Windows zu Linux – der Umstieg 2

Das ist ein weiterführender Beitrag zu Windows zu Linux – der Umstieg.

Nachdem ich gesehen habe, wie schwer der Umstieg manchen fällt, gern noch einige Hinweise, die es leichter machen sollten.

Word und Excel
Nein, um Rechnungen oder strukturierte Daten zu versenden werden diese Programme nicht benötigt, denn der Kunde braucht eine Rechnung und keine zu bearbeitende Datei. Daher immer als PDF-Datei versenden, zur eigenen Sicherheit. Und das geht bestens mit libreoffice und thunderbird.

Programme von einer Website downloaden
Nein, es liegt schon im Repositorium des Software-Centers. Ausser das gesuchte Programm, ist ein Windows-Programm und man kennt das entsprechende Linux-Programm noch nicht.

Meine Windows-Programme sind hauptsächlich
Firefox, Thunderbird, LibreOffice, OpenOffice, Calibre, Bluefish, Webbrowser Chromium, Bleachbit, Keepass, VLC-Media-Player, Gimp, Inkscape, VirtualBox, PDF-Betrachter, Taschenrechner, Filezilla, Pyrenamer, Apache-Webserver, Taskmanager, Audacity, Latex, Programmiersprache R, 7-Zip und noch einige mehr.
Gut, also alle namentlich genannten Programme laufen nativ auf Linux und sind in den Repositorien zu finden oder meist schon vorinstalliert.

Defragmentieren
Nein, die intelligenten Dateisysteme von Linux erledigen das nebenher.

Viren-Scanner
Nein, nur wenn man noch Altlasten von Windows-Ordner hat.

Malware-Scanner
Siehe oben unter Viren-Scanner.

Scareware
Was ist das? Ach, sooo. Das funktioniert ja gar nicht.

Spiele
Also wer keine Spiele-Konsole hat, spielt in Windows, ok. Trotzdem ist meine Erfahrung mit Skat-Programmen, das erst unter Linux mit xskat kein Beschiss gemacht wird!

In Linux geht nicht alles
Also meint man damit DRM-geschützte Produkte. Ok, wer es braucht sollte auch wissen was DRM ist, Digitale Beschränkungsverwaltung, also der Name sagt es schon! Und Linux arbeitet gerne offen und frei, sagt auch schon das Wort OpenSourceSoftware.

und überhaupt mit diesen Befehlen
Gern, wer möchte darf auch im Terminal arbeiten, aber die Desktop-Umgebungen sind gerade unter Linux am vielfältigsten.

Mit OpenSourceSoftware und speziell mit Linux, kann man kein Geld verdienen!
Gut, dann sagt das mal Red Hat und Oracle mit ihren Millionen- und Milliarden-Gewinnen jedes Jahr. Übrigens, auch Microsoft verdient an Linux, ein Stichwort ist Novell.

M$ Windows ist anders
Zum Glück!

„Aber, aber
der gewohnte Schalter ist jetzt links und nicht mehr rechts und ausserdem startet der Computer jetzt viel zu schnell.“
Gut, ab dem Punkt muss man sagen, so spricht nur ein Profi-Power-Windows-User und sie/er sollte bei Windows bleiben.

Ergebnis:
Man kann Linux schlecht reden, aber nicht schlecht machen.