Te­le­fon­num­mer di­rekt zum an­wäh­len

Die In­ter­net­nut­zung durch Smart­pho­nes ver­langt Ver­än­de­run­gen des Web­de­signs um wei­ter­hin oder an­ders Be­nut­zer­freund­lich zu sein oder zu ver­bes­sern.

In­halts­ver­zeich­nis

  1. Bei­spiel
  2. Sym­bo­le
  3. Ver­wei­se

Hier am Bei­spiel ei­ner so­fort an­wähl­ba­ren Te­le­fon­num­mer di­rekt aus der Web­sei­te heraus.
Mo­bil: 0172 — 3062373

Der ent­spre­chen­de Code ist:

Mobil: <a href="tel:+491723062373">0172 - 3062373</a>

Sym­bo­le
Mit ver­schie­de­nen UTF-Sym­bo­len ist das gan­ze auch noch in­di­vi­du­el­ler an­zu­pas­sen.
Aus­füh­rung Code
📱 &#128241;
&#9990;
&#9742;
🖁 &#128385;
🕽 &#128381;
📴 &#128244;

Das letz­te Sym­bol wäre ge­eig­net um Ru­he­pau­sen in Kli­ni­ken, Kin­der­ta­ges­stät­ten, Se­nio­ren­hei­me an­zu­zei­gen oder an­de­re sen­si­ble Orte zu kenn­zeich­nen.


Ver­wei­se
http://unicode-table.com/de/search/?q=Phone
UTF8 mit Goog­le su­chen

SVG in Word­Press ein­bin­den

Die­se An­lei­tung gilt auch für an­de­re Web-CMS.

War­um sind SVG-Da­tei­en, also ska­lier­ba­re Gra­fi­ken so in­ter­es­sant?
Weil die­se schnel­ler im In­ter­net trans­por­tiert wer­den und sich so­mit die Web­sei­te schnel­ler öff­nend. Au­ßer­dem ent­las­tet es die Da­ten­bank.

Vor­sicht, nur selbst er­stell­te SVG-Da­tei­en hoch­la­den, den SVG-Da­tei­en wer­den be­wusst ge­sperrt um aus­führ­ba­ren Code, der in SVG-Da­tei­en ver­steckt wer­den kann, kei­nen Zu­gang zur Web­sei­te und so­mit auch zu den Web­sei­ten-Be­su­chern zu ge­wäh­ren.

Hier am Bei­spiel des Farb­ra­des mit 256 Far­ben.
Colorwheel-small

150 kB die Original-SVG-Datei
 65 kB als komprimierte PNG-Datei
 17 kB als optimierte JPEG-Datei
 20 kB als SVGZ-Datei, verlustfrei komprimierte SVG-Datei

Nun sieht es so aus, das JPEG die kleins­te Da­tei ist und nicht die ver­lust­freie kom­pri­mier­te SVGZ-Da­tei, aber JPEG hat die schlech­tes­te Qua­li­tät und SVG ist das Ori­gi­nal. Ge­ra­de für Zeich­nun­gen und Lo­gos sind Ar­te­fak­te wie in JPEG-Da­tei­en kei­ne Op­ti­on!
Bei JPEG-Da­tei­en be­steht noch das Pro­blem die Ori­gi­nal-Da­tei auf­zu­he­ben, zu­sätz­lich zur ein­ge­setz­ten Da­tei mit den spe­zi­el­len Ab­mes­sun­gen für die je­wei­li­ge Web­sei­te.


Um SVG-Da­tei­en und auch kom­pri­mier­te SVGZ-Da­tei­en in Word­Press zu nut­zen, wer­den zwei Ar­beitschrit­te be­nö­tigt.

1. muss dem Apa­che-Ser­ver mit­ge­teilt wer­den das die­se Da­tei­for­ma­te, die zu Recht als ge­fähr­lich ein­ge­stuft wer­den, zu­läs­sig sind.
.htaccess

AddType image/svg+xml svg svgz
AddEncoding gzip svgz

2. wird Word­Press die­sel­be Mit­te­lung ge­macht über das ak­ti­vier­te The­me.

