Tele­fon­num­mer direkt zum anwäh­len

Die Inter­net­nut­zung durch Smart­pho­nes ver­langt Ver­än­de­run­gen des Web­de­signs um wei­ter­hin oder anders Benut­zer­freund­lich zu sein oder zu ver­bes­sern.

Inhalts­ver­zeich­nis

  1. Bei­spiel
  2. Sym­bo­le
  3. Ver­wei­se

Hier am Bei­spiel einer sofort anwähl­ba­ren Tele­fon­num­mer direkt aus der Web­sei­te heraus.
Mobil: 0172 — 3062373

Der ent­spre­chen­de Code ist:

Mobil: <a href="tel:+491723062373">0172 - 3062373</a>

Sym­bo­le
Mit ver­schie­de­nen UTF-Sym­bo­len ist das gan­ze auch noch indi­vi­du­el­ler anzu­pas­sen.
Aus­füh­rung Code
📱 &#128241;
&#9990;
&#9742;
🖁 &#128385;
🕽 &#128381;
📴 &#128244;

Das letz­te Sym­bol wäre geeig­net um Ruhe­pau­sen in Kli­ni­ken, Kin­der­ta­ges­stät­ten, Senio­ren­hei­me anzu­zei­gen oder ande­re sen­si­ble Orte zu kenn­zeich­nen.


Ver­wei­se
http://unicode-table.com/de/search/?q=Phone
UTF8 mit Goog­le suchen

SVG in Word­Press ein­bin­den

Die­se Anlei­tung gilt auch für ande­re Web-CMS.

War­um sind SVG-Datei­en, also ska­lier­ba­re Gra­fi­ken so inter­es­sant?
Weil die­se schnel­ler im Inter­net trans­por­tiert wer­den und sich somit die Web­sei­te schnel­ler öff­nend. Außer­dem ent­las­tet es die Daten­bank.

Vor­sicht, nur selbst erstell­te SVG-Datei­en hoch­la­den, den SVG-Datei­en wer­den bewusst gesperrt um aus­führ­ba­ren Code, der in SVG-Datei­en ver­steckt wer­den kann, kei­nen Zugang zur Web­sei­te und somit auch zu den Web­sei­ten-Besu­chern zu gewäh­ren.

Hier am Bei­spiel des Farb­ra­des mit 256 Far­ben.
Colorwheel-small

150 kB die Original-SVG-Datei
 65 kB als komprimierte PNG-Datei
 17 kB als optimierte JPEG-Datei
 20 kB als SVGZ-Datei, verlustfrei komprimierte SVG-Datei

Nun sieht es so aus, das JPEG die kleins­te Datei ist und nicht die ver­lust­freie kom­pri­mier­te SVGZ-Datei, aber JPEG hat die schlech­tes­te Qua­li­tät und SVG ist das Ori­gi­nal. Gera­de für Zeich­nun­gen und Logos sind Arte­fak­te wie in JPEG-Datei­en kei­ne Opti­on!
Bei JPEG-Datei­en besteht noch das Pro­blem die Ori­gi­nal-Datei auf­zu­he­ben, zusätz­lich zur ein­ge­setz­ten Datei mit den spe­zi­el­len Abmes­sun­gen für die jewei­li­ge Web­sei­te.


Um SVG-Datei­en und auch kom­pri­mier­te SVGZ-Datei­en in Word­Press zu nut­zen, wer­den zwei Arbeitschrit­te benö­tigt.

1. muss dem Apa­che-Ser­ver mit­ge­teilt wer­den das die­se Datei­for­ma­te, die zu Recht als gefähr­lich ein­ge­stuft wer­den, zuläs­sig sind.
.htaccess

AddType image/svg+xml svg svgz
AddEncoding gzip svgz

2. wird Word­Press die­sel­be Mit­te­lung gemacht über das akti­vier­te The­me.

