Li­nux — Dis­tri­bu­tio­nen

Hier eine Ori­en­tie­rungs­hil­fe.

An­ker für den Bei­trag


Mei­ne Emp­feh­lun­gen für den Desk­top

DEBIAN | De­bi­an-Tes­ting
die mo­ra­li­sche sau­bers­te Di­s­tro, durch den Ge­sell­schafts­ver­trag

BSD | FreeBSD
kein Li­nux, aber sau­bers­te unix-Pro­gram­mie­rung

UBUNTU | ubuntuusers.de
Mut­ter ist De­bi­an, ge­fäl­li­ge Re­po­si­to­ries

LINUX-MINT
das bes­te Ubun­tu für Win­dows-Um­stei­ger

ARCH
wie der Name es sagt, das ar­chais­te Li­nux

TAILS
das si­chers­te Li­nux, kann man nicht ein­mal auf Fest­plat­te in­stal­lie­ren

ANTIX
Vor­aus­set­zun­gen: PII 266, 128 MB RAM, 128 MB Swap


Werk­zeu­ge

GPARTED
Fest­plat­ten-Ver­wal­tung: Par­ti­tio­nie­rung, Fest­plat­te klo­nen, Fest­plat­ten ko­pie­ren

PARTEDMAGIC
Fest­plat­ten-Ver­wal­tung: Par­ti­tio­nie­ren, Da­ten wie­der­her­stel­len, Fest­plat­te klo­nen, Da­ten un­wi­der­ruf­lich lö­schen

KNOPPIX
Klas­si­ker, ver­mut­lich ers­te Li­nux-Live-CD zur Win­dows-Ret­tung, geht aber heut­zu­ta­ge mit je­der Li­nux-Live-ISO. Dan­ke an Klaus Knop­per.

DEFT
Fach­be­reich: Fo­ren­sik

KALI LINUX
Fach­be­reich: Si­cher­heit


Spe­zi­al-Dis­tri­bu­tio­nen

RASPBIAN
De­bi­an für Raspber­ry PI

OPEN ELEC
Me­dia­cen­ter-Soft­ware für Fern­se­her, Vi­deo-Auf­nah­men, Mu­sik-Cen­ter usw., sehr be­liebt auf Raspber­ry PI

KYLIN
chi­ne­si­scher Ab­le­ger von Ubun­tu


Nicht emp­foh­le­ne Dis­tri­bu­tio­nen

open­SU­SE
seit No­vell für mich un­be­nutz­bar

Red Hat, Fe­do­ra, Cent­OS und Forks
Hei­mat die USA, da­mit ist al­les ge­sagt

Ma­geia, Man­dri­va, Man­dra­ke und Forks
Ur­sprung Red Hat, sie­he oben, Fran­zo­sen kön­nen es auch nicht

Auch be­kann­te und nicht emp­foh­le­ne Sys­te­me sind:
Mac OS X, ein BSD-Ab­kömm­ling für Ap­ple mit Clo­sedSour­ce
iOS, em­ben­falls von BSD kom­mend für Smart­pho­ne mit Clo­sedSour­ce
An­dro­id, ein Li­nux-De­ri­vat mit ei­nem Durch­ein­an­der von Li­zen­zen, da­her gilt es für mich nicht als Open­So­ur­ce


Di­stro­watch
eine wei­te­re Un­ter­stüt­zung bei der Su­che nach dem ei­ge­nem Li­nux.

Sie­he auch “Li­nux Mint – nie­mals wie­der Win­dows”.

Li­nux — Win­dows ein Ver­gleich der Si­cher­heit

Es gibt nicht nur ei­nen Grund das Li­nux si­che­rer ist, so­viel schon im Vor­aus.

Wenn Sie ein Kri­mi­nel­ler wä­ren, wür­den Sie doch auch die leich­te­re und grö­ße­re Beu­te vor­zie­hen, ge­nau­so ver­hält es sich auch mit den Schad­soft­ware-Ent­wick­lern.