/word­press-web­sei­te/wp-con­ten­t/­be­nutz­tes-the­me/
functions.php

/* MIME-Type svg und svgz zulassen */
    function custom_mtypes( $uwd ){
        $uwd['svg'] = 'image/svg+xml';
        $uwd['svgz'] = 'image/svg+xml';
        return $uwd;
    }
    add_filter( 'upload_mimes', 'custom_mtypes' );

3. Im Hea­der der Sei­te muss ein even­tu­el­les “no-svg” ge­löscht oder aus­kom­men­tiert wer­den.

Wai­poua — Bei­trag oben hal­ten

Pro­blem:
Ein Feh­ler im Word­Press-The­me “Wai­poua” der sehr läs­tig ist, die Funk­ti­on “Bei­trag auf Start­sei­te hal­ten”, frü­her “Ar­ti­kel oben hal­ten”, wird igno­riert.

Lö­sung:
Das Zäh­len fängt im­mer bei Null an! Die Da­tei “index.php” muss an fol­gen­der Stel­le edi­tiert wer­den:

query_posts( $query_string . ‘&ignore_sticky_posts=1
zu
query_posts( $query_string . ‘&ignore_sticky_posts=0′.

Bil­der wer­den nicht mehr an­ge­zeigt

Pro­blem:
War­um wer­den Bil­der plötz­lich nicht an­ge­zeigt?

Lö­sung:
In Zei­ten von Über­wa­chungs­wahn der Po­li­tik und der In­ter­net-In­dus­trie ist man ge­neigt, so viel wie mög­lich sei­ne Web­site ab­zu­si­chern.
Wenn dann plötz­lich kei­ne Bil­der mehr an­ge­zeigt wer­den, zum Bei­spiel nach Up­dates der Plugins, dann ist die “.ht­ac­cess” ei­nen Blick wert.

Word­Press Mul­ti­si­te

Multisite
Meh­re­re Web­sites mit ei­ner Word­Press-In­stal­la­ti­on sind mög­lich.

Der Vor­gang ist wie folgt. Im Root-Ver­zeich­nis der Word­Press-In­stal­la­ti­on liegt die Da­tei “wp-config.php”.
In­ner­halb die­ser Da­trei muss ober­halb von
/* That’s all, stop edi­t­ing! Hap­py blog­ging. */

der nach­ste­hen­der Code ein­ge­setzt wer­den:
define(‘WP_ALLOW_MULTISITE’, true);

Da­durch wird die Mul­ti­si­te als Mög­lich­keit ak­ti­viert.


Um voll­stän­dig eine Mul­ti­si­te zu er­stel­len, müs­sen fol­gen­de Code-Zei­len in die glei­che Da­tei ein­ge­tra­gen wer­den:
define(‘MULTISITE’, true);
define(‘SUBDOMAIN_INSTALL’, fal­se);
define(‘DOMAIN_CURRENT_SITE’, ‘avektor.de’);
define(‘PATH_CURRENT_SITE’, ‘/’);
define(‘SITE_ID_CURRENT_SITE’, 1);
define(‘BLOG_ID_CURRENT_SITE’, 1);

/* That’s all, stop edi­t­ing! Hap­py blog­ging. */


Also kom­plett wird der zu­sätz­li­che Code in der Da­tei “wp-config.php” so aus­se­hen:
define(‘WP_ALLOW_MULTISITE’, true);
define(‘MULTISITE’, true);
define(‘SUBDOMAIN_INSTALL’, fal­se);
define(‘DOMAIN_CURRENT_SITE’, ‘avektor.de’);
define(‘PATH_CURRENT_SITE’, ‘/’);
define(‘SITE_ID_CURRENT_SITE’, 1);
define(‘BLOG_ID_CURRENT_SITE’, 1);

/* That’s all, stop edi­t­ing! Hap­py blog­ging. */


Eben­falls im Root­ver­zeich­nis liegt die Da­tei “.ht­ac­cess”. Der In­halt der Word­Press-Re­geln wird so ge­än­dert:
# BEGIN Word­Press
Re­wri­te­En­gi­ne On
Re­wri­te­Ba­se /
Re­wri­te­Rule ^index\.php$ — [L]

# add a trai­ling slash to /wp-ad­min
Re­wri­te­Rule ^([_0-9a-zA-Z-]+/)?wp-admin$ $1wp-ad­min/ [R=301,L]
Re­wri­te­Cond %{REQUEST_FILENAME} -f [OR]
Re­wri­te­Cond %{REQUEST_FILENAME} -d
Re­wri­te­Rule ^ — [L]
Re­wri­te­Rule ^([_0-9a-zA-Z-]+/)?(wp-(content|admin|includes).*) $2 [L]
Re­wri­te­Rule ^([_0-9a-zA-Z-]+/)?(.*\.php)$ $2 [L]
Re­wri­te­Rule . index.php [L]
# END Word­Press