/word­press-web­sei­te/wp-con­ten­t/­be­nutz­tes-the­me/
functions.php

/* MIME-Type svg und svgz zulassen */
    function custom_mtypes( $uwd ){
        $uwd['svg'] = 'image/svg+xml';
        $uwd['svgz'] = 'image/svg+xml';
        return $uwd;
    }
    add_filter( 'upload_mimes', 'custom_mtypes' );

3. Im Hea­der der Sei­te muss ein even­tu­el­les “no-svg” gelöscht oder aus­kom­men­tiert wer­den.

Wai­poua — Bei­trag oben hal­ten

Pro­blem:
Ein Feh­ler im Word­Press-The­me “Wai­poua” der sehr läs­tig ist, die Funk­ti­on “Bei­trag auf Start­sei­te hal­ten”, frü­her “Arti­kel oben hal­ten”, wird igno­riert.

Lösung:
Das Zäh­len fängt immer bei Null an! Die Datei “index.php” muss an fol­gen­der Stel­le edi­tiert wer­den:

query_posts( $query_string . ‘&ignore_sticky_posts=1
zu
query_posts( $query_string . ‘&ignore_sticky_posts=0′.

Bil­der wer­den nicht mehr ange­zeigt

Pro­blem:
War­um wer­den Bil­der plötz­lich nicht ange­zeigt?

Lösung:
In Zei­ten von Über­wa­chungs­wahn der Poli­tik und der Inter­net-Indus­trie ist man geneigt, so viel wie mög­lich sei­ne Web­site abzu­si­chern.
Wenn dann plötz­lich kei­ne Bil­der mehr ange­zeigt wer­den, zum Bei­spiel nach Updates der Plugins, dann ist die “.htac­cess” einen Blick wert.

Word­Press Mul­ti­si­te

Multisite
Meh­re­re Web­sites mit einer Word­Press-Instal­la­ti­on sind mög­lich.

Der Vor­gang ist wie folgt. Im Root-Ver­zeich­nis der Word­Press-Instal­la­ti­on liegt die Datei “wp-config.php”.
Inner­halb die­ser Datrei muss ober­halb von
/* That’s all, stop edi­t­ing! Hap­py blog­ging. */

der nach­ste­hen­der Code ein­ge­setzt wer­den:
define(‘WP_ALLOW_MULTISITE’, true);

Dadurch wird die Mul­ti­si­te als Mög­lich­keit akti­viert.


Um voll­stän­dig eine Mul­ti­si­te zu erstel­len, müs­sen fol­gen­de Code-Zei­len in die glei­che Datei ein­ge­tra­gen wer­den:
define(‘MULTISITE’, true);
define(‘SUBDOMAIN_INSTALL’, fal­se);
define(‘DOMAIN_CURRENT_SITE’, ‘avektor.de’);
define(‘PATH_CURRENT_SITE’, ‘/’);
define(‘SITE_ID_CURRENT_SITE’, 1);
define(‘BLOG_ID_CURRENT_SITE’, 1);

/* That’s all, stop edi­t­ing! Hap­py blog­ging. */


Also kom­plett wird der zusätz­li­che Code in der Datei “wp-config.php” so aus­se­hen:
define(‘WP_ALLOW_MULTISITE’, true);
define(‘MULTISITE’, true);
define(‘SUBDOMAIN_INSTALL’, fal­se);
define(‘DOMAIN_CURRENT_SITE’, ‘avektor.de’);
define(‘PATH_CURRENT_SITE’, ‘/’);
define(‘SITE_ID_CURRENT_SITE’, 1);
define(‘BLOG_ID_CURRENT_SITE’, 1);

/* That’s all, stop edi­t­ing! Hap­py blog­ging. */


Eben­falls im Root­ver­zeich­nis liegt die Datei “.htac­cess”. Der Inhalt der Word­Press-Regeln wird so geän­dert:
# BEGIN Word­Press
Rewri­te­En­gi­ne On
Rewri­te­Ba­se /
Rewri­te­Rule ^index\.php$ — [L]

