Wel­chen Of­fice-PC kau­fen in 2021

Re­gel­mä­ßig er­hal­te ich An­fra­gen, wel­chen PC ich emp­feh­le, hier nun mei­ne Ant­wort. Zu­sätz­lich noch Emp­feh­lun­gen für pe­ri­phe­re Ge­rä­te, wie Mo­ni­tor, Tas­ta­tur, Maus, Dru­cker, Web­cam, Ka­bel, Switch, NAS, Head­set, Scan­ner, USB-Hub und so weiter.

In­halts­ver­zeich­nis

  • Kurz­über­sicht
  • PC-Be­stand­tei­le
  • Pe­ri­phe­re Geräte

Kurz­über­sicht

Für ganz ei­li­ge Men­schen, mei­ne Emp­feh­lun­gen sind folgende.

PCPro­dukt
CPU / ZentralprozessorAMD — Ryzen
RAM / Arbeitsspeicher16 GB
Gra­fik­kar­teAMD — Vega
Fest­plat­te500 GB
Strom­netz­teil450 Watt
  
Pe­ri­phe­riePro­dukt
Mo­ni­tor24 ” / 1920 x 1080 px
Tas­ta­turStan­dard­be­le­gung!
MausLa­ser ab 1.000 dpi
Dru­ckerS/W‑Laser
Web­cam1920 x 1080 px
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Kos­ten­lo­ser Computer

Ist ein kos­ten­lo­ser PC, Mo­ni­tor, Tas­ta­tur, Maus, Dru­cker und so­gar kos­ten­lo­ser elek­tri­scher Strom für den Com­pu­ter und Pe­ri­phe­rie möglich?

Aber nur ohne “Win­dows 10”.

In­halts­ver­zeich­nis

  1. Ziel
  2. Ziel­grup­pe
  3. Hard­ware
  4. Be­triebs­sys­tem
  5. An­wen­dungs­soft­ware
  6. Strom­kos­ten
  7. Ga­le­rie
  8. Quel­len
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SSD- und M.2‑SSD-Festplatten si­cher lö­schen mit “hdparm”

Me­cha­ni­sche Fest­plat­ten wer­den mit dem Kom­man­do “wipe” si­cher ge­löscht. Doch bei SSD- und M.2‑SSD-Festplatten geht es we­sent­lich schnel­ler mit dem Kom­man­do “hdparm”.

In­halts­ver­zeich­nis

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/home um­zie­hen oder Wohnungswechsel

Pro­blem
Die alte Par­ti­ti­on oder die alte Fest­plat­te ist zu klein ge­wor­den für die eig­nen Da­ten. Oder eine schnel­le ssd-Fest­plat­te soll jetzt das neue zu Hau­se werden.

Lö­sung
Um­zug des /home-Ver­zeich­nis auf eine zu­sätz­lich Par­ti­ti­on oder/und Fest­plat­te ohne Neu­in­stal­la­ti­on des be­stehen­den System.


In­halts­ver­zeich­nis

Vor­wort
1. Vor­be­rei­tun­gen
2. In der Kon­so­le arbeiten
3. Neue /home-Par­ti­ti­on einhängen
4. Da­tei­en vom al­ten /home in das neue /home-Ver­zeich­nis kopieren
5. Al­tes /home-Ver­zeich­nis löschen
6. Neu­es /home-Ver­zeich­nis zum boo­ten eintragen
7. re­boot
Quel­len


Vor­wort

Die­ser Ar­ti­kel gilt für Ubun­tu-De­ri­va­te, für an­de­re De­bi­an-ba­sie­ren­den Distros sind teil­wei­se an­de­re Vor­ge­hens­wei­sen nö­tig, bei­spiels­wei­se statt sudo, dann su, wenn man selbst nicht als su­do­er ein­ge­tra­gen ist.
Zu be­ach­ten ist, dass hier alle Be­nut­zer von /home, au­ßer root, umziehen.
Zu be­ach­ten sind au­ßer­dem alle Schräg­stri­che, An­füh­rungs­zei­chen und sons­ti­ge No­ti­fi­ka­tio­nen; wird ein Zei­chen zu viel oder zu we­nig ge­setzt, wird der Be­fehl nicht oder so­gar falsch aus­ge­führt, was bei­spiels­wei­se bei dem Befehl

rm

ver­hee­rend sein kann.


