Ubun­tu-Links — Über­sicht und In­for­ma­tio­nen

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Ubun­­­tu-Links — Über­sicht und In­for­ma­tio­nen wei­ter­le­sen

Kom­plet­tes Up­date mit ei­ner Be­fehls­zei­le

In der der Re­gel, und das ist gut so, ar­bei­tet ein Be­fehl nur eine Auf­ga­be ab. Doch kann es eine gro­ße Er­leich­te­rung sein, wenn im­mer wie­der keh­ren­de Auf­ga­ben mit meh­re­ren Be­feh­len in ei­nem Rutsch aus­ge­führt wer­den kön­nen.

Hier nun ein Bei­spiel wie Sie Be­feh­le mit ein­an­der ver­knüp­fen kön­nen. durch das dop­pel­te “kauf­män­ni­sche Und”, also die­sen hier “&&”.

Pro­blem
Ihr Li­nux hat kei­ne vor­in­stal­lier­te Ak­tua­li­sie­rungs­soft­ware? Und Sie wol­len auch Ihre Dis­tri­bu­ti­on auf dem lau­fen­dem hal­ten? Oder die nach­träg­lich zu in­stal­lie­ren­de Soft­ware will bis zu meh­re­re hun­dert Me­ga­byte in­stal­lie­ren?

Lö­sung
Ge­ben Sie im Ter­mi­nal nur eine ein­zi­ge Zei­le ein und schon wer­den der Pa­ket-In­dex, die Soft­ware und die Dis­tri­bu­ti­on er­neu­ert.

Ver­bin­den der Kom­man­dos

Die Be­feh­le wer­den durch ein lo­gi­sches UND, &&, ver­bun­den, da­mit im­mer erst der vor­her­ge­hen­de Be­fehl ab­ge­ar­bei­tet wird und dar­auf auf­bau­end der nächs­te Be­fehl.

sudo apt update && sudo apt upgrade && sudo apt dist-upgrade

Die Aus­ga­be sieht etwa so aus.

amnesia@amnesia:~$ sudo apt update && sudo apt upgrade && sudo apt dist-upgrade
[sudo] password for amnesia:
 .
 .
 .
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
aketaktualisierung (Upgrade) wird berechnet... Fertig
0 aktualisiert, 0 neu installiert, 0 zu entfernen und 0 nicht aktualisiert.
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
Paketaktualisierung (Upgrade) wird berechnet... Fertig
0 aktualisiert, 0 neu installiert, 0 zu entfernen und 0 nicht aktualisiert.
amnesia@amnesia:~$

Noch ein­fa­cher, schrei­ben Sie die­se Zei­le in eine Shell­script-Da­tei und ru­fen Sie die­se mit Dop­pel­klick auf.

De­bi­an statt Ubun­tu

Dies ist ein Nach­fol­ge­bei­trag von “De­bi­an — die In­stal­la­ti­on”.

Pro­blem:
War­um nut­zen mehr Men­schen auf dem Desk­top Ubun­tu und nicht das Ori­gi­nal De­bi­an?
Weil es ge­fäl­li­ger ist und das von An­fang an!

Lö­sung:
Hier ei­ni­ge Ein­stel­lun­gen, die es Win­dows- und Ubun­tu-Um­stei­gern leich­ter macht mit dem Ori­gi­nal, mit “De­bi­an”.


1. Da die meis­ten Desk­top­be­nut­zer al­lein vor ih­rem Com­pu­ter sind, wäre na­tür­lich ein au­to­ma­ti­sches An­mel­den von Vor­teil. Se­hen Sie dazu den Ar­ti­kel “De­bi­an mit Au­to­lo­gin”.
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2. Bit­te wäh­len Sie den Schal­ter “Stan­dar­ten­stel­lun­gen be­nut­zen” aus.
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3. Hier der stan­dard­mä­ßi­ge in­stal­lier­te Xfce-Desk­top mit dem ge­öff­ne­tem Fens­ter “Ein­stel­lun­gen” und der Bla­sen­hil­fe über “Ver­wal­tung von Wech­sel­da­ten­trä­gern und ‑me­di­en kon­fi­gu­rie­ren”. Jetzt an­kli­cken.
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4. In die­sem Fens­ter bit­te den Bei­trag “Xfce VLC Me­dia Play­er mit Au­to­start für Au­dio-CD und Vi­deo-DVD” nut­zen, zum ein­stel­len von “Au­dio-CDs” und “Vi­deo-CDs/DVDs” um mit den VLC-Play­er Mul­ti­me­dia­da­tei­en wie­der zu ge­ben.
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5. Der letz­te auf­fäl­li­ge Un­ter­schied ist “su” statt “sudo”. “su” er­langt root-Rech­te mit dem ech­tem root-Pass­wort, das über­haupt nicht not­wen­dig ist, denn mit “sudo” er­hal­ten Sie für die al­ler­meis­ten Be­feh­le auch vor­über­ge­hen­de root-Rech­te.


a. Ge­hen Sie in das “An­wen­dungs­me­nü” auf “Ein­stel­lun­gen”, wei­ter auf “Syn­ap­tic-Pa­ket­ver­wal­tung”. Dort fin­den Sie oben den Schal­ter “Su­che”, mit dem sie “sudo” su­chen.
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b. Mit der rech­ten Maus­tas­te das Kon­text­me­nü ho­len und “Zum In­stal­lie­ren vor­mer­ken” aus­wäh­len.
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c. Jetzt den obe­ren Schal­ter “An­wen­den” an­kli­cken.
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d. Nun im fol­gen­den Fens­ter “Zu­sam­men­fas­sung”, den Schal­ter rechts un­ten “An­wen­den” be­nut­zen.
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e. Nicht ver­ges­sen die In­stal­la­ti­ons-CD oder ‑DVD ein­zu­le­gen und mit “OK” be­stä­ti­gen.
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f. Der In­stal­la­ti­ons­pro­zess ist un­ter “De­tails” sicht­bar, üb­ri­gens ei­ner der gro­ßen Nach­tei­le bei Win­dows, die Trans­pa­renz der In­stal­la­tio­nen.
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g. Als Dan­ke­schön für Ihre Be­mü­hun­gen hier un­ter Punkt 5. er­hal­ten Sie die Da­tei “su­do­ers” un­ter /etc/
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h. Nach ei­nem Neu­start des Be­triebs­sys­tems, im Ter­mi­nal fol­gen­de Ein­ga­ben vor neh­men:

amnesia@debian:~$ su
Passwort: 
root@debian:/home/amnesia# adduser amnesia sudo
Füge Benutzer »amnesia« der Gruppe »sudo« hinzu ...
Benutzer amnesia wird zur Gruppe sudo hinzugefügt.
Fertig.
root@debian:/home/amnesia#

6. Als letz­tes, was nicht un­be­dingt Ubun­tu zu tun hat, aber für den ein­zel­nen Desk­top-Ar­bei­ter es we­sent­lich ein­fa­cher macht, kön­nen Sie die Ar­beits­flä­chen von 4, ma­xi­mal 12 sind mög­lich, auf eine re­du­zie­ren. Ge­hen Sie in das “An­wen­dungs­me­nü” auf “Ein­stel­lun­gen”, wei­ter auf “Ar­beits­flä­chen”.
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Nun kön­nen sie die An­zahl hier än­dern, denn mit dem Fens­ter Auf­rol­len zur Ti­tel­leis­te, den Fens­ter-Mi­ni­mie­ren und den re­la­ti­vie­ren der Fen­ter­grö­ße soll­te es den meis­ten mög­lich sein auf ei­ner Ar­beits­flä­che zu­recht zu kom­men.
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