Neh­men wir „Win­dows“ un­ter die Lupe:
1. das meist ge­nutzt Desk­top-Sys­tem,
2. seit „Win­dows XP“ bis „Win­dows 8.1“ die etwa glei­che Code­ba­sis,
3. der Code ist Clo­sedSour­ce, also wo­mög­li­che noch vie­le un­ent­deck­te Si­cher­heits­lecks,
4. „Win­dows“ kommt aus den USA, Ver­trau­en ten­die­rend ge­gen Null,
5. Si­cher­heits­up­dates nach fes­ten Ter­mi­nen und nicht nach fer­ti­ger Ent­wick­lung,
6. ei­ni­ge Pro­gram­me ver­lan­gen den Ad­mi­nis­tra­tor als Be­nut­zer,
7. je­des ein­zel­ne Pro­gramm muss ein­zeln sein Up­date er­hal­ten,
8. Sca­re­ware, also vor­täu­schen ei­nes Vi­ren­be­fal­les öff­net alle Tore um den Nut­zer eine „nütz­li­che“ Soft­ware in­stal­lie­ren zu las­sen, wo­mög­lich auch noch da­für zu zah­len.

Die Lis­te kann noch eine Wei­le ver­län­gert wer­den, aber wer mei­ne vor­he­ri­gen Bei­trä­ge ge­le­sen hat kennt die Wür­ze in mei­ner Kür­ze.


So nun zu Li­nux mit der Ge­gen­über­stel­lung der glei­chen Punk­te:
1. nicht so häu­fig ge­nutzt wie „Win­dows“ oder „Mac OS“, lei­der,
2. ver­schie­den Code­ba­sen, wie De­bi­an und Red­hat oder So­la­ris für In­stal­la­tio­nen, ABER glei­che Desk­top-Sys­te­me,
3. Open­So­ur­ce­Soft­ware hat den Vor­teil alle kön­nen Schwach­stel­len fin­den, erst Recht die Ent­wick­ler von Open­So­ur­ce,
4. Li­nux wird welt­weit über ein star­kes Ver­trau­ens­ver­hält­nis er­stellt,
5. wenn not­wen­dig, täg­li­che Up­dates,
6. der Ad­mi­nis­tra­tor bleibt ein Kon­to was NUR ad­mi­nis­triert und NICHTS ANDERES,
7. alle Up­dates, egal ob Be­triebs­sys­tem oder Pro­gram­me kom­men durch eine Prü­fung an eine zen­tra­len Schnitt­stel­le und, wenn not­wen­dig, täg­lich mehr­fach auf den Com­pu­ter,
8. Sca­re­ware, was ist das? “Ihr Win­dows ist be­fal­len mit Vi­ren auf C:\Programme”, ach so!

Also, jetzt wis­sen Sie war­um Vi­ren und Kon­sor­ten schlech­te, oder bes­ser, kei­ne Chan­cen ha­ben auf Li­nux. Die Si­cher­heits­up­dates sind schnel­ler als je­der Vi­ren­schrei­ber und die Ent­wick­ler­ba­sis von Li­nux ha­ben tau­sen­de Au­gen mehr auf eine of­fe­ne Code­ba­sis, als je­der an­de­re Soft­ware-Kon­zern die­ser Welt oder Red­mond.

Win­dows zu Li­nux, der Um­stieg

Be­vor je­mand von Win­dows auf Li­nux um­steigt, soll­te man
1. ein Back­up er­stel­len,
2. von „Wine“ Kennt­nis ha­ben und
3. vir­tu­el­le Ma­schi­nen in Be­tracht zie­hen.

Das Back­up ist ein MUSS, die 2 an­de­ren Din­ge sind nur bei Un­kennt­nis der Al­ter­na­ti­ven zu nut­zen.