SEO oder Wie fin­den Such­ma­schi­nen

Die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung [Se­arch En­gi­ne Op­ti­mi­za­ti­on] (SEO), ist ele­men­tar wenn eine Web­site ge­fun­den wer­den soll. Ja, es gibt Web­sites die nicht ge­fun­den wer­den wol­len, aber das ist et­was an­de­res. Das Fin­den ist nicht das Pro­blem, das er­le­di­gen Ro­bo­ter [Bots / Craw­ler], son­dern die Auf­lis­tung [Ran­king] der Tref­fer [Hits].

Alle Al­go­rith­men [im wei­tes­ten Sin­ne „Be­rech­nun­gen“] wie Such­ma­schi­nen-Be­trei­ber ihre Tref­fer auf­lis­ten, sind aus gu­tem Grund nicht be­kannt. Aber die Er­geb­nis­se sind schon ein In­diz und der ge­sun­de Men­schen­ver­stand.

Da­her fra­ge sich je­der selbst, was er­war­test Du für Er­geb­nis­se?
Ich den­ke die Prio­ri­tä­ten sind fol­gen­de:
• Er­geb­nis­se, die mit der Su­che über­ein­stim­men und kei­ne Gür­tel zeigt, wenn ich Schu­he su­che
• Ak­tua­li­tät – hat die Web­site was zu sa­gen, wird stän­dig der In­halt ak­tua­li­siert
• Bil­der und Gra­fi­ken – spa­ren je­weils „1.000 Wor­te“
• Be­kannt­heit – hohe Be­su­cher­fre­quenz, vie­le Kom­men­ta­re, Ver­lin­kung in an­de­re Web­sites
• Se­rio­si­tät – ist die Web­site schon vie­le Jah­re im Web zu fin­den
• Re­pu­ta­ti­on – Ver­trau­en durch ech­te User und kei­ne Fir­men­an­ge­hö­ri­ge als „Be­su­cher“ oder Kun­den

Man könn­te glau­ben, ge­nau das sind die Fil­ter von Such­ma­schi­nen, lei­der nicht ganz so.
Aber der Weg ist in die­se Rich­tung vor­ge­zeich­net.

Ein Bei­spiel aus den An­fän­gen. Hat­te man nur oft ge­nug ein Wort im In­halt, so wur­de man mit die­sem Such­wort ge­fun­den. Da der In­halt aber über­sicht­lich sein soll­te, hat­te man plump die Schrift­grö­ße auf den kleins­ten Wert ge­setzt oder wei­ße Schrift auf wei­ßem Hin­ter­grund ge­nutzt oder man nahm die CSS-Ei­gen­schaf­ten wie „dis­play“ oder „vi­si­bi­li­ty“ zu Hil­fe um ein Wort hun­der­te Male ver­steckt zu in­te­grie­ren. So ähn­lich ist es be­kannt aus Te­le­fon­bü­chern mit „AAA …(42 Zei­len mit AAA) – Schlüs­sel­dienst ga­ran­tiert bil­lig von U. N. Wahr­heit“.
Zum Glück ist das schnell von den Be­trei­bern er­kannt und durch Al­go­rith­men kor­ri­giert wor­den.
Heut­zu­ta­ge wer­den Trick­ser mit schlech­tem Ran­king ab­ge­straft.

Web­tech­ni­ken müs­sen na­tür­lich kor­rekt an­ge­wandt wer­den um die Such­ma­schi­ne zu über­zeu­gen.
• ohne Fremd­wer­bung und die wich­tigs­ten Tags rich­tig aus­ge­füllt
• Ehr­lich­keit und kei­ne Um­lei­tung auf 2. oder 3. Ser­ver mit nicht ver­trau­li­chem In­halt
• sau­be­res HTML
• be­hin­der­ten­ge­rech­tes Ge­stal­ten
• Se­man­tik
• Dif­fe­ren­zie­rung und Spar­sam­keit der Scrip­te
• Wer­b­e­inhal­te am bes­ten nur vom sel­ben Ser­ver

Die Zu­kunft könn­te so Aus­se­hen, das wei­te­re Din­ge be­ach­tet wer­den soll­ten und die noch­mals das Ran­king leicht ver­bes­sern.

