Un­ter­schie­de zwi­schen Li­nux und Windows

Das ist ein Ver­such bei­de Be­triebs­sys­te­me zu vergleichen.

In­halts­ver­zeich­nis

  1. Soft­ware
  2. Hard­ware
  3. Vi­ren
  4. Si­cher­heit
  5. Up­dates und Aktualisierungen
  6. Ver­brei­tung und Kompatibilität
  7. Be­nut­zer­freund­lich­keit
  8. Ver­wei­se

Li­nux Win­dows
Soft­ware
Soft­ware wird aus­schließ­lich über ein Por­tal der Dis­tri­bu­ti­on in­stal­liert, das ge­währ­leis­tet die Echt­heit und die Si­cher­heit des je­wei­li­gen Programms.
Zu­gang zu die­sem Por­tal be­steht über
  • Soft­ware-Cen­ter oder
  • Syn­ap­tic oder
  • Ter­mi­nal installiert.

Falls Soft­ware aus dem In­ter­net­brow­ser in­stal­liert wird, ist das Sys­tem kom­pri­miert, also un­si­cher und die Sta­bi­li­tät ist aufgehoben.

Soft­ware wird aus
  • ver­schie­de­nen Quel­len und
  • nicht ge­prüft Quel­len installiert.

Au­ßer­dem werden

  •  un­ge­fragt Zu­satz-Soft­ware installiert,
  • Brow­ser-Fens­ter mit Wer­bung geöffnet,
  • die Kon­trol­le durch „Ein­fa­che In­stal­la­ti­on“ ent­zo­gen und
  • meist die Pro­gram­me un­ge­fragt in den Au­to­start ver­linkt, wo­mit der PC so­fort lang­sa­mer wird für die ge­sam­te Lebenszeit.
Die Stan­dart­soft­ware der Dis­tri­bu­ti­on ist kos­ten­los und zwi­schen al­len meist ge­nutz­ten Be­triebs­sys­te­men lesbar. Win­dows ist kos­ten­pflich­tig, au­ßer das ab­ge­lau­fe­ne An­ge­bot des Up­date von Win­dows 7 bis Win­dows 8.1 auf Win­dows 10. Vie­le an­ge­bo­te­nen Pro­gram­me sind kos­ten­pflich­tig und da­mit nicht interoperabel.
Für jede Soft­ware ist Vor­aus­set­zung eine aus­führ­li­cher Hil­fe­text. Meist ist auch ein Hand­buch dabei. Soft­warehil­fe ist kei­ne Vor­aus­set­zung für Windows-Software.
Hard­ware
Ge­rä­te wer­den meist von Li­nux so­fort er­kannt und installiert. Ge­rä­te wer­den zum Teil er­kannt. Manch­mal wer­den bei äl­te­ren Ge­rä­ten Stan­dart­trei­ber installiert.
Aus­nah­men sind bil­lig her­ge­stell­te Mehr­funk­ti­ons­ge­rä­te und manch­mal WLAN-Ge­rä­te, da die­se dem Si­cher­heits­kon­zept von Li­nux zu wi­der laufen. Oft müs­sen Trei­ber-CD-ROMS ein­ge­legt wer­den, die un­ge­fragt an­de­re Soft­ware zu den Trei­bern mit in­stal­liert. Zu­dem ist die zu­sätz­li­che Soft­ware red­un­dant, da meist schon funk­tio­nell die­sel­ben Pro­gram­me vor­han­den sind und ge­nutzt wird.
Eine Fest­plat­te mit Li­nux läuft so­fort auf ei­nen an­de­ren Rech­ner ohne Neuinstallation. Eine Fest­plat­te mit Win­dows läuft nur in­ner­halb ei­nes und des­sel­ben Computers.
Vi­ren
Vi­ren für Li­nux in frei­er Wild­bahn exis­tie­ren nicht.
Trotz­dem kann ein An­ti­vi­ren-Pro­gramm, wie „Clam-TK“ in­stal­liert wer­den, um bei­spiels­wei­se Soft­ware und E‑Mails von Win­dows-Rech­nern zu prü­fen, da­mit die­se auf an­de­ren Win­dows-Rech­nern kei­nen Scha­den mehr an­rich­ten können.
Anti-Vi­ren-Soft­ware ist zwin­gend notwendig.
Die Ne­ben­wir­kung ist, das die Sys­temres­sour­cen zur Hälf­te schon aus­ge­nutzt sind und dem täg­li­chen Ar­bei­ten nicht mehr zur Ver­fü­gung steht.
Si­cher­heit
Of­fe­ne Pro­gramm­quel­len, mit der Mög­lich­keit der Überprüfung. Ge­schlos­se­ner, un­be­kann­ter und mit vie­len nicht ge­patch­ten Sicher­heitslücken be­haf­te­ter Programmcode.
Ad­mi­nis­tra­tor-Rech­te, un­ter Li­nux root-Rech­te, nur be­grenzt auf Zeit und meist nur für eine Funktion. Zum kom­for­ta­blen Ar­bei­ten ist meist der Be­nut­zer im­mer mit Ad­mi­nis­tra­tor-Rech­ten aus­ge­stat­tet, was Vi­ren und an­de­rer Schad­soft­ware alle Tü­ren öffnet.
Soft­ware aus ei­ner si­che­ren und ge­prüf­ten Quel­len der ei­ge­nen Distribution. Soft­ware wird aus ver­schie­de­nen Quel­len und nicht ge­prüft Quel­len in­stal­liert, da un­ter Win­dows 10 der “Win­dows Store” sehr sehr ma­ger ist.
Kein An­ti­vi­ren­pro­gramm zwin­gend notwendig. Anti-Vi­ren-Soft­ware ist zwin­gend notwendig.
Up­dates und Aktualisierungen
Es exis­tiert ein Up­date-Ser­vice für die ge­sam­te in­stal­lier­te Software. Es sind ver­schie­de­ne Up­dater installiert.
  • Win­dows-Up­dater
  • Mi­cro­soft-Up­dater
  • Up­dater für Adobe-Produkte,
  • Up­dater für die Java-Umgebung
  • und vie­le weitere.

