War­um funk­tio­niert mei­ne E-Mail-Adres­se in Kon­takt­for­mu­la­ren nicht?

Die­ses Pro­blem ist viel­fäl­tig und hat meh­re­re Stol­per­fal­len und be­ginnt beim Er­stel­len der E-Mail-Adres­sen.

In­halts­ver­zeich­nis

Auf­bau ei­ner E-Mail-Adres­sen

mein.name@pro­vi­der.de
Lo­ka­ler TeilTren­nung zur Do­mainSub­do­mainTren­nung zur Top-Do­mainTop­do­main

Syn­tax

Der of­fi­zi­el­le Syn­tax wird haupt­säch­lich in den fol­gen­den „Re­quests for Comments“ be­schrie­ben; RFC 2142, RFC 5321, RFC 5322 und RFC 6531.
In Punkt 3 folgt die Kurz­be­schrei­bung des Syn­tax mit der en­ge­ren Aus­le­gung im Sin­ne der Kom­pa­ti­bi­li­tät und der In­ter­ope­ra­bi­li­tät. Die en­ge­re Aus­le­gung des­halb, da E-Mail-Adres­se heut­zu­ta­ge auch nicht la­ti­ni­sier­te Län­der ge­hen so­wie als Be­nut­zer­na­me oder in Chat­räu­men ge­nutzt wer­den. Zu­dem ist eine Re­gle­men­tie­rung durch tech­ni­sche Spra­chen und Com­pu­ter­spra­chen, wie in der Pro­gram­mie­rung, den Be­schrei­bungs­spra­chen, den Da­ten­ban­ken und den Ser­vern, vor­han­den.

Syn­tax im Sin­ne der Kom­pa­ti­bi­li­tät und In­ter­ope­ra­bi­li­tät

  • Er­laubt sind bei den meis­ten E-Mail-Pro­vi­dern; klei­ne Buch­sta­ben, Zif­fern von 0 bis 9 und der ein­zel­ne Punkt. Am An­fang soll­te im­mer ein klei­ner Buch­sta­be ste­hen.
  • In E-Mail-Adres­sen und in In­ter­net-Adres­sen gibt es bis ein­schließ­lich der Top-Do­main nur klei­ne Buch­sta­ben.
  • Leer­zei­chen und Punk­te sind vor und nach der E-Mail-Adres­se nicht er­laubt.
  • Bei dem selb­stän­di­gem Schrei­ben wird mit­un­ter statt dem Punkt ein Se­mi­ko­lon ge­setzt.
  • Es sollt mög­lichst im lo­ka­lem Teil nur Punk­te zur Tren­nung ge­nutzt wer­den.
  • Das At-Zei­chen, @, kann nicht durch die Zei­chen at er­setzt wer­den.
  • Um­lau­te sind aus­zu­schrei­ben, in Deutsch wä­ren das ae, oe, ue und ss.

Be­son­der­hei­ten

  • Feh­ler“, aber nicht im Sin­ne der RFC´s, ei­ni­ger Pro­vi­ders ist es, dass sie im lo­ka­lem Teil auch Groß­buch­sta­ben zu­las­sen. Dies hat aber zur Fol­ge, das an­de­re Pro­vi­der die­se E-Mails ver­wei­gern, die im ei­ge­nen Pro­vi­der­netz zu­ge­las­sen sind.
  • Eine E-Mail-Adres­se soll­te so kurz als mög­lich sein. Das wi­der­spricht na­tür­lich der Wer­be­in­dus­trie und der Ei­gen­sicht von Ban­ken, Ver­si­che­run­gen und an­de­rer Möch­te­gerns. Auch Ver­wal­tun­gen kön­nen es nicht un­ter­las­sen, ihre ge­sam­te Hier­ar­chie in der E-Mail-Adres­se ab­zu­bil­den.
  • Die of­fi­zi­el­le Ge­samt­län­ge ei­ner E-Mail-Adres­se ist zwar 998 Zei­chen, aber aus tech­ni­schen Grün­den im Syn­tax an­de­rer Com­pu­ter­pra­chen, soll­ten nicht mehr als 32 Zei­chen als Ge­samt­län­ge ge­nutzt wer­den.
  • Eine E-Mail-Adres­se soll­te aus­sprech­bar sein. Schwie­rig für ei­ni­ge sla­wi­sche Spra­chen, in de­nen mehr als zwei Kon­so­nan­ten hin­ter­ein­an­der im Vor­na­men und Va­ters­na­men und Fa­mi­li­en­na­men zu­ge­las­sen sind.
  • Wie­der­ho­lun­gen von Son­der­zei­chen, bei­spiels­wei­se des Punk­tes oder des Bin­de­strichs, soll­ten ver­mie­den wer­den, da man­che Ser­ver das falsch in­ter­pre­tie­ren.

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