# add a trai­ling slash to /wp-admin
Rewri­te­Rule ^([_0-9a-zA-Z-]+/)?wp-admin$ $1wp-admin/ [R=301,L]
Rewri­te­Cond %{REQUEST_FILENAME} -f [OR]
Rewri­te­Cond %{REQUEST_FILENAME} -d
Rewri­te­Rule ^ — [L]
Rewri­te­Rule ^([_0-9a-zA-Z-]+/)?(wp-(content|admin|includes).*) $2 [L]
Rewri­te­Rule ^([_0-9a-zA-Z-]+/)?(.*\.php)$ $2 [L]
Rewri­te­Rule . index.php [L]
# END Word­Press

SEO oder Wie fin­den Such­ma­schi­nen

Die Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung [Search Engi­ne Opti­mi­za­ti­on] (SEO), ist ele­men­tar wenn eine Web­site gefun­den wer­den soll. Ja, es gibt Web­sites die nicht gefun­den wer­den wol­len, aber das ist etwas ande­res. Das Fin­den ist nicht das Pro­blem, das erle­di­gen Robo­ter [Bots / Craw­ler], son­dern die Auf­lis­tung [Ran­king] der Tref­fer [Hits].

Alle Algo­rith­men [im wei­tes­ten Sin­ne „Berech­nun­gen“] wie Such­ma­schi­nen-Betrei­ber ihre Tref­fer auf­lis­ten, sind aus gutem Grund nicht bekannt. Aber die Ergeb­nis­se sind schon ein Indiz und der gesun­de Men­schen­ver­stand.

Daher fra­ge sich jeder selbst, was erwar­test Du für Ergeb­nis­se?
Ich den­ke die Prio­ri­tä­ten sind fol­gen­de:
• Ergeb­nis­se, die mit der Suche über­ein­stim­men und kei­ne Gür­tel zeigt, wenn ich Schu­he suche
• Aktua­li­tät – hat die Web­site was zu sagen, wird stän­dig der Inhalt aktua­li­siert
• Bil­der und Gra­fi­ken – spa­ren jeweils „1.000 Wor­te“
• Bekannt­heit – hohe Besu­cher­fre­quenz, vie­le Kom­men­ta­re, Ver­lin­kung in ande­re Web­sites
• Serio­si­tät – ist die Web­site schon vie­le Jah­re im Web zu fin­den
• Repu­ta­ti­on – Ver­trau­en durch ech­te User und kei­ne Fir­men­an­ge­hö­ri­ge als „Besu­cher“ oder Kun­den

Man könn­te glau­ben, genau das sind die Fil­ter von Such­ma­schi­nen, lei­der nicht ganz so.
Aber der Weg ist in die­se Rich­tung vor­ge­zeich­net.

Ein Bei­spiel aus den Anfän­gen. Hat­te man nur oft genug ein Wort im Inhalt, so wur­de man mit die­sem Such­wort gefun­den. Da der Inhalt aber über­sicht­lich sein soll­te, hat­te man plump die Schrift­grö­ße auf den kleins­ten Wert gesetzt oder wei­ße Schrift auf wei­ßem Hin­ter­grund genutzt oder man nahm die CSS-Eigen­schaf­ten wie „dis­play“ oder „visi­bi­li­ty“ zu Hil­fe um ein Wort hun­der­te Male ver­steckt zu inte­grie­ren. So ähn­lich ist es bekannt aus Tele­fon­bü­chern mit „AAA …(42 Zei­len mit AAA) – Schlüs­sel­dienst garan­tiert bil­lig von U. N. Wahr­heit“.
Zum Glück ist das schnell von den Betrei­bern erkannt und durch Algo­rith­men kor­ri­giert wor­den.
Heut­zu­ta­ge wer­den Trick­ser mit schlech­tem Ran­king abge­straft.