Back­up
Ein Back­up zu er­stel­len ist re­la­tiv ein­fach, al­les was Sie als wich­tig an­se­hen, auf eine ex­ter­ne Fest­plat­te si­chern.

Wine
„Wine“ ist nicht Win­dows, kann aber so tun. „Wine“ ist eine Pro­gramm­ba­sis für Win­dows-Pro­gram­me un­ter Li­nux und uni­xoi­den Sys­te­men und ist eben­falls Open­So­ur­ce­Soft­ware.
Es gibt Alt­las­ten auf die Sie nicht ver­zich­ten wol­len? Bit­te schön, neh­men Sie die­se mit auf Li­nux.
Ihr fa­vo­ri­sier­tes MS Of­fice 2000, läuft nicht un­ter Win­dows 7? Bei Li­nux läuft es, ob­wohl Libre­Of­fice her­vor­ra­gend die­se Of­fice-Sui­te er­setzt. Ihr Gra­fik­pro­gramm sh­opt auch un­ter Li­nux oder neh­men Sie gleich Gimp.
Die meis­ten „Windows“-Programme lau­fen un­ter „Wine“, auch Spie­le. Man­che Spie­le mit ex­trem aus­ge­reiz­tem 3D könn­ten even­tu­ell Schwie­rig­kei­ten ha­ben. Ver­ständ­lich, denn die “Wine”-Entwickler se­hen das Gro­ße und Gan­ze und die neu­es­ten 3D-Spie­le sind eher eine Ni­sche von al­len An­wen­dun­gen un­ter “Win­dows”. Aber selbst da­für gibt es spe­zi­el­le “Wine”-Variationen, wie “Play­On­Linux”, “Ce­de­ga” und “Cross­Over”. Und da­bei im­mer un­ter dem Schutz­schild von Li­nux!

Vir­tu­el­le Ma­schi­nen
Soll­te doch das eine Tas­ten­kür­zel feh­len oder Sie sind sonst un­zu­frie­den, dann ein­fach „Win­dows“ in ei­nen vir­tu­el­len PC in­stal­lie­ren, und das geht wirk­lich sehr ein­fach mit „Vir­tu­al­Box“, X2Go, QEMU und an­de­ren vir­tu­el­len Ma­schi­nen. Bei der „Vir­tu­al­Box“ wird der ge­sam­te Bild­schirm auf ein naht­lo­ses Voll­bild ska­liert, wenn Sie die Gas­ter­wei­te­run­gen in­stal­lie­ren. Der Vor­teil „Win­dows“ ist ge­schützt und es läuft schnel­ler! War­um „Win­dows“ im vir­tu­el­len Mo­dus schnel­ler läuft, ist mir nicht be­kannt, aber die­se Tat­sa­che be­kam ich be­stä­tigt. Es läuft auch schnel­ler wenn Sie nur die Min­dest­vor­aus­set­zun­gen er­fül­len und ein, na­tür­lich li­zen­zier­tes, „Win­dows XP“ ist völ­lig aus­rei­chend.

Li­nux Mint — nie­mals wie­der Win­dows

Pro­blem:
Gibt es denn eine ech­te Al­ter­na­ti­ve zu Win­dows?

Lö­sung:
Nein, ein wei­te­res, so schlech­tes Be­triebs­sys­tem ist mir nicht be­kannt.

Da­her mit neu­em An­satz, wel­ches Be­triebs­sys­tem ist

  • er­fah­rungs­ge­mäß lang­fris­tig sehr sta­bil,
  • un­be­dingt für den pro­duk­ti­ven Ein­satz ge­eig­net und
  • im­mer in der neu­es­ten Ver­si­on kos­ten­los ver­füg­bar?

Die Ant­wort, wenn auch un­ge­nau: Li­nux!

Un­ge­nau des­halb, weil es vie­le Dis­tri­bu­tio­nen, nach­fol­gend Di­s­tro, gibt und GNU auch da­zu­ge­hört.

