Wenn Microsoft Autos bauen würde

Da Microsoft, in den mir zugänglichen Statistiken, immer weiter von seiner ehemals größten Ausdehnung auf unserem Globus verliert, schiebe ich noch schnell einen seit Jahrzehnten bekannten Joke hinterher. Denn ist Microsoft nur noch wenigen bekannt, lacht es sich nicht so schön darüber.

Nach meiner Recherche ist hier offensichtlich diese Veröffentlichung dem Original am nächsten kommende http://www.hcs.harvard.edu/pnw/microsoftjoke.htm.
Denn alle weiteren Veröffentlichungen haben aus Freude oder Frust oder beides, noch einige Punkte dazu genommen, über die sich die jeweiligen Autoren wohl auch geärgert haben.

Inhaltsverzeichnis

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Windows-Kuriositäten von QDOS bis Windows 10

Das ist ein loser Bezug auf den vorherigen Artikel.

Mir sind da so einige seltsame Dinge wieder eingefallen, aber für deren Wahrheitsgehalt kann ich mich nicht verbürgen.

  • Schon der Anfang war schmutzig. Microsoft hat DOS nicht selber erstellt, sondern gekauft. Und das haben sie gekauft, „QDOS“, Quick and Dirty Operating System. War das schon zukunftsweisend?
  • MS-DOS 5.00 konnte mit „undelete“ Dateien wieder herstellen, was für ein Glücksgefühl kam auf.
  • Der allergrößte Flop war „BOB“! Und wer war der Projektleiter? Bill Gates seine zukünftige Frau Melinda French.
  • Bei meiner Bemühung, viele der Betriebssystem zu installieren, ist mir wieder aufgefallen, das, obwohl „Windows 95“ später dann auf CD-ROM erschien, erst mit einer Startdiskette die CD-ROM gebootet wurde.
  • OS/2 hatte ich persönlich 1996 kennengelernt und es war in jeder Hinsicht ausgreifter als „Windows 95“. Es wurde auch die Grundlage für die NT-Linie.
  • OS/2 war von IBM und Microsoft zusammen erstellt. Lustig wars für die beiden Entwickler-Teams bestimmt nicht. Aber aus heutiger Sicht kurios ohne Ende.
  • „Windows NT 4.0“ sah „Windows 95“ und „Windows 2000“ von der Oberfläche sehr ähnlich, aber wehe jemand steckte ein Gerät an den USB-Port, dann kam der berühmte „BlueScreen“, der Absturz-Bildschirm. Also musste man es vorher wissen ob es NT 4.0 war, das kein USB unterstützte.
  • „Windows ME“ konnte kein DOS mehr starten lassen, aber ohne DOS ging es auch nicht. Das seltsamste Windows. Das warten auf „Windows XP“ begann nach dem ersten Start von „Windows ME“ auf dem PC.
  • „Windows 2000 Professional“ war auch das einzige Windows 2000, außer dem Server, also kein „Home“ oder sonst eine Version.
  • „Windows XP“ konnte optisch sehr stark manipuliert werden. Plötzlich waren alle „Computer-Experten“, die die Desktop-Ansicht am meisten verändern konnten.
  • „Windows Vista“ sollte der ganz große Wurf werden, Sicherheit mit allen Schikanen, Benutzerfreundlich und überhaupt die eierlegende Wollmilchsau. Stück für Stück wurden während der Entwicklung die ambitioniertesten Projekte herausgenommen und es kam die bleierne Ente, die kein Unternehmen einsetzen konnte. Alles wegen dem Verkaufsdruck den Microsoft bekam.
  • „Windows 7“ war wieder zurechtgestutzt auf das professionelle Niveau von „Windows 2000“ und wurde deswegen auch dessen Nachfolger in den Unternehmen. Ab da hieß es, erst jedes 2. Windows ist brauchbar.
  • „Windows 8“ kam gleich mit einem verhängnisvollen Namen für seinen Desktop daher, Metro. Wie konnte die PR-Maschine das übersehen, eine Untergrundbahn, das Panik-Fahrzeug schlechthin. Und so kam es wie es kommen musste, alles sollte easy werden auf dem Desktop, auf dem Tablet-PC sowie auf dem Smartphone und nichts ging mehr im Verkauf.
  • Die größte Errungenschaft von „Windows 8.1“ Rückkehr eines kastrierten Startmenüs und dafür gleich eine ganze neue Windows-Version im Verkauf. So schnell kann keine Bank Geld drucken lassen.
  • Kann mir Jemand verraten was es mit der Namensgebung Erstens für „Xbox“, Zweitens für „Xbox 360“ und Letztens für „Xbox One“ auf sich hat? Spaß ohne Ende.

„Windows 10“ bringt noch vor seinem Erscheinen die meisten Kuriositäten mit.

  • Warum „Windows 10“ und nicht „Windows 9“? Antwort von Microsoft; weil der technologische Sprung so groß ist!
  • Die Antwort der menschliche Vernunft sagt mir: bei so viele 9x-Windows ist der Begriff „Windows 9“ im Code ein Desaster für Treiber und Software-Schnittstellen.
  • Die saubere Build-Nummerierung wird zugunsten der PR-Maschine auch zerstört. War es noch im November 2014 im Projekt mit „Build 6.4“ gekennzeichnet, so ist plötzlich und wie ein Wunder „Build 10“ daraus entstanden.
  • Aus meiner Sicht wird „Windows 10“ eine Verkaufs-Plattform für Apps und neuen Verkaufs- und Vermietungs-Strategien. Und diese Verkaufsplattform soll verkauft werden? Das wäre so, als müsste man bei „Amazon“ Eintritt bezahlen.
  • In einigen Meldungen wird behauptet, das es das letzte Windows wird. Zumindest kann man diesen Blogeintrag vom Microsoft-Manager Terry Myerson mit „Delivering Windows as a Service“, so verstehen.  Zu schön um wahr zu sein, das Ende von Windows.
  • Letztens hat ein Microsoft-Entwickler gemeint, so bei heise.de gelesen, es könne nicht ausgeschlossen werden, das es eines Tages als Open Source Software freigegeben wird. Nun gut, nach dem der Code soweit bereinigt wurde, das nur noch, wie in „Windows 8“, 2 Anwendungen als Kacheln neben einander laufen, ist da nicht mehr viel an Sicherheitslücken zu finden.
  • Der Code wurde soweit ausgedünnt, das er jetzt sogar auf den Mini-Computer „Raspberry Pi“ passen soll, also auf 5 Prozent gestutzt. Von „Windows 8“ mit benötigtem 20 GB Festplattenspeicher, von Microsoft als Systemvorrausetzung genannt, zu „Windows 10“ mit 1 GB SmartCard-Speicherchip auf dem „Raspberry Pi 2“. Und diese 5 Prozent Code werden vielleicht mal als Open Source Software freigegeben. Danke schön, ein Software-Museum will auch gefüllt werden.