1. Vor­be­rei­tun­gen

1.1. Zu­erst den Speicherplatz
von /home er­mit­telt mit
Terminaleingabe:

du -sh /home

Ter­mi­nal­aus­ga­be:

548G	/home

Eine gra­fi­sche Lö­sung wäre “gno­me-disk-uti­li­ty”.
1.2. Nun ein Backup
für un­vor­her­ge­se­hen Er­eig­nis­se oder ge­plan­tes Wie­der­her­stel­len durch­füh­ren, das Pro­gramm „gr­sync“ wäre eine gra­fi­sche Lö­sung. Nicht die “ver­steck­ten” Da­tei­en und Ver­zeich­nis­se ver­ges­sen, die­se be­gin­nen mit ei­nem Punkt im Namen.
1.3. Dann eine neue oder lee­re Partition
, mit ge­wünsch­ter Grö­ße auf vor­han­de­ner oder zu­sätz­li­cher Fest­plat­te er­stel­len, das Pro­gramm „gpar­ted“ wäre eine gra­fi­sche Lö­sung. Die Grö­ße soll­te min­des­tens dem Spei­cher­platz der bis­he­ri­gen Spei­cher­grö­ße und zu­sätz­lich 20% sein, we­gen der tem­po­rä­ren Verzeichnisse.


2. In der Kon­so­le arbeiten

2.1. Für ein feh­ler­frei­es Ar­bei­ten­wird jetzt die gra­fi­sche Ober­flä­che ver­las­sen mit ei­ner Tastenkombination.

Strg+Alt+F1 # bis F6

2.2. Log­in mit ei­ge­nem Be­nut­zer­na­men und dem da­zu­ge­hö­ri­gem Passwort.
2.3. Ad­mi­nis­tra­ti­ve root-Rech­te für die nach­fol­gen­den Be­feh­le ho­len und auf die obers­te Ebe­ne “/” gehen.

sudo -s
cd /

3. Neue /home-Par­ti­ti­on einhängen

3.1. Eine de­tail­rei­che Über­sicht der be­stehen­den Por­tio­nen und Fest­plat­ten holen.

fdsik -l

3.2. Die Be­zeich­nung der neu­en Par­ti­ti­on no­tie­ren, etwa wie folgt und hier im wei­te­rem als Bei­spiel verwendet.

sda3

3.3. Nun ein tem­po­rä­ren Ver­zeich­nis erstellen.

mkdir /mnt/tmp

3.4. Die­se Ver­zeich­nis in der neu­en /home-Par­ti­ti­on mounten.

mount /dev/sda3 /mnt/tmp

4. Da­tei­en vom al­ten /home in das neue /home-Ver­zeich­nis kopieren

4.1. Ein ex­ak­tes ko­pie­ren mit Prüfung

rsync -avx --progress /home/ /mnt/tmp

4.2. oder schnel­ler kopieren.

cp -avx /home/* /mnt/tmp

4.3. Die neue Par­ti­ti­on wird jetzt mounten.

mount /dev/sda3 /home

4.4. Die neue Par­ti­ti­on überprüfen.

du -sh /home; mount|grep /home

Die Aus­ga­be soll­te etwa so aussehen.

548G	/home
dev/sda3 on /home type ext4 (rw)

5. al­tes /home-Ver­zeich­nis löschen

5.1. Ich gehe da­von aus, dass das Back­up er­stellt wurde :-)
5.2. Nun das alte /home-Ver­zeich­nis unmounten.

umount /home

5.3. jetzt kann es re­kur­siv ge­löscht werden.

rm -rf /home/*

6. neu­es /home-Ver­zeich­nis zum boo­ten eintragen

6.1. Die Iden­ti­fi­ka­ti­on der /home-Par­ti­ti­on ermitteln.

blkid

Hier eine bei­spiel­haf­te Ausgabe.

/dev/sda1: UUID="xxx-x … x-123" TYPE="ext4" PARTUUID="0815-01"
/dev/sda2: UUID="xxx-x … x-345" TYPE="ext4" PARTUUID="0815-02"
/dev/sda3: UUID="xxx-x … x-678" TYPE="ext4" PARTUUID="0815-03"

6.2. Nun die iden­ti­fi­zier­te Par­ti­ti­on­zu­sätz­lich in die Da­tei “/etc/fstab” am Ende ein­tra­gen mit Hil­fe ei­nes Kon­so­len­edi­tors wie „vi“, „vim“ oder „nano“ als benutzerfreundlichstem.

nano /etc/fstab

6.3. Der zu­sätz­li­che Bei­spiel­ein­trag sehe wie folgt aus.

# /dev/sda3 Die Raute zeigt diesen Text als hilfreichen Kommentar.
UUID=xxx-x … x-678  /home   ext4   defaults   0 2
Bitte eine Leerzeile am Ende belassen.