Web­tech­ni­ken müs­sen natür­lich kor­rekt ange­wandt wer­den um die Such­ma­schi­ne zu über­zeu­gen.
• ohne Fremdwerbung und die wichtigsten Tags richtig ausgefüllt
• Ehrlichkeit und keine Umleitung auf 2. oder 3. Server mit nicht vertraulichem Inhalt
• sauberes HTML
• behindertengerechtes Gestalten
• Semantik
• Differenzierung und Sparsamkeit der Scripte
• Werbeinhalte am besten nur vom selben Server

Die Zukunft könnte so Aussehen, das weitere Dinge beachtet werden sollten und die nochmals das Ranking leicht verbessern.

• Authentizität wird wichtig, sind Kontaktdaten vorhanden, sind Sprache und Herkunft identisch
• Inhalte ohne Phrasen und Plagiaten
• eigene Bilder und Grafiken zumindest im Header, statt tausende Kopien im Internet
• Detailinformationen wie Preise bei Shops, Katalogen, …
• Mehrsprachigkeit

Die­se kos­ten­lo­sen Hin­wei­se kön­nen Sie auch igno­rie­ren und sich sehr teu­er einen Wer­be­platz ganz oben in der Tref­fer­lis­te kau­fen. Jetzt das gro­ße ABER; eines Tages weiß jeder, das Wer­bung farb­lich hin­ter­legt oder fett oder oder ist. Genau dann ver­pufft die Wer­bung, denn der mün­di­ge Ver­brau­cher weiß wohl was er möch­te und will kein Ergeb­nis dik­tiert bekom­men, das unter Umstän­den der teu­ers­te Anbie­ter ist oder die wenigs­ten Infor­ma­tio­nen bie­tet. Durch zuviel Wer­bung schafft sich gera­de das Fern­se­hen, zumin­dest eini­ge Sen­der, selbst ab, dank auch der Ebooks.

Ergeb­nis:
Ähn­lich wie „Open Source“, sind Ehr­lich­keit, Gerech­tig­keit und der gesun­de Ver­stand in Web­sites, die pro­fes­sio­nells­ten Werk­zeu­ge, um das Ziel res­sour­cen­scho­nend zu errei­chen.

Inter­net-Brow­ser und Sicher­heit

In mei­ner beruf­li­chen Pra­xis habe ich fest­ge­stellt, das Inter­net gleich gestellt wird mit brow­sen, oder deutsch, das Umse­hen mit Hil­fe von Web­brow­ser auf gestal­ten­den Web­sei­ten.
Nur am Ran­de, Tei­le des Inter­net sind auch E-Mail, Ftp, Fern­war­tung [remo­te main­ten­an­ce], außer­dem noch Online-Radio und Vide­os strea­men sowie vie­le wei­te­re Diens­te und Anwen­dun­gen.

Je grö­ßer das Inter­net wird, umso mehr muss der Benut­zer selbst­ver­ant­wort­lich mit die­ser Frei­heit umge­hen. Wo Licht ist, ist auch Schat­ten, denn die kri­mi­nel­len Ver­su­che wer­den immer brei­ter und raf­fi­nier­ter. Um die Spreu vom Wei­zen zu tren­nen, fol­gen jetzt eini­ge wert­vol­le Hin­wei­se.

Ver­trau­en in eine Inter­net-Adres­se
Mit Inter­net-Adres­se ist hier die Domain gemeint wie „http:\\www.ro-kom.de“. Aus Sicher­heits­grün­den wei­se ich auf die Domain-Namen und Domain-Levels hin.
„ro-kom“ ist die Second-Level-Domain und „de“ die Top-Level-Domain. Die Ver­wal­tung der Second-Level-Domain in Bezie­hung zur Top-Level-Domain „de“ obliegt der DENIC.

Die zweit häu­figs­te Top-Level-Domain ist „de“.
Das hat meh­re­re Ursa­chen:
1. Durch das Tele­me­di­en­ge­setz ist die Ver­trau­ens­wür­dig­keit, auch Repu­ta­ti­on, sehr hoch. Eine „de“ Top-Level Domain muss zwin­gend eine Impres­s­ums-Pflicht erfül­len.
2. Wer­den in ande­ren Län­dern die kom­mer­zi­el­len Top-Level-Domain bevor­zugt.
3. In man­chen Län­dern, wie Groß­bri­tan­ni­en, wer­den Top-Level-Domains gar nicht zur Ver­fü­gung gestellt.