Ich emp­feh­le für Win­dows-Um­stei­ger die Kennt­nis­se von Win­dows 3.1 bis Win­dows 7 ha­ben, die Di­s­tro „Li­nux-Mint“ mit dem „Cin­na­mon“- oder “Mate”-Desktop zur Zeit in der Ver­si­on 15 „Oli­via“.

Li­nux-Mint ba­siert, auf Um­we­gen von “Ubun­tu“, auf der erz­kon­ser­va­ti­ven Li­nux-Dis­tri­bu­ti­on „De­bi­an“. „Cin­na­mon“ ba­siert auf der “Gnome3”-Desktop-Umgebung und “Mate” auf der sehr ge­fäl­li­gen und ge­nüg­sa­men “Gnome2”-Desktop-Umgebung. „De­bi­an“ ori­en­tiert sich an ei­nem selbst ge­ge­be­nen Ge­sell­schafts­ver­trag, der un­freie Soft­ware to­tal aus­schließt. Das Su­per­la­tiv „to­tal“ ist auch wirk­lich so ge­meint, mit der Kon­se­quenz, das ei­ni­ge ge­wohn­te Din­ge aus der Win­dows-Welt hier nicht so­fort funk­tio­nie­ren und bei Be­darf un­freie Soft­ware nach­in­stal­liert wer­den müss­te. „Gno­me“ in der Ver­si­on 3 ver­lässt auch den Pfad der Be­nut­zer­freund­lich­keit und meint auf mo­der­ne Kon­zep­te, aber un­ge­prüft von der Be­nut­zer­ebe­ne, um­stel­len zu müs­sen.

Zu­sam­men­fas­sung: Die kan­ti­ge Art von „De­bi­an“ und die Igno­ranz von „Gnome3“, bü­gelt „Li­nux Mint“ mit „Cin­na­mon“ und “Mate” glatt. Um­stei­ger und Semi-Pro­fes­sio­nel­le fin­den hier ein ge­müt­li­ches Zu­hau­se.

Li­nux — das welt­weit meist ge­nutz­te Be­triebs­sys­tem

Li­nux, das si­che­re Be­triebs­sys­tem, gibt es mitt­ler­wei­le auf meh­re­ren Mil­li­ar­den Ge­rä­ten, hier ein Ver­such der Über­sicht. In den ge­nann­ten Ge­rä­te­klas­sen ist Li­nux das meist­ge­nutz­te Sys­tem!

• em­bed­ded Sys­te­me, wie Fern­se­her, Re­cei­ver usw.
• Kraft­fahr­zeu­ge
• Ser­ver
• Smart­pho­nes, Ta­blets, eRe­ader
• Su­per­com­pu­ter
In Rou­tern und ex­ter­nen Fest­plat­ten wächst der Li­nux-An­teil.


Fol­gen­de Be­rei­che sind ohne Li­nux als sol­che schon ge­fähr­det:

• For­schung
• Mi­li­tär
• Re­gie­run­gen
• Spio­na­ge-Diens­te
• si­cher­heits­re­le­van­te Be­rei­che
• Wis­sen­schaft


Wer heu­te Li­nux nicht nutzt, ver­liert auf dem Welt­markt! Fir­men mit Li­nux in ih­ren Pro­duk­ten:

• Ali­ba­ba
• Ama­zon
• Face­book
• Goog­le
• Kfz-Her­stel­ler
• Microsoft/Novell
• Ora­cle
• Red Hat
• Sam­sung
• Sie­mens
• Twit­ter


Nur in ei­nem Be­reich hat es nicht den meist ge­nutz­ten An­teil, auf dem Desk­top. War­um ist Li­nux nicht auf dem Desk­top an­ge­kom­men? Mög­li­che Ant­wor­ten wä­ren:

• Si­cher­heit war bis­her nie ein The­ma für Kon­su­men­ten ge­we­sen oder
• Ver­spre­chen sind wich­ti­ger, als Er­fah­rung oder auch,
• nur was teu­er ist, muss gut sein.

