men betrach­te. Ander­seits ist QT mitt­ler­wei­le in sei­nen Sys­tem­an­sprü­chen nicht so res­sour­cen­hung­rig, zumin­dest die Mei­nung der LXDE-Frak­ti­on, die zu LXQt fusio­nie­ren.

Sie­he auch Bei­trag Linux – Desk­top-Envi­ron­ment / Desk­top-Umge­bung Teil 1.


Gno­me 3
Web­sei­te https://www.gnome.org/
Basis GTK+ 3
Sys­tem­vor­aus­set­zun­gen mini­mal
kei­ne Anga­ben auf “gnome.org”, Ubun­tu Gno­me 15.10:
Pro­zes­sor 1 GHz
RAM 1,5 GB
Fest­plat­te 7 GB
Inter­net emp­feh­lens­wert
Vor­tei­le Gno­me ist ver­mut­lich am meis­ten ver­brei­tet.
Nach­tei­le Zuviel Effekt­ha­sche­rei, daher ver­mut­li­che kei­ne Anga­ben über Sys­tem­vor­aus­set­zun­gen von gnome.org selbst.
KDE Plas­ma 5.5.4
Web­sei­te https://www.kde.org/workspaces/plasmadesktop/
Basis QT5
Sys­tem­vor­aus­set­zun­gen mini­mal
kei­ne Anga­ben auf “kde.org”, ver­mut­lich die­sel­ben wie „Ubun­tu Gno­me
Inter­net emp­feh­lens­wert
Vor­tei­le KDE ist, wie XFCE auch, sehr ver­brei­tet und hat eine lei­den­schaft­li­che Anhän­ger­schaft.
Nach­tei­le Zuvie­le Ein­stell­mög­lich­kei­ten, die Ein­stei­ger ver­wir­ren könn­ten.
Xfce 4.12
Web­sei­te http://www.xfce.org/
Basis GTK+ 3.0 und noch teil­wei­se GTK2
Sys­tem­vor­aus­set­zun­gen mini­mal
http://wiki.xfce.org/de/minimum_requirements
Pro­zes­sor > 300 MHz
RAM > 192 MB
Inter­net emp­feh­lens­wert
Vor­tei­le Xfce 4.12 ist ein klas­si­scher und sach­li­cher Desk­top, ähn­lich Win­dows 95.
Nach­tei­le GTK+ 3 noch nicht voll­stän­dig umge­setzt.
Unity 7
Web­sei­te http://unity.ubuntu.com/
Basis Viel­fäl­tig, har­mo­niert mit GTK+ und Inspi­ra­tio­nen von Gno­me, Moblin/MeeGo und KDE
Programmier­sprachen Vala, C++ und QML
Sys­tem­vor­aus­set­zun­gen mini­mal
Ubun­tu Wiki:
Pro­zes­sor 2,4 GHz
RAM 1 GB
Video 128 MB von ATI/AMD, Nvi­dia 256 MB
Fest­plat­te 9 GB, eige­ne Erfah­rung
Inter­net emp­feh­lens­wert
Vor­tei­le Die “Ubun­tu Con­ver­gence” ver­bin­det den Desk­top mit Mobil­ge­rä­ten.
Nach­tei­le Eine unüber­sicht­li­che Code­ba­sis, mit mög­li­chen Kon­flikt­po­ten­zia­len.
MATE Desk­top Envi­ron­ment 1.12.0
Web­sei­te http://mate-desktop.org
Basis GTK+ 3 und GTK+ 2
Sys­tem­vor­aus­set­zun­gen mini­mal
https://ubuntu-mate.org/about/ und https://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Mint
Pro­zes­sor 750 MHz Pen­ti­um III
RAM 512 MB
Fest­plat­te 8 GB
Inter­net emp­feh­lens­wert
Vor­tei­le Mate ist wie Xfce, aber noch anschmieg­sa­mer.
Nach­tei­le GTK+ 3 noch nicht voll­stän­dig umge­setzt.
Cin­na­mon 2.8.6
Web­sei­te http://cinnamon.linuxmint.com/; zur Zeit nicht erreich­bar
Basis GTK+ 3
Sys­tem­vor­aus­set­zun­gen mini­mal
http://blog.linuxmint.com/?p=2947 und https://de.wikipedia.org/wiki/Linux_Mint
Pro­zes­sor ab Pen­ti­um Pro und Ath­lon
RAM 512 MB
Fest­plat­te 9 GB
Inter­net emp­feh­lens­wert
Vor­tei­le Sieht aus wie Gno­me 2, besitzt aber die Funk­tio­na­li­tät von Gno­me 3 und dar­über hin­aus.

Ande­re Desk­top-Ober­flä­chen sind nicht so stark ver­tre­ten oder noch in Ent­wick­lung wie das “LXDE” zu dem zukünf­ti­gem “LXQt”.

Linux — Desk­top-Envi­ron­ment / Desk­top-Umge­bung Teil 1

Hier die mir bekann­tes­ten bezie­hungs­wei­se nütz­lichs­ten Desk­top-Umge­bun­gen unter Linux.


GNOME 3
die ver­brei­tes­te Ober­flä­che, sehr modern, res­sour­cen­hung­rig
KDE
ver­brei­te­te Oberfläche,viele Ein­stell­mög­lich­kei­ten, modern, res­sour­cen­hung­rig, star­ke Wei­ter­ent­wick­lung
MATE, CINNAMON
Wei­ter­ent­wick­lun­gen von Gno­me 2 und Gno­me 3 von Linux-Mint
XFCE
ist eine soli­de und moder­ne Gno­me 2 — Alter­na­ti­ve, Res­sour­cen scho­nend
LXDE
Ent­wick­lung noch nicht abge­schlos­sen, Res­sour­cen scho­nend
UNITY
der Gno­me 3 — Unfall von Cano­ni­cal
GNOME2
die belieb­tes­te Desk­top-Umge­bung sei­ner Zeit, ver­al­tet
COMPIZ
zusätz­li­cher 3D-Desk­top
Vie­le wei­te­re X-Win­dows-Sys­te­me,
die aber ent­we­der nur Auf­ga­ben spe­zia­li­siert sind oder als ver­al­tet gel­ten.