Die­se Up­dater sind ent­we­der om­ni­pre­sent im Au­to­start oder als Dienst.

Si­cher­heits­up­dates kom­men so­fort nach­dem die­se er­stellt sind. Also wenn not­wen­dig mehr­mals täglich. Si­cher­heits­up­dates kom­men erst nach vor­ge­ge­be­nen Zei­ten im Mo­nat oder im Jahr, so­lan­ge blei­ben die Si­cher­heits­lü­cken be­kannt und of­fen für Angriffe.
Ein Neu­start ist bei 99,99% nicht not­wen­dig, also ex­trem sel­ten. Nach mei­ner Er­fah­rung etwa 3x im Jahr.
Der Neu­start ist nur um we­ni­ge Se­kun­den verzögert.
Ein Neu­start ist im­mer notwendig.
Ein Neu­start kann bis Stun­den dauern.
Soft­ware-Up­dates wer­den bei den meis­ten Dis­tri­bu­tio­nen so­fort an­ge­bo­ten, so­fort nutz­bar und ein Neu­start ist nicht notwendig. Ob neue Ver­sio­nen vor­han­den sind, muss sel­ber vom Be­nut­zer er­kun­det wer­den, au­ßer bei den je­wei­li­gen Up­datern von ver­schie­den Programmen.
Ein Neu­start ist meist notwendig.
Ver­brei­tung und Kompatibilität
Li­nux, Unix, BSD, alle Ap­ple-Be­triebs­sys­te­me, An­droid und die meis­ten an­de­ren Be­triebs­sys­te­me sind vom Be­triebs­kern aus ei­ner Quel­le entstanden.
Er­kenn­bar ist das für je­den, durch den Frontslash bei Pfadangaben.
Win­dows ist ein Be­triebs­sys­tem, das selbst in­ner­halb sei­ner ei­ge­ne Ver­sio­nen nicht kom­pa­ti­bel ist.
Sie­he „MS Of­fice 2007“, das ist nicht lauf­fä­hig un­ter Win­dows 10.
Li­nux ist das meist ge­nutz­te Betriebssystem!
Bei­spiels­wei­se ge­nutzt in:
  • em­bed­ded Betriebssysteme
  • Rou­tern und an­de­re Netzwerk-Hardware
  • Fern­se­her, Ra­dio, Haushaltsgeräte
  • in­dus­tri­el­len Arbeitsmittel
  • In­ter­net-Ser­ver
  • Da­ten­bank-Sys­te­men
“Win­dows” ist das meist ge­nutz­te Desktop-Betriebssystem.
Win­dows ist die meist ge­nutz­te Schnitt­stel­le bei den Spar­kas­sen-Ter­mi­nals für Kon­to­in­ha­ber und oft ge­nutzt bei äl­te­ren in­dus­tri­el­len Arbeitsmitteln.
Be­nut­zer­freund­lich­keit
Be­nut­zer­kon­zep­te sind lang­fris­tig an­ge­legt und än­dern sich meist nur durch an­er­kann­te und prag­ma­ti­sche Verbesserung.
Die Ent­wick­ler sind in Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Benutzern.
Be­nut­zer­kon­zep­te än­dern sich sprung­haft, sind auch mit Nach­tei­len be­haf­tet und ohne er­kenn­ba­re Vorteile.
Eine an­er­kann­te Kom­mu­ni­ka­ti­on mit den Be­nut­zern exis­tiert nicht.
Ver­schie­de­ne Desk­top-Sys­te­me, wie „Gno­me“, „KDE“, „XFCE“, „Mate“, „Cin­na­mon“ und wei­te­re, bie­ten ein an­ge­pass­tes Nutzerverhalten. Ein ein­zi­ger Desk­top und der ist nur schwer­fäl­lig anpassbar.
Bei län­ge­ren Pro­zes­sen wer­den zu der Pro­gres­si­ons­bar, noch die Mög­lich­keit ge­ge­ben, sich De­tails an­zei­gen zu las­sen, also die tat­säch­lich lau­fen­den Operationen. Au­ßer beim Ko­pier­vor­gang sind alle Pro­gres­si­ons­bar un­ter Win­dows ein Mys­te­ri­um. Fra­gen wie, was pas­siert ge­ra­de oder geht über­haupt noch was, blei­ben so­mit unbeantwortet.

Ver­wei­se
Win­dows 10 – Vor­teil und Nachteile
Win­dows und Li­nux, der wirk­lich wah­re Unterschied
Win­dows 8 oder Li­nux hat Fens­ter und kei­ne U‑Bahn!