Zum Schluss die gute Nach­richt, Li­nux ist das am schnellst wach­sen­de Desk­top-Be­triebs­sys­tem.

Win­dows 8 oder Li­nux hat Fens­ter und kei­ne U-Bahn!

Im Ok­to­ber wer­den die ers­ten Com­pu­ter mit “Win­dows 8” und sei­ner neu­en re­vo­lu­tio­nä­ren Ober­flä­che oder Start­bild­schirm “Me­tro” aus­ge­lie­fert. Die Soft­ware-In­ge­nieu­re ha­ben sich be­stimmt Mühe ge­ge­ben, viel Gu­tes ge­wollt und mög­li­cher­wei­se auch er­reicht, aber nicht für alle “Win­dows 8”-Versionen.

Min­dest­an­for­de­run­gen von Win­dows 8
• Pro­zes­sor [CPU]: 1-GHz-Pro­zes­sor mit Un­ter­stüt­zung für PAE, NX und SSE2
• Ar­beits­spei­cher [RAM]: 2 GB
• Fest­plat­te [HDD]: 20 GB
• Bild­schirm­auf­lö­sung [Re­so­lu­ti­on]: 1366 x 768
• Gra­fik­ma­schi­ne [Gra­phic En­gi­ne]: Di­rec­tX 9-Gra­fik­pro­zes­sor mit WDDM-Trei­ber
• be­rüh­rungs­emp­find­li­chen Mo­ni­to­ren [Touch­screen]: für die Ein­ga­be mit Fin­gern, ohne Maus und ohne Ta­staur
• In­ter­net­an­schluß

Emp­foh­le­ne Sys­tem­wer­te für Win­dows 8
• Wenn schon Win­dows 8, dann schon rich­tig, des­halb die­se emp­foh­le­nen Sys­tem­wer­te.
• Pro­zes­sor [CPU]: 2 — 6 Ker­ne [Core] Pro­zes­sor
• Ar­beits­spei­cher [RAM]: 4 GB8GB
• Fest­plat­te [HDD]: mo­der­ne “So­lid-Sta­te-Dri­ve” [SSD]
• Bild­schirm­auf­lö­sung [Re­so­lu­ti­on]: 1920 x 1080 [HDMI bzw. Full-HD]
• In­ter­net­an­schluß

Die auf­fäl­ligs­ten Än­de­run­gen von Win­dows 8
zu vor­he­ri­gen Win­dows-Ver­sio­nen:
• Der seit “Win­dows 1.0” im Jah­re 1987 be­kann­te “Desk­top” wird ab­ge­schafft,
• die seit “Windows95” aus dem Jah­re 1995 nütz­li­che Tas­kleis­te ist eben­falls ver­schwun­den und
• die Be­die­nung kann mit Be­rüh­rung auf be­rüh­rungs­emp­find­li­chen Mo­ni­to­ren ge­nützt wer­den.
Also al­les was bis­her die Pro­duk­ti­vi­tät von Win­dows aus­mach­te, ist mit “Win­dows 8” Ge­schich­te! War­um, bleibt ein Ge­heim­nis von Mi­cro­soft. Mög­li­cher­wei­se sucht man ei­nen neu­en Kun­den­kreis.

Mit Win­dows 8 kommt ver­mut­lich der nächs­te Flop nach Vis­ta:
• die Ober­flä­che nach ei­ner Un­ter­grund­bahn zu nen­nen, das ist sehr un­ge­schickt
• eine kom­plett ver­än­der­te Ober­flä­che und kein Desk­top, kei­ne Tas­kleis­te
• Touch­screen, statt Maus und Tas­ta­tur, ist das Pri­mat bei der Ein­ga­be
• ein wei­te­res Dateisystem“ReFS” für Da­ten-Par­ti­tio­nen, das aber nicht boo­ten kann
• ein Win­dows für Alle und Al­les, von PC bis Smart­pho­ne, also da­mit Vi­ren­schrei­bern in die Hän­de ge­spielt
• Se­cu­re Boot und an­de­re neue Si­cher­heits­kon­zep­te, die in den Wahn­sinn trei­ben
• die Un­ter­stüt­zung von an­de­ren Pro­gram­men, jetzt “Apps”, wird vor­aus­ge­setzt
• die Un­ter­stüt­zung der Hard­ware (UEFI) wird vor­aus­ge­setzt
• die Un­ter­stüt­zun­gen der te­le­fo­ni­schen Hot­lines wird vor­aus­ge­setzt