• Au­then­ti­zi­tät wird wich­tig, sind Kon­takt­da­ten vor­han­den, sind Spra­che und Her­kunft iden­tisch
• In­hal­te ohne Phra­sen und Pla­gia­ten
• ei­ge­ne Bil­der und Gra­fi­ken zu­min­dest im Hea­der, statt tau­sen­de Ko­pi­en im In­ter­net
• De­tail­in­for­ma­tio­nen wie Prei­se bei Shops, Ka­ta­lo­gen, …
• Mehr­spra­chig­keit

Die­se kos­ten­lo­sen Hin­wei­se kön­nen Sie auch igno­rie­ren und sich sehr teu­er ei­nen Wer­be­platz ganz oben in der Tref­fer­lis­te kau­fen. Jetzt das gro­ße ABER; ei­nes Ta­ges weiß je­der, das Wer­bung farb­lich hin­ter­legt oder fett oder oder ist. Ge­nau dann ver­pufft die Wer­bung, denn der mün­di­ge Ver­brau­cher weiß wohl was er möch­te und will kein Er­geb­nis dik­tiert be­kom­men, das un­ter Um­stän­den der teu­ers­te An­bie­ter ist oder die we­nigs­ten In­for­ma­tio­nen bie­tet. Durch zu­viel Wer­bung schafft sich ge­ra­de das Fern­se­hen, zu­min­dest ei­ni­ge Sen­der, selbst ab, dank auch der Ebooks.

Er­geb­nis:
Ähn­lich wie „Open Source“, sind Ehr­lich­keit, Ge­rech­tig­keit und der ge­sun­de Ver­stand in Web­sites, die pro­fes­sio­nells­ten Werk­zeu­ge, um das Ziel res­sour­cen­scho­nend zu er­rei­chen.

In­ter­net-Brow­ser und Si­cher­heit

In mei­ner be­ruf­li­chen Pra­xis habe ich fest­ge­stellt, das In­ter­net gleich ge­stellt wird mit brow­sen, oder deutsch, das Um­se­hen mit Hil­fe von Web­brow­ser auf ge­stal­ten­den Web­sei­ten.
Nur am Ran­de, Tei­le des In­ter­net sind auch E-Mail, Ftp, Fern­war­tung [re­mo­te main­ten­an­ce], au­ßer­dem noch On­line-Ra­dio und Vi­de­os strea­men so­wie vie­le wei­te­re Diens­te und An­wen­dun­gen.

Je grö­ßer das In­ter­net wird, umso mehr muss der Be­nut­zer selbst­ver­ant­wort­lich mit die­ser Frei­heit um­ge­hen. Wo Licht ist, ist auch Schat­ten, denn die kri­mi­nel­len Ver­su­che wer­den im­mer brei­ter und raf­fi­nier­ter. Um die Spreu vom Wei­zen zu tren­nen, fol­gen jetzt ei­ni­ge wert­vol­le Hin­wei­se.

Ver­trau­en in eine In­ter­net-Adres­se
Mit In­ter­net-Adres­se ist hier die Do­main ge­meint wie „http:\\www.ro-kom.de“. Aus Si­cher­heits­grün­den wei­se ich auf die Do­main-Na­men und Do­main-Le­vels hin.
„ro-kom“ ist die Se­cond-Le­vel-Do­main und „de“ die Top-Le­vel-Do­main. Die Ver­wal­tung der Se­cond-Le­vel-Do­main in Be­zie­hung zur Top-Le­vel-Do­main „de“ ob­liegt der DENIC.

Die zweit häu­figs­te Top-Le­vel-Do­main ist „de“.
Das hat meh­re­re Ur­sa­chen:
1. Durch das Te­le­me­di­en­ge­setz ist die Ver­trau­ens­wür­dig­keit, auch Re­pu­ta­ti­on, sehr hoch. Eine „de“ Top-Le­vel Do­main muss zwin­gend eine Im­pres­s­ums-Pflicht er­fül­len.
2. Wer­den in an­de­ren Län­dern die kom­mer­zi­el­len Top-Le­vel-Do­main be­vor­zugt.
3. In man­chen Län­dern, wie Groß­bri­tan­ni­en, wer­den Top-Le­vel-Do­mains gar nicht zur Ver­fü­gung ge­stellt.