Spei­chern in “nano”, “O” ist ein Buchstabe.

Strg+O

Und “Nano” beenden.

Strg+X

7. re­boot

reboot

Quel­len

Pra­xis: Die­se An­lei­tung wur­de prak­tisch und mit Er­folg angewendet.
In­spi­ra­ti­on: https://wiki.ubuntuusers.de/Home_umziehen/
Bild: Frank Rosenberger

Fort­schritts­an­zei­ge bei Fest­plat­te lö­schen oder ko­pie­ren oder be­schrei­ben durch dd oder dc­fldd oder pv

Mit­un­ter sind trotz schnel­lem PC ei­ni­ge Vor­gän­ge sehr zeit­auf­wen­dig. Dazu ge­hö­ren Be­feh­le die eine Fest­plat­te ko­pie­ren, be­schrei­ben oder so­gar kom­plett lö­schen. Da wäre eine Fort­schritts­an­zei­ge sehr hilfreich.

In­halts­ver­zeich­nis

Fort­schritts­an­zei­ge bei Fest­plat­te lö­schen oder ko­pie­ren oder be­schrei­ben durch dd oder dc­fldd oder pv weiterlesen

Gr­sync” in­kre­men­tel­les Back­up mit Aus­schluss von Verzeichnissen

Der Sinn von Back­ups ist in die­sem Bei­trag nicht Gegenstand.

In­halts­ver­zeich­nis

  1. In­kre­men­tel­les Backup
  2. Vor­be­rei­tun­gen
  3. Der Be­feh­le rsync mit der gra­fi­schen Auf­satz “Gr­sync”.
  4. Aus­schluss von Da­tei­en und Verzeichnissen
  5. Ver­wei­se

In­kre­men­tel­les Backup
In die­ser Art wer­den nur ge­än­der­te Da­tei­en und Ver­zeich­nis­se mit ei­nem schon vor­han­de­nem Back­up syn­chro­ni­siert. Nur beim erst­ma­li­gen Be­nut­zung der in­kre­men­tel­len Syn­chro­ni­sa­ti­on, wird ein kom­plet­tes Back­up erstellt.
Die Vor­tei­le die­ser Art von Back­up liegt darin:

  • es dau­ert nur we­ni­ge Se­kun­den auf SSD-Festplatten
  • es dau­ert nur we­ni­ge Mi­nu­ten auf HDD-Festplatten
  • es kann täg­lich ohne Mehr­auf­wand durch­ge­führt wer­den, auf dem 1. Backup-Medium
  • es kann wö­chent­lich ohne Mehr­auf­wand durch­ge­führt wer­den, auf dem 2. Backup-Medium

Vor­be­rei­tun­gen
Da­mit nur re­le­van­te Da­ten ge­si­chert wer­den sind muss eine Be­rei­ni­gung von un­nö­ti­gen Da­ten durch­ge­führt wer­den. Wenn Sie es nicht wis­sen wie, neh­men Sie bleachbit zu Hil­fe. Nur wenn Sie wirk­lich wis­sen was Sie tun, soll­ten ein­mal im Mo­nat die ver­wais­ten Pa­ke­te und dop­pel­te Da­tei­en ent­fernt werden.


Der Be­feh­le rsync mit der gra­fi­schen Auf­satz “Gr­sync”.
Grsync-01


Aus­schluss von Da­tei­en und Verzeichnissen
Der Aus­schluss er­folgt so, das der Pfad im je­wei­li­gen Ver­zeich­nis beginnt.