Zu “Uni­fied Ex­ten­si­ble Firm­ware In­ter­face”, ab­ge­kützt UEFI, ist eine Nach­fol­ge des BIOS, un­ter an­de­rem mit ei­nem be­son­de­ren Si­cher­heits­merk­mal, das Schad­soft­ware aus­schlies­sen soll wäh­rend des Boot-Vor­gan­ges. Doch letzt­end­lich ist nicht al­lein durch die wei­ter er­höh­te Kom­ple­xi­tät (An­greif­bar­keit) die Kri­tik an die­sem Kon­zept sehr stark, son­dern es gibt we­sent­lich ein­fa­che­re und da­mit si­che­re Boot-Kon­zep­te, die aber Mi­cro­soft be­wusst nicht un­ter­stützt, da die­se Kon­zep­te kos­ten­los und mit frei­er Open-Source-Li­zenz aus­ge­stat­tet sind.

Nach den ers­ten Tests der Vor­ver­sio­nen häuft sich die Kri­tik für das Su­per-Be­triebs­sys­tem, in der Fach­pres­se von Fach­au­toren und in den Kom­men­ta­ren von Win­dows-Be­nut­zern. Vom Käu­fer wird viel Ver­trau­ens­vor­schuss er­war­tet, für ein noch nicht pra­xis­er­prob­tes Kon­zept “Me­tro” und da­für wird er mit ei­nem UEFI-ge­fes­sel­ten Com­pu­ter be­lohnt.


Das könn­ten die Al­ter­na­ti­ven sein:
Win­dows 7, 119 — 319 Euro
aus­ge­reif­tes Be­triebs­sys­tem

Ubun­tu, kos­ten­los
zur Zeit po­pu­lärs­te Li­nux Dis­tri­bu­ti­on

Zo­rin OS, kos­ten­los
Li­nux, das wie Win­dows aus­sieht

Lub­un­tu, kos­ten­los
Li­nux für äl­te­re PC: CPU 350 MHz, RAM 128 MB

An­dro­id, kos­ten­los
Li­nux für Smart­pho­ne und Ta­blet

Bei den al­ler meis­ten Li­nux-Dis­tri­bu­tio­nen sind fol­gen­de kos­ten­lo­se Pro­gram­me schon in­stal­liert :
• Of­fice, meist Libre­Of­fice
• Brow­ser, meist Fire­fox
• E-Mail-Pro­gramm, meist Thun­der­bird
• ver­schie­den Gra­fik­pro­gram­me

Wei­te­re Pro­gram­me kön­nen un­ter Li­nux ohne Auf­wand und dazu kos­ten­los aus ei­nem wirk­lich rie­si­gen An­ge­bot in­stal­liert wer­den.
Be­son­de­re Spe­zi­al-Pro­gram­me für In­ge­nieur­we­sen, Soft­ware-Ent­wick­lung, Na­tur­wis­sen­schaf­ten und Lehr­pro­gram­me ma­chen Li­nux wirk­lich in­ter­es­sant. Un­ter Win­dows sind die­se Pro­gram­me ent­we­der nicht ver­füg­bar oder mit im­mensen Kos­ten ver­bun­den oder noch schlim­mer, mit der nächs­ten Win­dows-Ge­nera­ti­on mög­li­cher­wei­se wert­los.