Das Ver­trau­en wird, aus mei­ner Sicht, miss­braucht, wenn die Top-Le­vel-Do­main ver­schlei­ert wird.
Fol­gen­des Bei­spiel, „http://www.kostenlos-gratis-frei-null-euro-deutschland.de.tv/download/software“ ist kei­ne von der DENIC ver­wal­te­te Top-Le­vel-Do­main „tv“ von dem Land Tuva­lu! Das heißt, hier muss kein Im­pres­sum vor­han­den sein und hin­ter der viel­ver­spre­chen­den Sei­te könn­te sich ein Be­trü­ger ver­schan­zen.

Wi­ki­pe­dia macht es rich­tig mit der Adres­se “http://de.wikipedia.org”:
1. Top-Le­vel-Do­main = “org”
2. Se­cond-Le­vel-Do­main = “wi­ki­pe­dia”
3. Third-Le­vel-Do­main = “de”

Si­che­rer Brow­ser
Die ver­brei­tets­ten Brow­ser sind in Eu­ro­pa und vor al­lem im deutsch­spra­chi­gem Raum in der Rei­hen­fol­ge der Häu­fig­keit:
1. Goog­le Chro­me
2. Mo­zil­la Fire­fox
3. In­ter­net Ex­plo­rer
4. Sa­fa­ri
5. Ope­ra

Der un­si­chers­te Brow­ser ist für mich der In­ter­net Ex­plo­rer.
Auch die neu­es­te Ver­si­on 10 wird bei Ex­per­ten kri­ti­siert in den Punk­ten Si­cher­heit und Dar­stel­lungs­treue. Fire­fox und Chro­me gel­ten als re­la­tiv si­cher, da die­se sehr schnell auf be­kannt­ge­wor­de­ne Si­cher­heits­män­gel re­agie­ren. Da Sa­fa­ri, und erst recht Ope­ra, ein Ni­schen­da­sein füh­ren, ist auch die fi­nan­zi­el­le Grund­la­ge nicht äqui­va­lent der gro­ßen Brow­ser-Ak­teu­re.

All­ge­mein für alle Brow­ser
Für den Be­such auf Web­sei­ten soll­ten fol­gen­de Din­ge im Hin­ter­kopf ar­bei­ten:

Ein­stel­lun­gen im Brow­ser
In den ver­schie­de­nen Brow­sern ist es teil­wei­se mög­lich:
• Wenn per­sön­li­che Da­ten ab­ge­fragt wer­den, wie Bank­da­ten, geo­gra­fi­sche Adres­se usw., nur Web­sei­ten nut­zen wenn die Adres­se mit „https://“ be­ginnt. Das „s“ hin­ter „http“ steht für eine ver­schlüs­sel­te Über­tra­gung der Da­ten.
• Ver­stand ein­schal­ten! Zum Bei­spiel, wenn et­was kos­ten­los an­ge­bo­ten wird, dürf­ten dann kei­ne Bank­da­ten ab­ge­fragt wer­den.
• Die „de“ Top-Do­main ist re­la­tiv si­cher, da hier Im­pres­s­ums-Pflicht durch das Te­le­me­di­en­ge­setz be­steht. Das heißt, es gibt in je­den Fall eine ver­ant­wort­li­che Per­son und eine Kon­takt­mög­lich­keit. Wenn nicht, Auf­sichts­be­hör­de auf „http://www.bundesnetzagentur.de“ alar­mie­ren. Alle an­de­ren Top-Do­mains müs­sen nicht in Deutsch­land re­gis­triert sein oder ha­ben eine aus­län­di­sche geo­gra­fi­sche Adres­se.
• Nur Soft­ware down­loa­den die wirk­lich ge­wollt ist. Es gibt Por­ta­le die so­ge­nann­te „Down­load-Hel­per“ mit un­sin­ni­ger Soft­ware, wie Tool­bars, auf­drän­gen wol­len. Un­ter­las­sen und ei­nen neu­en An­bie­ter su­chen und vor al­lem, das Por­tal für im­mer mei­den. Lei­der ist durch die Wer­bung der di­rek­te und si­che­re Down­load, im­mer wei­ter zu­rück­ge­drängt.
• Eine neue Me­tho­de für Wer­bung ist es, vor dem tat­säch­li­chen Down­load eine Men­ge groß­flä­chi­ge An­ge­bo­te mit dem Schal­ter [But­ton] „Down­load“ zu zei­gen. Bit­te ei­ni­ge Se­kun­den war­ten, denn der Down­load ist schon ein­ge­lei­tet aber be­wusst ver­zö­gert da­mit die­se Re­kla­me ge­le­sen wird oder aber der un­ge­dul­di­ge Be­nut­zer dar­auf rein­fällt. Je­der Maus­klick auf die­se Reklame-„Download“-Schalter ist Geld an den Web­sei­ten-Be­sit­zer.
• Wer be­wusst un­ethi­sches Ma­te­ri­al im In­ter­net sucht, ist das si­chers­te Op­fer für An­grif­fe über das In­ter­net. Bei­spie­le für „un­ethisch“: Un­ter­drü­ckung ei­ner we­sent­li­chen Mehr­heit durch eine Min­der­heit, mi­li­tan­ter Fa­na­tis­mus und das Quä­len von schutz­be­foh­le­ne Le­be­we­sen, auch Tie­re.

