SEO oder Wie fin­den Such­ma­schi­nen

Die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung [Se­arch En­gi­ne Op­ti­miz­a­ti­on] (SEO), ist ele­men­tar wenn eine Web­site ge­fun­den wer­den soll. Ja, es gibt Web­sites die nicht ge­fun­den wer­den wol­len, aber das ist et­was an­de­res. Das Fin­den ist nicht das Pro­blem, das er­le­di­gen Ro­bo­ter [Bots / Craw­ler], son­dern die Auf­lis­tung [Ran­king] der Tref­fer [Hits].

Alle Al­go­rith­men [im wei­tes­ten Sin­ne „Be­rech­nun­gen“] wie Such­ma­schi­nen-Be­trei­ber ihre Tref­fer auf­lis­ten, sind aus gu­tem Grund nicht be­kannt. Aber die Er­geb­nis­se sind schon ein In­diz und der ge­sun­de Men­schen­ver­stand.

Da­her fra­ge sich je­der selbst, was er­war­test Du für Er­geb­nis­se?
Ich den­ke die Prio­ri­tä­ten sind fol­gen­de:
• Er­geb­nis­se, die mit der Su­che über­ein­stim­men und kei­ne Gür­tel zeigt, wenn ich Schu­he su­che
• Ak­tua­li­tät – hat die Web­site was zu sa­gen, wird stän­dig der In­halt ak­tua­li­siert
• Bil­der und Gra­fi­ken – spa­ren je­weils „1.000 Wor­te“
• Be­kannt­heit – hohe Be­su­cher­fre­quenz, vie­le Kom­men­ta­re, Ver­lin­kung in an­de­re Web­sites
• Se­rio­si­tät – ist die Web­site schon vie­le Jah­re im Web zu fin­den
• Re­pu­ta­ti­on – Ver­trau­en durch ech­te User und kei­ne Fir­men­an­ge­hö­ri­ge als „Be­su­cher“ oder Kun­den

Man könn­te glau­ben, ge­nau das sind die Fil­ter von Such­ma­schi­nen, lei­der nicht ganz so.
Aber der Weg ist in die­se Rich­tung vor­ge­zeich­net.

Ein Bei­spiel aus den An­fän­gen. Hat­te man nur oft ge­nug ein Wort im In­halt, so wur­de man mit die­sem Such­wort ge­fun­den. Da der In­halt aber über­sicht­lich sein soll­te, hat­te man plump die Schrift­grö­ße auf den kleins­ten Wert ge­setzt oder wei­ße Schrift auf wei­ßem Hin­ter­grund ge­nutzt oder man nahm die CSS-Ei­gen­schaf­ten wie „dis­play“ oder „vi­si­bi­li­ty“ zu Hil­fe um ein Wort hun­der­te Male ver­steckt zu in­te­grie­ren. So ähn­lich ist es be­kannt aus Te­le­fon­bü­chern mit „AAA …(42 Zei­len mit AAA) – Schlüs­sel­dienst ga­ran­tiert bil­lig von U. N. Wahr­heit“.
Zum Glück ist das schnell von den Be­trei­bern er­kannt und durch Al­go­rith­men kor­ri­giert wor­den.
Heut­zu­ta­ge wer­den Trick­ser mit schlech­tem Ran­king ab­ge­straft.

Web­tech­ni­ken müs­sen na­tür­lich kor­rekt an­ge­wandt wer­den um die Such­ma­schi­ne zu über­zeu­gen.
• ohne Fremd­wer­bung und die wich­tigs­ten Tags rich­tig aus­ge­füllt
• Ehr­lich­keit und kei­ne Um­lei­tung auf 2. oder 3. Ser­ver mit nicht ver­trau­li­chem In­halt
• sau­be­res HTML
• be­hin­der­ten­ge­rech­tes Ge­stal­ten
• Se­man­tik
• Dif­fe­ren­zie­rung und Spar­sam­keit der Scrip­te
• Wer­b­e­inhal­te am bes­ten nur vom sel­ben Ser­ver

Die Zu­kunft könn­te so Aus­se­hen, das wei­te­re Din­ge be­ach­tet wer­den soll­ten und die noch­mals das Ran­king leicht ver­bes­sern.

• Au­then­ti­zi­tät wird wich­tig, sind Kon­takt­da­ten vor­han­den, sind Spra­che und Her­kunft iden­tisch
• In­hal­te ohne Phra­sen und Pla­gia­ten
• ei­ge­ne Bil­der und Gra­fi­ken zu­min­dest im Hea­der, statt tau­sen­de Ko­pien im In­ter­net
• De­tail­in­for­ma­tio­nen wie Prei­se bei Shops, Ka­ta­lo­gen, …
• Mehr­spra­chig­keit

Die­se kos­ten­lo­sen Hin­wei­se kön­nen Sie auch igno­rie­ren und sich sehr teu­er ei­nen Wer­be­platz ganz oben in der Tref­fer­lis­te kau­fen. Jetzt das gro­ße ABER; ei­nes Ta­ges weiß je­der, das Wer­bung farb­lich hin­ter­legt oder fett oder oder ist. Ge­nau dann ver­pufft die Wer­bung, denn der mün­di­ge Ver­brau­cher weiß wohl was er möch­te und will kein Er­geb­nis dik­tiert be­kom­men, das un­ter Um­stän­den der teu­ers­te An­bie­ter ist oder die we­nigs­ten In­for­ma­tio­nen bie­tet. Durch zu­viel Wer­bung schafft sich ge­ra­de das Fern­se­hen, zu­min­dest ei­ni­ge Sen­der, selbst ab, dank auch der Ebooks.

Er­geb­nis:
Ähn­lich wie „Open Source“, sind Ehr­lich­keit, Ge­rech­tig­keit und der ge­sun­de Ver­stand in Web­sites, die pro­fes­sio­nells­ten Werk­zeu­ge, um das Ziel res­sour­cen­scho­nend zu er­rei­chen.