Das Ver­trau­en wird, aus mei­ner Sicht, miss­braucht, wenn die Top-Level-Domain ver­schlei­ert wird.
Fol­gen­des Bei­spiel, „http://www.kostenlos-gratis-frei-null-euro-deutschland.de.tv/download/software“ ist kei­ne von der DENIC ver­wal­te­te Top-Level-Domain „tv“ von dem Land Tuva­lu! Das heißt, hier muss kein Impres­sum vor­han­den sein und hin­ter der viel­ver­spre­chen­den Sei­te könn­te sich ein Betrü­ger ver­schan­zen.

Wiki­pe­dia macht es rich­tig mit der Adres­se “http://de.wikipedia.org”:
1. Top-Level-Domain = “org”
2. Second-Level-Domain = “wiki­pe­dia”
3. Third-Level-Domain = “de”

Siche­rer Brow­ser
Die ver­brei­tets­ten Brow­ser sind in Euro­pa und vor allem im deutsch­spra­chi­gem Raum in der Rei­hen­fol­ge der Häu­fig­keit:
1. Goog­le Chro­me
2. Mozil­la Fire­fox
3. Inter­net Explo­rer
4. Safa­ri
5. Ope­ra

Der unsi­chers­te Brow­ser ist für mich der Inter­net Explo­rer.
Auch die neu­es­te Ver­si­on 10 wird bei Exper­ten kri­ti­siert in den Punk­ten Sicher­heit und Dar­stel­lungs­treue. Fire­fox und Chro­me gel­ten als rela­tiv sicher, da die­se sehr schnell auf bekannt­ge­wor­de­ne Sicher­heits­män­gel reagie­ren. Da Safa­ri, und erst recht Ope­ra, ein Nischen­da­sein füh­ren, ist auch die finan­zi­el­le Grund­la­ge nicht äqui­va­lent der gro­ßen Brow­ser-Akteu­re.

All­ge­mein für alle Brow­ser
Für den Besuch auf Web­sei­ten soll­ten fol­gen­de Din­ge im Hin­ter­kopf arbei­ten:

Ein­stel­lun­gen im Brow­ser
In den ver­schie­de­nen Brow­sern ist es teil­wei­se mög­lich:
• Wenn per­sön­li­che Daten abge­fragt wer­den, wie Bank­da­ten, geo­gra­fi­sche Adres­se usw., nur Web­sei­ten nut­zen wenn die Adres­se mit „https://“ beginnt. Das „s“ hin­ter „http“ steht für eine ver­schlüs­sel­te Über­tra­gung der Daten.
• Ver­stand ein­schal­ten! Zum Bei­spiel, wenn etwas kos­ten­los ange­bo­ten wird, dürf­ten dann kei­ne Bank­da­ten abge­fragt wer­den.
• Die „de“ Top-Domain ist rela­tiv sicher, da hier Impres­s­ums-Pflicht durch das Tele­me­di­en­ge­setz besteht. Das heißt, es gibt in jeden Fall eine ver­ant­wort­li­che Per­son und eine Kon­takt­mög­lich­keit. Wenn nicht, Auf­sichts­be­hör­de auf „http://www.bundesnetzagentur.de“ alar­mie­ren. Alle ande­ren Top-Domains müs­sen nicht in Deutsch­land regis­triert sein oder haben eine aus­län­di­sche geo­gra­fi­sche Adres­se.
• Nur Soft­ware down­loa­den die wirk­lich gewollt ist. Es gibt Por­ta­le die soge­nann­te „Down­load-Hel­per“ mit unsin­ni­ger Soft­ware, wie Tool­bars, auf­drän­gen wol­len. Unter­las­sen und einen neu­en Anbie­ter suchen und vor allem, das Por­tal für immer mei­den. Lei­der ist durch die Wer­bung der direk­te und siche­re Down­load, immer wei­ter zurück­ge­drängt.
• Eine neue Metho­de für Wer­bung ist es, vor dem tat­säch­li­chen Down­load eine Men­ge groß­flä­chi­ge Ange­bo­te mit dem Schal­ter [But­ton] „Down­load“ zu zei­gen. Bit­te eini­ge Sekun­den war­ten, denn der Down­load ist schon ein­ge­lei­tet aber bewusst ver­zö­gert damit die­se Rekla­me gele­sen wird oder aber der unge­dul­di­ge Benut­zer dar­auf rein­fällt. Jeder Maus­klick auf die­se Reklame-„Download“-Schalter ist Geld an den Web­sei­ten-Besit­zer.
• Wer bewusst unethi­sches Mate­ri­al im Inter­net sucht, ist das sichers­te Opfer für Angrif­fe über das Inter­net. Bei­spie­le für „unethisch“: Unter­drü­ckung einer wesent­li­chen Mehr­heit durch eine Min­der­heit, mili­tan­ter Fana­tis­mus und das Quä­len von schutz­be­foh­le­ne Lebe­we­sen, auch Tie­re.