Ein­stel­lun­gen im Brow­ser
In den ver­schie­de­nen Brow­sern ist es teil­wei­se mög­lich:
• den ge­sam­ten Brow­ser­ver­lauf zu lö­schen
• Coo­kies von Dritt­an­bie­tern lö­schen, beim Schlie­ßen des Brow­sers
• das Nach­ver­fol­gen von Web­sei­ten [Tracking] zu ver­bie­ten, eher wün­schen
• pri­va­ter Mo­dus, es wird kei­ne Ver­lauf er­stellt

Er­wei­te­run­gen, Add-ons und Plugins
Über Brow­ser-Er­wei­te­run­gen kann je­der sein Si­cher­heits­be­dürf­nis be­frie­di­gen. Dies gilt aber nur zum Teil für den In­ter­net Ex­plo­rer.

Wich­ti­ge Er­wei­te­run­gen für Sie könn­ten sein:
• Ad­block Edge, sper­ren von Wer­bung, ins­be­son­de­re von 3. Ser­vern die nicht zum ge­wünsch­ten In­halt der Web­sei­te ge­hö­ren;
WOT, War­nung vor nicht ver­trau­ens­wür­di­gen Sei­ten, wie Abo-Fal­len oder an­der­wei­tig von an­ge­mel­de­ten Mit­glie­der kri­ti­sier­ter In­halt und
• No­Script, sperrt das viel­leicht zweit­größ­te Si­cher­heits­ri­si­ko „Ja­va­Script“.

Ex­tre­me Si­cher­heit
Ja, auch ex­tre­me Si­cher­heit ist mög­lich.
• Pro­xy-Ser­ver, zum Bei­spiel für Jour­na­lis­ten ist das Sur­fen über ei­nen Pro­xy-Ser­ver oder gleich über ein Netz von Pro­xy-Ser­vern, wie das TOR-Netz, un­be­dingt zu emp­feh­len, weil der Jour­na­list in sei­ner Iden­ti­tät ge­schützt wird.
• Text­ba­sie­ren­de Brow­ser, wie bei­spiels­wei­se „Lynx“, ge­ben kei­ne Mul­ti­Me­dia-In­hal­te aus.
• Ma­nu­ell ein­ge­stell­te Fire­walls auf dem PC oder/und Rou­ter oder /und ei­nen 2. Rou­ter mit da­zwi­schen­lie­gen­der DMZ (de­mi­li­ta­ri­sier­ter Zone), sind auf­wen­di­ge Maß­nah­men mit ho­her Qua­li­tät.

Nach­teil der Si­cher­heit
Je­der Schritt in er­höh­te Si­cher­heit ver­lang­samt den Zu­griff auf In­ter­net-In­hal­te.
Aber ein kur­zes Nach­den­ken und Ad­block Edge so­wie WOT sind so mi­ni­mal im Zeit­auf­wand, das es sich in je­den Fall lohnt.
Bei Pro­xy-Ser­vern geht der Da­ten­strom aus dem In­ter­net schon stär­ker nach un­ten und bei ei­nem Pro­xy-Netz scheint schon das In­ter­net still zu ste­hen.