Bei­spiel mit Gr­sync un­ter “Er­wei­ter­te Optionen”

--exclude=/.config/geheimes-verzeichnis

Bei­spiel mit rsync im Ter­mi­nal

rsync -r -t -v --progress --delete --size-only -s --exclude=/.config/geheimes-verzeichnis //home/ /media/home/

Vor­sicht, oft wird der ge­sam­te Pfad ein­ge­tra­gen, das ist dann Wirkungslos.
Fal­sches Beispiel

--exclude=/home/user/.config/geheimes-verzeichnis

Ver­wei­se
Da­ten­si­che­rung – Backup
Su­per­schnell ISO-Da­tei er­stel­len von CD oder DVD mit Be­fehl „dd“
Win­dows-Um­zug von HDD auf SSD
Win­dows zu Li­nux – der Umstieg

Li­nux — Um­zug in ei­nen neu­en Computer

Was pas­sier­te, als ich mei­ne alte Li­nux-Fest­plat­te, die mir völ­lig aus­reicht, in ei­nen neu­en PC mit neu­er Haupt­pla­ti­ne [Main­board], stär­ke­ren Pro­zes­sor und grö­ße­ren Ar­beits­spei­cher steckte?
Ge­nau das­sel­be wie im al­ten PC, sie boo­tet normal.

Wie das?
Li­nux hat schon kom­plett al­les an Bord, au­ßer die al­ler­al­ler­neu­es­ten Ge­rä­te-Trei­ber, aber das liegt an der In­dus­trie mit ih­rem pro­prie­tä­ren Gehampel.
Und jetzt erst das un­glaub­li­che; AUCH die Alt-Ge­rä­te, die Win­dows nicht mehr er­kennt oder wo es kei­ne Trei­ber gibt, wer­den aktiviert!

Und bei Windows?
Ganz ein­fach, es ist so ge­wollt, das es so nicht geht. Win­dows NT, die Code­ba­sis ist ziem­lich gleich ge­blie­ben, da­her ja auch die Ver­si­ons­na­men von “Win­dows NT 3.1” aus dem Jah­re 1993 bis Win­dows 10 im Jah­re 2015 als “Win­dows NT 10”.
Aber an den Hard- und Soft­ware-Trei­ber­schnitt­stel­len wur­de im­mer wie­der mut­wil­lig rum­ge­bas­telt, na­tür­lich im Na­men des Fort­schritts, wer´s glaubt.
Win­dows be­nö­tigt die je­wei­li­gen Trei­ber für die je­wei­li­ge Win­dows-Ver­si­on und für je­den ein­zel­nen Chip und Schnitt­stel­le meist vom Her­stel­ler in­stal­liert. Ei­ni­ge bringt Win­dows mit. Aber vie­le, wie ich auch, ken­nen die Ver­zweif­lung, das es kei­nen er­folg­rei­chen und sau­be­ren Start ge­ge­ben hat beim um ste­cken der Windows-Festplatte.
Hier eine mi­ni­ma­le Über­sicht der be­nö­tig­ten Trei­ber. Lei­der nut­zen das die Ge­rä­te-Her­stel­ler, um den Win­dows-Be­nut­zern un­nö­ti­ge und un­ge­woll­te Pro­gram­me, PUP, un­ter zujubeln.

• ACPI-Schnitt­stel­le
• Con­trol­ler IDE
• Con­trol­ler PS2
• Con­trol­ler SATA
• Dru­cker 1
• Dru­cker 2
• DVI
• Gra­fik­kar­te 1. Chip
• Gra­fik­kar­te 2. Chip
• HDMI
• op­ti­sches Laufwerk
• par­al­le­le Schnittellen
• PCI
• PCI-Ex­press 1
• PCI-Ex­press 2
• Prozessor-Schnittstelle
• Maus
• me­cha­ni­sches Lauf­werk 1
• me­cha­ni­sches Lauf­werk 2
• Monitore
• Netzwerkkarte
• Northbridge
• Scanner
• Schnitt­stel­le für Akkuverwaltung
• Schnitt­stel­le für Arbeitsspeicher
• Sensoren
• se­ri­el­le Schnittstellen
• Soundkarte
• Southbridge
• Tastatur
USB 1
USB 1.1
USB 2
USB 3
• VGA
• Wechseldatenträger

Dazu kom­men Ge­rä­te­trei­ber vie­ler vir­tu­el­ler Ge­rä­te. Bei­spiels­wei­se in­stal­lie­ren Vi­ren­pro­gram­me vir­tu­el­le Ge­rä­te­trei­ber, ver­mut­lich, um eine un­ge­woll­te De­instal­la­ti­on durch Mal­wa­re vor­zu­beu­gen, ist ja auch rich­tig. Nur, Li­nux hat Si­cher­heits­ak­tua­li­sie­run­gen und be­nö­tigt kei­ne Virenscanner.