Ein­stel­lun­gen im Brow­ser
In den ver­schie­de­nen Brow­sern ist es teil­wei­se mög­lich:
• den gesam­ten Brow­ser­ver­lauf zu löschen
• Coo­kies von Dritt­an­bie­tern löschen, beim Schlie­ßen des Brow­sers
• das Nach­ver­fol­gen von Web­sei­ten [Tracking] zu ver­bie­ten, eher wün­schen
• pri­va­ter Modus, es wird kei­ne Ver­lauf erstellt

Erwei­te­run­gen, Add-ons und Plugins
Über Brow­ser-Erwei­te­run­gen kann jeder sein Sicher­heits­be­dürf­nis befrie­di­gen. Dies gilt aber nur zum Teil für den Inter­net Explo­rer.

Wich­ti­ge Erwei­te­run­gen für Sie könn­ten sein:
• Adblock Edge, sper­ren von Wer­bung, ins­be­son­de­re von 3. Ser­vern die nicht zum gewünsch­ten Inhalt der Web­sei­te gehö­ren;
WOT, War­nung vor nicht ver­trau­ens­wür­di­gen Sei­ten, wie Abo-Fal­len oder ander­wei­tig von ange­mel­de­ten Mit­glie­der kri­ti­sier­ter Inhalt und
• NoScript, sperrt das viel­leicht zweit­größ­te Sicher­heits­ri­si­ko „Java­Script“.

Extre­me Sicher­heit
Ja, auch extre­me Sicher­heit ist mög­lich.
• Pro­xy-Ser­ver, zum Bei­spiel für Jour­na­lis­ten ist das Sur­fen über einen Pro­xy-Ser­ver oder gleich über ein Netz von Pro­xy-Ser­vern, wie das TOR-Netz, unbe­dingt zu emp­feh­len, weil der Jour­na­list in sei­ner Iden­ti­tät geschützt wird.
• Text­ba­sie­ren­de Brow­ser, wie bei­spiels­wei­se „Lynx“, geben kei­ne Mul­ti­Me­dia-Inhal­te aus.
• Manu­ell ein­ge­stell­te Fire­walls auf dem PC oder/und Rou­ter oder /und einen 2. Rou­ter mit dazwi­schen­lie­gen­der DMZ (demi­li­ta­ri­sier­ter Zone), sind auf­wen­di­ge Maß­nah­men mit hoher Qua­li­tät.

Nach­teil der Sicher­heit
Jeder Schritt in erhöh­te Sicher­heit ver­lang­samt den Zugriff auf Inter­net-Inhal­te.
Aber ein kur­zes Nach­den­ken und Adblock Edge sowie WOT sind so mini­mal im Zeit­auf­wand, das es sich in jeden Fall lohnt.
Bei Pro­xy-Ser­vern geht der Daten­strom aus dem Inter­net schon stär­ker nach unten und bei einem Pro­xy-Netz scheint schon das Inter­net still zu ste­hen.